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Tastenhebelregistrierkasse mit mehreren Schubladen und einer entsprechenden
Anzahl von Alarmglocken Die Erfindung betrifft eine Tastenhebelregistrierkasse mit
mehreren Schubladen und einer entsprechenden Anzahl von AlarmgloCken, bei der bei
jedem .Maschinengang wahlweise eine Schublade unter Änschlagen der ihr zugeordneten
Alarmglocke und durch die Überführung des Gängarthebels in eine bestimmte Stellung
alle Schubladen gleichzeitig geöffnet werden. Utn :dies zu erreichen, müssen bei
einer bekannten Maschine dieser =@rt mit zwei Schubladen während jedes :@laschinenganges
die Halteklinken für beide Schubladen ausgerückt werden. Damit nun trotz dieser
Freigabebewegung für beide Schubladen nur eine von ihnen eine Öffnungsbewegung ausführt,
müssen zusätzliche Sperrarrne vorhanden sein, die die von den Halteklinken freigegebenen
Teile festhalten können. Die-beiden Sperrarme sind unabhängig voneinander verstellbar
und befinden sich norrnalerweise in ihrer unwirksamen Lage, aus der jeweils einer
durch Drücken des zugehörigen Verkäufertastenhebels entfernt wird.
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Bei einer anderen bekannten Maschine dieser Art muß zur Schubladenauswahl
eine mit Mitnehmern versehene Welle gedreht werden, bevor sie während des Maschinenganges
angehoben wird. Diese Bewegungen erfolgen also in zueinander senkrechten Ebenen,
so daß. die Einrichtung verhältnismäßig viel Platz erfordert.
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Durch die Erfindung soll für die Auslösung der Schubladen die Anzahl
der zu verstellenden Teile verringert bzw. von der dazu dienenden Einrichtung weniger
Platz beansprucht werden. Gemäß der Erfindung ist bei einer Tastenhebelregistrierkasse
der eingangs erwähnten Art an einer hei jedem Maschinengang bewegten Schubstange
ein parallel zu deren Bewegungsebene ausschwenkbares und nur in einer Bewegungsrichtung
wirksames Kupplungsglied angeordnet und
dieses im Ruhezustand der
Maschine- so eingesteIlt, daß es bei Verstellung der Schubstange mir eine der mit
Halteklinken für die Schubladen verbundenen Stangen mitnimmt, jedoch eine gleichzeitige
Verstellung sämtlicher Stangen nach entsprechender Einstellung des Gangarthebels
ohne Verstellung der Schubstange zuläßt.
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Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungan dargestellt.
Es be-
deuten: Fig. i eine Vorderansicht eines Teiles der Einrichtung zum
Bewegen der Halteklinken für die banden nebeneinander angeordneten Schubladen, Fig.2
eine Seitenansicht von links einer zweiten Ausfübrungsforin der Halteklinkenantriebsvorrichtung
für zwei übereinander angeordnete Schubladen, F49.3 eine Rückansicht der Einrichtung
nach Fig.2. Fig..I eine Draufsicht auf die Auswahl- und Antriebsvorrichtung für
die Schubladen und die Alarmglocken, Fig. 5 eine Seitenansicht der Hauptantrieb
svorrichtung und eines Teiles des Glockenantriebes, Fig. 6 Einzelheiten der Einrichtung
nach Fig.5. Fig.7 eine Seitenansicht des Gangartliebels und der Freigäbevorrichtung
für die Schub-Z, Fig.8 eine Seitenansicht des Gangarthe@);Is und Fig.9 eine Seitenansicht
vön F_inzelheiten -der Schtibladenauswählvorrichtung.
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Die Maschine, an der die Erfindung erläutert «-erden soll, weist eine
Anzahl von nicht dargestellten Betragstastenhebeln und zwei Sondert-tstenhebel ro5
und 243 (Fig..I) für die Verkäufer =f und B auf. Über sämtliche auf einer Welle
72 drehbar angeordnete Tastenhebel erstreckt sich ein Tastenverbinder 74 (Fig.
