DE752106C - Selbstansaugende Kreiselpumpe - Google Patents

Selbstansaugende Kreiselpumpe

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DE752106C
DE752106C DEJ46746D DEJ0046746D DE752106C DE 752106 C DE752106 C DE 752106C DE J46746 D DEJ46746 D DE J46746D DE J0046746 D DEJ0046746 D DE J0046746D DE 752106 C DE752106 C DE 752106C
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suction
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DEJ46746D
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Jaeger Machine Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/004Priming of not self-priming pumps
    • F04D9/005Priming of not self-priming pumps by adducting or recycling liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Selbstansaugende Kreiselpumpe Die Erfindung bezieht sich auf .eine selbstansaugende Kreiselpumpe mit Einrichtung zum Umlaufen des Vorratswassers zwischen der Druck- und Saugseite während der Ansaugzeit. Es ist bekannt, zur Umschaltung der Pumpe vom Ansaugbetrieb auf normalem Förderbetrieb ein Ventil vorzusehen, das die Umlaufleitung selbsttätig schließt.
  • Die Erfindung bezweckt, eine, Pumpe zu schaffen, bei der ohne periodische Unterbrechungen im Vorgang des Selbstansaugens, wie sie bei bekannten Pumpen beobachtet warden, und unabhängig vom Gegendruck auf der Druckseite die Umschaltung auf normalen Förderbetrieb zur richtigen Zeit stattfindet, also stets dann, wenn nach Ablauf der Ansaugzeit die Pumpe ohne Umlauf des Vorratswassers ordnungsmäßig weiterfördern kann. Die Erfindung beruht auf der Ausnutzung des Strömungsdruckes des beim Selbstansaugen in der Pumpe kreisenden Wassers. Sie besteht darin, daß mit dem Ventil eine Schaufel verbunden ist, die durch die strömende Flüssigkeit gesteuert wird, ,vob i in an sich bekannter Weise der Ouerschnitt der Umlaufleitung geringer ist al_s der Querschnitt der Saug- oder Druckleitung. Diese Einrichtung wirkt in folgender Weise: leim Anlaufen der Pumpe ist das Ventil offen, so daß das Vorratswasser in derPumpe kreist und dabei Luft aus der Saugleitung ansaugt, die sich dem Vorratswasser beimischt. Je geringer im Verlauf der Ansaugzeit der Luftgehalt in dem umlaufenden Vorrats_ wasserwird, um so größer ist der Strömungsdruck, bis schließlich nur noch Wasser angesaugt wird und der Druck so stark gewachsen ist, daß er mittels der Schaufel das Ventil schließt und damit auf normalen Förderbetrieb umschaltet. Der Strömungsdruck ist, abgesehen von der h-Ienge der das Vorratswasser durchsetzendenLuft, abhängig nur von der Strömungsgeschwindigkeit, diese aber ist im wesentlichen nur abhängig von der Pumpendrehzahl, während sie sich mit dem Druck in der Druckleitung nur unwesentlich ändert.
  • Durch die erwähnte, an sich bekannte Ver-"iigung des Ouerschili.ttes der Umlaufleitung, wird der erforderliche Unterdruck zum Ansaugeii der Luft aus der Saugleitung erzeugt und die Gleichförmigkeit des . Alisa.ugvorgaliges gewährleistet.
  • Würde man die Verengung fortlassen, so würde das Vorratswasser ohne Erzeugung einer nennenswerten Sauwirkung in der Saugleitung im Leerlauf' in der Pumpe kreisen. Bestenfalls würde der Vorgang des Selbstansaugens wie bei einer bekannten Pumpe periodische Unterbrechungen erleiden, wobei sich das im Rücklaufweg angeordnete Ventil fortwährend öffnet und schließt, bis die Selbstansaugung beendet ist. Die Umschaltung des Ventils würde, also verfrüht stattfinden. Dadurch würde die Zeit, die bis zum Einsetzen der gewöhnlichen Förderung vergeht, verlängert werden. Außerdem würde sich das Ventil infolge seiner dauernden -Hinundherbewegung während des Selbstansaugens schnell abnutzen.
  • Eine Pumpe mit selbsttätig schließendem Ventil und verengtem Querschnitt der Umlaufleitung ist bekannt. Bei einer Ausführung dieser Pumpe besteht das Ventil aus einer Glocke, die gegen den Druck in der Druckleitung gehoben werden muß. Bei einer anderen Ausführung bestellt das Ventil aus einem im Druckraum angeordneten, v°or der Mündung der Umlaufleitung liegenden Ventilkegel, der durch Federkraft offen gehalten werden soll, solange der Druckunterschied zwischen Saug- und Druckseite die; Saughöhe nicht erreicht. Bei beiden Ausführungen ist die Schließung des Ventils daher vom Druck in der Druckleitung abhängig.
