DE77202C - Riemenaufleger mit excentrischem, um die Welle drehbarem Auflegearm - Google Patents
Riemenaufleger mit excentrischem, um die Welle drehbarem AuflegearmInfo
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- DE77202C DE77202C DENDAT77202D DE77202DA DE77202C DE 77202 C DE77202 C DE 77202C DE NDAT77202 D DENDAT77202 D DE NDAT77202D DE 77202D A DE77202D A DE 77202DA DE 77202 C DE77202 C DE 77202C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/24—Equipment for mounting belts, ropes, or chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende, sehr einfache Vorrichtung ist dazu bestimmt,
den zahlreichen Unglücksfällen vorzubeugen, welche gewöhnlich eintreten, sobald man· auf
eine Riemscheibe einen von ihr abgefallenen Riemen wieder auflegen will.
Diese Vorrichtung besteht aus einem gekrümmten Arm, der an einer Muffe befestigt
ist, welche sich um die Riemscheibenwelle drehen läfst, ohne mit dieser in Berührung zu
kommen. Der gekrümmte Theil des Armes folgt bei dieser Bewegung dem ganzen Umfang
der Scheibe und bringt dabei den Riemen, ihn hebend und auf die Scheibe gleiten lassend, wieder in die richtige Lage.
Auf der Zeichnung ist diese Vorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Die erste Ausführungsform ist in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Vorderansicht und
in Fig. 3 im Grundrifs veranschaulicht.
M ist die Muffe, an welcher der gekrümmte Arm sitzt. Durch diese Muffe geht, ohne sie
zu berühren, die die Riemscheibe P tragende Welle· A hindurch. Zu diesem Zweck ist die
Muffe an dem Lager der Welle A öder an der Decke mittels Träger aufgehängt, welche
unten in Ringe α α auslaufen, die in Nuthen r r
. der Muffe eingreifen und der Muffe gestatten, sich ungehindert um die Welle A drehen zu
lassen.
B B' B" ist der von der Muffe M getragene, gekrümmte Arm, welcher für gewöhnlich
auf einem Knaggen C ruht, der an dem Lagerbock der Welle A oder an der Decke
derartig angebracht ist, dafs der gekrümmte Arm, wenn er eine ganze Umdrehung im Sinne
des Pfeiles/, Fig. 1, vollendet, den Knaggen C
zurückdrückt und der letztere nach dem Abgleiten des Armes wieder durch Vermittelung
seines federnden Trägers b vorschnellt und den Arm zurückhält.
Die Benutzung der Vorrichtung ist folgende:
Wenn der Riemen X von seiner Scheibe herabgefallen ist, dreht man die Muffe M einmal
vollständig herum. Der gekrümmte Arm BB' B", welcher zwischen die beiden Trumme
■ des Riemens greift, bewegt sich dabei zunächst von dem Knaggen C fort und hebt den Riemen,
wobei dieser längs des gebogenen Theiles des Armes B herabsinkt und am Ende dieses
Theiles auf die Scheibe gelangt. Bei der weiteren Drehbewegung des Armes geht dessen
Theil B' unter dem Riemen hin und wird schliefslich von diesem, ihn auf der Scheibe
in seiner Lage lassend, abgehoben, um dann wieder durch den Knaggen C gehemmt zu
werden.
Die Muffe M ist in Bezug auf die Welle A ein wenig-(etwa 1 cm) excentrisch angeordnet,
damit der Theil B' des Armes in der Ruhelage die Scheibe nicht berührt, dies aber an
der entgegengesetzten Seite der Scheibe thut, d. h. wenn er sich zwischen der Scheibe und
dem Riemen zu der Zeit, wo er diesen an seinen Platz bringt, befindet.
Die erforderliche Drehbewegung kann man der Muffe M mittels einer einfachen Schnur /
ertheilen, welche um die Muffe herum, in einer Ringnuth der Muffe liegend, gewickelt ist. Das
obere Ende dieser Schnur ist mit einer Schraubenfeder c oder einem Gewicht verbunden, um
nach dem Loslassen des unteren Endes der Schnur deren selbstthätiges Zurückziehen in
die Anfangslage zu erreichen.
In dem Falle, wo die Scheibe, aufweiche
man einen Riemen auflegt, eine Antriebsscheibe ist, welche sich selbst bewegt (häufigste Ursache
der Unglücksfälle), kann man die eben beschriebene Schnuranordnung auch benutzen.
Man kann die erforderliche Drehbewegung der Muffe aber auch dadurch bewirken, dafs man
die Muffe an der Bewegung- der Scheibe theilnehmen läfst; in diesem Falle (Fig. 4) wird die
Muffe M von einem Ring D so getragen, dafs sie in der Richtung der Welle verschoben
werden kann. Eine auf die Muffe einwirkende Feder R hat das Bestreben, die Muffe von der
Scheibe entfernt zu halten, während ein in eine Nuth der Muffe eingreifender Hebel L dazu
dient, die Muffe der Scheibe zu nähern. Die Muffe hat einen Kupplungszahn h und die
Nabe der Scheibe einen entsprechenden Zahn k, welche, wenn man die Muffe durch Verschieben
in ihrem Ring D der Scheibe nähert, mit einander in. Eingriff kommen; dadurch wird
die Muffe nebst ihrem Arm mitgenommen und von diesem alsdann der Riemen wieder auf die
Scheibe aufgelegt. Sobald man aufhört, den Druck auf die Muffe nach der Scheibe hin
auszuüben, führt die Feder R die Muffe zurück und entfernt sie von der Scheibe.
Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen eine andere Ausführungsform des Riemenauflegers.
Hier ist eine kleine Leitrolle ρ vorgesehen, über welche die zum Bewegen des Auflegers
dienende Schnur / geleitet wird; ein an dieser Schnur fester Ansatz N verhindert, dafs die
Schnur durch das Gegengewicht c oder die Feder zu weit nach oben gezogen werden
kann, er begrenzt also den Hub des Gegengewichts oder der Feder.
Der eiserne Auflegearm -B ist, anstatt zweimal knieförmig gebogen zu sein, lediglich gekrümmt,"
wie aus dem Grundrifs Fig. 6 ersichtlich ist.
Ferner ist der grofse Knaggen oder Haken, welcher bei der Ausführungsform Fig. 1 das
äufsere Ende des Auflegearmes in der Ruhelage hält, durch einen kleinen Knaggen oder
Sperrhaken C ersetzt, welcher an dem Lagerträger der Scheibe selbst angebracht ist.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine weitere Ausführungsform des Riemenauflegers.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht und Fig. 9 ein Grundrifs. Fig. 10 giebt eine, Vorderansicht
der den Auflegearm tragenden Muffe.
Bei dieser Einrichtung ruht der Riemen, wenn er abgefallen ist, nicht auf der Welle,
auf welcher er Reibung erleidet, sondern auf der Muffe, wodurch jede Abnutzung des Riemens
vermieden wird.
Zu diesem Zweck ist die Muffe mit seitlichen Klauen F versehen, auf welche der
Riemen fällt, wo er unbeweglich und abgesondert von der Welle liegen bleibt. Um den
Riemen von diesen Klauen wieder aufnehmen und auf die Scheibe auflegen zu können, ist
der Auflegearm B etwas anders gestaltet; er hat die aus Fig. g ersichtliche Form erhalten
und wird an der Verlängerung G" der einen Klaue F der Muffe M, Fig. 10, mittels Schrauben
v, welche durch einen Schlitz m der Verlängerung hindurchgehen, befestigt.
Wenn die Riemscheibe sich zu nahe der Decke oder einer Mauer befindet,, um die Drehbewegung
des Auflegearmes zu gestatten, so wird dieser durch eine Schaufel, eine Art
schräger Führung, ersetzt, welche die Fig. 11, 12 und 13 darstellen. Diese Schaufel bringt
bei ihrer Drehbewegung den Riemen durch einen horizontalen Schub auf die Scheibe. Die
Schaufel hat einen gekrümmten Theil η und einen vorspringenden schrägen Rand ο ο'. Sie
wird mittels Schrauben an der Verlängerung der einen Klaue der Muffe befestigt, ebenso
wie der Arm B, und wirkt wie dieser.
Bei ihrer Drehbewegung trifft die Schaufel auf den Riemen; dieser wird zuerst von dem
Punkt 0 des Randes 00' berührt und dann infolge der schiefen' Form des Randes seitlich
nach der Scheibe hin verschoben; sobald :der Riemen den Punkt 0' des Schaufelrandes 00'
berührt, ist er zurückgeschoben und auf die Scheibe selbst gelegt.
Auch bei Anwendung der Schaufel mufs die Muffe M excentrisch gelagert sein, damit
einerseits der Theil η der Schaufel, der etwas über die Scheibe greift, die letztere nicht berührt,
wenn die Schaufel ihre Ruhelage einnimmt, andererseits eine nachtheilige Spannung
des Riemens vermieden wird, während dieser sich noch auf dem Theil η der Schaufel befindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Riemenaufleger, bei welchem die den Auflegearm bezw. die Auflegeschaufel tragende drehbare Muffe so zu der Riemscheibenwelle excentrisch gelagert ist, dafs Muffe und Welle ohne Berührung bleiben und bei einer vollen Umdrehung der Muffe der Arm bezw. die Schaufel sich während des Auflegens des Riemens der Scheibe immer mehr bis zur Berührung mit letzterer nähert, um eine nachtheilige Spannung des Riemens zu vermeiden, dann aber nach vollendetem Auflegen wieder von der Scheibe entfernt und in der Ruhelage von letzterer entfernt bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77202C true DE77202C (de) |
Family
ID=350030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77202D Expired - Lifetime DE77202C (de) | Riemenaufleger mit excentrischem, um die Welle drehbarem Auflegearm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77202C (de) |
-
0
- DE DENDAT77202D patent/DE77202C/de not_active Expired - Lifetime
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