DE76028C - Verfahren zur Herstellung von Holzmaser - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Holzmaser

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DE76028C
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DENDAT76028D
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W. BÖTTCHER in Northeim, Hann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M3/00Printing processes to produce particular kinds of printed work, e.g. patterns
    • B41M3/06Veined printings; Fluorescent printings; Stereoscopic images; Imitated patterns, e.g. tissues, textiles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der bisher bei der Herstellung von Holzmaser, verwendete Maserircarton trug auf seiner Oberfläche die gedruckte Maser, sodafs wenn man ihn auf die mit Lasur versehene Fläche legte, der unbedruckte Theil die Lasurfarbe aufsaugte, während die gedruckte, nicht aufsaugungsfähige Maser die Lasurfarbe stehen liefs. Es wurde also beim Abziehen der Ton des Holzes erhalten. Dies hatte den Nachtheil zur Folge, dafs bei den späteren Abzügen der Grundton nicht so rein und klar, wie bei den ersten Abzügen erzielt werden konnte, sondern mit jedem Abzüge dunkler wurde; weil das Löschpapier durch das wiederholte Aufsaugen an Aufnahmefähigkeit verlor. Aufserdem war man nicht im Stande, nach Belieben eine stellenweise hellere oder dunklere Schattirung des Grundtones zu bewirken.
Das neue Maserirverfahren beseitigt diese Mängel dadurch, dafs bei ihm eine entgegengesetzt wirkende Maserir-Deckschablone zur Anwendung kommt. Der aus einem durchlässigen Stoff gefertigte Carton ist nicht mit den Masern selbst, sondern mit einem der dazwischen liegenden Fläche entsprechenden Muster bedruckt. Nachdem man den Grundton in der entsprechenden Färbung und mit den gewünschten Schattirangen aufgetragen und genügend trocknen gelassen hat,, streicht man die Rückseite des Cartons mit der betreffenden Lasurfarbe gut ein, bis die Farbe auf der vorderen (bedruckten) Fläche überall durchschlägt, und bürstet schliefslich den so behandelten Carton auf der zu maserirenden Fläche gleichmäfsig an. Die bedruckten Stellen wirken hierbei als Deckschablone und lassen die Farbe demzufolge nur an den freien Stellen durch, so dafs sich die Maser dem Holz mittheilt. Nach dem Abziehen des Cartons wird die Maser noch mit dem Vertreiber behandelt. Bei Anwendung eines genügend filzige.n oder schwammigen Stoffes, welcher die Farbe gut aufnimmt und abgiebt, genügt ein einmaliger Anstrich des Cartons für eine gröfsere Zahl von Abzügen. Das vorliegende Maserirverfahren besitzt den Vorzug, dafs sich mit demselben Maserircarton nicht nur ein beliebig gefärbter Grundton, sondern jeder gewünschte Holzton (durch hellere oder dunklere Maserung) sowie eine unbeschränkte Zahl Abzüge erzielen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Maserirverfahren, darin bestehend, dafs die zu maserirende, mit dem Grundton versehene Fläche mit einem als Deckschablone dienenden Maserircarton bedeckt wird, welcher aus einem durchlässigen Stoff hergestellt und mit einer die Fläche zwischen den Masern überdeckenden undurchlässigen Farbe bedruckt ist, so dafs beim Bestreichen der Rückseite des Maserircartons mit der Maserfarbe diese durch die unbedruckten Stellen des Cartons hindurchdringt und der zu behandelnden Fläche die Maserung mittheilt.
DENDAT76028D Verfahren zur Herstellung von Holzmaser Expired - Lifetime DE76028C (de)

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