DE747005C - Tastenebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von Alarmglocken - Google Patents

Tastenebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von Alarmglocken

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DE747005C
DE747005C DEN43956D DEN0043956D DE747005C DE 747005 C DE747005 C DE 747005C DE N43956 D DEN43956 D DE N43956D DE N0043956 D DEN0043956 D DE N0043956D DE 747005 C DE747005 C DE 747005C
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    • G07G1/00Cash registers
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    • G07G1/0027Details of drawer or money-box

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Tastenhebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von Alarmglocken Die Erfindung betrifft eine Tastenhebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von AlarmgloCken, bei der bei jedem .Maschinengang wahlweise eine Schublade unter Änschlagen der ihr zugeordneten Alarmglocke und durch die Überführung des Gängarthebels in eine bestimmte Stellung alle Schubladen gleichzeitig geöffnet werden. Utn :dies zu erreichen, müssen bei einer bekannten Maschine dieser =@rt mit zwei Schubladen während jedes :@laschinenganges die Halteklinken für beide Schubladen ausgerückt werden. Damit nun trotz dieser Freigabebewegung für beide Schubladen nur eine von ihnen eine Öffnungsbewegung ausführt, müssen zusätzliche Sperrarrne vorhanden sein, die die von den Halteklinken freigegebenen Teile festhalten können. Die-beiden Sperrarme sind unabhängig voneinander verstellbar und befinden sich norrnalerweise in ihrer unwirksamen Lage, aus der jeweils einer durch Drücken des zugehörigen Verkäufertastenhebels entfernt wird.
  • Bei einer anderen bekannten Maschine dieser Art muß zur Schubladenauswahl eine mit Mitnehmern versehene Welle gedreht werden, bevor sie während des Maschinenganges angehoben wird. Diese Bewegungen erfolgen also in zueinander senkrechten Ebenen, so daß. die Einrichtung verhältnismäßig viel Platz erfordert.
  • Durch die Erfindung soll für die Auslösung der Schubladen die Anzahl der zu verstellenden Teile verringert bzw. von der dazu dienenden Einrichtung weniger Platz beansprucht werden. Gemäß der Erfindung ist bei einer Tastenhebelregistrierkasse der eingangs erwähnten Art an einer hei jedem Maschinengang bewegten Schubstange ein parallel zu deren Bewegungsebene ausschwenkbares und nur in einer Bewegungsrichtung wirksames Kupplungsglied angeordnet und dieses im Ruhezustand der Maschine- so eingesteIlt, daß es bei Verstellung der Schubstange mir eine der mit Halteklinken für die Schubladen verbundenen Stangen mitnimmt, jedoch eine gleichzeitige Verstellung sämtlicher Stangen nach entsprechender Einstellung des Gangarthebels ohne Verstellung der Schubstange zuläßt.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungan dargestellt. Es be- deuten: Fig. i eine Vorderansicht eines Teiles der Einrichtung zum Bewegen der Halteklinken für die banden nebeneinander angeordneten Schubladen, Fig.2 eine Seitenansicht von links einer zweiten Ausfübrungsforin der Halteklinkenantriebsvorrichtung für zwei übereinander angeordnete Schubladen, F49.3 eine Rückansicht der Einrichtung nach Fig.2. Fig..I eine Draufsicht auf die Auswahl- und Antriebsvorrichtung für die Schubladen und die Alarmglocken, Fig. 5 eine Seitenansicht der Hauptantrieb svorrichtung und eines Teiles des Glockenantriebes, Fig. 6 Einzelheiten der Einrichtung nach Fig.5. Fig.7 eine Seitenansicht des Gangartliebels und der Freigäbevorrichtung für die Schub-Z, Fig.8 eine Seitenansicht des Gangarthe@);Is und Fig.9 eine Seitenansicht vön F_inzelheiten -der Schtibladenauswählvorrichtung.
