DE75130C - Vorschubvorrichtung; für Draht bei Nägelmaschinen - Google Patents
Vorschubvorrichtung; für Draht bei NägelmaschinenInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/32—Feeding material to be worked to nail or pin making machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAM
Die neue Vorrichtung bezweckt, insbesondere bei Maschinen zur Herstellung von Hufnägeln
den Draht entsprechend einer zweimaligen Prägung zwei Mal weiter zu rücken. Die Nagelmaschine, an welcher diese Vorschubvorrichtung
anzubringen ist, kann von beliebiger bekannter Anordnung sein. Das Wesentliche ist, dafs durch die beiden auf einander
folgenden Vorschubbewegungen ungleiche Drahtlängen vorgeschoben werden, welche nach
Bedarf geändert werden können.
Fig. ι zeigt die dem angegebenen Zwecke dienende Vorrichtung in Ansicht, Fig. 2 im
Grundrifs und Fig. 3 im Schnitt nach Linie a-b der Fig. 2.
Die von der Betriebsmaschine in Umlauf gesetzte Welle A trägt eine mit zwei Daumen
xx1 besetzte Hubscheibe B und ein Stirnrad,
welches mit einem zweiten Stirnrad im Eingriff steht, das auf einer im Gestell der Maschine
geeignet gelagerten kurzen Welle sitzt; auf dieser befindet sich auch ein Kegelrad C,
welches in ein zweites, am Ende der Welle W aufgekeiltes Kegelrad greift. Gegen den Umfang
der mit Daumen besetzten Hubscheibe B legt sich eine am Ende des Winkelhebels D
gelagerte Rolle an, welche durch eine am anderen Ende dieses Winkelhebels eingehängte
Schraubenfeder V beständig gegen die Hubscheibe B gedruckt wird. Durch eine Schubstange
E steht der Winkelhebel D mit einem im Apparatgestell (Fig. 3) gelagerten zweiarmigen
Hebel F in Verbindung.
Läuft nun bei Drehung der Hubscheibe B die am Winkelhebel D sitzende Rolle auf der
aufsteigenden Strecke des'Daumens χ empor,
so schwingt der Winkelhebel D — entgegen der Schraubenfeder V — nach rechts, der Hebel
F, gegen dessen oberes Ende sich unter Einwirkung zweier Federn P Q. ein am Kopf S
des Gleitstückes G gelagertes Röllchen anlegt, nach links aus. Bei diesem Ausschwingen des
oberen Endes des Hebels F wird das Kopfstück S1 so weit um seinen Drehpunkt am
Gleitstück G gedreht, dafs die am Kopfstück sitzende Klaue O den Draht erfafst und letzteren
zwischen sich und dem Gleitstück einklemmt.
Beim weiteren Ansteigen der auf D gelagerten Rolle auf dem Daumen χ schwingt
der Hebel F immer mehr nach links aus, demzufolge das Gleitstück G mit dem von
der Klaue O erfafsten Draht nach links verschoben wird, welcher Vorschub durch die
Länge der aufsteigenden Strecke des Daumens χ bestimmt wird.
In dieser nach links verschobenen Stellung verbleibt das Gleitstück G so lange, als die
am Winkelhebel D sitzende Rolle über den concentrisch zur Hubscheibe B liegenden Theil
des Daumens χ hinrollt; sobald aber diese Rolle über den Anfangspunkt der absteigenden
Strecke des Daumens χ hinweggegangen ist, kommt die Feder V zur Wirkung und zieht
unter Vermittelung der Schubstange E das obere Ende des Hebels F von der Rolle am
drehbaren Kopf S weg, worauf die an letzterem sitzende Klaue O durch eine am Gleitstück
G und am Kopfstück 5 hängende Feder, deren Spannkraft eine gröfsere als die der Feder
PQ ist, vom Draht abgezogen wird.
Während des Herabrollens der am Hebel D
gelagerten Rolle vom Daumen χ wird durch die Federn P Q, die zwischen einem Winkelstück
am festliegenden Gestell und einer mit dem Gleitstück G verbundenen Gabel eingehängt
sind, das Gleitstück G ohne Mitnahme des Drahtes zurückgezogen.
Während dieser Zeit hat aber die Welle W, welche sich durch die Kegelräder C beständig
weiterdreht, unter Vermittelung einer Curvennuth L am Ende der Welle W das vordere
Ende des auf dem Gestell des Apparates drehbar gelagerten Hebels M nach links geschoben;
da dieser Hebel mit dem Schlitten JIJ in drehbarer und einstellbarer Verbindung
ist, so wird hierbei dieser Schlitten um eine der Höhe der Curvennuth L entsprechende
Länge nach links verschoben und ist dadurch mit der von ihm getragenen Klemmvorrichtung
GOS näher an den feststehenden Bock K herangerückt.
