DE767620C - Aussenwandpressteil fuer Fahrzeugkaesten von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Aussenwandpressteil fuer Fahrzeugkaesten von Kraftfahrzeugen

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DE767620C
DE767620C DEP68746D DEP0068746D DE767620C DE 767620 C DE767620 C DE 767620C DE P68746 D DEP68746 D DE P68746D DE P0068746 D DEP0068746 D DE P0068746D DE 767620 C DE767620 C DE 767620C
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DEP68746D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D27/00Connections between superstructure or understructure sub-units
    • B62D27/02Connections between superstructure or understructure sub-units rigid
    • B62D27/023Assembly of structural joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Außenwandpreßteil für Fahrzeugkästen von Kraftfahrzeugen Es ist üblich, Wagenkästen aus Metallblech herzustellen, die aus Preßteilen, z. B. aus einem einstückigen Seitenpreßteil, der von dem vorderen Pfosten sich bis zur Rückwand des Kastens erstreckt, einer Vorderwand oder einem Windlauf - und einer tonnenartig ausgebildeten Wand bestehen, die untereinander durchSchweißen verbunden sind, um denEindruck eines aus einem Stück hergestellten Wagens zu erwecken. Die Seitenwände sind hierbei durch innere Preßteile versteift, wobei die unteren Teile des Seitenwandbaus im wesentlichen einen kastenartigen Querschnitt zum Befestigen an den Rahmenseitenträgernhaben. Hierbei sind die Seitenwandungen mit den üblichen Tür- und Fensteröffnungen versehen. Es war üblich, die Anordnung so zu treffen, daß die Schwellen der Türöffnungen im wesentlichen in der Ebene der äußeren Kastenumrahmung, wie sie durch die Anordnung der Stützen gegeben ist, liegen. Der Vorzug dieser Ganzstahlwagenkästen liegt insbesond -re in ihrerHaltbarkeit, auch beiZusammenstößen.
  • Andererseits sind auch sogenannte Kompositbauarten bekannt. bei denen man in der Formgebung wesentlich freier ist als bei den aus durchgehenden Blechen gebildeten Ganzstalilwagenkästen.
  • Gemäß' der Erfindung soll nun bei den Aulmrandprelteilen für Fahrzeugkästen die Türöffntingsuinrahmung unterhalb der Schwelle von den in der Außenwand ausgebildeten Türpfosten etwa um die Breite des Flansches des Türpfostens derart nach dem Innern des Fahrzuges zu vorgepreßt sein, daß der Flansch der Türpfosten unterhalb der Schwelle ganz oder zum Teil in Fortfall kommt und der vorgepreßteTeil zwischen den Pfosten im wesentlichen senkrecht verläuft und den Rahmenträger ganz oder zum Teil überdeckt.
  • Die Erfindung kann auch so ausgeführt werden, (Ialder Türpfosten im wesentlichen bis zum unteren Ende des Außenwandpreßteiles gradlinig verläuft, während der vorgepreßte Teil von der Schwelle aus nach unten und außen in einer Krümmung bis zur Außemvandfläche verläuft. Die Erfindung besteht ferner darin, daß der unterhalb' der Schwell-- liegende, im wesentlichen senkrechte Teil mit nach außen offenen Verstärkungsrinnen ausgestattet ist, in denen Dichtungsstreiten befestigt sein können, so daß der Dichtungsstreifen in einer unmittelbar aus dein den Wagenkasten bildenden Blech gepreßten Kehle ohne Befestigungsmittel gehalten wird. Der unterhalb der Türschwelle liegende Teil der Außenwand bildet z«-eckmäßig mit inneren Preßteilen zusammen kastenförmige Teile.
  • Durch die Erfindung werden die Forteile der bisherigen Ganzstahlwagenkastenbauart mit den Vorteilen der Kompositwagenkastenbauart in weitgehendem Maße vereinigt. Durch die Erfindung wird außerdem erreicht, daß eine größere Trittbrettbreite für die Insassen bei offenen Türen erzielt werden kann. Durch die Erfindung wird auch erreicht, daß einfache Türformen gewählt «,erden können, die ein genaues Schließen der Türen gewährleisten. Die Türen können mit scharfkantigen C oder abgerundeten Ecken versehen sein. Durch die Erfindung wird ferner erreicht. daß der Sch,v-erpunl:t des Wagens niedrig liegt. wodurch eine große Stabilität und gute Fahreigenschaften gewährleistet sind, da der Wagenkasten sich über den Fahrgestellrahmen nach unten erstrecken kann und nicht erst auf diesen aufgesetzt zu werden braucht. Die , Außenwand kann unmittelbar mitdemLängsträger des Fahrzeugrahmens durch Schweißen oder Nieten verbunden «-erden. Der Längsträger hat vorzugsweise Z-förmigen Querschnitt, obwohl er auch einen winkligen oder rinnenförmigen Querschnitt besitzen kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine perspektivisch--Teilansicht einer Ausführungsform gemäß der Erfindung teil-«-eise im Schnitt.
