DE6809C - Wassermesser - Google Patents
WassermesserInfo
- Publication number
- DE6809C DE6809C DENDAT6809D DE6809DA DE6809C DE 6809 C DE6809 C DE 6809C DE NDAT6809 D DENDAT6809 D DE NDAT6809D DE 6809D A DE6809D A DE 6809DA DE 6809 C DE6809 C DE 6809C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- pipe
- drum
- water level
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 72
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Volume Flow (AREA)
Description
1879.
Klasse 42.
PETER BARTHEL in FRANKFURT a. M. Wassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1879 ab.
Der Erfindung dieses Wassermessers liegt zunächst die Idee zu Grunde, das Wasser auf
gleiche Weise zu messen, wie das Gas durch die nassen Gasuhren gemessen wird, nämlich
durch eine rotirende Trommel, deren einzelne Kammern sich abwechselnd füllen und entleeren.
Der wechselnde Abschlufs der Ein- und Austrittsöffnung
einer Kammer wird so bewirkt, dafs entweder nur die Eingangs- oder nur die Ausgangsöffnung,
nie beide zugleich für den Durchgang des Gases geöffnet sind, und geschieht dies bei den Gasmessern dadurch, dafs dieselben
bis über die Trommelaxe mit Wasser gefüllt erhalten werden.
Das Wasser wirkt bei den Gasuhren gleichsam als Kolben, welcher bei der Drehung der
Trommel die in den Kammern enthaltene Gasfüllung verdrängt.
Um nach gleichem Princip Wasser statt Gas zu messen, ist es nur nöthig, die Trommel mit
ihrem Gehäuse bis zu einer entsprechenden Grenze noch mit einem anderen Körper zu
füllen, welcher dem die Mefstrommel passirenden Wasser gegenüber sich verhält, wie bei den
Gasmessern das Wasser zum Gas, mit einem Stoff nämlich, der sich mit dem Wasser nicht
vermischt und bei dem wechselnden Druck des Wassers doch den Abschlufs der Ein- und Ausgangsöffnungen
der Trommelkammern immer in gleicher Höhe bewirkt.
Am geeignetsten erscheint dazu zunächst die atmosphärische Luft.
In der Zeichnung ist eine Einrichtung dargestellt, bei welcher mittelst Luftfüllung die Verwendung
einer in Kammern getheilten rotirenden Mefstrommel zum Zwecke des Wassermessens ermöglicht wird.
Die Kammernemtheilung ist hier gewählt, wie in der bekannten Construction einer Gasuhrtrommel,
wie sie z. B. in »Muspratts Tech. Ch.«, V. 4, S. 731, in Fig. 1614 bis 1618 angegeben ist.
Ueber die Art des Wirkens des vorliegenden Apparates verschafft man sich leicht ein Bild,
wenn man- sich den dort aufgeführten Gasmesser auf den Kopf gestellt, und den Raum,
der sonst vom Gas eingenommen wird, mit Wasser, denjenigen, welchen dieses sonst einnahm,
mit comprimirter Luft gefüllt denkt, wie dies in Wirklichkeit bei dem vorliegenden Apparate
der Fall ist.
Mit Bezug auf die Zeichnung ist T die um die horizontale Axe e e drehbare Mefstrommel
mit der durch einen gewölbten Boden der Trommel gebildeten Vorkammer K. A1 A2 A3 A"
ist das die Trommel umgebende Gehäuse, α ein
cylindrischer Aufsatz auf dem Gehäuse, der oben durch eine starke Glasplatte g verschlossen
ist.
Durch das Rohr E gelangt das Wasser in das Gehäuse und durch das knieförmige
Rohr D1D2, welches bei d nur wenig unter
die Wasserlinie W1 W2 taucht, tritt das Wasser wieder aus demselben aus. W1 W2 ist der
normale Wasserstand und ist durch denselben der Mefsraum der Trommelkammern in gewisser
Hinsicht bedingt.
Der Raum oberhalb des Wasserspiegels W1 PV
ist mit comprimirter Luft gefüllt
Ueber das Eingangsrohr E ist eine Glocke oder Kappe c gestülpt, die mit ihrem unteren
Rande gerade auf dem Wasserspiegel W^ W2
aufsteht.
B ist ein durch ein Rohr R mit dem Gehäuse A1A1A3A* in Verbindung stehender
Behälter, der als Luftreservoir und Regulator dient und durch ein Rohr E' mit dem Wasserzuführungsrohre
E in Verbindung steht. Der Hahn H dient zum Absperren des Wasserrohres
E.
