DE76339C - Sägeblatt mit Hobel- und Schneidezähnen - Google Patents
Sägeblatt mit Hobel- und SchneidezähnenInfo
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- DE76339C DE76339C DENDAT76339D DE76339DA DE76339C DE 76339 C DE76339 C DE 76339C DE NDAT76339 D DENDAT76339 D DE NDAT76339D DE 76339D A DE76339D A DE 76339DA DE 76339 C DE76339 C DE 76339C
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- Germany
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- tooth
- saw blade
- teeth
- plane
- cutting
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B33/00—Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
- B27B33/02—Structural design of saw blades or saw teeth
- B27B33/08—Circular saw blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT:
in NEW-YORK.
Die im Folgenden beschriebene Erfindung betrifft ein Sägeblatt, bei welchem in abwechselnder
Reihenfolge Schneide- und Hobelzähne so angeordnet sind, dafs die Schnittflächen
des Holzes zugleich gehobelt oder geglättet werden, während dasselbe geschnitten
wird.
Die Säge kann entweder feste oder auswechselbare Zähne besitzen; beide Arten sind
in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Stückes des neuen Sägeblattes mit auswechselbaren Schneide-
und Hobelzähnen,
Fig. 2 desgleichen eines solchen Sägeblattes mit an demselben unauswechselbar (fest) sitzenden
Schneide- und Hobelzähnen.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch ein Sägeblatt mit einem auswechselbaren Schneidezahn
in Vorderansicht.
Die Fig. 4, 5, 6, 7, 8 und 9 zeigen bezw. Einzelansichten des Schneidezahnes mit rechtwinklig
bezw. rechteckig zur Sägeblattebene angeordnetem Kopf oder Spitze und seitlich schneidender oder hobelnder Schneide.
Fig. 10 bedeutet einen Schnitt durch das in Fig. 2 gezeichnete Sägeblatt in Richtung der
Linie x-x. '
Fig. 11 stellt in Seitenansicht eine Ausführungsform
des neuen Sägeblattes dar, während
Fig. 12 eine eben solche eines Schneidezahnes
mit einer auf der Seitenfläche desselben befindlichen Rippe oder Kröpfung zeigt.
A B sind in Fig. 2 und 10 die Schneidezähne
und D und E die Hobelzähne, die mit den Schneidezähnen abwechseln oder zwischen denselben
angeordnet sind. Je ein Schneidezahn bildet mit dem nachfolgenden oder benachbarten
Hobelzahn eine sogen. »Gruppe« oder ein »Zahnpaar«, wie z. B. die Zähne A D eine
erste, B E eine zweite, A D eine dritte Gruppe bilden u. s. w. um die ganze Kreissäge herum.
Die Schneidezähne ragen auf dem Umfang des Sägeblattes weiter hervor als die Hobelzähne,
d. h. die Spitze D jedes Hobelzahnes steht- in dem durch die Spitzen der Sägezähne oder
Reifszähne α geschaffenen Gang so zurück, dafs sie mit der zu durchschneidenden Faser
des Holzes nicht in Berührung kommen, wodurch verhütet wird, dafs die Hobelzähne allzusehr
erhitzt werden, während die Säge arbeitet. Die Stirnseite b jedes Schneidezahnes,
sowie diejenige c jedes Hobelzahnes sind, um den Wirkungsgrad des letzteren zu erhöhen,
zu einander geneigt, d. h. denkt man sich zwischen den beiden Zähnen der Gruppe B E
die punktirte Linie ^-^ als ein Radius des
Sägeblattes gezogen, so bemerkt man, dafs die rechts und links von dieser Linie \-\ liegenden
Stirnseiten b und c des Schneidezahnes B und des Hobelzahnes E gegen diese Linie geneigt
sind, und zwar so, dafs die Stirnseite c mit der Linie ^- ^ einen gröfseren Winkel einschliefst
als die Stirnseite b.