  • Fig. 2 eine perspektivischeTeilansicht einer anderen Ausführungsform teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine andere Ausgestaltung der Anordnung nach Fig. 2 Fig..I eine perspektivisclieTeilansicht einer weiteren Ausführungsform der Anordnung nach Fig. 2 und Fig. 3 eine dritte Abwandlung gegenüber der Anordnung nach Fig.2.
  • Man erkennt aus Fig. i. daß die Außenfläche der Seitenwandbauart mit Schwellenteilen i i versehen ist. die in senkrechterRichtung außerhalb, derjenigen Ebene liegen, die durch die äußeren Umrisse des Kastens bestimmt wird, und zwar durch die Außenwand 12 des mit einer nach innen gerichteten Rinne versebenen Pfostens 13. jeder Schwellenteil i i ist mit einer Eindrückung 15 versehen, die sich längs seiner oberen Kante erstreckt. Er kann ferner mit einer Verstärkungsrinne 16 ausgestattet sein. Die weiteren Pfosten 13 und 14 sind so ausgebildet, daß sie in die Schwellenteile ii übergehen. Sie sind ferner bei '17 nach innen gekehrt, um die Anbringung des bei 18 angedeuteten Trittbretts zu erleichtern.DieSeitenwand ist längs ihrer unteren Kante an einer Schwelle 2o mit rinnenförmigem Oberschnitt befestigt. die mit waagerechten Flanschen 2 i und 22 ausgestattet ist. Der Flansch 21 überlappt die waagerechte Kante 23 der in den Sch-,vellenteilen i i vorgesehenen Eindrückung 15 und ist mit dieser verschweißt. Ein senkrecht angeordneter Teil 24 des Trägers 2o ist durch Punktschweißung mit dem unteren Rande der äußeren Wand verbunden. Der Teil 2d ist mit 1 einem waagerechten Flansch 22 versehen, der mit Bolzen 26 an dem Trittbrettträger 25, der sich quer zum Fahrgestell erstreckt und mit dein Rahmenseitenträger27 verbunden ist, angebracht ist. Der Träger 2o ist ferner mit einem Absatz 28 versehen, der die Bodenbretter 29 trägt, die auch auf dem oberen waagerechten Flansch 30 des Gestellseitenträgers27 aufruhen können. Die Eindrükkung 15 in dem Teil i i der äußeren Wand kann mit Dichtungsstreifen 31 ausgestattet sein, gegen die sich die bei 32 angedeutete Tür in geschlossener Stellung anlegen kann. ,Jan erkennt, daß die nach innen gedrückten Schwellenteile i i eine größere Trittbrettbreite ermöglichen als bisher. Gleichzeitig können die bei 32 angedeuteten Türen an ihren unteren Enden dicht-mit den eingedrückten Teilen schließen, -wodurch der Wagenkasten gegen Eindringen -von Wasser besser verschlossen wird.
  • In der Ausführungsform nach Fig.2 sind die Schwellenteile 41 der Außenwand ebenfalls eingedrückt und verlaufen allmählich vom äußeren Umriß des Kastens nach innen. Der geschwungene Linienverlauf erleichtert die Herstellung durch Pressem: jeder Schwellenteil 41 ist an seiner oberen Kante miteinem waagerechten Flansch 42 versehen-und an seiner unteren Kante mit einem winkelförmigen Abschnitt 43, 44. Der Flansch 44 ist z. B. durch Punktschweißung an einem Z-förmigen Kastenträger45 befestigt. Der FIansch42 greift in den oberemFlansch46 des Trägers 45 ein und ist mit diesem durch Punktschweiß.ung verbunden. Der untere Flansch 47 des Trägers 45 ist mit Bolzen an dem Trittbrettquerträger 25 befestigt, der von dem Gestenseitenträger 27 in der bereits beschriebenen Weise getragen wird. Der obere Flansch 46 des Trägers 45 ist mit einem rechtwin'kligenAbsatz 48 versehen, der die Bodenträger zg trägt, die ebenfalls auf dem oberen Flansch 3o des Gestellseitenträ@gers 27 ruhen. In diesem Fall ist das Trittbrett 18 so angeordnet, daß es zwischen der durch den unteren waagerechten Flansch 43 der Schwellenteile 41 gebildeten Rinne 52, dem Flansch 44 und dem Flansch 47 des Seitenträgers 45 liegt. Der untere Flansch 49, der bei 32 angedeuteten Tür überlappt die im wesentlichen senkrechte Kante So des Schwellenteiles 41-' Der Pfosten 13 ist in jedem Fall durch eine Platte 51 mit rinnenförmigem Querschnitt versteift, die in dem Pfosten angeordnet ist, um einen kastenförmigen Querschnitt zu schaffen und die an ihrem unteren Ende so umgebogen ist, daß sie den waagerechten Flansch 46 des Seitenträgers 45 erfaßt, mit dem sie verbunden ist. Eine ähnliche Anordnung ist bei den übrigen Pfostenquerschnitten vorgesehen.