Man denke sich nun diesen Hahn H noch geschlossen und den Wassermesser, sowie die
mit dessen Ausgangsrohr Σ>1 D2 verbundene
Leitung nicht mit Wasser, sondern noch mit Luft gefüllt und es würde jetzt der Hahn B
eben geöffnet.
Das Wasser ergiefst sich dann durch die Röhren E1 und E in den Behälter B und das
Gehäuse A1A2A3A''. Die in beiden Räumen
enthaltene Luft entweicht dadurch durch das Rohr D1 D'1 so lange, bis die Wasserfülhmg
den Wasserstand Wx W2 erreicht hat und dadurch
den unteren Rand des Rohres D1 D2
absperrt. Jetzt kann nur noch Wasser durch das Rohr JD1 D'1 austreten.
Bei fortdauerndem Wasserzuströmen durch das Rohr E und E1 wird die Luft in beiden
Behältern comprimirt, ohne dafs jedoch hierbei der Wasserstand im Gehäuse A* A'1 A3 A* sich
über die Höhe W1 W'1 erheben könnte, und
zwar aus folgendem Grunde: Sobald der untere Rand der über das Rohr E gestülpten
Claims (3)
1. Der oben beschriebene Wassermesser, welcher nach dem Princip der nassen Gasuhr
construirt ist, nur umgekehrt, so dafs der Eingang hier, wo bei der Gasuhr der Ausgang
ist, und der Wasserspiegel soviel unterhalb der Mitte liegt, als bei der Gasuhr oberhalb derselben; der Messer in Verbindung
mit einem Luftbehälter, der einestheils von unten mit der Wasserleitung und oben
mit dem Obertheile des Mefsgehäuses in Verbindung steht.
2. Bei dem obigen Messer das Anbringen eines Hutes über der Einströmungsröhre, um den
Zuflufs bei Wachsen des Wasserstandes abzusperren.
3. Die Combination des Gehäuses der Trommel mit einem Behälter B, dessen unterer
Theil, indem er mit der Leitung in Verbindung steht, mit Wasser, und oberer mit
comprimirter Luft gefüllt ist, welche mit der im oberen Raum des Trommelgehäuses
communicirt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6809C true DE6809C (de) |
Family
ID=284846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6809D Active DE6809C (de) | Wassermesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6809C (de) |
-
0
- DE DENDAT6809D patent/DE6809C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE6809C (de) | Wassermesser | |
| DE3033815C2 (de) | Verfahren zur Regelung des Flüssigkeitshaushalts in einer Verdunstungsanlage | |
| DE330634C (de) | Vorrichtung, um die Zufuhr eines Gases, wie Chlor, zu einer stroemenden Fluessigkeit, wie Wasser, in einem bestimmten Verhaeltnis zu regeln | |
| DE3433488A1 (de) | Einrichtung zum messen und regeln des volumendurchsatzes von fluidierbaren pulvern und/oder materialen mit einer kornstruktur | |
| DE1068478B (de) | ||
| DE7657C (de) | Gasmesser mit unveränderlichem Mafs | |
| DE161366C (de) | ||
| DE824115C (de) | Vorrichtung zum Messen von Gasen | |
| DE911940C (de) | Mehrraumflaschenfueller | |
| DE583148C (de) | Fluessigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Fluessigkeit gedrehter Messtrommel | |
| DE163671C (de) | ||
| DE79895C (de) | ||
| DE385258C (de) | Fuellstelle fuer Fluessigkeiten, verbunden mit einer Waage | |
| DE851238C (de) | Acetylen-Gasentwickler | |
| DE501035C (de) | Selbsttaetige Waage mit einer von der Waagenbewegung abhaengigen Netzvorrichtung fuer Schuettgut, insbesondere Getreide | |
| DE147287C (de) | ||
| DE73320C (de) | Bewegungsvorrichtung für Ueberlaufgefäfse von Gasdruckreglern, welche mit einem auf der Reglerglocke angeordneten Belastungsgefäfs und einem damit communicirenden Ueberlaufgefäfs versehen sind | |
| DE34338C (de) | Automatisch wirkende Einrichtung zur Aenderung des Druckes bei Gasdruckregulatoren | |
| AT56303B (de) | Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen unter gleichzeitiger Abfüllung. | |
| CH262313A (de) | Apparat zur Bestimmung der Durchflussmenge von Flüssigkeiten. | |
| DE123073C (de) | ||
| AT202067B (de) | Einrichtung an einem luftdicht geschlossenen Flüssigkeitsbehälter zum Anzeigen von Flüssigkeitsverlusten | |
| DE50832C (de) | Mefs- und Zapfvorrichtung | |
| DE31461C (de) | Selbstthätiger Registrir-Mefsapparat | |
| DE82709C (de) |