DE76894C - Wasserstandsanzeiger mit gefärbtem, auf dem Wasser schwimmendem Oeltröpfchen - Google Patents
Wasserstandsanzeiger mit gefärbtem, auf dem Wasser schwimmendem OeltröpfchenInfo
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- DE76894C DE76894C DENDAT76894D DE76894DA DE76894C DE 76894 C DE76894 C DE 76894C DE NDAT76894 D DENDAT76894 D DE NDAT76894D DE 76894D A DE76894D A DE 76894DA DE 76894 C DE76894 C DE 76894C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Neuerung wird in das Wasserstands-, glas ein Tropfen gefärbten oder ungefärbten
Oeles oder eine andere Flüssigkeit eingebracht, welche auf dem Wasser schwimmt und den
wirklichen Stand des Wassers auch bei trübem Glase jederzeit erkennen läfst. Jedesmal nach
dem Ausblasen wird selbstthätig oder nicht selbstthätig wieder ein Tropfen Oeles oder dergl.
eingeführt. Die verbrauchte Menge des gefärbten Oeles ist verschwindend gering, und
es setzt der Oeltropfen der Reinigung des Glases und dem Durchstofsen der Wasserstandshähne
kein Hindernifs entgegen; dabei ist die Genauigkeit der Angabe des Wasserstandes
die denkbar gröfste.
Auf der Zeichnung ist ein mit einer Einrichtung zur Einführung des Oeltropfens versehenes
Wasserstandsglas in zwei Ansichten mit theilweisem Schnitt in Fig. 1 und 2 dargestellt.
Bei dem dargestellten Beispiel ist statt der oberen Abschlufsschraube ein Gefäfs a, Fig. 2,
mit einem Stutzen b aufgeschraubt, welcher im Innern des Gefäfses zu einem Rohr e
ausgebildet ist, das bis nahe an den Deckel des Gefäfses reicht. In diesem Stutzen befindet
sich ein Hahn c, in dessen Küken eine seitliche Aussparung d derart angeordnet ist,
dafs bei der einen Stellung des Kükens eine Verbindung der Aussparung d mit dem Rohr e,
bei der anderen Stellung eine Verbindung der Aussparung mit dem Wasserstandsglase / hergestellt
wird. Das Küken des Hahnes c kann, wie dargestellt, durch einen Hebel i mit dem
unteren Ablafshahn k verbunden sein, um eine Erneuerung des Oeltropfens nach erfolgtem
Ausblasen selbstthätig herbeizuführen. An dem Gefäfs α ist ein Standglas a1 angebracht, um
den Stand der Flüssigkeit in demselben erkennen zu können. Ein Hahn /, Fig. 1, gestattet
die Entleerung des Gefäfses. Nahe am Boden des Gefäfses α mündet ein Rohr g ein,
das die Zuführung von Dampf aus dem Kessel gestattet. Im dargestellten Beispiel erfolgt die
Dampfentnahme von dem Hauptkörper h des Wasserstandsanzeigers. Hierdurch wird erreicht,
dafs die im Gefäfs α enthaltene Flüssigkeit nicht aufwallen bezw. kochen kann, was durch kaum
zu vermeidende Undichtigkeit des Hahnes c sonst leicht eintritt. Man kann in geeigneten
Fällen diese Dampfzuführung natürlich auch fortlassen und das Gefäfs oben offen lassen,
wobei das Rohr e dann fortfallen kann.
Bei Inbetriebsetzung des Apparates wird zunächst durch Drehen des Hahnes c ein Tropfen
der Flüssigkeit, z. B. gefärbtes OeI, aus dem Gefäfs α in das Wasserstandsglas I fallen gelassen,
der oben auf der Wasseroberfläche schwimmt und den Stand des Wassers genau
erkennen läfst. Soll das Wasserstandsglas ausgeblasen werden, so wird Hahn k geöffnet.
Fig. 2 zeigt die Stellung des Hahnkükens beim Ausblasen. Sind, wie dargestellt, die Küken
von k und c durch einen Hebel i verbunden, so wird nach dem Ausblasen ohne weiteres
Zuthun ein neuer Oeltropfen in das Glas Z eingeführt. Wo eine Verbindung der Hahnküken
nicht möglich ist, kann der Heizer den
Claims (1)
- Oeltropfen auch durch directes Einstellen des Kükens von c in das Wasserstandsglas einführen.Die Flüssigkeit im Gefäfs α schwimmt auf dem Dampfwasser und wird durch den Dampfdruck durch Rohr e nach dem Hahn c gedruckt.Bei diesem Apparat ist eine Färbung des Glases vollkommen ausgeschlossen, da das OeI infolge der stes vom Dampfwasser benetzten Innenfläche des Glases nicht an demselben haften bleiben kann. Auch ist jede unrichtige Angabe des Wasserstandes ausgeschlossen und der Verbrauch an Farbflüssigkeit ein sehr geringer. Ferner wird dem Ausblasen bezw. . Reinigen des Wasserstandes nicht das geringste Hindernifs entgegengesetzt.Paten τ-Ans ρ rüche:i. Wasserstandsanzeiger, bei welchem zur besseren Erkennung der Standhöhe ein Flüssigkeitsschwimmer, bestehend aus einer gegebenenfalls gefärbten, auf dem Wasser schwimmenden Flüssigkeit (z. B. OeI), aus einem mit dem Wasserstandsglase in Verbindung stehenden offenen oder geschlossenen Gefäfs (a) in das Glas eingeführt wird, welches unten ein Hahnküken mit seitlicher Aussparung (d) besitzt, die in der einen Stellung des Hahnkükens mit dem Gefäfs (a), in der anderen Stellung mit dem Wasserstandsglase (I) verbunden ist, so dafs eine gewisse, den wirklichen Wasserstand auch bei trübem Glase anzeigende Flüssigkeitsmenge in das Wasserstandsglas eingeführt werden kann, wobei die Flüssigkeit unter Anordnung eines geschlossenen Gefäfses auch unter Dampfdruck gesetzt werden kann.Bei dem zu ι. gekennzeichneten Wasserstandsanzeiger eine Verbindung des Kükens des Hahnes (c) mit dem Küken des Ausblasehahnes' (k) des Wasserstandsanzeigers, zum Zweck, nach erfolgtem Ausblasen eine selbsttätige Erneuerung des Flüssigkeitsschwimmers zu bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76894C true DE76894C (de) |
Family
ID=349754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76894D Expired - Lifetime DE76894C (de) | Wasserstandsanzeiger mit gefärbtem, auf dem Wasser schwimmendem Oeltröpfchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76894C (de) |
-
0
- DE DENDAT76894D patent/DE76894C/de not_active Expired - Lifetime
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