Die Spitze (oder auch Kopf) α jedes Schneidezahnes
liegt in einer Ebene senkrecht oder
rechtwinklig zu seiner Stirnseite und zur Ebene des Sägeblattes^ während die Stirnseite b dieses
Schneidezahnes bei d so gegen die Sägeblattebene schräg gerichtet oder geneigt ist, dafs
die eine Kante f der Stirnseite der anderen gegenüberliegenden voransteht, zugleich aber
auch seitlich aus der Ebene des Sägeblattes hervorragt und auf diese Weise zur schneidenden
Kante oder zur Schärfe des Zahnes wird.
In ähnlicher Weise ist die Stirnseite c des zu dem Schneidezahn gehörigen Hobelzahnes,
mit dem er ein Zahnpaar oder eine Zahngruppe bildet, gestellt. Derselbe besitzt eine Spitze
oder einen Kopf g, eine Stirnseite, die bei d1
zur Ebene des Sägeblattes geneigt ist und parallel zu der bei d1 geneigten Stirnseite des
Schneidezahnes steht. Ferner besitzt der Hqbelzahn gleichfalls eine Schneidekante g, die mit
derjenigen f des Schneidezahnes nach derselben Seite des Sägeblattes hin liegt. Die Schneidekanten
fg einer Zahngruppe wechseln mit denjenigen f g der folgenden Zahngruppe bezüglich
ihrer Lage ab, so dafs sie in ihrer Projection auf einer zur Ebene des Sägeblattes senkrechten
Ebene eine Zickzacklinie bilden, d. h. die Gruppe A D richtet, wenn man sich in der
Ebene des Sägeblattes stehend denkt, ihre Schneidekanten nach der rechten Seite und die
folgende Gruppe B E nach der linken Seite, die nächstfolgende Gruppe A D wieder nach
der rechten Seite u. s. w. Da die Schneidezähne die Aufgabe haben, zuerst die Holzfaser
zu durchschneiden, bevor die Hobelzähne behufs Glättens der Schnittfläche zur Wirkung
gelangen, so müssen die Schneidekanten g der Hobelzähne seitlich des Sägeblattes weiter vorragen
als diejenigen f der Schneidezähne; während des Sägens nun glätten die Kanten f
bereits die Schnittfläche etwas vor und die Schnittkanten oder Hobelkanten g der Hobelzähne
schlichten dann diese vorgeglättete Fläche sauber ab, so dafs dieselbe das Aussehen einer
mit dem Schlichthobel bearbeiteten Fläche erhält, was mit Hülfe der Sägezähne allein zu
erreichen unmöglich wäre.
Die Fig. 11 veranschaulicht eine Ausführungsform des neuen Sägeblattes, bei welcher die
Schneidekanten der Zähne nicht gruppenweise, sondern Zahn für Zahn abwechseln, d. h. die
Schneidekante des Zahnes A z. B. ist nach rechts gerichtet, diejenige des Zahnes D nach
links, diejenige des folgenden Zahnes B wieder nach rechts u. s. w.
In den Fig. i, 8 und 9 ist ein Sägeblatt mit auswechselbaren Zähnen dargestellt. Die
Schneide- und Hobelzähne weisen auch hier alle oben beschriebenen wesentlichen Merkmale
auf und sind in gleicher Weise wie die festen Zähne angeordnet.
Die Zähne A B (Fig. 1) sind die Schneidezähne,
die auf oder an dem Sägeblatte auf irgend eine zweckentsprechende Art befestigt sind. Die Fig. 4 bis 9 zeigen diese Schneidezähne
in besonderen Ansichten, welche gleichfalls mit einer Spitze oder einem Kopf α rechtwinklig
zur Ebene des Sägeblattes versehen sind und welche die bei d geneigte Stirnseite b mit
Schneidekante f besitzen.
