DE60235C - Maschine zum Antrieb von Kolbenpumpen oder dergleichen durch an den Enden eines schwingenden Hebels aufgehängte, bewegliche Tröge - Google Patents

Maschine zum Antrieb von Kolbenpumpen oder dergleichen durch an den Enden eines schwingenden Hebels aufgehängte, bewegliche Tröge

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DE60235C
DE60235C DENDAT60235D DE60235DA DE60235C DE 60235 C DE60235 C DE 60235C DE NDAT60235 D DENDAT60235 D DE NDAT60235D DE 60235D A DE60235D A DE 60235DA DE 60235 C DE60235 C DE 60235C
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DE
Germany
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trough
water
machine
troughs
valve
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DENDAT60235D
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English (en)
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H-. JERGER in Norwood, Süd-Australien
Publication of DE60235C publication Critical patent/DE60235C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B19/00Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00
    • F04B19/08Scoop devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Benutzung von Wasser als Triebkraft, welche insbesondere zum Heben von Wasser aus Flüssen zu Bewässerungs- und anderen Zwecken verwendet werden kann. Doch kann die Maschine auch überall dort angebracht werden, wo eine gröfsere Wassermenge ausgenutzt werden kann, welche zum Theil gehoben werden soll, und wo ein Gefalle für das Betriebswasser hergestellt werden kann. Sie kann zum Heben und Fortleiten einer grofsen oder kleinen Wassermenge dienen, vorausgesetzt, dafs die Zuflufsmenge die zu hebende Quantität übersteigt.
Aus einem Flufs oder Reservoir kann das Wasser durch einen offenen oder geschlossenen Kanal oder durch ein geeignetes Heberohr zugeführt werden, welche mit einem geeigneten Rechen für Steine und Gerolle versehen sind.
Der Erfindung gemäfs besteht diese Maschine aus einem schwingenden Hebel oder Waagbalken, dessen beide Enden abwechselnd durch ein Wassergewicht niedergedrückt werden, welches mittelst eines Paares von Behältern zur Wirkung kommt, wobei dieser Hebel auf ein oder mehrere Pumpengestänge oder ähnliche, in geeigneter Entfernung von seinem Drehpunkt angebrachte Mechanismen einwirkt, so dafs das Gewicht des Wassers und des Hebelwerkes eine sehr grofse Kraft mit geringem Aufwand von Arbeit ausübt. „
Ein Haupttheil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs der oben befindliche Behälter eine Zeit lang, nachdem das Wasser durch seinen natürlichen Druck genügen würde, ihn herabzudrücken und den Widerstand der Pumpe zu überwinden, in gehobener Stellung gehalten wird. Auf diese Weise wird ein Uebergewicht hervorgebracht, welches den Hebel rasch und kräftig herabbewegt und so den leeren Behälter sicher in seine obere Stellung hebt. Die vorstehend angegebene Wirkung wird durch den in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Mechanismus erreicht.
In demselben ist Fig. 1 eine Seitenansicht mit theilweise abgebrochenem Rahmenwerk, um die Sperr- oder Feststellvorrichtung zu zeigen. .
Fig. 2 ist eine Draufsicht der ganzen Maschine,
Fig. 3 ein Schnitt durch den Zuflufsbehälter nach der Linie x-y, Fig. 4,
■ Fig. 4 eine Draufsicht desselben,
Fig. 5 eine Endansicht eines der wirksamen Behälter, ■
Fig. 6 eine Draufsicht und Fig. 7 eine Seitenansicht desselben.
Fig. 8 zeigt in der Seitenansicht die abwechselnde Wirkung der Auslösefeder und des Ventils.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht des Sperr- und Auslösmechanismus.
Fig. 10 und 11 sind Endansichten desselben.
Fig. 12 zeigt eine modificirte Sperre und
Fig. 13 eine modificirte Form des Hängeisens.
Die Fig. 3 bis 13 sind in gröfserem Mafsstabe gezeichnet.
In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile.
Wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich, besteht die Maschine aus einem Rahmen A, in dessen Mitte zwei Lagerständer angeordnet sind, von denen der eine B1 in Fig. 1 sichtbar ist, welche den schwingenden Hebel oder WaagbalkenC1C2 tragen. Letzterer besteht aus starken Balken C1 und C2 mit Querhölzern C4 C5 C11 C12 C17 und C18 und Zugstangen C10 und schwingt um die bei B3 und in gleicher Weise an ihrem anderen Ende gelagerte Achse C3; zwischen den Seitentheilen C1 und C2 dieses 'Hebels oder Balanciers sind die wirksamen Behälter Z)1 und D2 in den Winkelbändern C6 C7 C8 C9 aufgehängt. Diese Tröge werden abwechselnd und ganz oder theilweise mit Wasser aus dem Zuleitungsbehälter E gefüllt und bewirken dadurch das abwechselnde Herabgehen des einen oder anderen Hebelendes in der vorher erklärten Weise. D3 und D4 sind zwei Stangen, welche die Tröge beim Steigen und Sinken aufrecht halten. In das in der Mitte angeordnete Speisereservoir E wird das Betriebswasser durch das Rohr E1 von irgend einer Quelle zugeleitet. E- und Ea sind mit geeigneten Ventilen für den Abflufs des Wassers in die Tröge D1 und D2 versehene Rohre, wobei diese Ventile durch die Querstücke C4 und C5 des Waagbalkens C1 bethätigf werden.
An einem oder an beiden Enden der Drehachse und in passender Entfernung von denselben sind Stangen F1 F2 angehängt, welche Pumpen oder eine andere intermittirende Vorrichtung bewegen.
In der Zeichnung ist eine Pumpe G auf einer Seite angebracht, welche Anordnung vortheilhaft ist, obgleich die Kraft auch in anderer Weise, beispielsweise durch eine Kurbel, übertragen werden kann.
Das zu hebende Wasser wird aus dem Zuleitungsbehälter E durch das Rohr G1 eingelassen und mittelst der Pumpe oder Pumpen durch das Rohr G2 an den Ort seiner Bestimmung gedrückt. Der Behälter E steht auf einem am Obertheil des Rahmens A hergestellten Boden; die Ausflufsrohre E2 und E3 werden an ihren äufseren Enden von "Stegen A1 und A'2 getragen. A3 und A^ sind zwei Widerlager oder Buffer, gegen welche die jeweilig herabgehenden Enden der Waagbalken C1 und C2 anschlagen, wodurch eine Zerstörung der Sperrvorrichtung hintangehalten wird. A5 und A6 sind zwei Stangen, welche die Ventile in den beweglichen Trögen schliefsen. A7 und A* sind zwei Querbalken, welche den Sperrmechanismus tragen.
In den Fig. 3 und 4 ist die Construction des Zuleitungsbehälters und der damit verbundenen Theile dargestellt. E ist der Behälter mit dem Zuleitungsrohr E1 und den in die beweglichen Tröge führenden Ausflufsrohren E2 und E3. E* und E5 sind die den Zuflufs des Wassers in diese Rohre regulirenden Ventile. E1'2 ist ein Ueberlaufrohr und E13 und Eu sind zwei zur Verstärkung des freien' oberen Behälterrandes dienende Querstege. Die Querhebel .Ε6 und E7 sind bei E15 und E1*5 drehbar und mit den Ventilen E* und E5 durch Verbindungsstangen -E"17 und Els verbunden. Diese Querhebel sind auch durch Stangen ii8 und £9, Fig. i, bei Z?19 und E20 mit Hebeln E10 und E11 verbunden, welche durch die Querstücke C4 und C5 des schwingenden Hebels bewegt werden. E21 ist eine Oeffhung zum Rohr G1J welches die Pumpe speist, und E22 und E23 sind Führungen für die Hebel E6 und E7.
