DE762212C - Schmiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE762212C
DE762212C DEK162317D DEK0162317D DE762212C DE 762212 C DE762212 C DE 762212C DE K162317 D DEK162317 D DE K162317D DE K0162317 D DEK0162317 D DE K0162317D DE 762212 C DE762212 C DE 762212C
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DE
Germany
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lubrication
lubricating device
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vibrations
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Expired
Application number
DEK162317D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Augustin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kupfer Asbest Co
Original Assignee
Kupfer Asbest Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R17/00Arrangements or adaptations of lubricating systems or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiervorrichtung für die Fahrgestelle von Kraftfahrzeugen, bei welcher das Abschmieren in Abhängigkeit von der Größe der zurückgelegten Wegstrecke erfolgt. Derartige Vorrichtungen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Es sind ferner auch schon Vorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen die Schmierung in Abhängigkeit von den durch die Straßenbeschaffenheit bedingten Bewegungen des Fahrgestells erfolgt, also insbesondere von den beim Fahren auftretenden senkrechten Schwingungen zwischen den abgefederten und den unabgefederten Teilen des Wagens. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Schmiervorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei welcher das Abschmieren des Fahrgestells in Abhängigkeit von der zurückgelegten Wegstrecke erfolgt, der Schmiervorgang zusätzlich auch von den beim Fahren auftretenden Erschütterungen des Fahrgestells abhängig gemacht ist. Erst durch diese gleichzeitige Abhängigkeit der Schmierung von der zurückgelegten Wegstrecke einerseits. und den Erschütterungen des Fahrzeuges andererseits wird ein einwändfreies, allen Betriebsverhältnissen gerecht werdendes Abschmieren sichergestellt, da erst dadurch die Anpassung eines Fahrzeuges an die verschiedenartigsten Wegverhältnisse ermöglicht wird, beispielsweise an die Fahrt auf Autobahnen einerseits und an Fahrten im Gelände und auf schlechten Wegen andererseits. Während im ersteren Fall nur durch Abhängigkeit der Schmierung von der zurückgelegten Wegstrecke eine ausreichende Schmierung gesichert werden kann, würde eine hierfür bestimmte Vorrichtung im letzteren Falle vollständig versagen, da in diesem die Schmierung in Abhängigkeit von den Erschütterungen des Fahrzeuges an erster Stelle von Bedeutung ist.
  • i'@?ach der Erfindung wird die Anordnung so getroffen, daß die von den beiden Bewegungen ausgehenden Wirkungen auf die Steuerung der Schmiervorrichtung durch ein Additionsgetriebe summiert werden, so daß die Schmierung stets dann erfolgt, wenn die Summe aus der Länge der Fahrstrecke bzw. den Umdrehungen der Antriebswelle und den Schwingungen zwischen dem gefederten und ungefederten Teil einen bestimmten Betrag erreicht hat. Statt dessen kann die Steuerung des Schmiervorganges aber auch derart von den beiden Einzelvorgängen abhängig gemacht werden, daß die Schmierung unter allen Umständen erfolgt, wenn eine bestimmte Anzahl von Schwingungen erreicht ist, spätestens aber nach Zurücklegung einer bestimmten Fahrstrecke. In diesem Falle ist in den Antrieb der Steuerung ein Überholgetriebe einzuschalten.
  • Die Anordnung im einzelnen kann natürlich verschieden getroffen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel für den Einbau und Antrieb einer Schmiervorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in rein schematischer Form in einer schaubildlichen Darstellung des vorderen Teiles eines Kraftwagenantriebes gezeigt.
  • Mit i ist die Schmiervorrichtung bezeichnet, die auf dem Rahmen .2 des Fahrgestells oder an einer anderen geeigneten Stelle befestigt ist, und die erforderlichen Pumpen und Preßkolben und außerdem als Steuerungsgetriebe entweder ein Additions- oder ein Überholgetriebe enthält. Von der Schmiervorrichtung führen die der Einfachheit halber nicht dargestellten Schmierleitungen zu den einzelnen Schmierstellen des Fahrgestells.