7), der drehbar auf einer Welle 73 so angeordnet ist, daß er durch Drücken
eines oder mehrerer Tastenhebel utn die `Felle 73 gemäß Fig.7 im Gegenzeigersinne
ausgeschwenkt wird. Mit dein rechten Ende des Tastenverbinders ist ein Hebel
75 (Fig.5) r.#rbund:n, an den bei 84 eine Mangelstange 6 angelenkt ist. Die
Zähne 81 stehen bei der Aufwärtsbewegung des Tastenverbinders mit einem auf einer
Welle 78 befestigten Ritzel 7 7 in Eingriff, während die Zähne 87 während der Rückbewegung
des Tastenverbinders das Ritzel77 drehen. Durch diese an sich bekannte Einrichtung
ist nach Rückkehr der gedrückten Tastenhebel in die \Torina.llage die Welle 78 um
36o- gedreht worden. Schubladen In fltill Schubladengehäuse sind zwei Schubladen
6c1 und 70 (Fig..I und 7) nebeneinander verschiebbar angeordnet: sie werden durch
Klinkm 171 und 172, die hinter Halteschienen 173 und 174 greifen,
entgegen der Kr;tft irres federbelasteten Arme: 122 in der gschlossenen Lage gehalten.
Die Halteklinke 171 ist auf einer Welle 175 und die Halteklinke 172 auf einer
Welle 176 befestigt. Wird eine dieser Wellen gemäß Fig.7 itn Lrhrzeigersinne ausgeschwenkt,
so wird die zugehörige Schublade der Federcairkung der üftnungsvorrichtung 122 unterworfen.
jede Halteklinke wird nach einmal erfolgter @Üffming durch eine Klinke 178 in der
un«-irk-.samen Lage gehalten, bis die Schublade wieder geschlossen ist. Diese Klinke
178 soll bei entsprechend eingestelltem Gangarthebel 17o das Schließen der Schublade
erzwingen, bevor die Maschine wieder bedient «-erden kann. Wird z. B. die Halteklinke
171 durch eine Schwenkung der Welle 175 iin Uhrzeigersinne zur Freigabe der
Schublade 69 ausgeschwenkt, so kann sich die Klinke 178 unter der Wirkung einer
Feder t79 111) Gegenzeigers.inne -drehen, bis sie durch Auftreffen ihrer Rolle 18r
auf eine Bogenkante 182 der Halteklinke 171 angehalten wird. In dieser Stellung
kann ein Absatz 18o der Halteklinke 171 über .einen nach oben gerichteten Fortsatz
der Klinke 178 greifen, so daß die Halteklinke 171 ihre wirksame Lage erst wieder
einnehmen kann, wenn die Klinke 178 durch die zugehörige Halteschiene 173 beim Schließen
der Schublade 69 in die 111 Fig. 7 dargestellte Lage zurückgestoßen wird. Infolgedessen
wird auch die Welle r71 in der. ausgeschwenkten Lage gehalten. bis die Schublade
geschlossen ist.
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-in linken Ende der Welle 175 ist drehbar ein Arm 183 (Fig. r und
.I@ angebracht, an dem eine Stange 184 (Fi.g. 9) angelenkt ist. Das obere Ende der
Stange r8.1 läuft in eilte» Haken 185 aus, mit dem sie auf der HauptantriebsWelle
78 zwischen auf dieser befestigten Dingen in senkrechter Richtung he%vegt «erden
kann. An der rechten Seite des Hakens befindet sich ein Stift 186 (Fig.7 und 9),
der mit -dem Umfang einer Hubscheibe 187
zusainnienarbeitet. Ein Teil 118
größeren Halbmessers dieser Hubscheibe 187 wirkt gegen Ende eines jeden XIaschinenganges
auf den Stift 186 ein und hebt über diesen die Stange 184 an. An den inneren Enden
der Wellet' 175 und 176 (Fig. 1 und :I) sindArine i jo lind 189 befestigt. An dem
Ann 189 ist eine Stange 195 und an dein -rin 19o eine Stange 196 angelenkt,
-deren oberes Ende iihnlich wie die Stange 18.I mit eineu) Haken auf der Welle 78
geführt ist. Die Stange 184 wird c@ahl«eise mit der Stange 195 oder r96 mittels
einer Hubscheibe 191 (Fig. 7 und 9) gehuppelt, die mittels der Verkäuferwahlvorrichtung
einstellbar ist. Die Hubscheibe 19i ist auf ein; r Welle 192 (Fig. 4, 7 und 9) befestigt
und arl),aitet mit den Gabelzinken eines auf eilrein Stift 194 der Stange 184 drehbaren
Hebels
193 zusammen. Das :untere Ende des Hebels 193 läuft in einen Haken 198 aus,
der unter einen Stift 197 der Stange 196 greifen kann, wenn der Hebel 193 durch
die Hubscheibe rgi-im 'LThrzeigers-inne ausgeschwenkt worden ist. Mit dem Hebel
193 ist ferner ein Halten 294 verbunden, der unter einen Stift i99 der Stange
195 greifen kann, wenn der Hebel i93- durch die Hubscheibe igi entgegen dem
Uhrzeigersinne ausgeschwenkt wird. Infolgedessen bestimmt die Einstellung der Hubscheibe
igi durch die Welle 192, welche der beiden Stangen, 195 und 196 mit der Stange
184 gekuppelt und vori ihr mitgenommen wird, und damit auch, welche Schublade bei
einem Maschinengang freigegeben- wird. Die Welle 192 wird in- noch zu beschreibender
Weise mittels des Tastenhebels 105 über- die Hubplatte i i i (Fig. 7) eingestellt.
