DE236247C - - Google Patents

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DE236247C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • B21F1/06Bending wire-eyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236247 KLASSE Td. GRUPPE
KARL PLINKE in HANNOVER-DÖHREN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von gebogenen Drähten mit Einhängeösen, wobei der auf seine Länge zugeschnittene Draht innerhalb eines festen Gestells durch Bewegung eines Arbeitshebels von Hand mittels fester und beweglicher Matrize die Profilform erhält und in einem besonderen neuen Arbeitsvorgang unter Anwendung eines zweiten Hebels das Umbiegen der Enden
ίο des Profildrahtes stattfindet. Gemäß der Erfindung sollen die verschiedenen Arbeitsvorgänge in einer einzigen Vorrichtung stattfinden, indem die überstehenden Enden des durch das Ineinanderschieben der Profilstücke zugeschnittenen und danach eingeklemmten Drahtes durch die hakenförmig gebogenen Klauen eines Handhebels umgelegt werden, und zwar über Formkernen, die beweglich sind und nach Herstellung der Endösen zwecks Freigabe derselben beiseite gezogen werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung in Vorderansicht und ihrer Endarbeitsstellung,
Fig. 2 in Seitenansicht, Querschnitt und
Fig. 3 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe.
Das Gestell der Vorrichtung bildet einen feststehenden Bock 1 mit Fuß 2, an welchen sämtliche bewegliche und arbeitende Organe angeschlossen sind. Zum Abschneiden und Profilieren des Drahtes dient folgende Einrichtung: Um den Zapfen 3 der schwingbar um den Zapfen 4, des Gestellansatzes 5 gehaltenen Stütze 6 ist der einarmige Handhebel 7 drehbar.gelagert, welcher mit seinem abwärts gerichteten flachen Knie 8 an den Zapfen 9 der Preßbacke 10 angeschlossen ist, welch letztere durch die mit ihr verbundene und mit den Enden 11 über die Stützen 12 geschobene Traverse 13 bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Handhebels senkrecht und geradlinig geführt wird. Die Unterseite der Preßbacke 10 besitzt abgerundete Form und eine Rille oder Nut 14, in welche sich der Draht beim Niederdrücken des Handhebels 7 einlegt. Als Matrize dient das festliegende Preßfutter 15, welches entsprechend der Rundung der Patrize 10 muldenförmig ausgebildet ist, so daß beide Teile in ihrer Schließlage die betreffende Profilform begrenzen und letztere dem zwischen ihnen einliegenden Draht geben. Zum Abschneiden des Drahtes dient das Messer 16, welches an der Unterseite der Traverse 13 mittels Schraubenbolzens 17 befestigt ist und beim Niedergehen des Handhebels in eine durch eine Versenkung in dem Gestell gebildete Scheide eingreift. Der Draht 19 wird senkrecht zur letzteren bei zuvor angehobenem Handhebel 7 wagerecht in das Gestell eingeschoben, bis er auf ein festes Widerlager stößt. Durch Niederdrücken des Handhebels wird derselbe infolgedessen auf eine gewisse Länge bei 20 abgeschnitten und gleichzeitig durch die Preßbacke 10 muldenförmig gebogen.
Zum Umbörteln der senkrecht aufwärts gerichteten Enden des Drahtes dienen zangenartige Klauen 21, welche, als Arbeitsarme eines zweiarmigen Hebels in gabelförmiger Anordnung um den Zapfen 22 der Konsolen 18 dreh-
bar gelagert, in den Handhebel 23 auslaufen und mit entsprechend angeordneten rind gestalteten Formkernen 24 derart im Zusammenwirken stehen, daß beim Hochdrücken des Handhebels 23 die Drahtenden von den Klauen 21 erfaßt, deren Einbuchtungen 25 über die Formkerne 24 gepreßt und dadurch umgebörtelt werden. Das Börtel ist bei 26 der Fig. 2 erkennbar.
Um nun das fertig profilierte Drahtstück von den Arbeitsorganen freizumachen und aus dem Gestell zu entfernen, wird zunächst der Handhebel 7 hochgehoben und hierauf der Handhebel 23 niedergedrückt, so daß der Draht jetzt nur noch an den Formkernen 24 hängt. Werden diese nun noch seitlich verschoben, etwa gegeneinander einwärts gezogen, so werden die umgebörtelten Enden frei, der Draht springt alsdann infolge seiner Elastizität selbsttätig aus dem Gestell heraus. Hierzu dienen die beiden einarmigen Handhebel 27, 28, welche, um den gemeinschaftlichen Zapfen 9 drehbar gelagert, mittels in Schlitzen .29, .30 geführter Zapfen 31,32 auf die Formkerne einwirken und diese beim Zusammendrücken der Hebel entgegen dem Einflüsse ihrer Zugfedern 33, 34 aus den Ösen der Drahtbörtel herausziehen.
Hierauf kann der Draht 19 weiter in das Gestell hineingeschoben werden, worauf das Spiel sich wiederholt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von ge-
. bogenen Drähten mit Einhängeösen, bei der die Drähte zunächst in die Profilform mittels fester.und beweglicher Matrize gedrückt und darauf die vorstehenden Enden umgebogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die überstehenden Enden des durch das Ineinanderschieben der Pronlstücke (10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17) zugeschnittenen und danach eingeklemmten Drahtes durch die hakenförmig gebogenen Klauen (21) eines Handhebels (23) umgelegt werden, wobei der Handhebel (7), der zum Ineinanderschieben der Profilstücke dient, und der zweite Handhebel (23) an gegenüberliegenden Seiten (3, 4, 5, 6; 18, 19, 22) eines Bockes (1, 2) gelagert sind.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkerne (24), über denen die Drahtenden umgebogen werden, zwecks Freigabe des Drahtes mittels der Handhebel (27, 28) nach innen gezogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE236247C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN1101361C (zh) * 1997-03-12 2003-02-12 太原理工大学 陶瓷与金属的辉光钎焊方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN1101361C (zh) * 1997-03-12 2003-02-12 太原理工大学 陶瓷与金属的辉光钎焊方法

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