DE75552C - Patronenauszieher für Cylinderver-chlufsgewehre - Google Patents

Patronenauszieher für Cylinderver-chlufsgewehre

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DE75552C
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Germany
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extractor
cylinder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75552D
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Original Assignee
M. H. durst in Wheatland, County of Yuba, Staat Californien, V. St. A
Publication of DE75552C publication Critical patent/DE75552C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/14Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
MURRAY HAINES DURST in WHEATLAND (County of Yuba, Staat Californien, V. St. A.).
Patronenauszieher für Cylinderverschlufsgewehre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Patronenauszieher, der auf dem Kopf des Verschlufscylinders abnehmbar angeordnet ist und durch einen in einer Ringnuth des Cylinderkopfes verschiebbaren Keil in und aufser Eingriff mit dem vorspringenden Rande der Patronenhülse gebracht wird. Der Keil selbst wird, wenn der Patronenauszieher die Patrone erfassen soll, von der üblichen Backe des Verschlufscylinders zurückgeschoben und, wenn der Patronenauszieher die Patronen loslassen soll, von einer in der Verschlufshülse angeordneten Führungsnut!) vorgeschoben.
Fig. ι und 2 zeigen Oberansicht und Seitenansicht des hinteren Theiles eines Hinterladegewehres mit Cylinderverschlufs. Fig. 3 ist ein wagrechter Längsschnitt durch die Verschlufshülse und den Kopf des Verschlufscylinders nach der Linie x-x der Fig. 4, welche ihrerseits einen Schnitt nach Linie y'-y der Fig. 3 darstellt. Fig. 5 zeigt eine Oberänsicht der Verschlufshülse und des mit dem Patronenauszieher versehenen Kopfes des Verschlufscylinders und Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie %-\ der Fig. 5. Die übrigen Figuren zeigen Einzelheiten der Construction.
Der Patronenauszieher besteht im vorliegenden Falle aus zwei mit Nasen versehenen Federn rund i1, Fig. 7, 8 und 9, welche durch einen Ring 2 mit einander verbunden sind, der eine vorstehende Nase 3 besitzt.
Dieser . Patronenauszieher sitzt mit seinem Ring 2 auf dem Verschlufsc'ylinderkopfe A, Fig. 3 und 5, und ragt mit seinen Nasen über den Cylinderkopf A hinaus. Auf letzterem sitzt ferner in einer Ringnuth drehbar und ungefähr in der Mitte der Länge der Auszieher ι, ι*· der die Auszieher 1 bethätigende Keil 4, der in Fig. 10 und 11 in Seiten- und Vorderansicht besonders dargestellt ist.
Um das Aufbringen des Patronenausziehers und des Keiles 4 auf den Cylinderkopf zu erläutern, ist es nothwendig, die Einrichtung desselben näher zu beschreiben.
Der Cylinderkopf A, der in Fig. 12, 13 und 14 in Seitenansicht, Schnitt nach u-u und Vorderansicht dargestellt ist, ist abnehmbar mit dem Körper B, Fig. 15 und 16, des Verschlufscylinders verbunden. Der Kopf A hat einen cylindrischen Zapfen 6, mit welchem er in die Bohrung 61 des Cylinders B drehbar eingesetzt ist, und ferner eine Nase 7, welche in den Einschnitt 71 hinter dem Haken 8 der Backe 9 des Cylinders B, Fig. 15 und 16, hineinpafst. Der Kopf A hat die übliche centrale Durchbohrung für den Schlagstift und auf beiden Seiten einander gegenüberliegend die Längsnuthen 10 und 101, in welche sich die Auszieher ι und ι' einlegen.
Der Cylinderkopf A hat ungefähr in seiner Mitte eine Ringnuth, deren obere Hälfte 121, Fig. 12, zwischen den beiden Längsnuthen 10 und ιo1 unterschnitten ist, um den die Auszieher bethätigenden Keil 4, der abgeschrägte Seiten hat, festzuhalten.
Die untere Hälfte 12 dieser Ringnuth ist mindestens um die Unterschneidungen der oberen Hälfte breiter. Wenn daher,der Aus-
zieherring 2 mit den beiden Ausziehern vom Cylinderkopf abgezogen wird, so kann dann der Keil 4 so weit gedreht werden, bis er in den breiteren Theil 12 der Ringnuth des Kopfes A gelangt, worauf er vom Kopf A abgenommen werden kann.