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Die Fig. 2 und 3 zeigen eine zweite Ausführungsform der Schubladenfreigabeeinrichtung,
bei der die Schubladen übereinander angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform
ist der Schublade-200 für den Verkäufer A eine Halteklinke toi zugeordnet, die über
eine Lasche 203 und einen Stift 204 eines auf einem festen Stift 2o6 drehbaren
Armes 205 an die Schubstange 196 angeschlossen ist. Eine ebenfalls auf dem Stift
2o6 drehbare Halteklinke 207 für die Schublade des Verl:äuf rs B ist mittels
eines Stiftes 208 unmittelbar an die Schubstange 195 angeschlossen. Die antreibende
Schuhstange. 184 ist mit einem ebenfalls auf .dem Stift 2o6 drehbaren Arm 2o9 gelenkig
verbunden. Alarmeinrichtung Jedem Verkäufer ist eine besondere Alarmglocke zugeordnet.
Die Glocke 216 (Fig. q. und 5) für den Verkäufer.-1 ist auf einem Zapfen 217 (Fig.
4) angeordnet, der mittels einer Schraube 22o an der Seitenwand 62 des Maschinenrahmens
befestigt ist. Die Glocke 216 wird durch eine Zwischenscheibe 22i in einem gewissen
Abstand vori der Seitenwand 62 gehalten. Auf einer auf den Zapfen 217 aufgebrachten
Buchse 222 sind ein Gabelarm 223 und die Glocke 218 für den Verkäufer I3
exzentrisch angeordnet. Der Gabelarm 223 (Fig. 5 und 6) umfaßt einen Stift 224 eines
auf einer Welle 9o drehbaren Hebels 225, dessen Zahnbogen 226 in .Eingriff mit einem
auf der Welle 192 befestigten Ritzel 227 steht. Wie bereits erwähnt, ist auf der
Welle 192 auch die Hubscheibe igi zur Schubladenauswahl befestigt. In der in Fig.
4 ausgezogenen Lage der Teile befindet sich der Umfang der A-Glocke 216 etwas weiter
von der Achse des Schlagarmes 229 entfernt als :der Umfang der B-Glocke. Da jedoch
der rechte Teil des an dem Schlagarm befindlichen Stiftes 228 einen größeren Durchmesser
aufweist als der linke Teil, wird bei der Arbeitsbewegung des Schlagarmes lediglich
die .-Glocke getroffen. Wenn jedoch die exzentrisch angeordnete B-Glock2 durch eine
Drehung des Hebels 225 in die in Fig.4 strichpunktiert angedeutete Lage gebracht
wird, so befindet sich der Umfang der B-Glocke in einer derartigen Lage e,genüber
der Achse des Schlagarmes 229, daß die linke Hälfte seines Stiftes 228 auf die B-Glocke
trifft, ohne daß die rechte Hälfte dieses Stiftes die A-Glocke berührt.