In den Fig. 5, 6 und 7 ist einer der beweglichen Tröge dargestellt; derselbe wird aus galvanisirtem Eisen oder anderem geeigneten Material in passender Form hergestellt. Z)6 Z)0 sind zwei Zapfen, die in den Trägern C6 und C7 liegen. Z)5 ist der Stift, an dem die Führungsstange D3 drehbar ist. D7 ist ein Ventil zur Entleerung des beweglichen Troges; dasselbe ist gröfser als das entsprechende Ventil im Behälter E, so dafs der Trog D1 bezw. D2 nach dem Herabgehen entleert werden kann, bevor der gehobene Trog am anderen Ende des Waagbalkens gefüllt oder ausgelöst ist. D8 ist eine über den Trog gehende Schiene oder Tragstange, an der eine besonders construirte Feder D9 aus Stahl befestigt ist. Z)10 ist ein Haken, der die Feder je nach Erfordernifs geschlossen oder offen hält. In Fig. 5 ist das Ventil in vollen Linien in der offenen und in punktirten Linien in der geschlossenen Stellung gezeichnet. Die Feder sucht für gewöhnlich das Ventil D7 durch die Verbindungsstange Z)17 zu öffnen und ist so angeordnet, dafs sie seitlich gegen den Haken Z)10 drückt; wenn der Trog gehoben ist, stöfst die Feder an das Stück As an, wird aus der Ausbuchtung Z)11 im Haken Z)10 heruntergedrückt und greift in den Ansatz Z)12 ein, wodurch das Ventil fest verschlossen wird. Ist in den Trog die genügende Menge Wasser eingeflossen, so wird er ausgelöst und sinkt. Z)13 ist ein bei Du drehbarer Winkelhebel, in dessen Ende bei Z)15 eine Stange Z)16 eingehängt ist, welche durch eine Führung in der Stange Z)3 geht. Das obere Ende dieses Winkelhebels Z)13 ist gekrümmt (Fig. 7), und sobald die Stange Z)16 gehoben ist, stöfst dieses Winkelhebelende die Feder Z)9 von dem Ansatz Z)12 herab, wodurch diese in die Höhe schnellt und das Ventil öffnet.
Bei der in Fig. 8 veranschaulichten Modification ist der Winkel D I3, statt drehbar, in zwei Führungen verschiebbar, und die StangeZ)17 ist mit Z)13 in einem geeigneten Punkt verbunden, so dafs beim Herabgehen des Troges
die Stange D17 den Hebel D13 vorschiebt und D9 auslöst.
Fig. 9, .ι ο und 11 zeigen den Sperrmechanismus zum Feststellen der Behälter während der Füllung und zum Auslösen derselben, wenn sie genügend gefüllt sind. A ist ein Ständer des Rahmenwerkes und D1 der Trog. A7 und Aa sind Querbalken des Rahmens. C2 ist das Ende des Waagbalkens und C17 ein Quersteg. H1 H^ sind zwei auf letzterem bei Hm drehbar eingelenkte Arme, welche an ihrem oberen Ende eine Walze H3 tragen und auf diese Weise eine sogen. Hängung bilden. H^ ist ein Block, welcher die Arme H1 H2 und somit die Rolle H3 verhindert, zu weit nach aufsen zu fallen, und Hs verhindert desgleichen das Fallen nach innen. Damit diese Hängung in nahezu senkrechter Lage gehalten werde, was nothwendig ist, wird entweder eine Feder H6 oder, wie in Fig. 13, ein Gegengewicht angeordnet. Am Querbalken As sind zwei Lager H7 Hs befestigt, welche die in ihrer Mitte vierkantige Stange H9 tragen, an der eine andere Eisenstange befestigt ist, welche den Haken H10 bildet. Das obere Ende dieses Hakens Hw ist mit einem Auge H11 versehen, in welchem ein Sperrhaken H12 drehbar ist. Um denselben, nachdem er zur Wirkung gekommen ist, in seine Normalstellung zurückzudrehen, ist am unteren Ende eine Feder H^ befestigt. Nach dem Auslösen des Troges durch den Haken H10 und nachdem der den Anschlag Ή17 tragende Rahmen if22 auf die Blöcke if28 H29 gefallen ist, wird der Haken H10 durch die Feder H31 in seine Norrnalstellung zurückgeführt. Der Sperrhaken H12 dreht sich, Hn geht unter H17 und wird durch die Feder H13 in die senkrechte Lage zurückbewegt.
An der Aufsenseite yon H10 ist ein federndes Stück ΗΗ mit seinem Obertheil durch einen Stift befestigt. Der untere Theil desselben sucht sich an H10 anzulegen, wird jedoch mittelst der Schraube H1S nach aufsen gedrückt und in seiner Stellung durch dieselbe regulirt.
