DE101632C - - Google Patents
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- DE101632C DE101632C DENDAT101632D DE101632DA DE101632C DE 101632 C DE101632 C DE 101632C DE NDAT101632 D DENDAT101632 D DE NDAT101632D DE 101632D A DE101632D A DE 101632DA DE 101632 C DE101632 C DE 101632C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/30—Wet gas-meters
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- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1898 ab.
Bekanntlich verdunstet bei den nassen Gasmessern die Sperrflüssigkeit allmälig, so dafs
dieselbe von Zeit zu Zeit ergänzt werden mufs; hierdurch entstehen aber Differenzen in der
Gasabgabe, da nach der Nachfüllung das Flüssigkeitsniveau in der Trommel höher steht
als vor der Nachfüllung und infolge dessen im ersferen Falle weniger Gas die Trommel bei
einer Umdrehung derselben durchströmt als im letzteren Falle. Um das Niveau der Sperrflüssigkeit
constant zu erhalten, wird in manchen Fällen ein Reserveflüssigkeitsbehälter vorgesehen,
aus welchem sich die Sperrflüssigkeit im Gasmesser selbstthätig in dem Mafse, als dieselbe .
verdunstet, ergänzt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Vorrichtung, welche verhindert,
dafs beim Oeffnen des Reservebehälters behufs Nachfüllens die Flüssigkeit infolge des atmosphärischen
Druckes in den Gasmesser überfliefst. Dies wird dadurch erreicht, dafs das
Verbindungsrohr zwischen Reservebehälter und Gasmesser beim Lüften des Verschlufspfropfens
an der Füllöffnung durch ein Ventil ■ verschlossen wird.
In der Zeichnung ist die zu schützende Neuerung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Oberhalb des Gehäuses α für das Zählwerk (etwa auf dem Trommelgeha'use des Gasmessers)
ist ein luftdicht verschliefsbarer Flüssigkeitsbehälter b angeordnet, welcher durch ein
Rohr c mit dem Gehäuse α communicirt. Das Rohr c beginnt beim tiefsten Punkt des Behälters
b und mündet im Gehäuse α in der Höhe des normalen Flüssigkeitsniveaus in den '
Gasmesser. Sobald die Flüssigkeit in letzterem sinkt, wird die Mündung im Rohr c frei, so
dafs das Gas durch dasselbe aufsteigen und infolge dessen Flüssigkeit aus dem Behälter a
überfliefsen kann, so lange, bis das Rohr c unten wieder abgeschlossen ist.
Das Füllen des Reservebehälters b erfolgt durch die oben an dem Behälter angeordnete
Füllöffnung, welche für gewöhnlich durch einen Pfropfen g verschlossen ist. Damit aber
beim Füllen die Flüssigkeit infolge des Luftdruckes nicht durch das Rohr c in den Gasmesser
überfliefsen könne, wird das Rohr beim Oeffnen des Verschlufspfropfens g geschlossen.
Zu diesem Zwecke wirkt der Pfropfen g auf einen Stift h; derselbe drückt beim Niederschrauben
des Pfropfens auf den Arm i des doppelarmigen Hebels i k, hebt dadurch den
am Arm k des letzteren angeordneten Ventilkegel / und öffnet somit das Rohr c, während
beim Hochschrauben des Pfropfens, also beim Oeffnen des Behälters, der Ventilkegel Z infolge
Eigengewichts niedersinkt und das Rohr c abschliefst.
Da es schwierig ist, den Pfropfen g so zu dichten, dafs kein Gas entweichen kann, ist in
Fig. 2 an der Füllöffnung des Behälters b ein Rohr ο angeordnet, welches in ein zweites, im
Behälter angeordnetes und beständig mit Wasser gefülltes Rohr ρ reicht, so dafs die Mündung
desselben sich unter Wasser befindet und dadurch ein sicherer Abschlufs erzielt wird.
Damit das in dem Behälter b befindliche Gas beim Füllen entweichen könne, wird das
U-förmig gebogene Röhrchen q eingeführt, welches die Verbindung des oberen Raumes
des Behälters b mit der Aufsenluft oder mit der Gasleitung herstellt. Selbstverständlich ist
dann auch die unter dem Einflufs der Schraube g stehende Stange h doppelt U-förmig abgebogen.
Claims (1)
- Pa te nt-Anspruch:An Gasmessern, welche mit einem Reservebehälter behufs selbstthätigen Nachfüllens bezw. Constanterhaltung des Sperrflüssigkeitsniveaus im Gasmesser versehen sind, eine Vorrichtung zum Verhindern des Ueberfliefsens aus dem Reservebehälter (b) in den Gasmesser beim Füllen des ersteren, gekennzeichnet durch einen an einem Hebel (ik) angeordneten, das Verbindungsrohr (c) zwischen Behälter (b) und Gasmesser schliefsenden Ventilkegel (I), welcher füf gewöhnlich durch den auf den Hebel (ik) mittelbar oder unmittelbar drückenden Verschlufspfropfen (g) von seinem Sitz abgehoben ist, beim Lüften des Verschlufspfropfens aber frei wird, so däfs er infolge Eigengewichts oder Federbelastung das Verbindungsrdhr (c) schliefst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101632C true DE101632C (de) |
Family
ID=372316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101632D Active DE101632C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101632C (de) |
-
0
- DE DENDAT101632D patent/DE101632C/de active Active
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