  • Das Steuergetriebe der Schmiervorrichtung wird einerseits über eine biegsame Welle 3 von der Antriebswelle 4 des Kraftwagens aus angetrieben, ähnlich wie der Tachometerantrieb vom Getriebe aus erfolgt, andererseits über eine biegsame Welle 5 von einem Schaltgetriebe 6 aus, das zweckmäßig als Sperrklinken- oder Sperrkugelgetriebe gestaltet ist, derart, daß es nur in einer Drehrichtung betätigt werden kann und deshalb die einzelnen Teilbewegungen addiert. Dieses Schaltgetriebe ist an einem gefederten Teil des Kraftfahrzeuges, beispielsweise am Rahmen 2, befestigt. Mit seiner Achse ist ein Hebel starr verbunden, dessen anderes Ende 8 mit einem ungefederten Teil des Fahrzeuges, beispielsweise dem Laufrad g, verbunden ist. Wenn sich die Vorderräder infolge der Unebenheit der Fahrbahn senkrecht zur Fahrtebene auf und ab bewegen, so schwingt der Hebel 7 in Richtung des Pfeiles io hin und her und ruft dadurch eine Drehung der Welle 5 in einer Richtung hervor. Diese Drehung wird auf das Steuergetriebe der Schmiervorrichtung, beispielsweise auf eine mit Steuerkanälen versehene Welle, übertragen. Auf diese Weise kommen die Bewegungen der beiden Wellen 3 und 5 auf das Steuergetriebe zur Einwirkung, wo sie, wie erwähnt, derart addiert «-erden können, daß jeweils nach Erreichung eines bestimmten Gesamtbetrages der Umdrehungen beider Wellen eine Schmierung stattfindet. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die Welle 5 der Welle 3 vorläuft, so daß auf alle Fälle bei Erreichung einer bestimmten Umdrehungszahl der Welle 5 eine Schmierung stattfindet. Erreicht die Welle 5 diese Umdrehungszahl nicht, ehe die Welle 3 eine vorgeschriebene Zahl von Umdrehungen erreicht hat, was u. a. auf vollständig ebener glatter Fahrbahn der Fall sein kann, so findet trotzdem nach Zurücklegung einer vorgeschriebenen Fahrstrecke unter Einwirkung der Umdrehungen der Welle 3 eine Schmierung statt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPPtCHE: i. Schmiervorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der das Abschmieren in Abhängigkeit von der zurückgelegten Wegstrecke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiervorgang zusätzlich auch von den beim Fahren auftretenden Erschütterungen des Fahrzeuges abhängig gemacht ist.
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Länge der Fahrstrecke und die durch den Zustand der Fahrstrecke verursachten Einwirkungen auf das Steuerorgan der Schmiervorrichtung (i) durch ein Additionsgetriebe summiert werden und daß der Schmiervorgang erfolgt, wenn diese Summe den vorgeschriebenen Betrag erreicht hat.
  3. 3. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Übertragungseinrichtung, durch welche die Steuerung der Schmiervorrichtung von der zurückgelegten Fahrstrecke einerseits und von den durch die Erschütterungen verursachten Schwingungen andererseits abhängig gemacht ist, ein Überholgetriebe eingeschaltet ist und daß der Schmiervorgang erfolgt, wenn eine bestimmte Anzahl von Schwingungen erreicht ist, spätestens aber nach Zurücklegung einer bestimmten Fahrstrecke. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 637 968, 689 705; USA.-Patentschriften Nr. i 6o9 695, i 781948*; französische Patentschrift Nr. 651 0q.7.
DEK162317D 1941-09-30 1941-09-30 Schmiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE762212C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1609695A (en) * 1925-11-16 1926-12-07 Olive A Day Automatic lubricator
FR651047A (fr) * 1928-03-20 1929-02-13 Graisseur automatique
US1781948A (en) * 1925-07-16 1930-11-18 Alemite Corp Lubricating system
DE637968C (de) * 1936-11-07 Goliath Werke Borgward & Teckl Schmiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE689705C (de) * 1937-01-23 1940-03-30 Auto Union A G Schmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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