DE75164C - Einrichtung zum selbsttätigen Inbetriebsetzen hydraulischer Widder durch <jas Ueberlaufwasser des Zuflu fsbehälters - Google Patents
Einrichtung zum selbsttätigen Inbetriebsetzen hydraulischer Widder durch <jas Ueberlaufwasser des Zuflu fsbehältersInfo
- Publication number
- DE75164C DE75164C DENDAT75164D DE75164DA DE75164C DE 75164 C DE75164 C DE 75164C DE NDAT75164 D DENDAT75164 D DE NDAT75164D DE 75164D A DE75164D A DE 75164DA DE 75164 C DE75164 C DE 75164C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- ram
- hammer
- lever
- valve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 33
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 7
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F7/00—Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein
- F04F7/02—Hydraulic rams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bestehenden hydraulischen Widdern macht sich häufig der Mangel einer Vorrichtung
zur seibstthätigen Inbetriebsetzung besonders da fühlbar, wo der Widder selbst von der
Wasserverbrauchsstelle in einiger Entfernung aufgestellt ist, sowie, wenn nicht stets genug
Wasser vorhanden ist, um den Widder ununterbrochen in Betrieb zu halten bezw. wenn
der Widder im Verhältnifs zu der Ergiebigkeit der Wasserquelle zu grofs gewählt ist. Im
ersteren Falle ist es erforderlich, jedesmal behufs Inbetriebsetzens des Widders eine Strecke
weit zu gehen, um den erforderlichen Druck auf das Stofsventil auszuüben; im anderen
Falle wird es des Oefteren nicht zu umgehen sein, einen Theil des angesammelten Wassers
nutzlos abfliefsen zu lassen, ehe man bemerkt, dafs das Speisebassin wieder genügend gefüllt
ist, um den Widder in Betrieb setzen zu können. Dieser Umstand kann ganz besonders
in der trockenen Jahreszeit unangenehm sein, wo man jeden Tropfen Wasser gewinnen
mufs, um einem Wassermangel vorzubeugen.
Die vorliegende Einrichtung soll diesem Uebelstand abhelfen. Dieselbe soll den Widder
selbstthätig in Betrieb setzen, sobald ein genügender Wasservorrath im Speisebassin angesammelt
ist.
In der Zeichnung bedeutet α das Speisebassin, b das Triebrohr des Widders, c das
Stofsventil. Wenn nun nach Stillstand des Widders das Wasser im Bassin α über den
höchsten Stand steigt, so läuft das noch zufliefsende Wasser ab, da der Widder nicht
eher zu arbeiten beginnt, bis er durch einen Druck oder Schlag auf das Stofsventil c in
Betrieb gesetzt wird.
Dieses Ueberlaufwasser wird zur seibstthätigen Inbetriebsetzung des Widders benutzt.
Das Ueberlaufwasser fliefst durch das Ueberlaufrohr d in den Wasserkasten e, welcher sich
durch zwei Zapfen ff in den Führungen der Ständer g g führt und durch das Gegengewicht
h ausbalancirt ist. Sobald nun die Wassermenge in dem Kasten e schwer genug
wird, um den Gegenzug des Gegengewichtes h zu überwinden, so wird der Kasten e herunterzusinken
trachten, drückt dabei aber mit seinen Führungszapfen ff zwei Arme i i herunter,
welche sich um eine Welle k lose drehen, deren Bewegung aber nach unten und oben
durch geeignete Vorkehrungen begrenzt ist. Diese Arme sind so angeordnet, dafs sie beim
Niedergang den Hammer / heben, beim Aufwärtsgang aber von demselben ausgerückt sind.
Sobald nun die Arme i i von den Zapfen f abgleiten, wird der vorher gehobene Hammer /
auf das Stofsventil herunterfallen und dadurch den Widder in Betrieb setzen.
Der combinirte Hebel mn op dient dazu, nach stattgehabtem Schlag den Hammer / so
hoch zu halten, dafs er das Stofsventil c nicht mehr belastet und dadurch das Schliefsen desselben
nach Verbrauch des Wasservorrathes nicht behindert. Er würde aber auch den Schlag des Hammers / auffangen, wenn er
nicht vorher durch folgende Anordnung in die punktirt gezeichnete Stellung Mi1M1O1P1
ausgerückt würde.