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Der Schlagarm 229 wird durch -die Bewegung des Tastenverbinders
in folgender Weise angetrieben: Auf eurem Stift 231 des all dem Tastenverbinder
74 befestigten Hebels 75 (Fig. q. und 5) i,st drehbar der Schlaggarrn 22y angeordnet
und wird normalerweise durch eine Feder 230 -in der in Fig. 5 d.argst; 1l ten Lage
gehalten. Wird der Tastenverbinder angehoben, so beschreibt der Stift
231 iin Gegenzeigersinneeinen Bogen um die Welle ;3 als ?Mittelpunkt. Bei
einer Aufwärtsbewegung des Tastenverbinders trifft eine Abbiegung 233 des Arines
229 auf eine einstellbare Abbiegung 23a (Fig. q und 6), wenn diese sich in einer
Stellung entsprechend Fig. 6 befindet, wodurch der Arrrr -229 entgegen der Kraft
seiner Belastungsfeder 23o irr LThrzeigersinne ausgeschwenkt wird. Sobald die Abbiegung
233 die Abbiegung 232 wieder verlassen hat, schwenkt der Arrn 229 unter Wirkung
der Feder 230 iin Gegenzeigersinne aus, und zwar infolge des Beharrungsvermögens
über seine Ruhelage hinaus, wodurch der von ihm etragene Stift @28 die ausgewählte
Glocke' zuin Ertönen bringt. Hat die Feder23o den Arm:229 in die Ruhelage zurückgebracht;
kann die Glocke ihre Schwingungen ausführen, ohne durch die Berührung mit dem Eiammer
gedämpft zti werden.
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ist die Abbiegung 232 aus der Bahn der Abbiegung 233 entfernt
worden, so wird bei einer Gegenzeigerbewegung des Hebels 7 5 an der Stellung des
Schlagarmes 229 dem Hebel 75.gegenüber nichts geändert. Infolgedessen fehlt es auch
an der nötigen .@rbeitsbeivegun g des Schlagarmes.
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Auf der Welle 73 (Fig. 5) ist ein Arm 234 befestigt, an dessen oberem
Ende eine die Abbiegung ;232 tragende Stange 235 angelenkt ist. Ein an der Stange
235 befindlicher Führungsstift 236 (Fig. q.) gleitet in einem Längsschlitz der Seitenwand
62 und begrenzt das Ausmaß ihrer Bewegung. Durch Drehen der Welle 73 (Fig: .4 und
5) mittels eines auf ihr befestigten Handhebels 237 kann die Glocke wirksam oder
unwirksam Beinacht werden. Auf dem rechten Ende einer Welle 238 ist
eine
Hubscheibe 239 befestigt, in deren Kurvenschlitz ein Stift 2.1.o eines auf
einem festen Stift -2d2 drehbaren Sperrarmes 241 geführt ist. Der-Kurvenschlitz
derHubscheibe 239 ist so geformt, daß der Arm 241 bei einer Uhrzeigerdrehung
der Hubscheibe 239 entgegen dem Uhrzeigersinne und bei einer Gegenzeigerdrehung
der Hubscheibe 23g im Uhrzeigersinne um den Stift 2d.2 ausgeschwenkt wird. In Fig.6
befindet sich der Arm 24r in seiner Sperrlage und verhindert eine Verstellung der
Stange 235 nach rechts. In dieser Lage läßt die Abbiegung 233 den Schlagarie auf
die ausgewählte Glocke treffen. Hätte sich die Stange 235 in ihrer hintere? Lage
befunden, so würde das freie Ende des Armes 24i in seiner Sperrlage den Schlagarmantrieb
in der abgeschalteten Lage verriegeln.
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Schubladen- und Glockenauswahl Da das dem Verkäufer .°I zugeordnete
Addierwerk in an sich bekannter und daher nicht näher beschriebener Weise in der
Regel eingerückt wird, ohne daß der zugehörige Tastenhebel bedient wird, ist die
Einrichtung so getroffen, daß auch normalerweise die Schublade für den Verkäufer
.=1 freigegeben und die zugehörige Glocke 216 angeschlagen wird. Wie in Fig. g dargestellt,
greift der Haken 198 normalerweise unter den Stift 197
der Schubstange 196,
so daß keine Drehung der Welle 192 nötig ist, um die Schublade _-l freizugeben.
Die A-Gloelze 2c6 (Fig. 4) ist auch so eingestellt, daß sie angeschlagen wird, weim
keine Bewegung d-r Welle 192 stattfindet. Infolgedessen ist das Drücken des _1-Tastenliebels
nornialerweisenichterforderlich.