  • Um bei der Pumpe nach der Erfindung den Strömungswiderstand im Innern der Pumpe nach Beendigung des Selbstansaugens möglichst zll vermindern, ordnet man die Schaufel zweckmäßig so all, daß sie den Ströinungsduersclinitt freigibt, wenn das Ventil geschlossen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Fig. i ist eine teilweise gebrochene raumbildliche Darstellung der Kreiselpumpe, Fig.2 ein senkrechter Querschnitt dlircli die Pumpe nach Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 ill Fig. 2, Fig.4 eine raumbildliche Darstellung der Gesamtanordnung, Fig. 5 ein Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform, Fig.6 ein Längsschnitt durch eilte dritte Ausführungsform und Fig. 7 eine Seitenansicht der Pumpe nach Fig. 5.
  • Das äußere Gehäuse i der Pumpe nach Fig. i bis q. ist oben an seiner einen Seite mit einer Einlaßöffnung 2 mit Rückschlag-, ventil3 versehen, die mit der Saugleitung.l verbunden ist, welche an ihrem unteren Ende finit einem Seiber 411 zur Abhaltung von Sand versehen sein kann (Fig. d.). Eine Auslaßöffnung 5 ist oben auf dem Gehäuse i angeordnet.
  • Das Laufradgehäuse 6 liegt im Gehäuse i und hat Spiralform. Es ist wesentlich schmaler als das äußere Gehäuse der Maschine und liegt mehr im unteren Bereich. Seine Auslaßöffnung 7 mündet in einen Behälter, der zur Aufnahme des Vorratswassers dient und vom Gehäuse i umschlossen ist. Die Mündung der Auslaßöffnung 7 liegt unmittelbar am Boden dieses Behälters. Das Laufradgehäuse 6 weist ferner eine Strahlöffnung b auf, die in der inneren Seitexlwand liegt und durch die das Wasser austreten kann.
  • Zum Antrieb des Laufrades 9 (Fig. 3) mit seinen Schaufeln io dient eine Welle i i, die mit einem Motor i- gekuppelt ist.
  • Ein Teil des Vorratsbehälters 13 liegt oberhalb, ein andererTeil lq. neben der Laufradkammer. Der Vorratsbehälter steht ständig durch den Auslaß 5 in Verbindung mit dem Druckrohr. Ist die Pumpe voll in Betrieb, so strömt das Wasser voll der Auslaßöffnung 7 der Laufradkammer aufwärts längs der Wandung 15 durch die Öffnung 5 n.acll außen.
  • An die Saugleitung 2 schließt sich eine Kammer 16. In der Nähe ihres Bodens und etwa in der Achse des Laufrades liegt eine Au:slaßöffnulig 17. Die Kammer 16 ist all ihrem Boden finit einem Durchlaß l8 für das Vorratswasser versehen, durch den es vom Vorratsbehälter in die Kammer 16 und voll dort in die Laufradkammer strömen kann. Die Hölle der Saugkammer kann so groß gemacht werden, daß ein Rückschlagventil in der Saugleitung überflüssig ist und daß das Vorratswasser niemals aus der Kammer 16 in die Saugleitung gesaugt wird.
  • An den Durchlaß 18, der z. B. von einer Büchse i9 gebildet wird, schließt sich, vorteilhaft ein Krümmer 2o an, der den Wasserstrahl gegen die Öffnung 17 in die Laufradl:ammer richtet, ihn also von der Einlaßöffnung 2 fernhält.
  • Zum Abschluß der Durchlaßöffnung 18 dient eine schwenkbar am Boden der Kammer 16 mittels. Gummigelenkes 2a befestigte Platte 21, die in der unteren Stellung (in Fig. 3 in vollen Linien) dem Durchlaß 18 offen läßt, so daß das Vorratswasser aus dem Vorratsbehälter durch den Krümmer 2o in die Kammer 16 und die Laufradkammer treten kann. Wird die Platte 21 in die in Fig. 3 mit gestricheltem. Linien dargestellte Lage gehoben, so deckt sie die Öffnung 18 ab und sperrt den Durchtritt des Wassers. Eine kleine Offnung 23 in der Platte 2i stellt bei geschlossenem Durchlaß noch eine Verbindung zwischen der Kammer 16 und dem?. Vorratsbehälter her, so, daß der Druck, der das Ventil geschlossen hält, etwas vermindert wird. Dadurch soll das selbsttätige Öffnen des Ventils erleichtert werden.
  • Die Platte 21 ist mit einer seitlich hervorstehenden Schaufel a4. (Fig. 2) versehen, die vor. der Auslaßöffnung 7 der Laufradkammer hineinragt, wenn die Platte 2i s,ich in ihrer unteren Stellung befindet. Bewegt sich die Platte in die obere Stellung, so geht die Schaufel24 aus der Strömung heraus.
  • Damit das Ventil richtig beeinflußt wird, sitzt an der Platte 2i ein Gewicht 25, dessen Größe den Augenblick bestimmt, in dem die Pumpe umgeschaltet werden soll. Das Gewicht legt also einerseits den Zeitpunkt fest, wo die Selbstansaügung unterbrochen wird, und ferner den Zeitpunkt, wo der Durchlaß 18 geöffnet und erneut selbsttätig angesaugt wird.
