DE755331C - Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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- DE755331C DE755331C DES134600D DES0134600D DE755331C DE 755331 C DE755331 C DE 755331C DE S134600 D DES134600 D DE S134600D DE S0134600 D DES0134600 D DE S0134600D DE 755331 C DE755331 C DE 755331C
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- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/446—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency
- H04Q1/4465—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency the same frequency being used for all signalling information, e.g. A.C. nr.9 system
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- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
- Schaltungsanordnung zur Übertragung von Stromstößen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen über Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Die.Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Übertragung von Stromstößen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen über Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
- Bekannt sind Einrichtungen- zur Verhinderung von Störungen, welche während des Aufbaues einer Verbindung in solchen Anlagen durch unbeabsichtigtes Ansprechen des am ankommenden Ende der Verbindungsleitungen liegenden Signalempfängers (Falschsignale) auftreten. Ein solch ungewolltes Ansprechen der Signalempfänger kann z. B. eintreten durch die Sprache oder auf andere Weise durch den Teilnehmer zufällig oder willkürlich erzeugter Laute bzw. Töne, wenn diese die Frequenz in ausreichender Stärke enthalten, auf welche der Signalempfänger anspricht.
- Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die im Ruhezustand aufgetrennten Sprechadern erst nach Beendigung der Wahl, z. B. beim Melden des angerufenen Teilnehmers, durchgeschaltet werden.
- Während es Aufgabe -der bekannten Anordnung ist, solche Störungen während des Aufbaues einer Verbindung zu verhindern, ist die Aufgabe der Erfindung darauf gerichtet, solche Störungen zu verhindern, wenn sie während des Bestehens einer Verbindung auftreten. Erreicht wird dies dadurch, daß der Signalempfänger am ankommenden Ende der Leitung bei Ansprechen die Aussendung eines Rückimpulses veranlaßt, der am abgehenden Ende der Leitung die vorübergehende kurzzeitige Sperrung und/oder Auftrennung der Sprechadern an einer Stelle bewirkt, die vor der Stelle liegt, an der das echte Signal auf die Leitung übertragen wird.
- Die erfindungsgemäße Anordnung verhindert zwangsläufig, daß durch vom Mikrofon der aufbauenden Stelle ausgehende, auf die Leitung gelangende Töne ein Signal von genau festgelegter Art bzw. Dauer nachgebildet werden kann. Dies hat den Vorteil, daß eine bestehende Verbindung weder durch versehentlich noch durch absichtlich erzeugte Falschsignale, insbesondere zum Zweck der Umgehung der Tarifsätze, ausgelöst werden kann. Die Möglichkeit, dies sowohl durch die Signalempfänger als auch durch die Gabelechosperren bewerkstelligen zu können, ist ein weiterer Vorteil, der die Anwendung der Erfindung in Anlagen, d. h. auf Leitungen gestattet, die nur Signalempfänger oder nur Echosperren besitzen. Selbstverständlich hindert dies nicht die Anwendung auch dort, wo beide Einrichtungen, Signalempfänger und Echosperren, vorhanden sind.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben. Dargestellt und beschrieben sind nur die zur Erläuterung des Erfindungsgedankens erforderlichen Teile einer Anlage.
- In dem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß über die in dem Amt A ankommend-e Zweidrahtve:rbindungsleitung VL i eine Verbindung über die zum Amt B weiterführende Vierdrahtverbindungsleitung VL2 und von da über die Verbindungsleitung VL 3 zu einem weiteren Amt verläuft. Die Signalempfänger SE i, SE 2 dienen in bekannter Weise der Aufnahme und Übertragung der Stromstöße für die Wählereinstellung und auch noch anderen Signalzwecken, sie bleiben daher auch nach Herstellung der Verbindung empfangsbereit mit den Leitungsadern verbunden. Nun ist es möglich, mit dem Mund oder auch künstlich Töne zu erzeugen, die hinsichtlich ihrer Frequenz und Amplitude den zur Signalgabe benutzten Frequenzen entsprechen. Werden nun solche Töne z. B. beim Sprechen der Teilnehmer zufällig oder willkürlich erzeugt, so kommen dadurch die Signalempfänger zum Ansprechen, wodurch Störungen, z. B. Unterbrechung oder Auslösung der Verbindung, herbeigeführt werden können. Deshalb ist es erforderlich, für diese Fälle die Übertragung des Falschsignals beim Ansprechen des Signalempfängers auch während des Bestehens einer Verbindung zu verhindern. Die Erfindung ermöglicht es, dies unter Verwendung vorhandener Mittel auszuführen und gewährleistet größte Betriebssicherheit. Sie bedient sich zur Lösung der obererwähnten Aufgabe der vorhandenen, den Zwecken der Signal- und Sprachübertragung dienenden Einrichtungen, der erwähnten Signalempfänger und bei einer Ausführungsform der an den Gabelstellen liegenden Echosperren (Gabelechosperren).
