DE754413C - Loeschkopf fuer magnetische Tonaufzeichnungen - Google Patents

Loeschkopf fuer magnetische Tonaufzeichnungen

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Publication number
DE754413C
DE754413C DEL107556D DEL0107556D DE754413C DE 754413 C DE754413 C DE 754413C DE L107556 D DEL107556 D DE L107556D DE L0107556 D DEL0107556 D DE L0107556D DE 754413 C DE754413 C DE 754413C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
erase head
magnetically
sound recordings
magnetic sound
sound
Prior art date
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Expired
Application number
DEL107556D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr-Ing Kofes
Arnold Stapelfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE754413C publication Critical patent/DE754413C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
    • G11B5/027Analogue recording
    • G11B5/03Biasing

Landscapes

  • Magnetic Heads (AREA)

Description

  • Es ist üblich, zum- Löschen von magnetischere Tonaufzeichnungen den Tonträger durch einen Gleichstrommagneten bis zur Sättigung zu magnetisieren und dadurch den aufgezeichneten Ton zum Verschwinden zu bringen. Nach dem Löschen `herrscht dann auf dem ganzen Tonträger ein Zustand maximaler Remanenz. Auf diesem Tonträger wird dann die neue Aufzeichnung vorgenommen.
  • Es ist nun bekannt, däß nach diesem Verfahren ein verhältnismäßig `hoher Störpegel entsteht. In der Praxis läßt sich nämlich infolge von Unregelmäßigkeiten in der Magnetisierungsfähigkeit des Tonträgers keine absolut konstante Magnetisierung erreichen. Versuche 'haben nun gezeigt, daß sich der Störpegel ganz wesentlich senken läßt, wenn man statt auf Sättigung zu magnetisieren, entmagnetisiert und die Tonawfzeic'hnung dann auf dem jungfräulichen Tonträger aufzeichnet. Da man auf diese Weise alle Einflüsse zu Null macht, ist der Einfluß von Unregelmäßigkeiten in der Magnetisier:ungsfähigkeit des Tonträgers ausgeschaltet, und der Bereich der Dynamik der Tonaufzeichnung in erheblich erweitert.
  • Es ist eine Konstruktion bekanntgeworden, bei der auf Grund obiger Erkenntnisse der Tonträger zum Löschen der Tonaufzeichnung mehrfach mit gegen Null konvergierender Feldstärke in wechselnder Richtung ummagnetisiert wird.
  • Dies kann z. B. durch eine Reihe von in Laufrichtung des Tonträgers hintereinander angebrachten Magneten geschehen, deren Pole abwechselnd mit abnehmbarer Stärke nord-und südmagnetisiert sind.
  • Ein derartiger Löschkopf ist in Abb, i schematisch angedeutet. Der Tonträger T durchläuft eine Reihe von Magnetfeldern V bis S, S bis N abnehmender Stärke und wechselnder Richtung.
  • Die Erfindung beschäftigt sich mit der Schaffung einer einfachen Konstruktion für einen solchen Löschkopf. Es wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den kammartig ausgebildeten Löschmagneten so auszustatten, däß jedes Feld aus zwei nicht magnetisch zusammenhängenden Polen gebildet ist, in zwei aufeinanderfolgenden Feldern entgegengesetzte Magnetpole magnetisch zusammenhängen und die auf derselben Seite befindlichen Polpaarschenkel so gestellt und durch.ein gemeinsames Mittelstück i magnetisch geschlossen sind, daß der Querschnitt ein Dreieck bildet..
  • In Alb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Löschkopf gezeichnet. Zwei kammartig ausgebildete Magnete i und 2 sind so über bzw. unter den Tonträger T angebracht, d!aß die Magnetisierungsrichtung sich zwischen je zwei benachbarten Polen jeweils umkehrt. Zur Erzeugung abnehmender Feldstärke in Laufrichtung des Tonträgers nehmen die Luftspalte zwischen den Polschuhen und dem Tonträger ständig zu.
  • Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf drahtförmige Tonträger beschränkt, sondern ist ohne weiteres auch bei bandförmigen Tonträgern möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Löschkopf zum Löschen magnetischer Tonaufzeichnungen mittels mehrfacher gegen Null konvergierender Felder wechselnder Richtung, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Feld aus zwei nicht magnetisch zusammenhängenden Polen gebildet ist, in zwei aufeinanderfölgenden Feldern entgegengesetzte Magnetpole- magnetisch zusammenhängen, und die auf derselben Seite befindlichen Polpaarschenkel so gestellt und: durch ein gemeinsames Mittelstück (i oder 2) magnetisch geschlossen sind, daß der Querschnitt ein Dreieck bildet. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 616 886.
DEL107556D 1942-04-17 1942-04-17 Loeschkopf fuer magnetische Tonaufzeichnungen Expired DE754413C (de)

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DEL107556D DE754413C (de) 1942-04-17 1942-04-17 Loeschkopf fuer magnetische Tonaufzeichnungen

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DE754413C true DE754413C (de) 1952-10-27

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ID=7290376

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DE (1) DE754413C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2908768A (en) * 1955-04-13 1959-10-13 Steinegger Giovanni Device for demagnetizing the magnetized wire of a sound recording and reproducing apparatus
US3023280A (en) * 1958-07-30 1962-02-27 Ampex Degaussing apparatus

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE616886C (de) *

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