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Aus gepreßten Blechen hergestellter Wagenkastenrahmen für Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung betrifft Wagenkastenrahmen für Kraftfahrzeuge, die aus gepreßtem Blech
hergestellt sind.
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Gemäß der Erfindung sind die Seitenträger U-förmig, nach unten offen
ausgebildet, und die Flanschen sind mit wagerecht nach außen und innen gerichteten
Abbiegungen versehen. Der innere Flansch des Seitenträgers ist von geringerer Höhe
als der äußere, und die ,äußere Abbiegung besitzt einen nach unten gebogenen Teil,
welcher als Abschluß des Wagenkastens und zum An.-schlag
der Türen
dient. Die Wagenkasten-oder Türpfosten sind in dem Winkel zwischen dem äußeren Flansch
und der äußeren Abbiegung errichtet, sitzen unmittelbar auf der äußeren Abbiegung
auf und sind an dem äußeren Flansch befestigt. Weiterhin ist das Tragstück für den
hinteren Pfosten und der .deal hinteren Kastenteil stützende Träger mit untenan
seitlichen Flanschen ausgerüstet, welche einander überlappen und an dem Seitenträger
befestigt sind, In den U-förmigen Pfosten: befindliche Futterstreifen sind unten
winklig zu den Pfosten. abgebogen und auf den Seitenträgern befestigt und dienen
zur Absteifung der Pfosten.
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Abb. i ist eine Seitenansicht des Wagenkastens.
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Abb.2 ist ein Schnitt durch den Seitenträger und den unteren Teil
der Tür nach Linie 2-2 der Abb. i.
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Abb.3 ist eine vergrößerte Ansicht des mittleren Türpfostens.
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Abb.4 ist ein Schnitt nach Abb.4-4 der Abb. 3.
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Abb.5 ist eine Draufsicht auf den Seitenträger.
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Abb. 6 ist eine Draufsicht auf das vordere Ende des Seitenträgers
und ein teilweiser Schnitt durch den vorderen Pfosten des Wagenkastens.
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Abb.7 ist eine Seitenansicht des hinteren Endes des Seitenträgers
und der damit verbundenen Tragstücke für die hinteren. Pfosten sowie des Trägers
des hinteren Kastenteils. Abb. 8 ist eine Draufsicht der Abb. 7.
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Abb.9 ist ein Schnitt nach Linie 13-i3 der Abb. 7.
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Abb. io ist eine Ansicht einer etwas abge. Änderten Ausführungsform
der Verbindung zwischen dem hinteren Ende des Scitenträ,-gers mit der Konsole für
den: hinteren Pfosten und des Trägers des hinteren Xasitenteils.
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Abb. i i ist eine Draufsicht der Abb. i o. Abb. 12 ist ein senkrechter
Schnitt nach Linie i7-17 der Abb. io.
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Abb.13 ist eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Verbindung
zwischen dem hinteren Teil des Seitenträgers mit der Konsole für den hinteren Pfosten
und dem. Träger des hinteren Kastenteils.
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Abh. 14 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 19-19 der Abb. 13.
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Abb.15 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 20-2o der Abb. 13.
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Der dargestellte Wagenkasteit hat vordere und hintere Türen 2o, 21,
welche gegen die mittleren Türpfosten 22 anschlagen. Die mittleren, vorderen und
hinterem: Türpfosten 22; 23 bzw. 24 sind auf den Seitenträgern 25 errichtet. Die
Haube 26 ist mit dem Setenrahmen durch die Fußbrettunterstützungen 27 und die Pfosten
23 verbunden. Der hintere Wagenkastenteil27' steht mit dem Seitenrahmen durch die
Pfosten 24, die hinteren Träger 28 und Tragstücke 29 in Verbindung.
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Der in Abb. 2 im Querschnitt gezeigte Seitenträger 25 ist U-förmig
nach unten offen, und die Flansche 32, 33, welche von dem mittleren Tei134 nach
unten verlaufen, weisen mach außen und innen gerichtete Abbiegungen 30, 35 auf.
Die-Äußere Abbiegung 3o-ist außen bei 31 nach unten abgebogen und bildet den unteren.
Abschluß des Wagenkastens sowie einen Anschlag für die Türen. Der ;äußere Flansch
32 ist länger als der innere Flansch 33. Die äußere Abbiegung 3o ist von veränderlicher
Weite, und die äußere Kante derselben entspricht der Form des Wagenkastens. Hinter
der Verbindungsstelle der Fußbrettunterstützung 27 mit dem Seitenträger 25 ist die
Abbiegung 3o weggeschnitten, wie in Abb.5 und 6 gezeigt. An dem vorderen abgeschnittenen
Ende der Abbiegung 3o ist an der unteren Seite derselben eine Verstärkungsplatte'
47 durch Verschweißen befestigt. Die Form der Verstärkungsplatte entspricht der
des Pfostens 23, welcher an der vorderem Kante der Abbiegung 30 :und an "der Verstärkungsplatte
47 angeschweißt ist und seitliche Flansche 48 aufweist, die an dem senkrechten Flansch
32 des Trägers angeschweißt sind. Der Pfosten reicht bis an die untere Kante der
Wand 31.