- Die Funktion und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung ist nachstehend erläutert.
- Trifft an dem Signalempfänger SE i am ankommenden Ende der Verbindungsleitung VL2 im Amt B ein Falschsignal ein, das innerhalb des zur Signalgabe benutzten Frequenzbandes von z. B. 6oo bis i 5o Hz liegt, so wird der am Zweig für die abgehende Sprechrichtung i liegende Signalempfänger SE i ansprechen, und sein Relais R3 wird betätigt. Dieses legt mittels seines Kontaktes i r3 eine Wechselstromquelle WQi an die Adern des Leitungszweiges für die ankommende Sprechrichtung 2 an, wodurch ein tonfrequentes Signal über diesen Zweig zum vorgeordneten Amt A rückübertragen wird. Durch dieses Rücksignal wird entweder die an der Gabelstelle liegende Echosperre GES i oder, falls keine solche vorhanden ist, der SignalempfängerSE2, evtl. auch beide, betätigt. Die Echosperre GES i sperrt in der üblichen Weise durch Gitterpotentialverlagerung den Zweig für die abgehende Sprechrichtung i, so daß das Falschsignal aufgehalten bzw. unterdrückt wird. Ist keine Echosperre vorhanden, so übernimmt der an der gleichen Stelle wie die Echosperre liegende Signalempfänger SE2, der immer vorhanden ist, die Funktion. Sein Relais R2, das nur auf das Rücksignal anspricht, trennt an seinem Kontakt 2 r 2 den Zweig für die abgehende Sprechrichtung auf. Dadurch wird die Übertragung des Falschsignals nach dem Amt B verhindert. Die bestehende Verbindung wird durch die vorübergehende Sperrung oder/und Auftrennung des abgehenden Sprechzweiges nicht gestört. Die zweifache Verhinderung der Übertragung des Falschsignals, einmal Sperrung der Sprechadern durch die meist vorhandenen Gabelechosperren, andermal die Auftrennung der Sprechadern durch die Signalempfänger, ist ein besonderer wesentlicher Vorteil der Erfindung.
- In der gleichen Weise würde sich das Ansprechen des Signalempfängers SE2 auswirken, wenn an ihm ein Falschsignal eintreffen würde. Sein Relais R i würde ansprechen und durch Anlegen der Wechselstromqwelle W 0 2 ein Signal - zum Amt B über den Sprechzweig i aussenden, wodurch dort die Echosperre GES 2 bzw. der Signalempfänger SE i ansprechen und in der gleichen wie vorgeschilderten Weise entweder die Sperrung oder die Auftrennung des Sprechzweiges 2 an dem Kontakt 4r4 bewirken würde.
- Die übertragung der ordentlichen Signale wird durch die beschriebene Anordnung nicht behindert, da die Stelle, an der die Ader der Leitung durch die Kontakte 2r2 und q.r4 aufgetrennt wird, in Richtung des Verbindungsaufbaues gesehen, vor der Stelle liegt, an welcher die durch die ordentlichen Signale beeinfiußte Wechselstromquelle liegt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung . zur Übertragung von Stromstößen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen über Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Signalempfänger (SE i) am ankommenden Ende der Leitung (VLz) bei Ansprechen die Aussendung eines Rückimpulses veranlaßt, der am abgehenden Ende der Leitung (hL2) die vorübergehende kurzzeitige Sperrung (an GES i) und/oder Auftrennung (Kontakt (2r2) der Sprechadern an .einer Stelle bewirkt, die vor der Stelle (Kontakt 3 r i) liegt, an der das echte Signal auf die Leitung (VL2) übertragen wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß die an den Enden der Leitung (VL 2) liegenden Echosperren (GES2, GES i) durch das Rücksignal betätigt werden und den Zweig für die abgehende Sprechrichtung der Leitung (VZ 2) sperren.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Signalempfängern (SE i, SE2) Schaltmittel (Rq., R2) zugeordnet sind, die auf das Rücksignal ansprechen und den Zweig für die abgehende Sprechrichtung der Leitung (TL 2) auftrennen. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 643, o i5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES134600D DE755331C (de) | 1938-11-15 | 1938-11-15 | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES134600D DE755331C (de) | 1938-11-15 | 1938-11-15 | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE755331C true DE755331C (de) | 1953-10-05 |
Family
ID=7539760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES134600D Expired DE755331C (de) | 1938-11-15 | 1938-11-15 | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachfrequenzbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE755331C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE643015C (de) * | 1933-06-09 | 1937-03-31 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
-
1938
- 1938-11-15 DE DES134600D patent/DE755331C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE643015C (de) * | 1933-06-09 | 1937-03-31 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mit Hilfe von im Sprachbereich liegenden Frequenzen ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
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