DE743503C - Verfahren zur Herstellung eines Hautkremes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Hautkremes

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DE743503C
DE743503C DEE52412D DEE0052412D DE743503C DE 743503 C DE743503 C DE 743503C DE E52412 D DEE52412 D DE E52412D DE E0052412 D DEE0052412 D DE E0052412D DE 743503 C DE743503 C DE 743503C
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starch
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gum arabic
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Josef Etbauer
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    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Hautkremes Erfindungsgemäß wird ein Hautkrem in der Weise hergestellt, daß in bekannter Weise in wäßriger Lösung verkleisterter Stärke ein adstringierender Stoff, wie Gummiarabikum, und ein weiterer kolloidaler Stoff, wie Gelatine. einverleibt wird und daß dem die verkleisterte Stärke enthaltenden Gemisch Reispuder 0. dgl. bei einer Temperatur zugesetzt wird, bei welcher eine Verkleisterung der zusätzlich eingeführten Stärke nicht erfolgt.
  • Durch die gemeinsame Verwendung von verkleisterter Stärke, Gummiarabikum u. dgl. und einem weiteren kolloidalen Stoff wird das gleichmäßige Eindringen in die Hautoberfläche und die Bildung eines die Haut spannenden Films erzielt, der infolge seiner Elastizität nicht zur Rißbildung neigt. Infolge des Gehaltes an unverkleisterter Stärke o. dgl. wird der bei Verwendung von Gummiarabikum, Gelatine, verkleisterte Stärke 0. dgl. allein enthaltenden Gemischen auftretende lästige Glanz vermieden.
  • Als Grundstoff für die in dem Krem enthaltene verldeisterte Stärke kommt in erster Linie Reismehl in Betracht. Dieses kann jedoch ganz oder teilweise durch Kartoffelmebl bZw. Kartoffelstärke oder Sago ersetzt werden.
  • Verkleistert bzw. aufgeschlossen wird die Stärke durch Kochen in Wasser, gegebenen falls unter Zusatz einer geringen Säuremenge, z. B. in Form von Essig. Ein Gehalt des cremes an Essig oder anderen adstringierend wirkenden Stoffen, wie Alaun oder essigsaure Tonerde, ist in bezug auf die Straffung der Gesichtshaut gtinstig. An Stelle von Gummiarabikum oder neben diesem kann z. B. Tragantgummi verwendet werden. Als weitere kolloidale Stoffe kommen außer Gelatine z. B.
  • Leinsamenabkochung oder Pektin und Pflanzenschleim in Betracht.
  • Dem Ihrem können als Weichmachungsmittel für die Haut noch Fettstoffe, wie Olivenöl und Kokosfett oder auch Glyzerin, sowie die au sich bekannten Duft- oder Farbstoffe, gegebenenfalls gelöst in einem organischen Lösungsmittel. wie Alkohol, sowie Konservierungsmittel, wie z. B. salicylsaures Natrium oder p-Oxybenzoesäuremethylester, zugesetzt werden.
  • An Stelle des dem Gemisch bei einer die Verkleisterung verhindernden Temperatur zugesetzten Reispuders können andere an sich bekannte Pudergrundlagen verwendet werden.
  • Der Krem kann in verschiedener Konsistenz hergestellt werden; unter Umständen ist ein Zusatz ron Alkohol zu der wäßrigen Emulsion günstig.
  • Beispiel I 100 g Reispuder werden mit 300 g destil-Jiertem Wasser ibis zum Lösen gekocht. In die praktisch klare Lösung werden 6 g Kokosfett heiß eingerührt, Hierauf werden 10 g Gummiarabikum in etwa 30 g Wasser gelöst und dem heißen Gemisch zugesetzt. Anschließend werden 12 g Gelatine unter Zusatz von etwas Wasser auf dem Wasserbad verflüssigt und in die heiße Masse eingerührt. Unter Rühren werden hierauf der noch warmen Masse 280 g Weinessig zugesetzt. Nach dem Erkalten wird die Masse vermischt mit 50 g Reismehl. die vor dem Einrühren mit etwa 50 g Wasser angeteigt worden waren. Dem fertigen Gemisch kann eine geringe Menge Rosenessenz einverleibt werden. Außerdem werden zweckmäßig 0,5 g p-Oxybenzoesäuremethylester zugegeben.
  • Beispiel 2 2,5 kg Reispuder werden in 10 1 Wasser; dem 1 Liter Weinessig zugesetzt ist, bis zur Erreichung einer pastenartigen Konsistenz ge-Koeht. Während des Kochens werden der Lösung unter Rühren 100 bis 150 g Kokosfett zugesetzt.
  • 150 g gummiarabikum werden in etwa o 35 1 Wasser, welches Nipagin enthält, aufelöst. Diese Lösung sowie ein Leinsamenextrakt, der erhalten wurder durch Aufkochen von 100 bis 150 g Leinsamen dmit 0,75 1 Wasser und Ausdrücken durch ein Tuch, werden der das verkleisterte Reismehl enthaltenden Lösung zugesetzt. Dann werden etwa 0,5 kg Reismehl mit wenig kaltem Wasser angerührt und dem die übrigen Komponenten enthaltenden Gemisch bei Zimmertemperatur oder wenig darüber unter starkem Rühren einverleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Hautkremes, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise iii wäßriger Lösung verkleisterter Stärke ein adstringierend wirkender Stoff. wie Gummiarabikum, und ein weiterer kolloidaler Stoff. wie Gelatine, einverleibt wird und daß dem die verlileisterte Stärke enthaltenden Gemisch Reispuder o. dgl. bei einer Temperatur zugesetzt wird, bei welcher eine Verkleister«ng der zusätzlich eingeführten Stärke nicht erfolgt.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Janistyn, Kosm. Prakt. II. 1937, 5. 270ff., 282, 230; Lex. der Kosm. Praxis, 1936. S. 367, 507.
DEE52412D 1939-04-07 1939-04-07 Verfahren zur Herstellung eines Hautkremes Expired DE743503C (de)

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