  • In Fig. 3 ist der nach außen bis zur äußeren Umrahmung des Kastens gewölbte Schwellenteil q!1 mit einer Rinne 52 versehen, die einen Sitz für den unteren Flansch 49 der mit 32 angedeuteten Tür darstellt.
  • In Fig.4 ist eine solche Ausbildung der Schwellenteile41 veranschaulicht, bei der eine bei 61 angedeutete Eckkante entsteht.
  • In Fig. 5 sind die Schwellenteile mit unteren waagerechten Abschnitten 62 versehen, deren obere Ränder bei 63 um den. sich nach oben erstreckenden Flansch 64 des waagerechten Teiles 65 des Seitenträgers 66 umgebördelt sind. Der Seitenträger 66 ist mit einer Versteifungsrippe67 versehen. DerFlansch62 ist bei 68 nach unten gebogen, und zwar derart, daß -er den unteren Teil 66 des Seitenträgers erfaßt und unmittelbar über Bolzen 70 an den Boden des- nach innen gekehrten Gestellseitenträgers 71 befestigt ist.
  • Man erkennt aus den vorstehenden Ausführungen, daß die gemäß der Erfindung verbesserte Bauart der aus Stahlblech bestehenden Kraftfabrzeugwagenkästen den Vorteil einer größeren Trittbrettbreite für den, Wagenirnsassen-bei offener Tür ergibt und daß ein besserer Türabschluß erreicht wird.
  • ----Die Ausbildung -der Schwellenteile gemäß der Erfindung ergibt eine Vereinfachung bei der- Herstellung der Türenpreßteile dadurch, daß diejenigen Teile des inneren Türenpreßteiles, die für gewöhnlich rechtwinklig zum Hauptpreßteil. zur Bildung der Türpfostenteile umgebogen sind, bei Benutzung derBauart nach Fig. i in Fortfall kommen oder aber bei Anwendung der Ausführungsformen gemaß den Fig. 2 bis 5 in allmählich zunehmendemMaße abgebogen sind.Andererseits kann der äußere Türenpreßteil bei Anwendung der Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 bis 5 wie üblich ausgebildet sein und bei der Ausführungsform nach Fig. i allmählich nach .innen verlaufen.
  • Insbesondere mit Bezug auf Fig. 5 erkennt man ferner noch, -daß die obere Kante des Kastenseitenträgers in den Schwellenteilen in der Ebene der oberenKante des Gestellseitenträgers liegt, wodurch eine tiefe Schwerpunktlage erreicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Außenwandpreßteil für Fahrzeugkästen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Türöffnungsumrahmung unterhalb der Schwelle von den in der -Außenwand (12) ausgebildeten Türpfosten (13) etwa um die Breite des Flansches des Türpfostens derart nach dem Innern des Fahrzeuges zu vorgepreßt ist, daß der Flansch der Türpfosten unterhalb der Schwelle ganz oder zum Teil -in Fortfall kommt und der vorgepreßte Teil (ii) zwischendenPfosten imwesentlichen senkrecht verläuft und den Rahmenträger (2ö) ganz oder zum Teil überdeckt.
  2. 2. Außenw andpreßteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, der unterhalb der Schwelle liegende, im wesentlichen senkrechte Teil mit nach außen offenen Verstärkungsrinnen; (15, -16) ausgestattet ist, in denen Dichtungsstreifen (3i) befestigt sein können.
  3. 3. Außenwandpreßteil für Fahrzeugkästen, dadurch gekennzeichnet, daß die Türöffnungsumrahmung unterhalb der Schwelle von dem in der Außenwand ausgebildeten Türpfosten etwa um die Breite des Flansches des Türpfostens derart nach dem Innern des Fahrzeuges zu vorgepreBt ist, daß der Türpfosten im wesentlichen bis zum unteren Ende des AußenwandpreB-teiles gradlinig verläuft, während der vorgepreßte Teil (41) von der Schwelle aus nach unten und außen in einer Krümmung bis zur Außenwandfläche verläuft. ZurAbgrenzung desErfrndungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgendeDruckschriften inBetracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 446 839, 544 563, 463 397, 52 1 0 1 5, 563 054; USA.-Patentschriften Nr. 1834 527, 1 8o4 658, 1 826 44o, 1834 015; britische Patentschrift Nr. 275 117; französische Patentschrift Nr. 702,787.
DEP68746D 1933-02-17 1934-01-11 Aussenwandpressteil fuer Fahrzeugkaesten von Kraftfahrzeugen Expired DE767620C (de)

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