DE193162C - - Google Patents

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DE193162C
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cellulose
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 193162 KLASSE 55 d. GRUPPE
WILHELM RABUS in HEIDENHEIM a. d. Brenz.
Vorrichtung zum Sortieren von Holzstoff, Zellulose u.dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sortieren von in Flüssigkeit enthaltenen Holzstoff, Zellulose u. dgl., bei der der Stoff durch Anspritzen gegen ein senkrechtes oder annähernd senkrechtes Sieb so getrennt wird, daß die feineren Stoffteilchen auf der einen, die gröberen auf der anderen Seite des. Siebes herunterfallen.
Während es schon bekannt ist, das Stoffwasser durch Zentrifugalkraft gegen das Sieb zu schleudern, wird es gemäß vorliegender Erfindung durch den zur Zuführung benötigten und, wenn erforderlich, in geeigneter Weise erhöhten Leitungsdruck gegen das Sieb gespritzt. Es wird auf diese Weise der für die Bewegung der Schleudertrommel erforderliche bedeutende Arbeitsaufwand gespart, während andererseits für die Erhöhung des Leitungsdruckes, wenn eine solche stattfinden muß, nur ein geringer Mehraufwand an Arbeit zu leisten ist. Zum Ausspritzen des Stoffwassers dient ein unter Leitungsdruck stehender, mit Schlitzen oder Löchern versehener Hohlkörper, der zweckmäßig aus einem unbeweglichen und mit schlitzartigen Öffnungen versehenem Rohr bestehen kann.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Sortiervorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung von der Seite im Schnitt.
Fig. 2 ist eine Ansicht.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach A-B.
Das Gehäuse α ist durch das Sieb b in
zwei Kammern c und d geschieden. In der einen Kammer c ist parallel zum Siebe das Zuführungsrohr e angeordnet, das eine Reihe gegen das Sieb gerichteter Ausflußdüsen f besitzt. Vor den Düsen sind schräge Spritzbleche g angebracht, die den aus den Düsen austretenden Flüssigkeitsstrahl derartig verbreitern, daß er auf die ganze Breite des Siebes auftrifft. Das Rohr e ist oben an die das Stoffwasser zuführende Druckleitung h angeschlossen , und unten mit einem Ablaßhahn i für Reinigungszwecke versehen. Ein von außen zu handhabendes Wasserrohr I mit Wischer dient dazu, die Düsen zu reinigen und Verstopfungen zu entfernen.
Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist die, daß durch den Anprall des Stoffwassers die feineren Teile des Stoffes durch das Sieb gepreßt werden und in die Kammer d gelangen, während die gröberen vor dem Siebe in der Kammer c herabsinken. Da diese Teile immer von neuem durch die Strahlen der unterhalb befindlichen Düsen getroffen werden, werden sie mehrfach gegen das Sieb geschleudert und auf diese Weise auch die letzten feinen Teile noch ausgeschieden. Die getrennten Bestandteile fallen aus den Kammern in unter den Ausflußöffnungen m und η angeordnete Gefäße.
Abweichend von dieser Ausführungsform der Sortiervorrichtung kann das Sieb halbrund ausgeführt werden, so daß sämtliche Strahlenteilchen den gleichen Luftweg zu durchmessen haben, oder es wird das Druckrohr konzentrisch von dem Siebe umgeben. Das Sieb wird vorteilhaft zum Herausnehmen eingerichtet und kann außerdem von Hand oder mechanisch in jeder Weise verstellt oder auch andauernd hin und her bewegt werden.

Claims (2)

  1. Pate nt-A ν Spruch ε :
    ι. Vorrichtuug zum Sortieren von Holzstoff, Zellulose u. dgl., bei der- das Stoffwasser gegen ein Sieb gespritzt wird, so daß die feineren Stoffteilchen auf der einen, die gröberen auf der anderen Seite des Siebes herunterfallen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anspritzen des Stoffwassers ein unter Leitungsdruck stehender, mit Schlitzen oder Löchern versehener Hohlkörper verwendet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffwasserleitung noch an eine besondere Druckleitung angeschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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