  • Die Maschine, an der die Erfindung erläutert «-erden soll, weist eine Anzahl von nicht dargestellten Betragstastenhebeln und zwei Sondert-tstenhebel ro5 und 243 (Fig..I) für die Verkäufer =f und B auf. Über sämtliche auf einer Welle 72 drehbar angeordnete Tastenhebel erstreckt sich ein Tastenverbinder 74 (Fig. 7), der drehbar auf einer Welle 73 so angeordnet ist, daß er durch Drücken eines oder mehrerer Tastenhebel utn die `Felle 73 gemäß Fig.7 im Gegenzeigersinne ausgeschwenkt wird. Mit dein rechten Ende des Tastenverbinders ist ein Hebel 75 (Fig.5) r.#rbund:n, an den bei 84 eine Mangelstange 6 angelenkt ist. Die Zähne 81 stehen bei der Aufwärtsbewegung des Tastenverbinders mit einem auf einer Welle 78 befestigten Ritzel 7 7 in Eingriff, während die Zähne 87 während der Rückbewegung des Tastenverbinders das Ritzel77 drehen. Durch diese an sich bekannte Einrichtung ist nach Rückkehr der gedrückten Tastenhebel in die \Torina.llage die Welle 78 um 36o- gedreht worden. Schubladen In fltill Schubladengehäuse sind zwei Schubladen 6c1 und 70 (Fig..I und 7) nebeneinander verschiebbar angeordnet: sie werden durch Klinkm 171 und 172, die hinter Halteschienen 173 und 174 greifen, entgegen der Kr;tft irres federbelasteten Arme: 122 in der gschlossenen Lage gehalten. Die Halteklinke 171 ist auf einer Welle 175 und die Halteklinke 172 auf einer Welle 176 befestigt. Wird eine dieser Wellen gemäß Fig.7 itn Lrhrzeigersinne ausgeschwenkt, so wird die zugehörige Schublade der Federcairkung der üftnungsvorrichtung 122 unterworfen. jede Halteklinke wird nach einmal erfolgter @Üffming durch eine Klinke 178 in der un«-irk-.samen Lage gehalten, bis die Schublade wieder geschlossen ist. Diese Klinke 178 soll bei entsprechend eingestelltem Gangarthebel 17o das Schließen der Schublade erzwingen, bevor die Maschine wieder bedient «-erden kann. Wird z. B. die Halteklinke 171 durch eine Schwenkung der Welle 175 iin Uhrzeigersinne zur Freigabe der Schublade 69 ausgeschwenkt, so kann sich die Klinke 178 unter der Wirkung einer Feder t79 111) Gegenzeigers.inne -drehen, bis sie durch Auftreffen ihrer Rolle 18r auf eine Bogenkante 182 der Halteklinke 171 angehalten wird. In dieser Stellung kann ein Absatz 18o der Halteklinke 171 über .einen nach oben gerichteten Fortsatz der Klinke 178 greifen, so daß die Halteklinke 171 ihre wirksame Lage erst wieder einnehmen kann, wenn die Klinke 178 durch die zugehörige Halteschiene 173 beim Schließen der Schublade 69 in die 111 Fig. 7 dargestellte Lage zurückgestoßen wird. Infolgedessen wird auch die Welle r71 in der. ausgeschwenkten Lage gehalten. bis die Schublade geschlossen ist.
