DE74949C - Elektricitätszähler - Google Patents

Elektricitätszähler

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DE74949C
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Germany
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cylinder
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gear
roller
lever
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DENDAT74949D
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Dr. A. RAPS, Assistent am Königl. physikalischen Institut der Universität Berlin, in Berlin N.W., Neue Wilhelmstrafse 16a
Publication of DE74949C publication Critical patent/DE74949C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN DEN 2. MAI 1894.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    , Der Elektricitätszähler besteht aus einem Uhrwerk (oder Motor) U, Fig. ι, welches die Welle w in gleichförmige Drehung setzt. Auf der Welle w befindet sich ein Cylinder c, welcher eine Erhöhung α trägt. Diese Erhöhung ist durch eine rechts- und eine linksläufige Schraubenlinie b b1 begrenzt, derart, dafs der Umfang der Erhöhung proportional der Entfernung vom linken Ende des Cylinders wächst.
    Auf dem linken Ende der Welle w ist eine Büchse r aufgeschoben, welche vorn den Zeiger ^ des Zählwerkes, hinten eine Frictionsscheibe s trägt, welche durch eine Feder r1 . gegen die Vorderfläche des Cylinders c angedrückt wird. In diesem Zustande wird das Zählwerk von dem Cylinder c beständig mitgenommen. Gegen den Umfang des Cylinders c drückt nun ein Stift (oder eine Rolle)/ welcher auf der Stange s gleitet. Die Stange s befindet sich an einem Hebel h, Fig. 2, welcher in i seinen Drehpunkt hat und beständig nach oben gedrückt wird. Sobald sich nun der Cylinder c so weit gedreht hat, dafs der Stift/ von der Erhöhung a herabgleitet, drückt die an dem Hebel h befind-. liehe schiefe Ebene e gegen den Rand der Frictionsscheibe s, wobei dieselbe sowohl losgekuppelt als auch gebremst wird. Diese Loskuppelung kann auch durch Hebel oder Schnüre . bewerkstelligt werden. Die Verschiebung des Stiftes / erfolgt der Stromstärke entsprechend folgen dermafsen. . An einem Hebel k befindet sich links ein Magnet oder eine Rolle 0. welche in die Spirale S durch den Strom gezogen wird. Rechts befindet sich ein Gewicht W, welches der durch die Spule 5 auf den Magneten 0 ausgeübten Kraft das Gleichgewicht halten soll. Ist dies nicht der Fall', so wird der Hebel k sich nach oben oder unten bewegen. Hierdurch greift aber das Zahnrad t in das Zähnrad ρ bezw. p1 ein, welche durch das Uhrwerk in beständiger Drehung gehalten werden. Das Zahnrad t und gleichzeitig die das Gewicht W verschiebende Schraubenspindel q werden nun so lange gedreht, bis Gleichgewicht eingetreten ist und ρ in der Mitte zwischen ρ und p1 schwebt. Der Stift oder das Röllchen/ wird von dem Gewicht W mittelst zweier Stifte mitgenommen. Es wird demnach das Zählwerk Z nach der jeweiligen Stromstärke längere oder kürzere Zeit mit dem Uhrwerk U gekuppelt und bei richtiger Justirung nach jeder Umdrehung des Cylinders um eine der Stromstärke proportionale Gröfse weitergedreht sein.
    Patεnt-Anspruch:
    Bei Zählern, bei welchen durch einen je nach der Stromstärke verschiebbaren Stift, der auf einer mit Erhöhung versehenen, gleichförmig umlaufenden Walze schleift, das Zählwerk mit dieser Walze je nach der Stromstärke längere oder kürzere Zeit gekuppelt wird, die Bewegung dieses Stiftes durch ein Gegengewicht, welches auf dem als Schraube ausgebildeten einen Arm einer elektrodynamischen Waage verschiebbar ist, in Verbindung mit einem Wendegetriebe zur Herbeiführung dieser Verschiebung, welches aus einem an dem genannten Waagearm sitzenden und bei Gleichgewichtsstörungen zwischen Wirkung des Stromes und des Gegengewichts in das eine oder das andere von zwei gleichförmig gedrehten Zahnrädern eingreifenden Zahnrad besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74949D Elektricitätszähler Expired - Lifetime DE74949C (de)

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