Bei weiterer Drehung der Hubscheibe B gelangt die Rolle am Hebel D auf die ansteigende
Fläche des zweiten Daumens x1, und es schwingt dabei der Hebel F von
neuem nach links aus. Die Länge der aufsteigenden Strecke des Daumens λ:1 bestimmt
auch hier wieder die Länge des zweiten Ausschwingens des Hebels F. Da infolge der
vorherigen Verschiebung des Schlittens JIJ ■ durch Ausschwingen des Hebels M das Gleitstück
G gegen seine vorherige Stellung näher an den Bock K herangerückt ist, so hat der
Hebel F ein Stück todten Ganges und trifft erst später an die Rolle am Kopf S an, demzufolge
dieser später gedreht und um einen gegen die vorherige Verschiebung des Schlittens
JIJ entsprechend verkürzten Weg nach links verschoben wird, wobei der durch die Klaue O
erfafste Metalldraht mitgenommen wird. Diese Mitnahme des Drahtes erfolgt so lange, als
die Rolle an D auf dem Daumen xl emporläuft.
In der verschobenen Stellung des Gleitstückes G mit dem von der Klaue O erfafsten
Draht verbleibt ersteres so lange, als sich die Rolle an D auf der concentrischen Fläche des
Daumens x1 abwälzt. Sowie aber die Rolle auf die absteigende Strecke von x' gelangt,
kommt von neuem die Schraubenfeder V zur Wirkung, die Schubstange E wird nach links
gezogen, und das obere Ende des Hebels F trennt sich von der Rolle am Kopfstück S;
die das letztere mit dem Gleitstück G verbindende Schraubenfeder, deren Spannungskraft
gröfser als diejenige der Federn P und Q ist, zieht die Klaue O vom vorher mitgenommenen
Draht ab, worauf die Federn P und Q. das Gleitstück G wiederum nach rechts verschieben.
Zuletzt wird Schlitten JIJ durch den Hebel M bezw. durch die Gurvennuth L nach rechts
zurückgeschoben.
In dieser Ausgangsstellung verbleibt der Schlitten JIJ so lange, als die Rolle am Hebel
M in dem rechtwinklig zur Welle W befindlichen Theil der Curvennuth L steht, während
das Gleitstück G mit dem Kopfstück S so lange wirkungslos bleibt, als die Rolle am
Hebel D sich auf der gröfseren der von den beiden Daumen χχλ begrenzten Umflächen
der Hubscheibe B abwälzt, welche Stellung beispielsweise aus Fig. ι ersichtlich ist. Gelangt
die Rolle am Winkelhebel D von neuem auf die ansteigende Strecke des Daumens x,
so beginnt der beschriebene Vorgang, zweimaliger Vorschub des Drahtes von ungleicher
Länge, von neuem.
Die Gröfse der Ausschwingung des Hebels F kann durch die Stellmuttern T U an den Enden
der Schubstange E, die seitliche Verschiebung des Schlittens JIJ durch die Stellschraube R
verändert werden. Um zu verhindern, dafs sich das Gleitstück H infolge der ihm innewohnenden
lebendigen Kraft weiter bewegt, als es vom Hebel F nach vorwärts geschoben
wird, ist die Bewegung des Gleitstückes durch einen Bock K begrenzt, während die Verschiebung
des Gleitstückes nach rechts durch den Bock / begrenzt ist.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Vorschubvorrichtung für Draht bei Nägelmaschinen , durch welche während einmaligen Umlaufes der Maschinenwelle ein zweimaliger Vorschub des Drahtes von ungleicher Länge herbeigeführt wird, gekennzeichnet durch eine auf einem in der Drahtrichtung beweglichen Schlitten (J I J) gleitend angeordnete Greifervorrichtung (G S O), welche Theile derart bethätigt werden, dafs nach dem ersten, durch einen Hebel (F) bewirkten Festklemmen des Drahtes und Vorschieben der Greifervorrichtung und darauf unter Einfiufs von Federdruck erfolgten Rückgang des Hebels (F) und der Greifervorrichtung mit dieser ein Vorschieben des Schlittens (J I J) ohne Einwirkung auf den Draht erfolgt, worauf der zweite Vorschub der Greifervorrichtung mit dem eingeklemmten Draht auf dem Schlitten (J I J) stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75130C true DE75130C (de) |
Family
ID=348122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75130D Expired - Lifetime DE75130C (de) | Vorschubvorrichtung; für Draht bei Nägelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75130C (de) |
-
0
- DE DENDAT75130D patent/DE75130C/de not_active Expired - Lifetime
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