Der untere Theil von H10 hat die gezeichnete Form, um die Walze H3 sicher nach aufsen zu bewegen und in ihre richtige Stellung zu bringen. Die Schraube H15 hat den Zweck, die· Platte Hu so zu verstellen, dafs der mittlere Theil der Walze H3 etwas aufser der Verbindungslinie der Drehpunkte H9 und H16 zu liegen kommt. Dieser sucht die Stange Hi0 um ihren Drehpunkt zu bewegen, wodurch die Walze H3 frei wird und. den Trog fallen 'läfst. Während der Füllung des Troges wird die Stange H 10 in ihrer Stellung durch den Anschlag H17 gehalten, der wie folgt bethätigt wird. Hls ist ein Schwimmer, der an einer langen, an ihrem oberen Ende befestigten Stange H19 sitzt. H20 ist ein bei H21 und H22 an dem Querbalken A'7 drehbarer Rahmen. Am unteren Ende desselben ist eine Hülse i?23 angeordnet, welche die Stange H^9 umschliefst und an derselben mittelst der Schraube H2i festgeklemmt wird. Da es · manchmal wünschenswerth sein' kann, mit verschiedener Füllung der beweglichen Tröge zu arbeiten, so ist der Schwimmer durch Lüften der Schraube H2i auf beliebige Höhe, einstellbar, und durch Auf- oder Abwärtsschieben der Stange H19 kann die Hülse H23 in die erforderliche Stellung gebracht werden, worauf sie durch Anziehen der Schraube wieder festgestellt wird. H25 ist ein bei H2% und H27 drehbares Rahmenwerk, welches an seinem freien Ende ein Loch hat, durch welches die Stange H19 hindurchgeht, und welches den Zweck hat, die Stange in senkrechter Lage zu erhalfen. In Fig. 10 ist dieser Theil nach der Linie a-b, Fig. 9, abgeschnitten. H17 ist ein einen Theil des Rahmens H20 bildendes Querstück. H2& und H29 sind zwei Ständer, auf welchen das Rahmenwerk H20 sammt dem Schwimmer aufliegt, wenn der bewegliche Trog herabgegangen ist. H30 ist ein Rohrstück, welches H20 und H2i in der richtigen Entfernung von einander hält. Befindet sich in dem Trog eine genügende Menge Wasser, so steigt der Schwimmer H18, nimmt den Anschlag H17 mit und giebt dadurch das Stückig12 frei, demzufolge die Walze H3 und der bewegliche Trog ausgelöst werden. Die Feder H 31 führt den Theil H10 in seine Normalstellung zurück, sobald die Belastung entfernt ist. Das auf dem Zapfen Hu drehbare Stück H12 schiebt sich unter den Anschlag H[7, sobald die Feder H13 es in seine Normalstellung zurückzieht.
Fig. 12 zeigt, eine modificirte Anordnung des Theiles Hw. Derselbe trägt statt der Feder H31 eine Stange H32; wenn die Walze H3 sich hebt, stöfst sie an diese Stange an und hebt dieselbe, wodurch der Sperrhaken H12 unter den Anschlag H17 kommt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Das aus dem Flufs, einem Sammelbehälter oder einer anderen Quelle entnommene Speisewasser wird dem Zuleitungsbehälter E zugeführt und hierauf durch eines der geöffneten Abflufsrohre in einen der beweglichen Tröge geleitet. Diese Tröge können so eingestellt werden, dafs sie sinken, wenn sie voll sind, oder wenn sie genügend Wasser enthalten, um die erforderliche Arbeit leisten zu können. Sobald einer der oberen Tröge D1 genügend Wasser aufgenommen hat, steigt der Schwimmer H 18, hebt dadurch den Anschlag H17, so dafs das Stückig10 sich um seine Achse drehen kann, wodurch die Walze Hz frei wird, der Trog sinkt und das Pumpengestänge oder

Claims (2)

einen anderen Mechanismus bethätigt. Sobald der Trog D1 sinkt, fällt auch der drehbare Hebel E10, der auf dem Querbalken C4 liegt, mit demselben, schliefst dadurch das Ventil E1 und verhindert den weiteren Ausflufs des Wassers. Ist der Trog D1 bis auf kurze Entfernung vom Boden gekommen, so stöfst das untere Ende der Stange D16 auf einen Anschlag, wobei sich der Hebel D13 um den Drehpunkt D14 dreht und die federnde Stange Z)9 von der Nase D12 herabstöfst, wodurch das Ventil D7 geöffnet wird. Der Trog -D1 wird nun entleert, wobei die Dauer der Entleerung zufolge der Gröfse des Ventils so bemessen ist, dafs die Entleerung vollendet ist, bevor der andere Trog D2 gefüllt ist. Beim Aufsteigen des anderen Endes