Der Wasserkasten e wird nach Auslösung der Arme ii rasch fallen, auf den Hebel m
aufstofsen und diesen in die Stellung m1 drücken. Durch die Hebel m η op wird dann
sofort der Hebel ρ in die Stellung p1 gerückt
und so das Auffallen des Hammers / auf das Stofsventil c und dadurch die Inbetriebsetzung
des Widders gestatten.
Beim Niederfallen des Wasserkastens e stöfst der Führungsstift q eines im Boden des
Wasserkastens angebrachten Auslafsventils r auf die Verbindungsleiste 5 der beiden Führungsständer g g, wodurch sich das Ventil r öffnet
und den Abflufs des im Kasten e befindlichen Wassers gestattet.
Das Hebelgegengewicht t wird nun den Hebel η nach unten zu ziehen sich bemühen.
Wenn, nun das Wasser aus dem Kasten e so weit ausgeflossen ist, dafs nahezu eine Ausgleichung
zwischen dem Gewicht des Kastens e und des Gegengewichtes h stattfindet, so hebt
das Hebelgegengewicht t den Wasserkasten in die punktirt gezeichnete Stellung e1, wobei der
Hebel m unter Mithülfe von t in seine Anfangs-. stellung zurückgeht und den Hammer /, welcher
bis dahin durch die Stöfse des Ventils c fortwährend in die Höhe geschnellt wird,
hochhält, so dafs das Ventil c selbst entlastet wird. Das im Wasserkasten e noch befindliche
Wasser wird nach Schlufs des Auslafsventils r durch eine kleine, im Boden des
Kastens befindliche Oeffnung herausfliefsen. Das Gegengewicht h zieht den Wasserkasten e
dann in seine ursprüngliche Lage zurück, dessen Führungszapfen ff heben die Arme i i (welche
aber, wie oben schon gesagt, beim Aufgang nicht mit dem Hammer / in Verbindung stehen)
so hoch, bis sie aus dem Bereich der Zapfen ff heraustreten. Die Arme i fallen ebenfalls
in ihre Ursprungslage zurück und der Apparat steht zu erneuter Wirkung im erforderlichen
Falle bereit.
An Stelle des Hammers / kann auch eine Feder, ein Gegengewicht oder ein beliebiger,
durch geeignete Vorrichtung beim Niederfallen des Wasserkastens auf das Stofsventil c aufschlagender
Gegenstand angewendet werden.
Bei überreichlichem Wasserzuflufs in den Widder kann man aber auch den Hebel πι η op
in der Stellung mlnxo[pl fixiren, so dafs er
den Hammer / nicht ausrückt, und wird der Hammer dann durch sein fortwährendes Aufschlagen
auf das Stofsventil c dieses letztere und dadurch den Widder selbst zu lebhafterer
Thätigkeit veranlassen bezw. die Leistungsfähigkeit des Widders erhöhen.
Eine andere Ausführungsart des Anhebeapparates ist die auf Fig. 3 dargestellte. Bei
dieser Anordnung besteht der Stiel des Aufwerfhammers aus -einem Winkelhebel i i\ an
dessen einem Ende der mit Stofsventil r versehene Wasserkasten e und an dessen anderem
Ende ein verschiebbares Gegengewicht h befestigt ist; g ist eine Stütze für den Winkelstiel
ii1, c ist das Stofsventil des Widders. Sobald nun der Wasserkasten e gefüllt wird,
sinkt derselbe nach unten und zieht durch 'die Verschiebung der Schwerpunkte des Wasserkastens
e und des Gegengewichtes h den ■Hammer / mit beschleunigter Geschwindigkeit
auf das Stofsventil c des hydraulischen Widders. Das Ventil r des Wasserkastens e stöfst auf
die Stütze 0 und läfst das Wasser abfliefsen, worauf Wasserkasten e und Hammer / in ihre
Ursprungslage zurückkehren.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen hydraulischer Widder, dadurch gezeichnet, dafs das Ueberlaufwasser des Zuflufsbehälters in einen mit Gegengewicht (h) und Stofsventil fr) versehenen Behälter (e) eintritt, welcher beim Niedergehen einen das Stofsventil des Widders bethätigenden Aufwerfhammer oder dergleichen in Bewegung setzt, worauf sich der Behälter (e) entleert und in seine Anfangslage zurückkehrt.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher der Aufwerf hammer durch einen Winkelhebel (op) abgestützt wird, welcher mittelst einer belasteten Schwinge (n) und eines Hebels fm) von dem niedergehenden Behälter (e) ausgelöst wird, während die Einlösung bei steigendem Behälter durch die belastete Schwinge (n) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75164C true DE75164C (de) |