  • -in linken Ende der Welle 175 ist drehbar ein Arm 183 (Fig. r und .I@ angebracht, an dem eine Stange 184 (Fi.g. 9) angelenkt ist. Das obere Ende der Stange r8.1 läuft in eilte» Haken 185 aus, mit dem sie auf der HauptantriebsWelle 78 zwischen auf dieser befestigten Dingen in senkrechter Richtung he%vegt «erden kann. An der rechten Seite des Hakens befindet sich ein Stift 186 (Fig.7 und 9), der mit -dem Umfang einer Hubscheibe 187 zusainnienarbeitet. Ein Teil 118 größeren Halbmessers dieser Hubscheibe 187 wirkt gegen Ende eines jeden XIaschinenganges auf den Stift 186 ein und hebt über diesen die Stange 184 an. An den inneren Enden der Wellet' 175 und 176 (Fig. 1 und :I) sindArine i jo lind 189 befestigt. An dem Ann 189 ist eine Stange 195 und an dein -rin 19o eine Stange 196 angelenkt, -deren oberes Ende iihnlich wie die Stange 18.I mit eineu) Haken auf der Welle 78 geführt ist. Die Stange 184 wird c@ahl«eise mit der Stange 195 oder r96 mittels einer Hubscheibe 191 (Fig. 7 und 9) gehuppelt, die mittels der Verkäuferwahlvorrichtung einstellbar ist. Die Hubscheibe 19i ist auf ein; r Welle 192 (Fig. 4, 7 und 9) befestigt und arl),aitet mit den Gabelzinken eines auf eilrein Stift 194 der Stange 184 drehbaren Hebels 193 zusammen. Das :untere Ende des Hebels 193 läuft in einen Haken 198 aus, der unter einen Stift 197 der Stange 196 greifen kann, wenn der Hebel 193 durch die Hubscheibe rgi-im 'LThrzeigers-inne ausgeschwenkt worden ist. Mit dem Hebel 193 ist ferner ein Halten 294 verbunden, der unter einen Stift i99 der Stange 195 greifen kann, wenn der Hebel i93- durch die Hubscheibe igi entgegen dem Uhrzeigersinne ausgeschwenkt wird. Infolgedessen bestimmt die Einstellung der Hubscheibe igi durch die Welle 192, welche der beiden Stangen, 195 und 196 mit der Stange 184 gekuppelt und vori ihr mitgenommen wird, und damit auch, welche Schublade bei einem Maschinengang freigegeben- wird. Die Welle 192 wird in- noch zu beschreibender Weise mittels des Tastenhebels 105 über- die Hubplatte i i i (Fig. 7) eingestellt.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen eine zweite Ausführungsform der Schubladenfreigabeeinrichtung, bei der die Schubladen übereinander angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform ist der Schublade-200 für den Verkäufer A eine Halteklinke toi zugeordnet, die über eine Lasche 203 und einen Stift 204 eines auf einem festen Stift 2o6 drehbaren Armes 205 an die Schubstange 196 angeschlossen ist. Eine ebenfalls auf dem Stift 2o6 drehbare Halteklinke 207 für die Schublade des Verl:äuf rs B ist mittels eines Stiftes 208 unmittelbar an die Schubstange 195 angeschlossen. Die antreibende Schuhstange. 184 ist mit einem ebenfalls auf .dem Stift 2o6 drehbaren Arm 2o9 gelenkig verbunden. Alarmeinrichtung Jedem Verkäufer ist eine besondere Alarmglocke zugeordnet. Die Glocke 216 (Fig. q. und 5) für den Verkäufer.-1 ist auf einem Zapfen 217 (Fig. 4) angeordnet, der mittels einer Schraube 22o an der Seitenwand 62 des Maschinenrahmens befestigt ist. Die Glocke 216 wird durch eine Zwischenscheibe 22i in einem gewissen Abstand vori der Seitenwand 62 gehalten. Auf einer auf den Zapfen 217 aufgebrachten Buchse 222 sind ein Gabelarm 223 und die Glocke 218 für den Verkäufer I3 exzentrisch angeordnet. Der Gabelarm 223 (Fig. 5 und 6) umfaßt einen Stift 224 eines auf einer Welle 9o drehbaren Hebels 225, dessen Zahnbogen 226 in .Eingriff mit einem auf der Welle 192 befestigten Ritzel 227 steht. Wie bereits erwähnt, ist auf der Welle 192 auch die Hubscheibe igi zur Schubladenauswahl befestigt. In der in Fig. 4 ausgezogenen Lage der Teile befindet sich der Umfang der A-Glocke 216 etwas weiter von der Achse des Schlagarmes 229 entfernt als :der Umfang der B-Glocke. Da jedoch der rechte Teil des an dem Schlagarm befindlichen Stiftes 228 einen größeren Durchmesser aufweist als der linke Teil, wird bei der Arbeitsbewegung des Schlagarmes lediglich die .-Glocke getroffen. Wenn jedoch die exzentrisch angeordnete B-Glock2 durch eine Drehung des Hebels 225 in die in Fig.4 strichpunktiert angedeutete Lage gebracht wird, so befindet sich der Umfang der B-Glocke in einer derartigen Lage e,genüber der Achse des Schlagarmes 229, daß die linke Hälfte seines Stiftes 228 auf die B-Glocke trifft, ohne daß die rechte Hälfte dieses Stiftes die A-Glocke berührt.
