DE471772C - Kammerofen aus zwei parallelen Kammerreihen - Google Patents
Kammerofen aus zwei parallelen KammerreihenInfo
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- DE471772C DE471772C DEL63084D DEL0063084D DE471772C DE 471772 C DE471772 C DE 471772C DE L63084 D DEL63084 D DE L63084D DE L0063084 D DEL0063084 D DE L0063084D DE 471772 C DE471772 C DE 471772C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B13/00—Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
- F27B13/02—Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of multiple-chamber type with permanent partitions; Combinations of furnaces
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Description
- Kammerofen aus zwei parallelen Kammerreihen Beim Betrieb von Ringöfen oder Kammeröfen für fortlaufende Arbeit ist jedesmal nur eine beschränkte Anzahl von Kammern unmittelbar an die Beheizung angeschlossen.
- Bei einem Ringofen oder Kammerofen mit vierzehn Kammern sind es durchschnittlich vier Kaiinnern, die imFeuer stehen. Die Temper atur der einzelnen Kammern schwankt dabei von der höchsten Temperatur der unmittelbar befeuerten Kammer bis zur Abgastemperatur der letzten vorgewärmten Kammer.
- In gleicher Weise sind durchschnittlich vier kühlende Kammern an den fortlaufenden Brennbetrieb angeschlossen.
- Ferner werden durchschnittlich zwei Kammern ausgefahren oder stehen zur Ausfahrt bereit, und zwei Kammern werden eingefahren oder stehen zur Einfahrt bereit.
- Es sind also an dem fortlaufenden Brennbetrieb durchschnittlich acht Kammern angeschlossen.
- Wird, wie gewöhnlich, täglich eine Kammer fertig gebrannt, so dauert der Brennprozeß durchschnittlich acht Tage.
- Mit Hilfe der bei Ringöfen üblichen Schmauchvorrichtung kann bei dem iqkarizmerigen Ofen vor dem Vorfeuer noch eine weitere Kammer ausgeschmaucht werden, ebenso kann mittels der Schmauchvorrichtung vor dem Hauptfeuer noch eine zweite Kammer unmittelbar mit Gas und Heißluft befeuert werden. Die Schmauchkanäle, die, um zugänglich zu sein, meistens im oberen Teil des Ofenmauerwerkes zwischen den beiden Kammerreihen des Ringofens angeordnet sind, leiden bekanntlich sehr unter der fortlaufenden Bewegung dieses Mauerwerkes.
- Dieses ist erklärlich. weil auf der einen Seite des Ringofens die Kammern beheizt werden, während auf der anderen Seite die Kammern in der Abkühlung sich befinden.
- Man hat bereits vorgeschlagen, die Schmauchvorrichtung, die der Umleitung der heißen Luft aus den zu kühlenden Kammern in die besonders beheizte Brennkammer oder in die Kammer dient, die täglich ausgeschmaucht werden soll, unabhängig von der Bewegung des Ofenmauerwerkes zu machen, indem man sie als besondere Leitung über den Ofen, aber ohne unmittelbare Verbindung mit diesem, vorsah.
- Auch diese Anordnung erscheint unzweckmäßig, weil täglich die Verbindungsleitungen mit neuen Ofenkammern eingestellt werden müssen, während die Bewegung des Ofenmauerwerkes die Anschlüsse erschwert.
- Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, den Schmauchluftkanal in betriebssicherer Weise mit den Ofenkanälen dadurch zu verbinden, daß i. die beiden Kammerreihen des Ringofens oder Kammerofens örtlich voneinander getrennt werden, wobei 2. der Heißluftkanal an die Stelle des bisher üblichen Gaskanals vor dem Ofen in der Sohle angeordnet wird, 3. Die Gasleitung als besondere Zuführungsleitung für Reingas besteht, 4.. Die Dehnungsfugen bei der Kammeranordnung zwischen den einzelnen Kammern von oben bis unten durchgehen: 5. Der Abgaskanal in den Zwischenraum zwischen den beiden Kammerreihen in die Sohle verlegt wird.
- Der Heißluftumführungskanal dient nun, wie bisher, der besonderen Beheizung der vor dem Hauptfeuer liegenden Kammern unter Umgehung des -Hauptfeuers, er dient ferner dem Ausschmauchen einer oder mehrerer Kammern vor dem Vorfeuer, unabhängig von dem Vorfeuer selbst.
- Seine Anlage unter Ofenhausflur ergibt die Unabhängigkeit vor der Bewegung des Ringofens und die kürzeste und sicherste Verbindung mit den einzelnen Kammern, die man gesondert beheizen bzw. ausschmauchen will.
- Die Zeichnung zeigt den Ofen gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. r stellt den Grundriß einer der beiden Kammergruppen dar, in Abb. 2 ist ein Schnitt quer durch die beiden Kammergruppen gezeigt. Der Heißluftkanal ist mit a bezeichnet, der durch Schamotteventile b und über-Führungen c mit Schamotteventilen d an einzelne Kammern beliebig angeschlossen werden kann, sei es, um gleichzeitig mit dem zugeführten Heizgas eine einzelne Kammer oder mehrere Kammern besonders zu beheizen oder mit Hilfe der überführten Heißluft einzelne Kammern oder mehrere Kammern auszuschmauchen.
- Die durchgehenden Dehnungsfugen zwischen den einzelnen Kammern sind auf den Abbildungen mit e bezeichnet, die Gaszuführung zu den einzelnen Kammern mit f und die Verankerung zwischen den einzelnen Kammern mit g.
- Die Trennung der Kammerreihen ist an sich bekannt. Neu jedoch ist diese Anordnung in Verbindung mit dem Heißluftkanal für gasbefeuerte Ring- oder Kammeröfen mit fortlaufendem Betrieb, der an Stelle der bisherigen Gaszuführungsleitung liegt.
Claims (1)
- PATrNTANSPRUCH: Kammerofen aus zwei parallelen Kammerreihen mit Gasfeuerung für fortlaufenden Betrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung oberirdisch verlegt ist und die beiden Kammerreihen mit je einem Luftumführungskanal umgeben sind, der beiderseitig vor jeder Kammerreihe unter Ofenhaussohle liegt und mittels kurzer Übergänge mit Schamotteglocken o. dgl. mit jeder einzelnen Kammer sich verbinden läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL63084D DE471772C (de) | 1925-05-05 | 1925-05-05 | Kammerofen aus zwei parallelen Kammerreihen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL63084D DE471772C (de) | 1925-05-05 | 1925-05-05 | Kammerofen aus zwei parallelen Kammerreihen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE471772C true DE471772C (de) | 1929-02-20 |
Family
ID=7280754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL63084D Expired DE471772C (de) | 1925-05-05 | 1925-05-05 | Kammerofen aus zwei parallelen Kammerreihen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE471772C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891077C (de) * | 1944-07-28 | 1953-09-24 | Wilhelm Weckert | Gaskammerofen mit ueberschlagender Flamme |
-
1925
- 1925-05-05 DE DEL63084D patent/DE471772C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891077C (de) * | 1944-07-28 | 1953-09-24 | Wilhelm Weckert | Gaskammerofen mit ueberschlagender Flamme |
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