DE761335C - Zentralschmiervorrichtung fuer das Fahrgestell von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Zentralschmiervorrichtung fuer das Fahrgestell von KraftfahrzeugenInfo
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- DE761335C DE761335C DEK162364D DEK0162364D DE761335C DE 761335 C DE761335 C DE 761335C DE K162364 D DEK162364 D DE K162364D DE K0162364 D DEK0162364 D DE K0162364D DE 761335 C DE761335 C DE 761335C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
- F16N13/06—Actuation of lubricating-pumps
- F16N13/16—Actuation of lubricating-pumps with fluid drive
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Zentralschmiervorrichtung für das Fahrgestell von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentralschmiervorrichtung für das. Fhhrgestell von Kraftfahrzeugen, bei der die Preßkolben des Verteilersystems durch einen unter dem Druck des Motorschmieröles stehenden Arbeitskolben betätigt - werden, und der Druckölzufluß zu letzterem durch eine mit Kanälen versehene Welle gesteuert wird, die nur in bestimmten Stellungen den Zutritt des Motors.chmi@eröles zum Arbeitskolben freigibt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird der Rückhub des Preßkolbens nach vollzogenem Schmiervorgang selbsttätig durch eine Federkraft herbeigeführt. Soll. bei derartigen Vorrichtungen die Schmierung nach bestimmten Gesetzen selbsttätig erfolgen, beispielsweise in Abhängigkeit von der Fahrzeugbewegung, wobei der Zufluß des Motoröles zur Zentralschmierung von einem umlaufenden Teil des Wagens, aus gesteuert wird, so, ergibt sich der Nachteil, daß unter Umständen mehrere Schmierungen rasch aufeinanderfolgen, wodurch nicht nur ein unerwünschter Schmiermittelverbrauch bedingt, sondern auch Störungen im Betrieb hervorgerufen werden können. Wird beispielsweise bei solchen Vorrichtungen der Motor des Kraftwagens unmittelbar nach einer soeben vollzogenen Schmierung abgestellt, so daß der Öldruck der Umlaufschinierung im Arbeitszylinder auf Null herabsinkt, so wird der Arbeitskolben der Zentralschmierung durch die Feder infolge der unvermeidlichen Undichtigkeiten längs der Kolben usw. langsam in seine Ausgangslage zurückgedrückt. Wenn nun der Motor wieder angelassen wird, so erfolgt sofort wieder eine Schmierung. Dieser Vorgang kann sich bei mehrmaligem Anhalten des Wagens und Abstellen des Motors mehrfach wiederholen, und zwar so lange, bis die naturgemäß sehr langsam umlaufende Steuerwelle den Zufluß des Motoröles nach dem Arbeitszylinder unterbricht. Es ist daher mit dieser Vorrichtung nicht möglich, die Zentralschmierung nur in einer zuverlässigen und eindeutigen Abhängigkeit von den obenerwähnten Gesetzen zu betätigen.
- Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß vermieden, indem die Rücklaufbewegung des Arbeitskolbens dadurch bewirkt wird, daß nach Beendigung des Druckhubes das Motorschmieröl durch die den .Druckhub steuernde Welle auf die entgegengesetzte Seite des Arbeitskolbens geleitet wird, also unabhängig von einer Federwirkung erfolgt. Da die Bewegung des Arbeitskolbens in diesem Fall ausschließlich vom Motoröl bewirkt wird, ist eine Veränderung der Kolbenstellung während des Stillstandes des Motors nicht möglich, so daß die obenerwähnten Störungen mit Sicherheit vermieden werden.
- Ein Ausführungsbeispiel einer Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in einem schematischen Schnitt durch die einzelnen Steuerungs- und Betätigungsorgane dargestellt.
- Mit i ist das Gehäuse der Schmiervorrichtung bezeichnet, dessen unterer Teil innen als Hohlzylinder 2 ausgebildet ist. In dem Zylinder 2 ist der Arbeitskolben 3 verschiebbar, mit welchem die zur Bedienung der einzelnen Schmierstellen erforderlichen Preßkolben d. starr verbunden sind. Diese Kolben .4 bewegen sich in zylindrischen Räumen 21, die in dem Verteilerbasten 5 ausgespart sind.
- Der Zufluß des Motoröles zum Arbeitskolben und dessen Bewegung werden durch die Steuerwelle 9 gesteuert, die über ein Schneckenrad 8 und eine Schnecke 7 angetrieben wird, welche auf einer Welle 6 sitzt, die ihrerseits beispielsweise ihre Bewegung von einem mit der Antriebswelle des Kraftwagens verbundenen Teil ableitet. Zwischen das Schneckenrad 8 und die Steuerwelle 9 ist eine Kupplung io, beispielsweise ein Zahnrad mit Sperrklinke, eingeschaltet, durch welche auch eine Verdrehung der Steuerwelle von Hand, beispielsweise mittels eines Hebels i i, oder mittels einer biegsamen Welle 12, vom Armaturenbrett des Kraftwagens aus ermöglicht wird.
