DE7657C - Gasmesser mit unveränderlichem Mafs - Google Patents

Gasmesser mit unveränderlichem Mafs

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DE7657C
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D. J. FALCONETTI in Paris
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

1878.
Klasse 26.
DOMINIQUE JEAN FALCONETTI in PARIS. Gasmesser mit unveränderlichem MaTs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1878 ab.
Fig. ι ist eine Vorderansicht im Durchschnitt; Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten, ebenfalls im Durchschnitt.
Der eigentliche Gasmesser ist ganz ebenso eingerichtet, wie die gewöhnlichen; er enthält im besonderen einen cylindrischen Kasten A mit dem Mefsapparat, vor dem sich ein viereckiger Kasten B befindet, in dessen oberen Theil das Gas durch das Rohr C einströmt. Das Ausströmen erfolgt durch Rohr D, welches bis zum cylindrischen Kasten hinabreicht (Fig. 1). Der untere Theil E und das Zifferblatt F welches den Verbrauch anzeigt, sind wie gewöhnlich.
Der Zähler trägt oberhalb des cylindrischen Kastens A ein Reservoir G, dessen Verbindung mit dem eigentlichen Gasmesser in folgender Art angeordnet ist. An der rechten Seite desselben ist ein Recipient H angebracht, in welchen ein Rohr α hineingeht, das einen breiten Trichter b trägt, der durch einen Stöpsel geschlossen wird. Eine Oeffnung c für Gas setzt den Recipienten H und das Reservoir G in Verbindung; diese Oeffnung ist in einem über den Recipienten -£f hervorragenden Theile durchgelocht, wodurch man die Wirksamkeit des Reservoirs G verstärken und dasselbe bis zu seinem obersten Theile füllen kann. Diese Vorrichtung mit hydraulischem Verschlufs dient dazu, dafs die äufsere Luft niemals in den Gasmesser eindringen kann.
Durch den Trichter b füllt man das Reservoir G, natürlich mufs die Füllung so rasch als möglich geschehen, weil während dieser Zeit eine gewisse Quantität Wasser aus dem Reservoir in den Kasten eindringt, wie man aus dem Folgenden ersehen wird.
Ein Rohr d geht von dem Reservoir G in den viereckigen Kasten B ein wenig unterhalb des Wasserstandes herab, ist aber unten geschlossen und hat eine Bohrung e, welche in den cylindrischen Kasten A mündet, damit das in dem Reservoir befindliche Gas während der Wiederauffüllung entweichen kann, was auch zu einem Theile durch das Rohr h geschieht. Damit die Compression des Gases im Gasmesser nicht den Eintritt des Wassers verhindert, kann man durch den Hahn m das Gas entweichen lassen.
Auf der linken Seite des Gaszählers befindet sich eine Wasserstandskammer K, welche mit dem Reservoir G durch ein Rohr g (in Form eines U und an seinem freien Ende offen) in Verbindung steht. Ueber und vor dem Reservoir G befindet sich ein leerer Raum L L', der mit der genannten Kammer durch das Rohr h in Verbindung steht; der leere Raum L steht mit dem Reservoir G durch eine Oeffnung in Verbindung. Wenn man den Gasmesserhahn öffnet, so läfst das ankommende Gas das Wasser ganz unbedeutend durch das Rohr g und e zurückgehen; ein wenig Wasser geht in das Reservoir zurück; wenn demnach der ziemlich grofse Raum L L' nicht existirte, würde das Gas welches er einschliefst, nach der Meinung des Erfinders einen Stofs erleiden, der es in die Wasserstandskammer K durch das Rohr h hineintreiben würde; durch den entsprechenden Inhalt des Raumes L L' soll sich diese Wirkung des Stofses nicht äufsern können. Das Rohr g ist an seinem unteren Theil mit einem Röhrchen q versehen, wie man in Fig. 1 und 2 sieht. Sobald die Wasserfläche bis zur Mündung des Rohres h fällt, strömt das Gas durch das Rohr h in dem Raum Z1, drückt auf das Wasser des Reservoirs G, und dieses fällt durch das U-förmige Rohr g in die Wasserstandskammer K.
Folglich jedesmal, wenn das Rohr h Gas durchläfst, steigt der Wasserstand in der Wasserstandskammer, bis die untere Oeffnung dieses Rohres sich schliefst.
Die Wiederauffüllung des Reservoirs G mufs man so schnell als möglich besorgen, weil ohne dies eine grofse Quantität Wasser durch das Rohr g nach A'fliefsen würde, während man füllt. Damit diese Quantität sich nur langsam nach A und B verbreiten kann, sind die Verbindungsöffnungen I, k und q möglichst klein gehalten.
Da jedoch bei jeder Wiederauffüllung ein zu hoher Wasserstand im Gasmesser eintritt, mufs nach derselben die Ablafsschraube am Untertheil JE geöffnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Die schnelle Füllung des Reservoirs, mit einer Oeffnung mit hydraulischem Verschlufs nach den beschriebenen Verhältnissen.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
DENDAT7657D Gasmesser mit unveränderlichem Mafs Active DE7657C (de)

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