DE75877C - Luftverdichtungsmaschine für Druckwasserbetrieb - Google Patents

Luftverdichtungsmaschine für Druckwasserbetrieb

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DE75877C
DE75877C DENDAT75877D DE75877DA DE75877C DE 75877 C DE75877 C DE 75877C DE NDAT75877 D DENDAT75877 D DE NDAT75877D DE 75877D A DE75877D A DE 75877DA DE 75877 C DE75877 C DE 75877C
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DE
Germany
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pressurized water
air
water
container
compression machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75877D
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English (en)
Original Assignee
A. DEVIS in Lodesinsart, Belgien
Publication of DE75877C publication Critical patent/DE75877C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

flatomfämifo.
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung verdichteter Luft mittelst Wasserdruckes. Die Verwendung dieser Prefsluft kann zu den verschiedensten Zwecken stattfinden, unter anderen für Bierausschank, für die Lüftung von Räumen, zum Aufblasen von Fleisch in Schlachthäusern u. s. w., namentlich aber in der Brauerei zum Lüften der Bierwürze. Die Vorrichtung gestattet, je nach Bedarf die Druckluft stetig oder auch mit Unterbrechungen ausströmen zu lassen. Dieselbe besteht im wesentlichen aus einem Behälter, in welchen abwechselnd und selbstthätig Aufsenluft eingesaugt wird. Durch den darauf gleichfalls selbstthätig erfolgenden Eintritt von Druckwasser wird diese Luft verdichtet und als Druckluft zum Ausströmen gebracht. Ist auf diese Weise der Luftyorrath entfernt, so gelangt das Wasser durch eine selbstthätig wirkende Stellvorrichtung wiederum zum Ausströmen, während gleichzeitig von Neuem Aufsenluft angesaugt wird. Durch eine zweite selbstthätig wirkende Stellvorrichtung tritt nun wieder Druckwasser in den Behälter u. s. w. Dieses Spiel wiederholt sich selbstthätig und lediglich infolge des die Vorrichtung speisenden Druckwassers so lange und so oft man die verdichtete Luft für den Gebrauch ausströmen läfst.
Mit der Vorrichtung ist eine durch Wasser-, Luft- oder Dampfdruck bethätigte Stellvorrichtung verbunden, welche den Zweck hat, den Grad der Luftverdichtung' entsprechend dem jeweiligen Zweck beliebig zu ändern, während der Druck des Druckwassers derselbe bleibt.
Die Vorrichtung ist in den beiliegenden in zwei Arbeitsstellungen darge-
Zeichnungen
stellt.
Im unteren Theile des Behälters A befindet sich ein Dreiweghahn B. Das Wasser tritt von der Seite C ein und auf der gegenüberliegenden Seite D in den Behälter A. Durch Rohr K tritt' das Wasser aus A wieder ins Freie, wenn der umgesteuerte Dreiweghahn in der Stellung Fig. 2 die Leitung D K öffnet. Ein Schwimmer E aus Holz, Eisen oder dergl. und ein zweiter hohler Schwimmer F aus Blech, der oben offen und unten mit einem Abflufshahn H versehen ist, sind an den schwingenden Hebeln i ijj befestigt. An einem Arme des Hahnes H sitzt eine Schwimmkugel G. Bei der Lage von G, Fig. i, ist H geöffnet, dagegen geschlossen bei der Lage von G, Fig. 2.
Bei der Stellung der Arme i ijj ist die Verbindung C D hergestellt und K abgeschlossen. Das Wasser tritt auf dem Wege C D in den Behälter A ein, steigt in demselben, hebt dabei die Schwimmkugel G, wobei sich Hahn H schliefst, verdichtet die in A befindliche, vorher eingesaugte Luft und tritt endlich nach Abführung dieser Luft bei weiterem Steigen von oben in den Schwimmer F ein. Dieser füllt sich und sinkt infolge der Zunahme seines Gewichtes in die Stellung Fig. 2. Dadurch wechselt Hebel i i und der Dreiweghahn ,seine Lage. Die Verbindung C D wird unterbrochen und diejenige D K geöffnet, so dafs das Wasser aus A abfliefst, während gleichzeitig von Neuem Aufsenluft angesaugt wird. Sobald das Wasser
