DE615659C - Verfahren und Apparat zum Pruefen von Stahlflaschen - Google Patents
Verfahren und Apparat zum Pruefen von StahlflaschenInfo
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Description
- Verfahren und Apparat zum Prüfen von Stahlflaschen In den Wandungen von Stahlflaschen und anderen Behältern aus Eisen oder Stahl für komprimierte Gase treten mitunter Risse und Schäden auf, die sich nur sehr schwer feststellen lassen und die bei gefüllten Behältern eine große Gefahr darstellen.
- Vorliegende Erfindung ,gibt ein Verfahren und einen Apparat an, derartige Schäden in kurzer Zeit mit einfachen Mitteln aufzufinden. Durch die zu untersuchende Stahlflasche wird ein starker elektrischer Strom geschickt, der ein magnetisches Feld erzeugt, dessen Kraftlinien innerhalb der Wandung verlaufen. An allen Stellen; an denen die Wandungen Schäden, wie Risse, Splitterungen, aufweisen, wird der Kraftlinienfluß gestört. An derartigen Stellen setzt sich aufgestreutes magnetisches Pulver fest und macht dadurch die Fehlerstellen kenntlich.
- Es ist an sich bekannt, magnetische Kraftlinien durch Eisenpulver sichtbar zu machen und auch auf diese Weise Störungen der magnetischen Kraftlinien infolge von Materialfehlern festzustellen. Man hat zu diesem Zweck jedoch den zu untersuchenden Gegenstand durch ein mittels Magnete oder stromdurchflossene Spulen erzeugtes äußeres Magnetfeld magnetisiert. Man hat anderseits schon vorgeschlagen, durch einen zu prüfenden Körper einen elektrischen Strom Tu schicken und Fehler im Prüfkörper durch die Unregelmäßigkeiten 'der Stromstärke festzustellen. Nach vorliegender Erfindung wird dagegen ein magnetisches Prüfverfahren angewandt und der zu prüfende Körper durch einen unmittelbar durch ihn geschickten. Strom magnetisiert. Hierdurch wird gegenüber den bekannten Verfahren eine wesentliche Vereinfachung der Arbeitsweise bei erhöhter Genauigkeit erzielt, :da sämtliche Hilfsinstrumente, wie Erregermagnete, Magnetisierspulen oder _ Abtastspulen und Anzeigeinstrumente, wegfallen, deren Bedienung relativ viel Zeit in Anspruch nimmt und besondere Aufmerksamkeit erfordert. Besonders vorteilhaft ist es; für die Magnetisierung Wechselstrom zu verwenden, da ein Wechselstrom hoher Stromstärke und geringer Spannung, wie er für die Magnetisierung des Prüfkörpers erforderlich ist, durch Transformieren mit einfachen Mitteln aus dem Netzstrom erzeugt werden kann und durch die sich dauernd ändernde Phase des induzierten Magnetfeldes die Nachzeichnung der Fehler durch das Eisenpulver in viel klarerer Weise als bei jeder anderen Magnetisierung erfolgt.
- An Hand der schematischen Figur wird die Durchführung des Verfahrens und der Prüfapparat näher erläutert. Die zu untersuchende Stahlflasche i wird mittels des Handrades 9 in den Lagern 2 und 3 in horizontaler Lage und um die Längsachse drehbar eingespannt. Die Einspannung wird so vorgenommen, daß die Stahlflascbe durch das Einspannen in guten elektrischen Kontakt mit den mit den Lagern verbundenen Stromzuführungen q. und 5 kommt, die als Schleifkontakte ;oder Kontaktbürsten ausgebildet sein können. Durch den Motor i o mit dem Vorgelege i i wird die eingespannte Stahlfasche in langsame Umdrehung (von etwa 2 bis 3 Umdrehungen pro Minute) versetzt. Durch den Transformator 6 wird der Wechselstrom des Netzes in regelbarer Weise herabtransformiert, so daß ein Strom von 8oo bis i ooo Ampere bei 3 bis 5 Volt Spannung durch die Stahlflasche fließt. Dieser Wechselstrom erzeugt ein kräftiges magnetisches Wechselfeld, dessen Kraftlinien normalerweise in der Wandung des Zylinders verlaufen. An den Stellen der Wandung, an denen jedoch Risse oder andere Schäden vorhanden sind, wird der KraftlinienfluPa gestört und aus der Oberfläche herausgedrängt, so daß sich dort aufgestreutes magnetisches Pulver festsetzt und so die in der Wandung befindlichen Schäden zur äußeren Beobachtung bringt.