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Zur Auswahl der dein Verkäufer B zugeordneten Einrichtungen tntlll
der h-Tastenhebel normalerweise gedrückt @@-erdei@. Die Hilfsplatte i i i (Fig.
7), die bei einer Bedienung des B-Tastenlie@bels über einen Stift 112 mitgenommen
wird, weist einen Kurvenschlitz 245 auf, der mit einem Stift 2.46 eines auf der
Welle go drehbaren Hebels 247 (Fi:g. ,4 und 7 ) zusammenarbeitet. Ein Zahnbogen
des Hei); l: 247 stellt mit einem auf der Welle 192 hcf.°stig_eli Ritzel2..18 in
Eingriff. Die Welle ic)2 wird also durch Drücken des B-TastenheblAs 105 um
einen bestimmten Winkel gedreht uild durch die Rückkehr des B-Tastenhebels in seiner
Ruhelage ebenfalls -in ihre A ormallage zurückgebracht.
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Wenn die Welle 192 durch Bedienung des B-Tastenhebels gedreht wird,
so schwenkt die Hubscheib-, igi (Fig. g) den Hebel 193 im Gegenzeigersi.nne aus,
entfernt den Haken 198 von dein Stift 197 und bringt den Haken 294 in den Bereich
des Stiftes igg. Auf diese Weise wird die Schubstange 184 mit der Stange 195 gekuppelt,
so daß die B-Schublade geöffnet wird, wenn die Hubscheibe 187 die Schubstange 184
anhebt.
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Durch die Drehung der Welle 192 wird gleichzeitig über das Ritzel
227 und den Hebel 225 (Fig.4 und 5) in der bereits beschriebenen Weise die
B-Glocke in eine Lage gebracht, in der sie angeschlagen wird. Gangarthebel Ein einziger
Galigarthebel 170 (Fig. 4, 7 und 8), der drehbar auf einem Stift 318 der linken
Seitenwand 61 angeordnet ist, trägt ein Schloß arg, mittels dessen er jeweils in
einer von fünf in Fig. 8 strichpunktiert angedeuteten Stellungen verriegelt werden
kann. Ein. an dem hinteren Arm des Gangarthebels befindlicher Zahnbogen steht mit
einem auf der Welle 238 befestigten Ritzel 320 in Eingriff. Die verschiedenen
Stellungen des Gangarthebels 17o bedeut#At: »Schublade offen«, »Schubladegeschlossen«,»'@Iaschineä.ea>errt«,
;;Summe<< und »1Tullstellen<:.
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Auf der Welle 238 ist eine Hubscheibe 323 (Fig.4 und 7) befestigt,
:die mit einem Stift 324 eines auf der Welle 73 drehbaren Gabelarmes 325 zusammenarbeitet.
Der Gabelarm 325 unig reift einen Stift 326 eines auf der Welle go drehbaren Hebels
327. Eilte zwischen dem Gabelarm 325 und dein Hebel 327 gespannte Feder 328 sucht
den Gabelarm 325 im Gegenzeigersinne und den Hebel 327 im Uhrzeigersinne
um ihre Achsen zu drehen, bis der Stift 3:2d sich gegen den Umfang der Hubscheibe
323 legt. Ferner ist drehbar auf der Welle go ein Hebel 329 angeordnet, der
durch eine Feder 331 in Berührung mit einem Stift 330 des Hebels 327
.gehalten und daher von diesem bei einer Uhrzeigerdrehung formschlüssig und bei
einer Gegenzeigerdrehung kraftschlüssig mitgenommen wird. Das abgebogene hintere
Ende 335 dhs Fleb'ls 329 ist finit einer Ausnehmung 332 (Fig. [) versehen,
die mit einer Abbiegung 333 (Fig. 4 und 7) der auf der Hautantriebswelle 78 befestigten
Hubscheibe 187 zusammenarbeitet. Da :ich ini Ruhezustand der Maschine die Hubscheibe
187 in der in Fi.g. 7 dargestellten Lage befindet, so muß sich bei einer
Gegei1zeigerdreliung der Welle 78 die Abbiegung 333 eiltweder durch die Ausnellinung
332 Ililidui-cilbewegen oder all der einen oder der andereil Seite der Abbiegung
335 vorbeigehen. Andernfalls wird die Hauptantriebswelle all einer Drehung gehindert
und ein unmöglich gemacht. Da der Gangarthebel i7o die Hubscheibe 323 einstellt,
kann er auch die vollständige Sperrteig der 3fas#7hine lierbeifüliren. Iii der Stellung
»Sc]iublade offen:< des Hebels 17o ist die Htilischeibe
323
so eingestellt, daß .die Abbiegung 333 durch .die Ausnehmung 33z hindurchgeht. Bei
auf »Schublade - geschlossen« eingestelltem Gangarthe#bel kann sich die' Abbiegung
333 über die Abbiegung 335 :hinwegbewegen, wenn die Schubladen geschlossen sind.
