DE76541C - Entleerungsvorrichtung für Transportkasten - Google Patents

Entleerungsvorrichtung für Transportkasten

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DE76541C
DE76541C DENDAT76541D DE76541DA DE76541C DE 76541 C DE76541 C DE 76541C DE NDAT76541 D DENDAT76541 D DE NDAT76541D DE 76541D A DE76541D A DE 76541DA DE 76541 C DE76541 C DE 76541C
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DE
Germany
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box
emptying device
pawl
transport box
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76541D
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English (en)
Original Assignee
H. DÖPKE in Göschwitz bei Jena
Publication of DE76541C publication Critical patent/DE76541C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/62Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening
    • B65D90/626Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening having a linear motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
Der Transportkasten dient zum Transport von Materialien, wie z. B. von Cementmaterial, welches von der Ziegelpresse in den Schachtofen befördert und dort ausgeladen wird.
Er besteht, aus einem Kasten α von beliebigem Querschnitt, welcher unten schräg geformt und durch Klappen b geschlossen ist. Die Klappen sind mittelst Ketten c, die über Kettenräder dd laufen, geschlossen, d. i. sie werden durch diese Ketten in gehobener Stellung gehalten. An der Welle / der Kettenräder sitzt eine Sperrklinke f. In letztere greift ein Sperrhebel g, welcher durch eine kurze Zugstange h mit dem einarmigen Ausrückhebel i verbunden ist. Zur Ausrückung dient die Stange k, welche sich in der am Kasten a festsitzenden Hülse / auf- und niederbewegen kann, und ■ deren Hub durch zwei Stellringe m und H, welche beim Auf- und Niedergang an die Hülse / anstofsen, begrenzt wird.
Das untere Ende der Stange k trägt einen Konus 0, der die gleichma'fsige Vertheilung des aus dem Kasten fallenden Materials nach allen Seiten bewirkt.
Die Stange k wird durch ein am Ende des Ausrückhebels befindliches Auge ρ umfafst.
Ist der Apparat gefüllt (Fig. 1), so sind die Klappen b geschlossen, die Sperrklinke/ ist 'durch den (Sperrhebel g gehalten und verhindert das Drehen der Kettenräder dd, also dadurch auch das Herabfallen, d. i. das Oeffnen der Klappen b. Die Stange k mit ihrem Konus 0 hängt an dem oberen Stellring m. Wird der Kasten hinabgelassen, so stöfst zuerst der Konus 0 auf den Grund (Fig. 2) und bleibt mit der Stange k auf demselben stehen, während der Kasten sich weiter abwärts bewegt.
Der obere Stellring m stöfst nun bei weiterer Senkung des Kastens an das Auge ρ des Ausrückhebels i und hebt denselben hoch; hierdurch wird auch bei genügender Weiterabwärtsbewegung des Kastens der Sperrhebel g durch die Zugstange h gehoben, die Sperrklinke f gelöst und die Kettenräder werden frei, drehen sich,- die Kette läuft ab, die Klappen öffnen sich und das Material fällt über den Konus ο aus dem Kasten.
Die Abwärtsbewegung des Kastens wird durch den unteren Stellring η, der gegen den unteren Theil der Hülse / stöfst, begrenzt.
Auf dem Rädchen r, welches auf der Kettenradwelle sitzt, ist ein Tau s befestigt. Nach Entleerung des Kastens werden die Klappen wieder durch Anziehen des Taues geschlossen, indem die Ketten auf die Kettenräder aufgewickelt werden.
Die Sperrklinke fafst in den Sperrhebel und der Kasten ist wieder geschlossen.
Man kann den Konus vermittelst der Stellringe m und η höher und tiefer stellen, also nach Belieben hoch über den Konus stürzen oder langsam ausschütten; letzteres ist oft nöthig, damit das Material nicht geworfen wird und sich durch den Fall nicht zerkleinert, was z. B. beim Brennen nachtheilig sein könnte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine selbstthätige Entleerungsvorrichtung für Transportkasten, dadurch gekennzeichnet, dafs ein durch Sperrhebel g und Klinke f gesicherter Ausrückhebel i eine mit. Stell-
ringen m η versehene Stange beim Aufstofsen des an ihrem unteren Ende angebrachten Vertheilungskonus ο auslöst und dabei die Bodenklappen b b zur Entleerung . öffnet.
2. An der unter i. geschützten Vorrichtung die Anordnung einer mit einem Vertheilungskonus versehenen und aus zwei über einander geschobenen Theilen bestehenden Stange, welche durch Zusammenschieben bezw. Auseinanderziehen verkürzt bezw. verlängert werden kann und in ihrer jedesmaligen Länge durch eine Stellschraube festgehalten wird, zum Zwecke, das im Behälter befindliche Material nach Bedarf in beliebiger Höhe auszuschütten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76541D Entleerungsvorrichtung für Transportkasten Expired - Lifetime DE76541C (de)

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