  • Der Schlagarm 229 wird durch -die Bewegung des Tastenverbinders in folgender Weise angetrieben: Auf eurem Stift 231 des all dem Tastenverbinder 74 befestigten Hebels 75 (Fig. q. und 5) i,st drehbar der Schlaggarrn 22y angeordnet und wird normalerweise durch eine Feder 230 -in der in Fig. 5 d.argst; 1l ten Lage gehalten. Wird der Tastenverbinder angehoben, so beschreibt der Stift 231 iin Gegenzeigersinneeinen Bogen um die Welle ;3 als ?Mittelpunkt. Bei einer Aufwärtsbewegung des Tastenverbinders trifft eine Abbiegung 233 des Arines 229 auf eine einstellbare Abbiegung 23a (Fig. q und 6), wenn diese sich in einer Stellung entsprechend Fig. 6 befindet, wodurch der Arrrr -229 entgegen der Kraft seiner Belastungsfeder 23o irr LThrzeigersinne ausgeschwenkt wird. Sobald die Abbiegung 233 die Abbiegung 232 wieder verlassen hat, schwenkt der Arrn 229 unter Wirkung der Feder 230 iin Gegenzeigersinne aus, und zwar infolge des Beharrungsvermögens über seine Ruhelage hinaus, wodurch der von ihm etragene Stift @28 die ausgewählte Glocke' zuin Ertönen bringt. Hat die Feder23o den Arm:229 in die Ruhelage zurückgebracht; kann die Glocke ihre Schwingungen ausführen, ohne durch die Berührung mit dem Eiammer gedämpft zti werden.
  • ist die Abbiegung 232 aus der Bahn der Abbiegung 233 entfernt worden, so wird bei einer Gegenzeigerbewegung des Hebels 7 5 an der Stellung des Schlagarmes 229 dem Hebel 75.gegenüber nichts geändert. Infolgedessen fehlt es auch an der nötigen .@rbeitsbeivegun g des Schlagarmes.
  • Auf der Welle 73 (Fig. 5) ist ein Arm 234 befestigt, an dessen oberem Ende eine die Abbiegung ;232 tragende Stange 235 angelenkt ist. Ein an der Stange 235 befindlicher Führungsstift 236 (Fig. q.) gleitet in einem Längsschlitz der Seitenwand 62 und begrenzt das Ausmaß ihrer Bewegung. Durch Drehen der Welle 73 (Fig: .4 und 5) mittels eines auf ihr befestigten Handhebels 237 kann die Glocke wirksam oder unwirksam Beinacht werden. Auf dem rechten Ende einer Welle 238 ist eine Hubscheibe 239 befestigt, in deren Kurvenschlitz ein Stift 2.1.o eines auf einem festen Stift -2d2 drehbaren Sperrarmes 241 geführt ist. Der-Kurvenschlitz derHubscheibe 239 ist so geformt, daß der Arm 241 bei einer Uhrzeigerdrehung der Hubscheibe 239 entgegen dem Uhrzeigersinne und bei einer Gegenzeigerdrehung der Hubscheibe 23g im Uhrzeigersinne um den Stift 2d.2 ausgeschwenkt wird. In Fig.6 befindet sich der Arm 24r in seiner Sperrlage und verhindert eine Verstellung der Stange 235 nach rechts. In dieser Lage läßt die Abbiegung 233 den Schlagarie auf die ausgewählte Glocke treffen. Hätte sich die Stange 235 in ihrer hintere? Lage befunden, so würde das freie Ende des Armes 24i in seiner Sperrlage den Schlagarmantrieb in der abgeschalteten Lage verriegeln.
