AT151851B - Vorrichtung zur selbsttätigen Abführung von Förderflüssigkeit durchlaufender Kreiselpumpen, insbesondere Kesselspeisepumpen, bei abgesperrter Druckleitung. - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen Abführung von Förderflüssigkeit durchlaufender Kreiselpumpen, insbesondere Kesselspeisepumpen, bei abgesperrter Druckleitung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur selbsttätigen Abführung von Förderflüssigkeit durehlaufender Kreiselpumpen, insbesondere Kesselspeisepumpen, bei abgesperrter Druekleitung. Bei jeder Kreiselpumpe, die gegen geschlossenen Schieber arbeitet, wird die der Pumpe zugeführte Arbeit in Wärme umgesetzt, was meist schon nach kurzer Zeit zur vollständigen Verdampfung des Flüssigkeitsinhaltes und damit zu Betriebsstörungen führt. Bei Hochdruck-Heisswasser-Kessel- EMI1.1 flüssigkeit und der meist hohen Energieaufnahme wenige Minuten. Alle bisher eingesehlagenen Wege zur Vermeidung der geschilderten Gefahr beruhen auf dem Gedanken, dafür zu sorgen, dass die Förderleistung nicht unter ein gewisses Mass heruntergeht, damit die in der Pumpe erzeugte Wärme durch die durchfliessende Förderflüssigkeit abgeführt wird. Die Abführung einer Mindestmenge geschieht meist durch einen Nebenauslass am Druckstutzen der Pumpe. Dieser kann entweder von Hand oder automatisch betätigt werden, indem er in Verbindung mit einem Rückschlagventil oder-klappe gebracht wird. Die bereits bekannten Bauarten konnten aber keine umfassende Bedeutung gewinnen, weil sie Teile aufweisen, die der Korrosion der entspannten Förderflüssigkeit nicht standhalten oder durch Verschmutzung stark beeinträchtigt werden. In diese Reihe gehört auch jene Bauart, bei der die Abfluss- EMI1.2 Andere bisher bekannte Konstruktionen weisen Durchführungen von Zapfen oder Bolzen durch die Wand der Druckleitung auf und bedingen damit Abdichtungen, welche das Verwendungsgebiet solcher Vorrichtungen auf verhältnismässig kleine Betriebsdrücke beschränken. Die vorliegende Erfindung vermeidet alle diese Nachteile, indem sie das Absperrorgan in eine Seitenkammer des Rückschlagventils oder in die Abzweigleitung selbst verlegt und dabei als Abschluss- organ einen Schieber verwendet, der sich bei Kondenstöpfen als besonders geeignet für derartige Auf- gaben erwiesen hat, jedoch bisher noch niemals für den oben bezeichneten Zweck Verwendung gefunden hat. Nachstehend wird diese neuartige Verbindung eines Rückschlagventils mit einem Schieber- abschluss beschrieben, die für höchste Betriebsdrücke und Durchflussmengen geeignet ist und eine feine Regulierung der Ablaufmenge gestattet. Die Abbildungen zeigen : Fig. 1 ein Rückschlagventil, bestehend aus Kegel a mit kolbenförmigem Ansatz b, in Gehäuse c sitzend und mittels Schaft d geführt. Schaft d enthält einen Schlitz, in den Stangenkopf e eines Doppelhebels t eingreift. Doppel- hebel t ist in g drehbar gelagert. Das andere Ende von t betätigt einen Schieber h, der auf der Spiegel- fläche des in Stutzen i befestigten Sitzes K gleitet. In K befindet sich die Ablauföffnung l. Die Öff- nung l kann von dem Schieber völlig überdeckt werden. In Fig. 1 ist das Rückschlagventil in geschlossenem Zustand dargestellt, wobei die Öffnung l vollständig freigegeben ist. Fig. 2 zeigt das Rückschlagventil in angehobenem Zustand, u. zw. in dem Augenblick, wo der kolbenförmige Ansatz b eben seine zylindrische Umgebung verlässt und damit beginnt, Durchfluss- <Desc/Clms Page number 2> querschnitt für den Hauptstrom freizugeben. Der Nebenauslass ist in diesem Augenblick schon nahezu geschlossen. Fig. 3 zeigt die beweglichen Teile in ihrer Stellung zueinander, wenn der Kegel des Rückschlag- ventils von der Strömung voll angehoben ist. Der Nebenauslass ist hiebei versperrt. Hiebei halten sich Strömungsenergie und Schwerkraft das Gleichgewicht. Die Schwerkraft kann durch eine Feder- kraft ersetzt oder unterstützt sein. Fig. 4 stellt die Abhängigkeit von Ventilhub und Querschnitt am Rückschlagventil einerseits und Nebenauslass anderseits dar. Die Abszisse stellt den Ventilhub des Rückschlagventils dar. V gibt EMI2.1 wichtige Funktionen zukommen. Erstens wird durch ihn die Vermeidung unnötiger Wasserverluste im Betrieb bezweckt, zweitens wird durch den infolge des Ansatzes dem Ventilkegel aufgezwungenen vergrösserten Hub eine zusätzliche Verstellarbeit für den Nebenauslass erzielt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum selbsttätigen Abführen von Förderflüssigkeit durchlaufender Kreiselpumpen, insbesondere Kesselspeisepumpen, bei abgesperrter Druckleitung unter Verwendung einer absperrbaren Rücklaufleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufleitung durch einen Schieber (h) geöffnet oder abgesperrt wird, wobei der Schieber mittels geeigneter Hebelübertragung mit einem in der Druck- EMI2.2 durch dessen Schliesskraft der Schieber geöffnet wird, während bei angehobenem Kegel durch dessen Öffnungskräfte der Schieber geschlossen wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegel des Rückschlagventils mit einem kolbenartigen Ansatz (b) versehen ist, welcher mit geringem Spiel im zylindrischen Sitz des Ventilgehäuses verschiebbar angeordnetist, derart, dass erst dann ein Durchgangs querschnitt freigegeben wird, wenn der Hub grösser als die Länge dieses Ansatzes ist, so dass der Schieber (h) den Rücklauf nahezu geschlossen hat.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Sitz, Schieber und Übertragungshebel des Absperrorgans für die Rücklaufleitung an einem am Gehäuse (e) des Rückschlagventils leicht abnehmbaren Stutzen (i) befestigt sind, derart, dass diese Teile ohne Entfernen des Rückschlagventils aus der Pumpendruckleitung zugänglich sind. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE151851X | 1935-12-31 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT151851B true AT151851B (de) | 1937-12-10 |
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ID=5674720
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT151851D AT151851B (de) | 1935-12-31 | 1936-09-04 | Vorrichtung zur selbsttätigen Abführung von Förderflüssigkeit durchlaufender Kreiselpumpen, insbesondere Kesselspeisepumpen, bei abgesperrter Druckleitung. |
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-
1936
- 1936-09-04 AT AT151851D patent/AT151851B/de active
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