DE74801C - Reclameschild mit wechselnden Inschriften - Google Patents

Reclameschild mit wechselnden Inschriften

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DE74801C
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DE
Germany
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sign
inscriptions
reclamation
changing
incandescent lamps
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74801D
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English (en)
Original Assignee
f. jablonsky in Berlin S.O., Waldemarstr. 41
Publication of DE74801C publication Critical patent/DE74801C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G3/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
    • G09G3/004Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes to give the appearance of moving signs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieses Reclameschild besteht aus vielen dicht neben und unter einander gereihten elektrischen Glühlampen, von denen jeweilig nur so viel brennen, wie zur Darstellung einer bestimmten Inschrift erforderlich sind. Bringt man an Stelle der brennenden Lampen andere zum Glühen, so wechselt die Inschrift.
Ein solches Schild mit der Inschrift »Patent« zeigt Fig. 3; Fig. 1 ist ein Querschnitt durch das Schild; Fig. 2 bis 9 zeigen Einzelheiten und Abänderungen.
Das Schild besteht nach der Zeichnung aus sieben waagrechten Reihen von elektrischen Glühlampen a, die durch blanke Metallbleche b von einander getrennt sind (Fig. 2), damit der Widerschein einer leuchtenden Lampe auf die anderen Lampen vermieden wird. Je ein Ende der Kohlenbügel jeder Lampe ist durch das Gewinde der Fassung und die gemeinsame Fassungsrückwand c, Fig. 1, mit der einen Klemme (—) einer Elektricitätsquelle verbunden; das andere Ende jedes Kohlenbügels steht durch je eine besondere Leitung i mit je einer gabelförmigen Metallfeder d in Verbindung. Zu jeder Feder d gehört ein Stift e, der zwischen zwei Wänden ff1 geradlinig geführt wird und den eine Spiralfeder von der Gabelfeder d entfernt zu halten sucht. Die Stifte e sind über die Führungswand fl hinaus verlängert; die Enden befinden sich unmittelbar vor einer Jacquard-Karte h, die das Jacquard-Prisma g, Fig. 1, in bekannter Weise umschlingt. An den Stellen, wo in der Karte ein Loch geschlagen ist, wird der zugehörige Stift nicht vorgeschoben, wenn das Prisma mit der Karte in bekannter Weise hin- und hergeschoben wird; Fig. 1 zeigt die linke Endstellung des Prismas, das sich nunmehr in der Richtung des Pfeiles nach rechts bewegt und bei dieser Bewegung eine Vierteldrehung ausführt, um den Stiften einen neuen Rapport darzubieten. An den Stellen, wo die Karte kein Loch besitzt, wird auch der entsprechende Stift e bei der Verschiebung des Prismas nach links verschoben. Das linke Ende des Stiftes e gelangt auf diese Weise in die zugehörige Gabel d. Da nun die Führungswand f mit der anderen Klemme (—) der Elektricitätsquelle in Verbindung steht, so kann nunmehr der Strom den Weg f. e, d, i, a, c oder umgekehrt verfolgen, die betreffende Glühlampe wird also leuchten. In Fig. 1 ist beispielsweise der erste, dritte und sechste Stift e von oben gerechnet aufser Berührung mit den zugehörigen Gabeln d und Lampen a, diese Lampen brennen also nicht, da zwischen d und e der Strom unterbrochen ist; dagegen ist der zweite, vierte, fünfte und siebente Stift durch die Jacquard-Karte vorgeschoben und der nicht unterbrochene Strom wird durch die betreffenden Lampen fliefsen und diese zum Leuchten bringen. Bei jeder Vierteldrehung des Jacquard-Prismas g werden also entsprechend den Löchern der Karte andere Lampen glühen, die Inschrift kann also nach Belieben gewechselt werden.
Statt des umständlichen Jacquard-Mechanismus kann man andere Vorrichtungen und Mechanismen anwenden. Beispielsweise ist in Fig. 8 und 9 eine Vorrichtung gezeichnet, bei welcher über einer in Ständern 0 gelagerten Metallwalze m ein endloses Band η läuft, das
durch die Rollen ρ ρ in steter Berührung mit der Walze m gehalten wird. Die Ständer ο tragen ferner eine isolirte Querleiste mit so vielen einzelnen Federn z1, als Glühlampen vorhanden sind; jede einzelne Lampe ist durch einen Draht i mit je einer dieser Federn verbunden. Das endlose Band, das aus die Elektricität nicht leitendem Stoff bestehen mufs, ist an geeigneten Stellen durchlocht; wenn also bei Drehung der Walze das Ende einer Feder über ein Loch des Bandes hinweggleitet, so geräth dieses mit der Metallwalze in leitende Verbindung, so dafs der Strom von der Elektricitätsquelle aus durch die Walze und die betreffende Feder zu der zugehörigen Glühlampe gelangen kann. Da bei Drehung der Walze stets andere Federn und Glühlampen vom Strome durchflossen werden, so wechseln auch die durch die Glühlampen gebildeten Inschriften. An Stelle des Bandes η kann man auch die bei Musikspielwerken üblichen gelochten Metallbleche oder ähnliche Schalt- und Unterbrechungsvorrichtungen anwenden.
Um die Wirkung der Glühlampen wesentlich zu erhöhen, kann man jede Lampe in dem Brennpunkt eines Hohlspiegels b\ wie Fig. 4 und 5 zeigen, anbringen. Statt einer Glühlampe kann man mehrere gleichzeitig in, dem Brennpunkt je eines Hohlspiegels anordnen, wie Fig. 6 und 7 andeuten, wo beispielsweise je eine weifse, rothe und grüne Glühlampe a1 in dem '^fiFennpunE'te™'j:e'äss'~Hö'hispiiegete'-i&x sich befindet. Je nachdem man nun die einen oder anderen Glühlampen zum Leuchten bringt, kann man die verschiedenartigsten Lichtwirkungen hervorbringen.
An Stelle der Glühlampen kann man auch den elektrischen Funken, der zwischen zwei. Spitzen k beim Stromschlufs überspringt, verwenden ; Fig. 8 und 9 zeigen diese Anwendung, wobei man sich einen Funkeninductor zur Verstärkung der Wirkung an geeigneter Stelle eingeschaltet denken mufs. In ähnlicher Weise lassen sich noch andere Lichteffecte erzielen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Reclameschild mit wechselnden Inschriften, das aus über und neben einander gelagerten Glühlampen besteht, die mittelst eines Rapportapparates abwechselnd zum Glühen gebracht werden.
  2. 2. Bei dem unter 1. angegebenen Reclameschild die Anwendung von Hohlspiegeln (b1) für je eine oder mehrere Glühlampen behufs Verstärkung der Lichtwirkung.
  3. 3. Bei dem unter 1. angegebenen Reclameschild der Ersatz der Glühlampen durch elektrische Funken, die in einer Funkenstrecke erzeugt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74801D Reclameschild mit wechselnden Inschriften Expired - Lifetime DE74801C (de)

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