- Das magnetische Pulver, das am besten aus einer fein verteilten Mischung von Zinkoxyd und Eisenpulver besteht, wird auf die Flasche mittels der federnd angepreßten Walze 7 aus urmagnetischem Material auf die Oberfläche der Flasche aufgetragen. Die Walze 7 ist mit einem elastischen Stoffüberzug versehen, wird von der sich drehenden Stahlflasche mitgenommen und ebenfalls in Umdrehung versetzt. Bei der Drehung nimmt der Stoffüberzug aus dem Trog 8 das magnetische Pulver auf und bringt es mit der Oberfläche der Stahlflasche in Berührung. Nur an den Stellen, wo durch Schäden der Wandung Störungen der magnetischen Kraftlinien vorhanden sind, wird das Pulver von der Stoff- , walze abgenommen -und von der Oberfläche der Stahlflasche angezogen, während es an den anderen Stellen auf der Walze verbleibt. Hierdurch wird eine scharfe Markierung der schadhaften Stellen erreicht.
- Das neue Verfahren und die neue konstruktive Ausgestaltung des Prüfapparates * gestatten es, eine Stahlflasche ohne besondere Schwierigkeit in wenigen Minuten sorgfältig zu untersuchen, so daß es zum erstenmal möglich wird, eine einwandfreie Überwachung des Flaschenparkes von Fabriken für komprimierte Gase durch regelmäßige Untersuchung der Flaschen in kurzen Zeitabständen in wirtschaftlicher Weise durchzuführen.
Claims (3)
- PATENTANSPF,ÜciiE: i. Verfahren zum Prüfen von zylindrischen Behältern aus Eisen und Stahl für komprimierte Gase, insbesondere von Stahlflaschen, bei dem der zu prüfende Gegenstand magnetisiert und mit magnetischem Pulver in Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in Umdrehung versetzte zu prüfende Gegenstand mittels eines durch ihn hindurchgeschickten elektrischen Stromes magnetisiert wird, während gleichzeitig seine Oberfläche mit einer gegen ihn mittels Federn gepreßten und aus einem Trog magnetisches Pulver aufnehmenden Walze in Berührung gebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Magnetisierung Wechselstrom von hoher Stromstärke und niederer Spannung verwendet wird.
- 3. Apparat zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mit Stromzuführungen versehene Halter, zwischen denen der Prüfgegenstand drehbar eingespannt wird, und eine mittels Federn gegen die Stahlflasche gepreßte Walze aus urmagnetischem Material, die magnetisches Pulver aus einem Trog aufnimmt und finit der Oberfläche der Stahlflasche in Berührung bringt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL81934D DE615659C (de) | 1932-09-04 | 1932-09-04 | Verfahren und Apparat zum Pruefen von Stahlflaschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL81934D DE615659C (de) | 1932-09-04 | 1932-09-04 | Verfahren und Apparat zum Pruefen von Stahlflaschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615659C true DE615659C (de) | 1935-07-10 |
Family
ID=34917046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL81934D Expired DE615659C (de) | 1932-09-04 | 1932-09-04 | Verfahren und Apparat zum Pruefen von Stahlflaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615659C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749632C (de) * | 1937-04-13 | 1944-11-28 | Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hin |
-
1932
- 1932-09-04 DE DEL81934D patent/DE615659C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749632C (de) * | 1937-04-13 | 1944-11-28 | Magnetisches Wechselstrom-Pruefgeraet zur Untersuchung von ring- oder scheibenfoermigen Eisen- oder Metallkoerpern auf Risse hin |
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