in A hinreichend gefallen ist, sinkt auch die Schwimmkugel G, öffnet den Hahn H, und der Schwimmer F entleert sich. Dadurch wird derselbe wieder leichter, und es nehmen demnach die Schwimmer EF und Hebel Hj j wieder die Lage Fig. ι an. Es strömt somit wieder Wasser durch C D nach A, die Schwimmkugel G hebt sich und verschliefst den Hahn H und das Wasser steigt unter Zusammendrückung der Luft wieder, bis es schliefslich nach F übertritt, worauf sich der Vorgang wie vorher wiederholt. Die Bewegungen finden demnach stetig sich wiederholend und selbstlhätig statt, ausschliefslich 'infolge des Druckwassers. Ist dessen Druck zu grofs mit Rücksicht auf die für einen vorliegenden Zweck erforderliche Luftpressung, so wird er durch folgende Stellvorrichtung geregelt:
Unterhalb A befindet sich ein aus zwei Kammern bestehender Behälter L mit Ventil MW, Wassereintrittsrohr JV, Austrittsrohr O und Leitung P nach dem Hauptbehälter A. Ein um R schwingender Hebel Q Q. trägt ein Laufgewicht S und stützt sich einerseits auf die Ventilstange F, andererseits vermittelst einer Stütze U auf die federnde Kammer T, welche mit dem Innern von L in Verbindung steht. Wird nun in der oberen Kammer von L durch Einführung von Luft, Wasser, Dampf oder dergl. Druck erzeugt, so dehnt sich die nachgiebige Kammer aus und hebt den Hebel Q. auf der linken Seite vermittelst der Stütze U. Das Mafs dieser Hebung ist abhängig von dem Abstande des Laufgewichtes S von U.
Je weiter man S ans Ende rückt, desto gröfser ist der Druck des Hebels Q. auf T und desto weiter kann Stange V sich heben und desto mehr Wasser tritt aus JV und L ein. Das Gegentheil findet statt, je näher man Gewicht S gegen U rückt. Die Ausdehnung von T nimmt dadurch einen gröfseren Betrag an, das rechte Hebelende wird infolge dessen gesenkt und der Wasserzutritt durch JV vermindert. Man kann demnach den Druck des Wassers dem jeweilig vorliegenden Zweck entsprechend einstellen..
Die angesaugte Aufsenluft nimmt ihren Weg durch den Luftreiniger X und die Rohrlei-, tung C C. Ein in diese Leitung eingeschaltetes Ventil öffnet sich durch die Saugwirkung. Dieses Ventil schliefst sich, sobald die Prefsluft durch das Rohr C1 C1 und weiterhin durch Rohr B B nach ihrem Bestimmungsorte strömt. In der Rohrleitung B B befindet sich gleichfalls ein Ventil, das beim Ausströmen der Prefsluft sich öffnet und beim Ansaugen der Aufsenluft geschlossen wird. Rohr B B steht aufserdem mit einem Windkessel und Druckanzeiger in Verbindung.
Durch die Schnitte Fig. 2a, 3 (Längenschnitt quer zu Fig. 1), Fig. 4 (Querschnitt zu Fig. 3) und Fig. 5 sind die Einzelheiten der Steuerung CBD die Luftventile, die innere Beschaffenheit der Schwimmer F und ' E, sowie die Einrichtung des Luftreinigers X weiterhin veranschaulicht.. Hierbei entsprechen die beiden Hahnstellungen Fig. 5 denen der Fig. 1 und 2.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Luftverdichtungsmaschine für Druckwasserbetrieb, bei welcher das wechselnde Einsaugen und Ausblasen von Luft nach und aus einem Behälter (A) durch wechselndes Anfüllen und Entleeren desselben mit Druckwasser in der Art erfolgt, dafs die erforderliche Umsteuerung am Ende der Druckwasserleitung durch zwei innerhalb jenes Behälters angeordnete Schwimmer bewirkt wird, von denen der eine hohle (F) in seiner Hochlage sich mit Wasser füllt und in seiner Tieflage infolge Aufsteigens eines Hülfsschwimmers (G) sich entleert, während der andere Steuerschwimmer (E) ein unveränderliches Gewicht hat und den entleerten Hohlschwimmer (F) zu heben vermag.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75877D Luftverdichtungsmaschine für Druckwasserbetrieb Expired - Lifetime DE75877C (de)

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