  • Schubladen- und Glockenauswahl Da das dem Verkäufer .°I zugeordnete Addierwerk in an sich bekannter und daher nicht näher beschriebener Weise in der Regel eingerückt wird, ohne daß der zugehörige Tastenhebel bedient wird, ist die Einrichtung so getroffen, daß auch normalerweise die Schublade für den Verkäufer .=1 freigegeben und die zugehörige Glocke 216 angeschlagen wird. Wie in Fig. g dargestellt, greift der Haken 198 normalerweise unter den Stift 197 der Schubstange 196, so daß keine Drehung der Welle 192 nötig ist, um die Schublade _-l freizugeben. Die A-Gloelze 2c6 (Fig. 4) ist auch so eingestellt, daß sie angeschlagen wird, weim keine Bewegung d-r Welle 192 stattfindet. Infolgedessen ist das Drücken des _1-Tastenliebels nornialerweisenichterforderlich.
  • Zur Auswahl der dein Verkäufer B zugeordneten Einrichtungen tntlll der h-Tastenhebel normalerweise gedrückt @@-erdei@. Die Hilfsplatte i i i (Fig. 7), die bei einer Bedienung des B-Tastenlie@bels über einen Stift 112 mitgenommen wird, weist einen Kurvenschlitz 245 auf, der mit einem Stift 2.46 eines auf der Welle go drehbaren Hebels 247 (Fi:g. ,4 und 7 ) zusammenarbeitet. Ein Zahnbogen des Hei); l: 247 stellt mit einem auf der Welle 192 hcf.°stig_eli Ritzel2..18 in Eingriff. Die Welle ic)2 wird also durch Drücken des B-TastenheblAs 105 um einen bestimmten Winkel gedreht uild durch die Rückkehr des B-Tastenhebels in seiner Ruhelage ebenfalls -in ihre A ormallage zurückgebracht.
  • Wenn die Welle 192 durch Bedienung des B-Tastenhebels gedreht wird, so schwenkt die Hubscheib-, igi (Fig. g) den Hebel 193 im Gegenzeigersi.nne aus, entfernt den Haken 198 von dein Stift 197 und bringt den Haken 294 in den Bereich des Stiftes igg. Auf diese Weise wird die Schubstange 184 mit der Stange 195 gekuppelt, so daß die B-Schublade geöffnet wird, wenn die Hubscheibe 187 die Schubstange 184 anhebt.
  • Durch die Drehung der Welle 192 wird gleichzeitig über das Ritzel 227 und den Hebel 225 (Fig.4 und 5) in der bereits beschriebenen Weise die B-Glocke in eine Lage gebracht, in der sie angeschlagen wird. Gangarthebel Ein einziger Galigarthebel 170 (Fig. 4, 7 und 8), der drehbar auf einem Stift 318 der linken Seitenwand 61 angeordnet ist, trägt ein Schloß arg, mittels dessen er jeweils in einer von fünf in Fig. 8 strichpunktiert angedeuteten Stellungen verriegelt werden kann. Ein. an dem hinteren Arm des Gangarthebels befindlicher Zahnbogen steht mit einem auf der Welle 238 befestigten Ritzel 320 in Eingriff. Die verschiedenen Stellungen des Gangarthebels 17o bedeut#At: »Schublade offen«, »Schubladegeschlossen«,»'@Iaschineä.ea>errt«, ;;Summe<< und »1Tullstellen<:.
