DE75398C - Planknotensieb - Google Patents

Planknotensieb

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Publication number
DE75398C
DE75398C DENDAT75398D DE75398DA DE75398C DE 75398 C DE75398 C DE 75398C DE NDAT75398 D DENDAT75398 D DE NDAT75398D DE 75398D A DE75398D A DE 75398DA DE 75398 C DE75398 C DE 75398C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
sieve
shaking
movement
impact
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75398D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. KRÖN in Golzern i. S
Publication of DE75398C publication Critical patent/DE75398C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/04Flat screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S3: Papierfabrikation.
RUDOLF KRON in GOLZERN i. S. Planknotensieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. September 1893 ab.
Das Planknotensieb nach vorliegender Erfindung, welches auch als Stoffsortirapparat benutzt werden kann, ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dafs über dem Siebe in dem das letztere einfassenden Rahmen Abzugskanäle angebracht sind, durch welche die auf dem Siebe sich ansammelnden gröberen Bestandtheile abgeleitet werden können; diese Kanäle finden eine Fortsetzung in den hohlen prismatischen Körpern, welche direct die von einem Schlagrad oder Krummzapfen eingeleitete eigenthümliche Prallschüttelbewegung auf den Siebplattenrahmen übertragen.
Dabei ist in diesem Apparat das die Prallschüttelbewegung einleitende Schlagrad central in der Stuhlung und unter den Stirnseiten des Plattenrahmens gelagert.
Diese Prallschüttelbewegung kann während des Ganges durch Einstellung je nach Bedarf verschwächt oder verstärkt werden; durch Zwischenschaltung von Federn zwischen die die Bewegung übertragenden Theile wird die Schüttelbewegung zu einer den Stoff durch das Sieb saugenden gestaltet.
Der durchgesogene Stoff wird in einem den Siebrahmen umgebenden Kasten aufgefangen und beispielsweise beim Knotensieb auf das Papiermaschinensieb weiter geleitet.
Fig. ι ist ein Querschnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt der gekennzeichneten Einrichtung.
Die Seitenständer oder die Stuhlung χ dient im oberen Theile als Träger des den Siebrahmen A umgebenden Kastens B, aus dessen Lippe bx der aufgefangene, gesiebte Stoff abfliefst.
Die Mitte jedes Ständers X ist zur Führung . der die Prallschüttelbewegung übertragenden bezw. die gröberen Bestandtheile vom Siebe ableitenden Theile eingerichtet.
In dem Rahmen A sind die Siebplatten ^.gelagert. Der Rahmen enthält an den Stirnseiten senkrechte Kanäle, welche mit dem Räume über den Siebplatten communiciren, und zwar unmittelbar über den letzteren.
Der Rahmen ruht je mit dem mittleren Theile seiner Stirnseitenunterkante auf einer durchbrochenen elastischen Platte a\ welche auf den Rändern einer Durchbrechung des Kastens B befestigt ist. Unterstützt wird die Platte von dem prismatischen Hohlkörper C; dieser ruht auf Federn E auf, welche in einstellbaren, in den Seitenständern befestigten Gehängen ruhen.
Die von dem Räume über dem Siebe abzweigenden Kanäle α münden sämmtlich durch die Durchbrechung der Platte a1 in die Hohlkörper C, welche je mit einem seitlichen Abflufsrohr c ausgestattet sind.
Auch in den Langseiten des schüttelnden Siebrahmens können derartige Kanäle α angeordnet sein, welche jedoch so geführt werden müssen, dafs sie entweder in den Kanälen der Stirnseiten oder in den Hohlkörpern C ausmünden.
Das Abflufsrohr zu jeder Seite des Apparates kann mit einem Hahn zum Abschlüsse des eben gekennnzeichneten Abflusses versehen sein, oder die Röhren c können durch einen Schlauch verbunden und dieser mit einem Abschlufshahn für beide Seiten versehen sein.