Family
ID=348150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75164D Expired - Lifetime DE75164C (de) | Einrichtung zum selbsttätigen Inbetriebsetzen hydraulischer Widder durch <jas Ueberlaufwasser des Zuflu fsbehälters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75164C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959970C (de) * | 1953-03-26 | 1957-03-14 | Pfister & Langhanss | Steuerung von hydraulischen Widdern |
| US9599106B2 (en) | 2009-05-27 | 2017-03-21 | Impact Technology Systems As | Apparatus employing pressure transients for transporting fluids |
| US9803442B2 (en) | 2010-06-17 | 2017-10-31 | Impact Technology Systems As | Method employing pressure transients in hydrocarbon recovery operations |
| US9863225B2 (en) | 2011-12-19 | 2018-01-09 | Impact Technology Systems As | Method and system for impact pressure generation |
-
0
- DE DENDAT75164D patent/DE75164C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959970C (de) * | 1953-03-26 | 1957-03-14 | Pfister & Langhanss | Steuerung von hydraulischen Widdern |
| US9599106B2 (en) | 2009-05-27 | 2017-03-21 | Impact Technology Systems As | Apparatus employing pressure transients for transporting fluids |
| US10100823B2 (en) | 2009-05-27 | 2018-10-16 | Impact Technology Systems As | Apparatus employing pressure transients for transporting fluids |
| US9803442B2 (en) | 2010-06-17 | 2017-10-31 | Impact Technology Systems As | Method employing pressure transients in hydrocarbon recovery operations |
| US9903170B2 (en) | 2010-06-17 | 2018-02-27 | Impact Technology Systems As | Method employing pressure transients in hydrocarbon recovery operations |
| US9863225B2 (en) | 2011-12-19 | 2018-01-09 | Impact Technology Systems As | Method and system for impact pressure generation |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE75164C (de) | Einrichtung zum selbsttätigen Inbetriebsetzen hydraulischer Widder durch <jas Ueberlaufwasser des Zuflu fsbehälters | |
| DE1165906B (de) | Einrichtung zur Entnahme von Materialproben aus Schuettguetern | |
| CH663661A5 (de) | Einrichtung zum austragen von verbrennungsrueckstaenden bei feuerungsanlagen, insbesondere muellverbrennungsanlagen. | |
| DE353328C (de) | Vorrichtung zum Sichten und Aufloesen von Papier und Zufuehren der aufgeloesten Papier-masse in einen Kollergang | |
| DE112628C (de) | ||
| DE9300674U1 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen von Drehmomenten | |
| DE381988C (de) | Druckluft-, Druckgas- oder Dampf-Saeureheber | |
| DE45270C (de) | Ventile für selbstthätige Speise-: apparate | |
| DE237303C (de) | ||
| DE93460C (de) | ||
| DE60235C (de) | Maschine zum Antrieb von Kolbenpumpen oder dergleichen durch an den Enden eines schwingenden Hebels aufgehängte, bewegliche Tröge | |
| AT16828B (de) | Druckluftflüssigkeitsheber. | |
| DE62457C (de) | Einkammeriger Dampfwasserheber | |
| DE78606C (de) | Selbsttätige Wägemaschine | |
| AT96655B (de) | Kraftmaschine. | |
| DE69495C (de) | Bierdruckapparat, mit Wasser betrieben | |
| DE69434C (de) | Theerverdränger für Gasvorlagen | |
| DE55205C (de) | Spülvorrichtung für Abtritte und dergleichen | |
| DE601771C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Bierglasuntersaetzen o. dgl. aus Faserstoffbrei | |
| DE585616C (de) | Einrichtung zum Verhueten eines Seilrutsches | |
| DE79182C (de) | Flaschenreinigungsmaschine | |
| DE125061C (de) | ||
| DE54340C (de) | Steuerung für Druckluftaufzüge mit einem Flüssigkeits-Zwischenmittel | |
| DE11684C (de) | ||
| DE55191C (de) | Nietmaschine |