  • Auf der Welle 238 ist eine Hubscheibe 323 (Fig.4 und 7) befestigt, :die mit einem Stift 324 eines auf der Welle 73 drehbaren Gabelarmes 325 zusammenarbeitet. Der Gabelarm 325 unig reift einen Stift 326 eines auf der Welle go drehbaren Hebels 327. Eilte zwischen dem Gabelarm 325 und dein Hebel 327 gespannte Feder 328 sucht den Gabelarm 325 im Gegenzeigersinne und den Hebel 327 im Uhrzeigersinne um ihre Achsen zu drehen, bis der Stift 3:2d sich gegen den Umfang der Hubscheibe 323 legt. Ferner ist drehbar auf der Welle go ein Hebel 329 angeordnet, der durch eine Feder 331 in Berührung mit einem Stift 330 des Hebels 327 .gehalten und daher von diesem bei einer Uhrzeigerdrehung formschlüssig und bei einer Gegenzeigerdrehung kraftschlüssig mitgenommen wird. Das abgebogene hintere Ende 335 dhs Fleb'ls 329 ist finit einer Ausnehmung 332 (Fig. [) versehen, die mit einer Abbiegung 333 (Fig. 4 und 7) der auf der Hautantriebswelle 78 befestigten Hubscheibe 187 zusammenarbeitet. Da :ich ini Ruhezustand der Maschine die Hubscheibe 187 in der in Fi.g. 7 dargestellten Lage befindet, so muß sich bei einer Gegei1zeigerdreliung der Welle 78 die Abbiegung 333 eiltweder durch die Ausnellinung 332 Ililidui-cilbewegen oder all der einen oder der andereil Seite der Abbiegung 335 vorbeigehen. Andernfalls wird die Hauptantriebswelle all einer Drehung gehindert und ein unmöglich gemacht. Da der Gangarthebel i7o die Hubscheibe 323 einstellt, kann er auch die vollständige Sperrteig der 3fas#7hine lierbeifüliren. Iii der Stellung »Sc]iublade offen:< des Hebels 17o ist die Htilischeibe 323 so eingestellt, daß .die Abbiegung 333 durch .die Ausnehmung 33z hindurchgeht. Bei auf »Schublade - geschlossen« eingestelltem Gangarthe#bel kann sich die' Abbiegung 333 über die Abbiegung 335 :hinwegbewegen, wenn die Schubladen geschlossen sind. Bei allen Übrigen Stellungen des Gangarthebels 170 befindet sich die Abbiegung 335 in der Bahn der Abbiegung 333 und verhindert dadurch die Benutzung der Maschine für einen Registriervorgang. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Hebeln 3z7 und 329 läßt eine Verstellung des Gangarthdbels auch, dann zu, wenn die Abbiegung 333 sich in der Bewegungsebene der Abbiegung 335 befindet.
  • Wie bereits erwähnt, müssen, wenn der Gangartliebel in die Stellung »Schublade geschlossen« gebracht worden ist, beide Schubladen geschlossen werden, um eine weitere Benutzung der Maschine zu ermöglichen. Durch diese Einstellung .des Gangarthehels wird .der Hebel 327 so weit im Uhrzeigersinne gedreht, daß die Abbiegung 333 über das obere Ende der Abbiegung 335 hinweggehen kann, wenn die Schubladen geschlossen sind. Es ist bereits beschrieben worden, wie bei geöffneterSchublade diezugehörigeHalteklinke durch die Klinke 178 (Fig. 7) in der unwirksamen Zage gehalten wird, bis die Schublade geschlossen ist. Dies hat zur Folge, daß auch eine der @beiden Stangen 195 und 196 in der angehobenen Stellung gehalten wird, in die sie .durch die Schubstange i84 gebracht worden ist. Jede der Stangen 195 und i96 weist an ihrem oberen Ende an. der vorderen,Kante eine Ausnehmung auf, in die ein Stift 336 (Fig. 4 und 7) des Hebels. 3a7 hineingreift. Wird also bei der Öffnung einer Schublade eine der Stangen 195 oder 196 angehoben, so wird über den Stift 336 der Nebel 327 im Gegenzeigersinne aus der Stellung entfernt, die er nach Einstellung des Gangartliebels 170 in die Stellung »Schu'blade I;esclilosäeTZ« eingenommen hat. Infolgedessen wird die Abbiegung 333, anstatt über das obere Ende der Abbiegung 335 b-inwegzugehen, durch den oberen Teil der Abbiegung 335 angehalten, so daß die Maschine gesperrt ist. Sobald die Schubladen geschlossen sind, fällt der Nebel 327 in die Stellung »Schublade beschlossen« zurück, in der die Ab@bieg,u.ng 333 über den oberen Teil der Abbiegung 335 hinweggehen-kann, wenn ein Maschinengang begonnen wird.