des Waagbalkens mit dem Trog D2 trifft das Querstück C5 gegen das drehbare Stück En, bewegt dasselbe aufwärts, öffnet mittelst der Verbindungsstangen E9, des Hebels E1 und der Stange i?18 das Ventil Z?5 und läfsl das Wasser durch das Rohr E3 in den Trog D2 einfliefsen, bis sich in demselben so viel Wasser befindet, dafs es den Schwimmer hebt, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt. Das Ventil D7 im Trog D2 wird auf folgende Weise geschlossen. Wenn der Waagbalken nahezu seine höchste Stellung erreicht hat, stöfst das obere Ende der Feder D9 gegen den Anschlag ^46 und wird beim weiteren Steigen des Waagbalkens herabgedrückt, bis es in die Nase Du einschnappt und dadurch die Ventile D1 schliefst. Es können entweder eine oder zwei Pumpen oder eine Saug- oder eine Druckpumpe angewendet werden. Das Wasser wird durch das Ableitungsrohr G2 auf eine Höhe gepumpt, welche mit Rücksicht auf die erforderliche Menge und die Kraft der Maschine bestimmt werden kann. Ein wesentliches Merkmal dieser Maschine ist die ununterbrochene Arbeit derselben ohne jedweden Eingriff von Hand aus. Der bewegliche Trog geht herab, sobald das Wasser das Schwimmerventil erreicht, und nicht früher, ob nun die einfliefsende Wassermenge grofs oder klein ist. Selbstverständlich kann die Maschine, was die einzelnen Theile der Construction anbetrifft, mehrfach modificirt werden; die Maschine kann in beliebiger Gröfse und aus geeignetem Material hergestellt, und dort, wo es sich um die Aufstellung einer billigen Maschine für geringe Leistungen handelt, kann einer der Tröge durch ein Gegengewicht ersetzt werden. Das Feststellen und Auslösen der Tröge kann verschieden bewirkt werden. Im Vorstehenden wurden einige solche Varianten beschrieben. Bekanntlich giebt es Wasserhebemaschinen, bei denen ein Waagbalken angewendet wird, der an jedem Ende einen Trog trägt, in welche Tröge abwechselnd beständig Wasser aus einem festen centralen Zuleitungsrohr einfliefst. Derartige Tröge sind jedoch fest an dem Waagbalken angebracht und der Einflufs des Wassers erfolgt ohne Feststellungs- und Auslösungsapparat. Patenτ-Ansprüche:
1. Maschine zum Antrieb von Kolbenpumpen oder dergleichen durch an den Enden eines schwingenden Hebels (C[ C1) aufgehängte bewegliche Tröge (D1 D-), von welchen der jeweilig in gehobener Stellung befindliche mit Wasser gefüllt, während der unten befindliche Trog gleichzeitig entleert wird, wobei die Tröge zum Zweck des Füllens und Entleerens durch eine selbstthätige Sperrvorrichtung festgestellt bezw. freigegeben werden.
2. Eine Ausfuhrungsform der unter i. gekennzeichneten Maschine, bei welcher:
a) der Trog in gehobener Stellung durch die Theile (W H2 Hs) noch festgehalten wird, nachdem so viel Wasser in denselben eingeflossen ist, als zur Ausgleichung des am anderen Ende des Waagbalkens wirkenden Gewichtes genügt;
b) eine Vorrichtung angeordnet ist, um den gefüllten Trog selbsttätig auszulösen und zum Sinken zu bringen, bestehend aus dem durch einen Schwimmer (HK) bethätigten, aus dem Haken (H w) ausrückbaren Anschlag (H17), wobei der sich drehende Haken (H10) die Walze (H3) und dadurch den Trog freigiebt;
c) eine Vorrichtung zum Einlassen des Betriebswassers in den Trog, unmittelbar nachdem derselbe in seine oberste Stellung gebracht ist, angeordnet ist, bestehend aus den durch den Waagbalken bethätigten gelenkigen Theilen (Ei0 bezw. E11J, welche durch eine Hebelvorrichtung (DIS D9) das Einlafsventil des Speisebehälters (E) öffnen;
d) ein Gegengewicht an Stelle eines der beiden Tröge angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60235D Maschine zum Antrieb von Kolbenpumpen oder dergleichen durch an den Enden eines schwingenden Hebels aufgehängte, bewegliche Tröge Expired - Lifetime DE60235C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT484U1 (de) * 1994-02-23 1995-11-27 Josef Suntinger Selbstarbeitende wasserkolbenpumpe

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