- Die Arbeitsweise ist folgende: Das i_)1 strömt durch das mit der Ölpumpe im Motor in \-erbindung stehende Rohr 13 unter einem Druck von etwa 2 bis 3 atü zu und gießt hei der in der Zeichnung gezeigten Stellung der Steuerwelle 9 durch die Kanäle 14 in den Zylinderraum 15, belastet also den Kolben 3 mit diesem Druck. Dadurch wird der Arbeitskolben 3 in Richtung des Pfeiles 16 bewegt. wobei das in dem Zylinderraum 1; befindliche ö1 durch die Bohrungen 18 in das Gehäuse i und von dort durch das Ablaufrohr ig in das Motorgehäuse zurück-fließt. Da zur @c@inüerung des Fahrgestells ein erheblich höherer Druck, etwa von io atü, erforderlich ist. ist der Kolben als Stufenkolben ausgebildet, so daß das in den zylindrischen Räumen 21 befindliche ü1 unter einem (lern Verhältnis der Kolbenfläche entsprechenden höheren Druck über die Ventile 22 in die RolirleitungL-il 23 und durch diese zu den einzelnen Schmierstellen des Fahrgestells gedrückt wird. Diese Ventile 22 bzw. deren Federn sind leinentsprechend so, eingestellt, daß sie sich erst bei einem Druck von etwa 8 atü öffnen. wogegen sich das Ventil 20 schon bei einem erheblich geringeren Druck öffnen muß, damit das C)1 mit seinem ursprünglichen Druck in die Zv linderräume 2 1 einfließen kann. Wenn sich die Steuerwelle um einen bestimmten Winkel weitergedreht hat, so wird die Verbindung über die Kanäle 1.4 geschlossen und statt dessen eine Verbindung zwischen dem Rohr 13 und dem unterhalb des Kolbens 3 befindlichen Zylinderraum 17 über die Kanäle 2.4 hergestellt, was zur Folge hat, daß der Arbeitskolben nunmehr entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles 16 angehoben wird und das im Zylinderraum befindliche Ül durch die Bohrungen 25 der Welle 9 in das Gehäuse i schiebt, aus welchem es durch die Leitung i9 nach dem Motorgehäuse zurückfließt. Dabei schließen sich die Ventile 22, deren Federbelastung für den höheren Förderdruck zu den Schmierstellen bemessen ist, selbsttätig. während sich gleichzeitig die schwächer belasteten Ventile 20 öffnen, so daß sich die Zylinderräume 2i wieder mit Öl füllen.
Claims (1)
- PATE1:TANSPRLCH: Zentralschmiervorrichtung für das Fahrgestell von Kraftfahrzeugen, bei der die Preßkolben des Verteilersystems durch einen unter dem Druck des 1lotorschmieröles stehenden Arbeitskolben betätigt werden und der Druckölzufluß zu letzterem durch eine mit Kanälen versehene Welle gesteuert wird, die nur in bestimmten Stellungen den Zutritt des Motorschmieröles zum Arbeitskolben freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufbewegung des Arbeitskolbens (3) dadurch bewirkt wird, daB nach Beendigung des Druckhubes das. Motorschmieröl durch die den Druckhub steuernde Welle (9) auf die entgegengesetzte Seite des Arbeitskolbens geleitet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 546 394, 549491.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK162364D DE761335C (de) | 1941-10-04 | 1941-10-04 | Zentralschmiervorrichtung fuer das Fahrgestell von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK162364D DE761335C (de) | 1941-10-04 | 1941-10-04 | Zentralschmiervorrichtung fuer das Fahrgestell von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761335C true DE761335C (de) | 1953-03-30 |
Family
ID=7254397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK162364D Expired DE761335C (de) | 1941-10-04 | 1941-10-04 | Zentralschmiervorrichtung fuer das Fahrgestell von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761335C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950246C (de) * | 1953-09-02 | 1956-10-04 | Bosch Gmbh Robert | Schmiereinrichtung fuer Maschinen und Vorrichtungen mit einer hydraulischen Hebeanlage, insbesondere Ackerbauschlepper |
| EP2952800A1 (de) * | 2014-06-06 | 2015-12-09 | SKF Lubrication Systems Germany GmbH | Schmiermittelpumpe |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE546394C (de) * | 1930-04-12 | 1932-03-12 | Heinrich Lanz Akt Ges | Zentralschmiervorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE549491C (de) * | 1927-11-05 | 1932-04-28 | Franz Kec | Zentralschmiervorrichtung fuer Fahrgestelle von Kraftfahrzeugen |
-
1941
- 1941-10-04 DE DEK162364D patent/DE761335C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN105179910A (zh) * | 2014-06-06 | 2015-12-23 | 德国Skf润滑油系统有限责任公司 | 润滑油泵 |
| CN105179910B (zh) * | 2014-06-06 | 2019-01-18 | 德国Skf润滑油系统有限责任公司 | 润滑油泵 |
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