DE358391C - Liegender Koksofen mit gleichbleibender Richtung der Flamme - Google Patents

Liegender Koksofen mit gleichbleibender Richtung der Flamme

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DE358391C
DE358391C DEP40495D DEP0040495D DE358391C DE 358391 C DE358391 C DE 358391C DE P40495 D DEP40495 D DE P40495D DE P0040495 D DEP0040495 D DE P0040495D DE 358391 C DE358391 C DE 358391C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/10Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Liegender Koksofen mit gleichbleibender Richtung der Flamme. Bei den bekannten, ohne Zugumkehr betriebenen Koksöfen erfolgt die Beheizung durch Zuführung von Heizgas und vorgewärmter Luft zu den Heizzügen. Dabei wird die Luft in Regeneratoren- oder Rekuperatoren vorgewärmt. Nach der Erfindung kommen solche Wärmeaustauschvorrichtungen in Wegfall, und zwar dadurch, daß ein Teil der Verbrennungsluft vor dem Eintritt in die Heizzüge mit heißen Abgasen gemischt wird. An sich ist es bei Feuerungen bekannt, die Verbrennungsluft im Gemisch mit heißen Abgasen der Verbrennungsstelle zuzuführen. Die Erfindung liegt also nur in der besonderen Bauart des Koksofens, welche die Nutzbarmachung dieser bekannten Maßnahme für die Beheizung von Koksöfen ermöglicht.
  • In der Zeichnung veranschaulicht: Abb. i einen Längsschnitt durch den Koksofen nach der Linie A-B von Abb. 3, Ab'b. 2 einen Längsschnitt durch den Ofen nach der Linie C-D von Abb. 3, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie E-F von Aibb. i.
  • Der neue Ofen zeigt im oberen Teil die bekannte Ausführung, während sein Unterbau aus senkrechten Schächten besteht. Diese Schächte haben .die Abgase, welche ihnen durch die Bindersteine der Heizwand zugeführt werden, aufzunehmen. Die ungeradzahligen Schächte sind an den Fuchs angeschlossen, die geradzahligen dagegen sind durch eine senkrechte Wand so unterteilt, daß die durchziehenden Abgase nach Zuführung von frischer Luft in die Heizzüge zurückkehren.
  • Die Abgase, welche dem Fuchs zugeführt werden, gehen durch die Öffnungen a in den Kanal b und von hier zum Fuchs c, während die Abgase, welche in die Heizzüge zurückkehren, durch die Öffnungen d dem Mischraum e zugeleitet werden. Diesem Raum wird auch die Luft, welche zur Verbrennung der frischen Heizgase dient, zugeführt, und zwar durch die Kanäle f, fl und durch die üffnungen g. Der Zutritt von frischer Luft wird an, der Stelle i durch Einlegen einer Steinplatte geregelt. Aus dem Raum e tritt das Gemisch von Luft und Abgasen durch die Öffnungen h in die Heizzüge.
  • Das zur Beheizung dienernde Gas wird in der bekannten Weise aus der Leitung kl durch .den Kanal k den Heizzügen zugeführt.
  • Unter dem Gaskanal k liegt ein Kanal l zur unmittelbaren Zuführung von frischer Luft zu den Heizzügen. Diese Luft wird entweder vom Meistergang in entnommen oder von Kanälen, welche über den Heizwänden liegen. Die letztere Ausführungsform schließt die Heizwände gegen die Außenluft ab, wodurch das ungleichmäßige Abkühlen der Heizwände vermieden wird. Die Luft tritt an der Stelle n bzw. n' durch eine nicht gezeichnete Regelungsklappe bekannter Art ein, durchstreicht den Kanal h bzw. 12 und tritt durch an den Köpfen der Heizwand liegende senkrechte Kanäle zu dem Kanal L, der durch die Öffnungen h mit den Heizzügen in Verbindung steht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Liegender Koksofen mit gleichbleibender Richtung -der Flamme, gekennzeichnet durch unter den Ofenkammern liegende senkrechte Züge zur Aufnahme der Abhitze, von denen die ungeradzahligen an den Fuchs angeschlossen und die geradzahligen durch eine senkrechte Wand so unterteilt sind, daß die durchziehenden Abgase nach Zuführung von frischer Luft in die Heizzüge zurückkehren.
  2. 2. Ausführungsform des Koksofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß ein Teil der zur Verbrennung des Heizgases dienenden Luftmenge den Verbrennungsstellen durch im Ofenmauerwerk liegende Kanäle unmittelbar zugeführt wird.
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