Wenn Auszieher und Auszieherkeil auf den Cylinderkopf aufgebracht werden sollen, so bringt man zuerst den Keil 4 in den breiteren Theil 12 der Ringnuth ein, dreht ihn dann in den oberen Theil 121 in die Mittelstellung, und schiebt alsdann den Auszieherring 2 auf den Zapfen 6 des Cylinderkopfes, bis er an den Absatz 13 anstöfst, so dafs die Ausziehernasen vorn über das Ende des Cylinderkopfes überschnappen und der Auszieherring 2 unter der Nase 7 des Cylinderkopfes liegt.
Der so ausgerüstete Cylinderkopf wird hierauf mit seinem Zapfen 6 in die Bohrung 6' des Cylinders, Fig. 15 und 16, eingesetzt und so gedreht, dafs seine Nase 7 in den Ausschnitt 71 der Backe 9 gelangt, wodurch der Cylinder mit seinem Kopf derart verbunden ist, dafs letzterer den Längsverschiebungen des. ersteren folgen mufs.
Der Auszieher 1 liegt in seiner Nuth 10 des, Cylinderkopfes über dem Keil 4 (Fig. 4).
Wenn nun der Verschlufscylinder gegen den Lauf hin vorgeschoben ist, der Verschlufs also geschlossen und das Gewehr fertig zum Abfeuern ist, Fig. 3, so nimmt der Keil 4 die aus Fig. 4 ersichtliche Lage ein, wobei er mit seiner Nase 5 über den Auszieher 1] greift und dadurch denselben in Eingriff mit der Patrone H, Fig. 3, hält. Wird aber, nachdem das Gewehr abgefeuert ist, der Cylinder A B in üblicher Weise mittelst der Handhabe 14 zurückgezogen, so stöfst die Nase 5 des Auszieherkeiles 4, nahe am Ende der Rückwärtsbewegung, gegen eine schräge Fläche 16, Fig. 1, 2 und 5, der Verschlufshülse 17 an, wodurch während des letzten Theiles der Rückwärtsbewegung des Cylinders, der Keil 4, indem er mit seiner Nase 5 auf der Fläche 16 entlang gleitet, aus der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 6 herumgeworfen wird. Der Keil 4 lä'fst infolge dessen den Auszieher 1] los und schiebt sich unter den Auszieher 1, der jetzt die Patronenhülse freigiebt, wie Fig. 5 erkennen läfst. Da hierbei die Patronenhülse gleichzeitig gegen einen von unten aus der Verschlufshülse ein wenig vorstehenden Auswerfer 18, Fig. 5, anstöfst, so erfolgt infolge dessen das Auswerfen der zurückgezogenen Patronenhülse.
Bei der Vorwärtsbewegung bleiben die Auszieher und der Keil 4 in der in Fig. 6 gezeichneten Lage stehen, bis die Vorwärtsbewegung beendet ist. Alsdann aber erfolgt behufs Sicherung des Verschlusses die Drehung des Cylinders derart, dafs seine Backe 9 sich in die seitliche Aussparung 19 der Verschlufshülse 17, Fig. 2 und 5, einlegt. Bei dieser Drehung des Cylinders, schlägt nun die Nase 20 der Backe 9 gegen die Nase 5 des Keiles 4 und dreht diesen aus der Stellung Fig. 6 in die Stellung Fig. 4 · zurück, wodurch der Auszieher 1 infolge seiner Federkraft wieder mit der Patronenhülse in Eingriff kommt und der Auszieher i1 durch den Uebergriff der Nase 5 gesichert wird.
Es sei bemerkt, dafs der Auszieher i1 nicht unbedingt nöthig ist, es kann auch nur der Auszieher 1 vorhanden sein.
. Die Nase 3 des Auszieherringes läuft bei der Hin- und Herbewegung des Cylinders in einer geraden Längsnuth 21, Fig. 3, der Verschlufshülse und sichert dadurch den Cylinderkopf A gegen das Mitdrehen, wenn der Cylinder B gedreht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Patronenauszieher für Cylinderverschlufsgewehre, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit einem auf den Verschlufskopf aufgeschobenen Ring (2) verbundene federnde Auszieher (1) durch einen in einer Ringnuth (121) des Verschlufskopfes verschiebbaren Keil (4) aufser Eingriff mit der Patrone gebracht wird, wenn der Keil bei der Rückwärtsbewegung des Verschlufscylinders durch das Zusammenwirken seiner Nase (5) mit einer in der Verschlufshülse vorgesehenen schrägen Fläche_(i6) unter die Nasenfeder (1) geschoben wird. /
    ■': Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75552D Patronenauszieher für Cylinderver-chlufsgewehre Expired - Lifetime DE75552C (de)

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