Aus der beschriebenen Anordnung geht hervor, dafs der Raum unmittelbar über den Siebplatten trotz der dem Rahmen A mit den Platten zu ertheilenden Prallschüttelbewegung einen zeitweise zu benutzenden Ablauf an den Stirnseiten bezw. an den Stirn- und Langseiten hat, um gröbere Bestandtheile (Knoten, Schmutz, grobe Splitter etc.), die vom Sieb zurückgehalten worden sind, ableiten zu können.
Die Prallschüttelung wird von den beiden Schlagrädern D eingeleitet, die auf gemeinsamer, mit Antriebscheibe cP versehener Welle dl sitzen.
Jedes Schlagrad D ist von einem Kasten d3 umgeben, der mit seinem inneren Vorsprung auf dem Schlagrade aufliegt. Der Kasten d3 findet ebenso wie der Hohlkörper C in dem Seitenständer X Führung. Zwischen dem Kasten da und dem Körper C liegen die bereits erwähnten Federn E.
Die vom umlaufenden Schlagrade eingeleitete Prallschüttelbewegung überträgt sich durch den Kasten ds, die Federn E, den Hohlkörper C und die elastische Platte al auf den Siebrahmen A, wodurch den Sieben die senkrecht schüttelnde Bewegung ertheilt wird, die ein Durchsaugen der der Siebfeinheit entsprechenden Stofffasern zur Folge hat.
Um die Stärke der Schüttelbewegung regeln zu können, ist unter dem Kasten d3 ein Puffer F gelagert.
: Derselbe kann aus Gummiplatten F oder aus (punktirt angedeuteten) Federn F1 bestehen, deren Unterlage f durch einen Daumen G auf Spindel g mittelst des Stellhebels gl gehoben oder gesenkt werden kann. Die jeweilige Stellung dieses Hebels kann in einem geschlitzten Segment mittelst Flügelmutter und Schraube gesichert werden.
Preist man mittelst Hebel und Daumen die Unterlage f mit dem Puffer F in die Höhe, so wird der Kasten dB gehoben und es findet schwächere Einwirkung des Schlagrades auf den Kasten d3, mithin schwächere Prallschüttelung des Siebrahmens statt. Je mehr man die Unterlage/ dagegen senkt, um so kräftiger wird die Schlagradwirkung und die Prallschüttelbewegung des Siebrahmens sein.
Der Siebrahmen A kann zur* Sicherung seiner Stellung durch eine durch seine Stirnwände hindurchgehende Zugstange a2 mit Gewinde und Flügelmutter as mit dem Hohlkörper C verbunden sein, indem Seitenknaggen am Fufse der Zugstange a1 unter den oberen Rand des Körpers C greifen. Diese Verbindung mufs aber gelöst werden, wenn der Siebrahmen in Richtung des Pfeiles ρ aufgeklappt werden soll, um die Unterfläche der Siebe und den Boden des Kastens B zu reinigen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Planknotensieb bezw. Stoffsortirapparat mit in dem die Siebplatten einschliefsenden Schüttelrahmen (A) unmittelbar über der Siebfläche angeordneten Auslässen, welche in den Rahmenwandungen als Kanäle fortgeführt sein können, zur Ableitung der vom Sieb zurückgehaltenen gröberen Bestandtheile.
2. Ein Planknotensieb bezw. Stoffsortirapparat der im Anspruch ι. gekennzeichneten Art, bei welchem die Ableitungskanäle (a) des Schüttelrahmens -(A) in Hohlkörper (C) münden, welche die in den Apparat eingeleitete Prallschüttelbewegung direct auf den Schüttelrahmen übertragen.
3. In Verbindung mit dem Schüttelrahmen (A) und den zur Stoffableitung und zur Bewegungsübertragung dienenden Hohlkörpern (C) nach Anspruch 1. und 2. die cen^ tral zur und in der Stuhlung und unter den Stirnseiten des Schütttelrahmens angeordneten Schlagräder (D) zur Bewegung des Schüttelrahmens durch den Boden des den Rahmen umgebenden Kastens (B) hindurch , wobei zur Regulirung dieser Bewegung durch Hebel (g1), Excenter (G) und Querwelle (g) während des Ganges einstellbare Puffer angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75398D Planknotensieb Expired - Lifetime DE75398C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747239C (de) * 1941-01-29 1944-09-15 Doerries Fuellner Maschinenfab Plansichter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE747239C (de) * 1941-01-29 1944-09-15 Doerries Fuellner Maschinenfab Plansichter

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