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Die mittleren Pfosten 22 haben Seitenwände 52 und am unteren Teil
davon sich erstrekkende Seitenflansche 53, die ebenfalls an dem senkrechten Flansch
32 des Seitenträgers angeschweißt sind. Der vordere Flansch 53 erstreckt sich über
den Seitenträger hinaus und ist an der Sitzunterstützung 54 angesc11Wdßt, -die--äuf
-den -Seiteftträge,rrrr aufruht und an ihnen befestigt ist (Abt. 1, 3 und 4). Der
untere Teil des Pfostens ist so breit wie die Abbiegung 3o des Seitenträgers 25,
ruht auf der Abbiegung auf und ist mit. ihr verschweißt. Ein Futterstreifen 56 innerhalb
des Pfostens dient zur Versteifung. desselben und ist an dem wagerechten oberen
Teil 34. des Seitenträgers befestigt. Zur weiteren Verstärkung ist in der Biegung
des Streifens 56 (Abt. 4) eine Verstärkungsstrebe 57 mit dem Streifen 56 und der
Wand 34 befestigt.
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Am rückwärtigen Ende des Seitenträgers 25 ist das Tragstück 29 und
der Träger 28 des hinteren Kastenteils befestigt. In der in Abb. 7 bis 9 gezeigten
Ausführungsform besitzt der hintere U-förmige Träger obere und untere Flansche 58
bzw. 59. Das dreieckige Tragstück 29 besitzt einen oberen Flansch 6o und einen unteren
Flansch 61 und bildet
eine Fortsetzung des Radgehäuses 62. Der Flansch
59 des hinteren Trägers 28 erstreckt sich nach vorn und überlappt den unteren Flansch
61 des Tragstückes und ist damit befestigt. Beide Träger 25 und 28 liegen
in dem Winkel des Tragstückes 29. Die äußere Wand 32 des Seitenträgers 25 ist an
dieser Stelle nach außen und oben umgebogen und bildet einen Flansch 64, der mit
dem Tragstück verschweißt ist. Die innere Wand 33 ist mit dem Flansch 61 des Tragstückes
durch ein dazwischenliegendes Winkeleisen 65 verbunden, welches auch mit dem Flansch
59 des Trägers 28 befestigt ;sein kann.
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In den Abb. i o bis 12 ist eine andere Ausführungsform dieser Verbindung
dargestellt. Dort ist der Träger des hinteren Kastenteiles nach oben abgebogen.
Der senkrechte Teil dieses Trägers liegt zwischen dem Flansch 64. des Seitenträgers
und einem senkrechten Teil des Tragstückes 29, und der Flansch 59 dieses hinteren
Trägers liegt zwischen dem verbindenden Winkeleisen 65 und dem Flansch 61 des Tragstückes.
Der Seitenträger 25 liegt in diesem durch den Träger 28 und das Tragstück 29 gebildeten
Winkel, wodurch eine kräftige Verbindung der Teile erhalten wird. Die Flansche 59,
61 können bis zur hintersten Querstrebe 66 verlaufen und an dieser befestigt sein.
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Eine weitere Ausführungsform ist in den Abb. 13 bis 15 dargestellt.
Der hintere Träger 28; welcher wieder innerhalb des Winkels des Tragstückes 29 liegt,
ragt nach vorn über dasselbe hinaus und nimmt in seinem Winkel den Seitenträger
25 auf. Dieser reicht nur bis an ,die innere Wand des kanalförmigen Teiles 63 des
Tragstückes. Die ,äußere Wand 32 des Seitenträgers ist nicht abgebogen., sondern
einfach an den senkrechten Teilen des hinteren Trägers 28 befestigt. Das verbindende
Winkeleisen 65 fällt fort, und der Flansch 59 ist bei 67 nach oben abgebogen und
mit dem inneren Flansch 35 des Seitenträgers 25 verschweißt.
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Die üblichen, die Seitenträger verbindenden Querstreben sind vorzugsweise
von U-förmigern Querschnitt mit seitlichen Abbiegungen, und die Enden dieser Querstreben
sind: abgesetzt, wie in Abb.2 gezeigt, und sind durch Bolzen 69 mit dem Untergestell
70 verbunden.