Wie üblich, verläuft der Kopf α des Zahnes nach dem Rücken desselben zu in abwärts
nach dem Zahnfufs zu geneigter Richtung, damit die Spitze möglichst frei steht und dadurch
besser zur Wirkung gelangt. Ebenso verläuft die Seitenfläche des Zahnes von der Stirnseite b
nach dem Zahnrücken zu geneigt oder dachartig, so dafs allein die Schneidekante f der
Stirnseite mit der Schnittfläche des Holzes in Berührung kommt.
Die Stirnseite b des auswechselbaren Schneidezahnes kann, wie dieses die Fig. 4 und 6 zeigen,
in Richtung ihrer Längsachse geschweift sein oder auch die in Fig. 7 gezeichnete gerade
Gestalt besitzen.
Die auswechselbaren Schneidezähne sind zu beiden Seiten mit einer Rippe bezw. Kröpfung h
versehen, wodurch besonders bei grofsen Sägen der Lauf derselben gesichert ist und wodurch
die Schnittflächen dann' besonders glatt ausfallen. Diese Rippe bezw. Kröpfung wird dadurch
hervorgebracht, dafs man die Seitenflächen des Zahnes an der Stelle, wo die Kröpfung bezw. die Rippe hinkommen soll,
einbiegt bezw. umbiegt. Die Fläche des Zahnes behält hierbei, wie dieses oben beschrieben
wurde, von der Schneidekante nach dem Zahnrücken zu im Grofsen und Ganzen die dachartige
Neigung.
Claims (2)
1. Sägeblatt mit seitlich, vorspringenden, die
Schnittfläche bearbeitenden Hobelzähnen und besonderen, mit diesen in abwechselnder
Reihenfolge stehenden Schneidezähnen, bei welchem diese Hobel- und Schneidezähne
in Gruppen angeordnet sind, zum Zweck, den Wirkungsgrad der Hobelzähne entweder von Gruppe zu Gruppe oder von
Zahn zu Zahn unabhängig von den Schneidezähnen durch Schränken vermehren oder vermindern zu können.
2. Ein Sägeblatt der durch Anspruch 1. gekennzeichneten
.Art, bei welchem die die Schneidekanten besitzenden Stirnflächen des
Schneide- und des Hohlzahnes mit einander convergiren, d. h. z. B. bei einem Kreissägeblatt
so gestellt sind, dafs sie mit einem zwischen ihnen gezogenen Radius (\-\-,
Fig. 2) je einen Winkel einschliefsen, von denen der Winkel, den die Stirnfläche des
Hobelzahnes mit diesem Radius einschliefst, gröfser ist als derjenige der Stirnfläche des
Schneidezahnes mit demselben Radius.
Ein Sägeblatt der durch Anspruch i. gekennzeichneten Art, bei welchem die Seitenflächen des Zahnes von der Schneidekante zum Zahnrücken hin dachförmig gegen die Sägeblattebene geneigt sind und je eine Mittelrippe oder Kröpfung besitzen, einerseits um die Zähne bequem schränken zu können, andererseits um dem Zahne möglichste Steifigkeit zu verleihen, dadurch den Gang der Säge zu sichern und die Glätte der Schnittfläche zu erhöhen.
Ein Sägeblatt der durch Anspruch i. gekennzeichneten Art, bei welchem die Seitenflächen des Zahnes von der Schneidekante zum Zahnrücken hin dachförmig gegen die Sägeblattebene geneigt sind und je eine Mittelrippe oder Kröpfung besitzen, einerseits um die Zähne bequem schränken zu können, andererseits um dem Zahne möglichste Steifigkeit zu verleihen, dadurch den Gang der Säge zu sichern und die Glätte der Schnittfläche zu erhöhen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76339C true DE76339C (de) |
Family
ID=349236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76339D Expired - Lifetime DE76339C (de) | Sägeblatt mit Hobel- und Schneidezähnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76339C (de) |
-
0
- DE DENDAT76339D patent/DE76339C/de not_active Expired - Lifetime
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