DE64974C - Säge mit Längsnuten in den Zähnen - Google Patents

Säge mit Längsnuten in den Zähnen

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DE64974C
DE64974C DENDAT64974D DE64974DA DE64974C DE 64974 C DE64974 C DE 64974C DE NDAT64974 D DENDAT64974 D DE NDAT64974D DE 64974D A DE64974D A DE 64974DA DE 64974 C DE64974 C DE 64974C
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DE
Germany
Prior art keywords
teeth
saw
longitudinal grooves
sawdust
cutting
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Active
Application number
DENDAT64974D
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English (en)
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W. JUNGE, 19 Camden Street, Oakley Square in London N.W
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/02Structural design of saw blades or saw teeth

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Zähne der Sägen erhalten am Rücken entlang seitliche Nuthen und Flantschen, damit äufserst scharfe Schneiden für die Seiten und den Grund des Kerbes, sowie Kanäle für den Durchgang der Sägespäne in die hinter den Zähnen befindlichen Kehlräume erhalten werden.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Theiles einer Kreissäge mit solchen Zähnen, und
Fig. 2 einen Grundrifs derselben, zum Theil im Querschnitt nach der Linie x-x, Fig. 1.
Die Nuthen α von passender Form erstrecken sich abwechselnd auf der rechten und linken Seite, von der Vorderkante b c an dem Rücken b d entlang nach der Hinterkante d e. Die Tiefe dieser Nuthen nimmt an der Vorderseite der Zähne zu, damit sich äufserst scharfe Schneiden bf, welche an den Seiten des Kerbes 'zu arbeiten haben, bilden lassen. Diese Schneiden bf können entweder senkrecht, vor- oder rückwärts geneigt zur Wurzel ce der Zähne stehen; dasselbe kann der Fall sein mit den rechtwinklig zu den Seiten der Säge stehenden Brustkanten fc. Die Nuth a, welche für den Durchgang der erzeugten Sägespäne in den Kehlraum hinter dem Zahn bestimmt ist, wird vorzugsweise nach hinten etwas erweitert.
Durch Bildung der Nuth an dem Zahnrücken b d entlang entsteht ein Flantsch g, der nach der Seite der Nuth hin abgeschrägt wird und dessen Vorderkante b h in eine scharfe Schneide ausläuft, welche auf dem . Grunde des Kerbes arbeitet. Die Schneide b h kann mit der Kante b d an dem Rücken des Zahnes einen beliebigen Winkel bilden.
Vorzugsweise werden alle Schneiden der Zähne behufs Erzielung eines gezogenen Schnittes, wie in der Zeichnung, nach rückwärts geneigt angeordnet, hauptsächlich um seitliche Erschütterungen zu verhindern und glatte Schneidflächen zu erzielen.
Bei dieser Säge werden die von einem Zahn erzeugten Sägespäne oder Körner nicht von dem Kehlraum vor dem Zahn aus dem Kerb entfernt, sondern sie gelangen durch die Nuth α,' deren Erweiterung nach rückwärts-den Durchgang erleichtert, in den nachfolgenden Kehlraum, durch welchen ihre Entfernung bewirkt wird. Da diese Säge mit einer ganz geringen Anzahl Schneidzähne arbeitet, so können in jedem der grofsen Kehlräume ein oder mehrere kürzere Zähne i zur Vertheilung und leichteren Ausbringung der Sägespäne angebracht werden.
Die Erfindung läfst sich auf Sägen anwenden, deren Zähne mit dem Blatt aus einem Stück hergestellt werden oder auswechselbar sind.
Durch das Auftreffen der scharfen Zahnschneiden dieser Sägen auf das zu durchschneidende Werkstück wird der Widerstand desselben gegen das Zerschneiden leichter überwunden. Die Zähne besitzen eine verhältnifsmäfsig grofse Stärke und Stabilität und sind seitlichen Erschütterungen weniger unterworfen, als wenn sie die Fasern des Arbeitsstückes durch eine raspelnde oder kratzende Wirkung abzureifsen hätten. Weil kein Sägemehl, son-
dem Sägespäne oder Körner erzeugt werden, so kann sich die Luft in den Arbeitsräumen nicht mit Staub anfüllen. Die Zähnezahl dieser Sägen darf sehr klein sein.
Die Säge erzielt sehr glatte, gleich gehobelte Schneidflächen und scharfe reine Kanten, so dafs wenig oder gar keine Nacharbeit erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Säge mit Zähnen, bei denen durch Bildung von seitlichen Nuthen und Flantschen an dem Rücken derselben entlang scharfe Schneiden für die Seiten und den Grund des Kerbes, sowie Kanäle zum Durchlassen der Sägespäne in die hinter den Zähnen befindlichen Kehlräume geschaffen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64974D Säge mit Längsnuten in den Zähnen Active DE64974C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2534591A (en) * 1946-01-15 1950-12-19 Geurian Grady Oswald Cutting section for chain saws
US2671947A (en) * 1951-01-29 1954-03-16 Hammond Machinery Builders Inc Saw blade for cutting printing plates and other printing materials
DE2260134A1 (de) * 1972-12-08 1974-06-12 Balke Karl Heinz Kreis- oder bogenfoermig gestaltetes messer fuer maschinen zum schneiden von mit fester rinde, haut o.dgl. umhuelltem schneidgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2534591A (en) * 1946-01-15 1950-12-19 Geurian Grady Oswald Cutting section for chain saws
US2671947A (en) * 1951-01-29 1954-03-16 Hammond Machinery Builders Inc Saw blade for cutting printing plates and other printing materials
DE2260134A1 (de) * 1972-12-08 1974-06-12 Balke Karl Heinz Kreis- oder bogenfoermig gestaltetes messer fuer maschinen zum schneiden von mit fester rinde, haut o.dgl. umhuelltem schneidgut

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