  • Die Platte 2i befindet sich anfänglich in der unteren Stellung. Beginnt das Laufrad io sich zu drehen., so wird das Vorratswasser durch den Durchlaß 18 in die Laufradkammer gesaugt. Von dort strömt es durch die Auslaßöffnung 7 zurück in den Vorratsbehälter und wieder durch den Durchlaß 18. Während dieses Umlaufes wird die Luft aus der Saugleitung abgesaugt. Dabei bleibt die Platte 2i ständig offen. Die enge Gestaltung des Durchlasses i8 läßt nur eine bestimmte Menge Wasser je Zeiteinheit durch. Diese Drosselung verhindert ein Abreißen der Strömung und eine Unteerbrechung des Luftansaugens. Gegen Ende nimmt die dem kreisenden Wasser beigemengte Luftmenge ab. In einem bestimmten Augenblick ist dann der Strömungsdruck auf die Schaufel 24 so stark, daß die, Platte 2 1 angehoben wird und den Durchlaß i8 schließt. In der Schließlage wird sie durch Sauwirkung gehalten. Die Pumpe läuft dann in gewöhnlicher Weise weiter und fördert in die bei 5 angeschlossene Druckleitung. Wird die Pumpe stillgesetzt oder tritt Luft von hinten in die Saugleitung ein, so bewegt sich die Platte 21 abwärts und öffnet den Durchlaß 18. Die Selbstansaugung beginnt dann von neuem.
  • Bei der Ausführung nach Fi.g. 5 bis 7 sitzt das Laufrad 3o auf einer Welle 31, die mittels einer Stopfbüchse 32 durch die Wandung 33 der Laufradkammer 34 ragt. Die Auslaßöffnung 35 (Fig. 7) der Laufradkammer führt in einen oberhalb liegenden Behälter 36 zur Aufnahme des Vorratswassers.
  • Oberhalb der Mündung des Kanals 35 liegt die Auslaßöffnung 37 des Behälters 36. Der Durchlaß 43 führt vom Behälter 36 zu einer Kammer 38, die mit der Laufradkammer durch eine Öffnung 40 verbunden ist. Oben in die Kammer 38 mündet die Saugleitung 41 mit Seih--r42 und gegebenenfalls mit Rückschlag ventil.
  • Der Durchlaß 43 wird von einem Ventil gesteuert, das von einer zentrisch drehbar gelagerten Platte 44 gebildet wird, die in Fig. 5 in geschlossener Stellung mit ausgezogenen Linien und in geöffneter Stellung mit gestrichelten Linien gezeichnet ist. DieVentilplatte 44 ist mit einer Gewichtsstange 45, 46 verbunden. Unten an der Platte 44 sitzt eine Platte 47, deren äußerer Teil 48 in einem stumpfen Winkel zu den übrigen Teil der Platte angeordnet ist und die eigentliche Schaufel bildet.
  • Ist das Ventil 44 geöffnet, um Vorratswasser aus dem Behälter 36 in die Saugkammer und von dort in die Laufradkammer traten zu lassen, so ragt, wie Fig. 5 zeigt, die Schaufel 48 teilweise in den Flüssigkeitsstro,m. Läuft die Pumpe an, so wird das Vorratswasser unter Absaugung von Luft aus der Saugleitung 4, in die Laufradkammer gesaugt. Flüssigkeit und Luft werden aus der Laufradkammer durch den Kanal 35 in den Behälter 36 gedrückt. Dort steigt die Luft nach oben, während die Flüssigkeit durch die Öffnung 43 in die Saugkammer zurückkehrt. Ist die Absaugung von Luft beendet, so hebt der dynamische Druck der Strömung auf die Schaufel 48 die Platte 47 gegen das Gewicht 46 an und: schließt das Ventil 44. Die Pumpe arbeitet dann in gewöhnlicher Weise weiter, bis erneute Selbstansaugung notwendig ist. Dabei öffnen das Gewichst 46 das Ventil 44. Bei geschlossenem Ventil liegt die Platte 47 praktisch außerhalb des Stromes.
  • Die Ausführung nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 durch größere Höhe der Kammer 38«. Das gibt die Möglichkeit, auf ein Rückschlagventil in der Saugleitung zu verzichten. Außerdem wird ein Rücktritt des Wassers aus der Kammer 3811 in die Saugleitung verhindert.

Claims (2)

  1. PATENTANSP&ÜCiiE: i. Selbstansaugende Kreiselpumpe mit einer Einrichtung zum Umlaufen des Vorratswassers zwischen der Druck- und Saugseite während der Ansaugzeit, einem Querschnitt der Umlaufleitung, der geringer ist als der Querschnitt der Saug-oder Druckleitung, und einem die Umlaufleitung selbsttätig schließenden Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ventil eine Schaufel verbunden ist, die durch die strömende Flüssigkeit gesteuert wird.
  2. 2. Kreiselpumpe nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß .die Schaufel (24, .48) den Strömungsquerschnitt freigibt, wenn das Ventil geschlossen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgendeDrucksclirifteii in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 282 689, 390, 31381:2, 326866, 34669o. -1-97 iSi, 509 457; schweizerische Patentschrift N r. 68 381; USA.-Patentschrift \r. 1 824465.
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