  • Bei .der Überführung des Gangarthebels 170iin die Stellung»Nul'Istellen« schwenkt die auf der Welle 238 befestigte Hubscheibe 3z3 den Hebel 327 im Gegenzeigersinne aus und hebt über den Stift 336 .die Stangen 195 und 196 an. Auf diese Weise werden die beiden Schubladen ohne Bewegung der Hauptantriebsvorrichtung geöffnet. In dieser Stellung des Gangarthebels sperrt die untere Hälfte,der Abbiegung 335 die Abbiegung 333 und verhindert dadurch die Durchführung eines Maschinenganges. Wenn sich der Gangarthebel in der Stellung »Maschine gesperrt« befindet, liegt die obere Hälfte der Abbiegung 335 in der Bahn der Abbiegung 333 und verhindert dadurch die Durchführung eines Maschinenganges.
  • Die auf .der Welle 238 befestigte Hubscheibe z39 (Fig. 5) dreht bei .der Überführung des Gangarthebels in die Stellung »Nullstel'len« den Arm 24I (Fi.g. 6) in die Freigabestellung, so daß in dieser Stellung des Gangarth.ebels die Alarmvorrichtung mittels des Hebels z37 an- oder abgestellt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tastenhebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von Alarmglocken, bei der bei jedem Maschinengang wahlweise eine Schublade unter Anschlagen der ihr zugeordneten Alarmglocke und durch die Überführung des Gangarthebels in eine bestimmteStellung alleSchubladen gleichzeitig geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß an einer bei jedem Maschinengang bewegten Schubstange (184) ein parallel zu deren Bewegungsebene ausschwenkbares und nur in einer Bewegungsrichtung wirksames Kupplungsglied (I9'3) angeordnet und dieses im R11heAustand der Mäschin.e so eingestellt ist, daß es bei Verstellung der Schubstange (18d.) nur eine der mit Halteklinken (171, 172) für die Sch.ixbl.aden (69, 70) verbundenen Stangen (195, 196) mitnimmt, jedoch eine gleichzeitige Verstellung sämtlicher Stangen (195, 196) nach entsprechender Einstellung (Nullstellen) des Gangarthebels (170) ohne Verstellung der Schubstange (184) zuläßt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß ein die Stangen (195, 196) 'bei Verstellung des Gangarthebels (17o) bewegender Hebel (327) gleichzeitig ein Sperrglied (329) zur Verhinderung eines Maschinenganges in die Balin eines Ansatzes (333) einer zum Antrieb der Schubstange (184) dienenden Hubscheibe (187) bringt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung einer das Kupplungsglied (193) umschaltenden Welle (192) mit einer auf einem Tragzapfen (-z17) einer zweiten Alarmglocke (z16) exzentrisch gelagerten Alarmglocke (2r8), daß diese -durch .die Umschaltung in den Bereich eines Schlagarmes (2z9) gelangt, dessen Schlagstift (2ze) aus zwei j e einer Alarmglocke (2z6, 218) zugeordneten Teilen verschiedenen Durchmessers besteht. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilun.@sverfaliren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... 1'r. 486 846; USA.-Patentschriften ...... - i 795 11.5, 1799,682.
DEN43956D 1939-05-12 1940-04-28 Tastenebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von Alarmglocken Expired DE747005C (de)

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DE486846C (de) * 1925-07-10 1929-11-26 Fried Krupp Akt Ges Mehrschubladenverriegelung fuer Registrierkassen
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