Bei allen Übrigen Stellungen des Gangarthebels 170 befindet sich die Abbiegung 335
in der Bahn der Abbiegung 333 und verhindert dadurch die Benutzung der Maschine
für einen Registriervorgang. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Hebeln
3z7 und 329 läßt eine Verstellung des Gangarthdbels auch, dann zu, wenn die
Abbiegung 333 sich in der Bewegungsebene der Abbiegung 335 befindet.
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Wie bereits erwähnt, müssen, wenn der Gangartliebel in die Stellung
»Schublade geschlossen« gebracht worden ist, beide Schubladen geschlossen werden,
um eine weitere Benutzung der Maschine zu ermöglichen. Durch diese Einstellung .des
Gangarthehels wird .der Hebel 327 so weit im Uhrzeigersinne gedreht, daß
die Abbiegung 333 über das obere Ende der Abbiegung 335 hinweggehen kann, wenn die
Schubladen geschlossen sind. Es ist bereits beschrieben worden, wie bei geöffneterSchublade
diezugehörigeHalteklinke durch die Klinke 178 (Fig. 7) in der unwirksamen Zage gehalten
wird, bis die Schublade geschlossen ist. Dies hat zur Folge, daß auch eine der @beiden
Stangen 195 und 196 in der angehobenen Stellung gehalten wird, in die sie .durch
die Schubstange i84 gebracht worden ist. Jede der Stangen 195 und i96 weist an ihrem
oberen Ende an. der vorderen,Kante eine Ausnehmung auf, in die ein Stift 336 (Fig.
4 und 7) des Hebels. 3a7 hineingreift. Wird also bei der Öffnung einer Schublade
eine der Stangen 195 oder 196 angehoben, so wird über den Stift 336 der Nebel
327 im Gegenzeigersinne aus der Stellung entfernt, die er nach Einstellung
des Gangartliebels 170 in die Stellung »Schu'blade I;esclilosäeTZ« eingenommen hat.
Infolgedessen wird die Abbiegung 333, anstatt über das obere Ende der Abbiegung
335 b-inwegzugehen, durch den oberen Teil der Abbiegung 335 angehalten, so daß die
Maschine gesperrt ist. Sobald die Schubladen geschlossen sind, fällt der Nebel
327 in die Stellung »Schublade beschlossen« zurück, in der die Ab@bieg,u.ng
333 über den oberen Teil der Abbiegung 335 hinweggehen-kann, wenn ein Maschinengang
begonnen wird.
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Bei .der Überführung des Gangarthebels 170iin die Stellung»Nul'Istellen«
schwenkt die auf der Welle 238 befestigte Hubscheibe 3z3 den Hebel 327 im
Gegenzeigersinne aus und hebt über den Stift 336 .die Stangen 195 und 196 an. Auf
diese Weise werden die beiden Schubladen ohne Bewegung der Hauptantriebsvorrichtung
geöffnet. In dieser Stellung des Gangarthebels sperrt die untere Hälfte,der Abbiegung
335 die Abbiegung 333 und verhindert dadurch die Durchführung eines Maschinenganges.
Wenn sich der Gangarthebel in der Stellung »Maschine gesperrt« befindet, liegt die
obere Hälfte der Abbiegung 335 in der Bahn der Abbiegung 333 und verhindert dadurch
die Durchführung eines Maschinenganges.
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Die auf .der Welle 238 befestigte Hubscheibe z39 (Fig. 5) dreht bei
.der Überführung des Gangarthebels in die Stellung »Nullstel'len« den Arm 24I (Fi.g.
6) in die Freigabestellung, so daß in dieser Stellung des Gangarth.ebels die Alarmvorrichtung
mittels des Hebels z37 an- oder abgestellt werden kann.