DE749632C - Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hin - Google Patents
Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hinInfo
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- DE749632C DE749632C DED75058D DED0075058D DE749632C DE 749632 C DE749632 C DE 749632C DE D75058 D DED75058 D DE D75058D DE D0075058 D DED0075058 D DE D0075058D DE 749632 C DE749632 C DE 749632C
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- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/72—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
- G01N27/82—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
- G01N27/83—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws by investigating stray magnetic fields
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Description
(RGBI. II S. 150)
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28, NOVEMBER 1944
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 749 632 v6 KLASSE 42 k GRUPPE
D75058 IXbfcsk
£ipL-3ng. Ernst Hemmerling in Bremen
ist als Erfinder genannt worden
Die Angabe des Patentinhabers unterbleibt (VO. vom 15.1.44 — RGBl. IIS. 5)
Eisen- oder Metallkörpern auf Risse hin
Patentiert im Deutschen Reich vom 13. April 1937 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 4. Mai 1944
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein magnetisches Wechselstrom-Prüfgerät zur
Untersuchung von flachen Eisen- oder Metallkörpern, z. B. Flanschringen oder -scheiben,
zwecks Auffindung von Rißbildungen, die bei der Herstellung solcher Körper entstanden
sein können. Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für den Prüfling in einem Magnetfeld
angeordnet ist, das innerhalb eines Sekundärstromkreises gebildet wird, dessen Strom im Mantel eines Wechselstromtransformators
erzeugt wird. Das hierbei erzeugte starke Magnetfeld wird dem Prüfling mit bestmöglichem Wirkungsgrad unmittelbar zugeleitet.
Hierzu bildet erfindungsgemäß der Träger für den Prüfling zweckmäßig eine bauliche Einheit mit dem Transformatormantel.
Durch Aufspritzen einer Metallölmischung auf die magnetisierten Flächen können
dann in bekannter Weise etwaige Risse sichtbar gemacht werden. Nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung wird die Verbindung zwischen dem Transformatormantel und dem mit dem Prüflingsträger verbündenen
Sekundärteil durch eine von letzterem lösbare Blattfeder gebildet.
Soweit bisher magnetische Werkstoffprüfgeräte für Wechselstrom überhaupt bekanntgeworden
sind, waren sie nicht geeignet, für den praktischen Gebrauch ein genügend starkes
Magnetfeld zu erzeugen, da bei diesen Geräten der Prüfling nicht in gut leitender
Verbindung mittdem magnetischen Leiter angeordnet war.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei-
spiel des erfindungsgemäßen Gerätes in senkrechtem Schnitt.
Das Gerät besteht aus der Primärwechselstromspule mit Kern ι und Wicklung 2 und
dem Außenmantel 3. Letzterer ist mit dem Kern magnetisch leitend verbunden, massiv
und bis auf eine Unterbrechungsstelle 8 geschlossen. Die Unterbrechung ist einerseits
durch eine Bandfeder 5 oder einen anderen Leiter aus geeignetem Stoff und mit ausreichendem
Querschnitt und andererseits durch einen vollen Bolzen 6 o. dgl. überbrückt.
Bolzen und Feder sind an ihren Außenenden lösbar, z. B. durch eine Klemmmuffe
7, miteinander verbunden. Die Teile 3, 5, 6 bilden den Sekundärstromkreis. Innerhalb
dieses Sekundärkreises ist der Träger 4 (Platte, Tisch o. dgl.) für den Prüfkörper angeordnet.
Der Bolzen 6 o. dgl. ist durch den Träger 4 hinurchgeführt, so daß beide leitend
miteinander verbunden sind. Außerdem ist der Träger 4 unmittelbar auf dem Transformatormantel
abgestützt und bildet so mit diesem eine bauliche Einheit. Der Bolzen 6 ?-S erzeugt ein magnetisches Ringfeld, dessen
Achse er bildet. Dieses Magnetfeld teilt sich dem Träger und dem darauf ruhenden Prüfkörper
mit. Beim Aufschwemmen einer der bekannten Metallölmischungen auf die zu
untersuchenden Flächen des magnetisieren Prüfkörpers werden Risse sofort sichtbar.
Die lösbare \rerbindung 7 ermöglicht das
bequeme Auflegen der Prüfkörper auf den Träger 4.
Durch das Gerät können Flanschen oder ähnliche flache Körper durch einfaches Auflegen
auf den Träger 4 in einem Arbeitsgang für jede Flanschseite untersucht werden.
Das Gerät kann aber auch so ausgebildet werden, daß auch die Magnetisierung größerer
("dickerer') Körper möglich ist.
Claims (3)
1. Magnetisches Wechselstrom-Prüfgerät *5
zur Untersuchung von ring- oder scheibenförmigen Eisen- oder Metallkörpern
■ auf Risse hin, dadurch gekennzeichnet, slal.! der Träger <4j für den Prüfling in
einem Magnetfeld angeordnet ist. das innerhalb eines Sekundärstrornkreises (3.
5, 6) gebildet wird, dessen Strom im Mantel (3) eines Wechselstromtran sformators
(r, 2, 3 j erzeugt wird.
2. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4) für
den Prüfling eine bauliche Einheit mit dem Transformatormantel (3) bildet.
3. Prüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung
zwischen Transformatormantel (3) und dem mit dem Träger (4) verbundenen Sekundärteil (6) durch eine von letzterem
lösbare Blattfeder (5) gebildet wird.
Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen-
Standes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in
Betracht gezogen worden:
deutsche Patentschriften .... Xr. 274 774.,
376 35*. 4SI SSS, 569 175. 615 659,
642 163;
642 163;
USA.-Patentschnften Nr. 1 426 384,
ι 960 898;
»Mitt. verein. Großkesselbesitzer <', Bd. 59 (1936), S. 266;
»Mitt. verein. Großkesselbesitzer <', Bd. 59 (1936), S. 266;
»Mechanical Engineering·.-, Bd. =;<.,»
S. 149, Abb. 8.
S. 149, Abb. 8.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED75058D DE749632C (de) | 1937-04-13 | 1937-04-13 | Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hin |
| FR874506D FR874506A (fr) | 1937-04-13 | 1941-08-05 | Appareil d'essai magnétique à courant alternatif destiné à l'essai de pièces en fer ou autres métaux en forme d'anneaux ou de disques dans le but d'y découvrir les criques |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED75058D DE749632C (de) | 1937-04-13 | 1937-04-13 | Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hin |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749632C true DE749632C (de) | 1944-11-28 |
Family
ID=7061846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED75058D Expired DE749632C (de) | 1937-04-13 | 1937-04-13 | Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hin |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749632C (de) |
| FR (1) | FR874506A (de) |
Citations (8)
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-
1937
- 1937-04-13 DE DED75058D patent/DE749632C/de not_active Expired
-
1941
- 1941-08-05 FR FR874506D patent/FR874506A/fr not_active Expired
Patent Citations (8)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR874506A (fr) | 1942-08-10 |
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