DE674899C - Verfahren zur Herstellung von hochviscosen waesserigen Dispersionen bituminoeser Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochviscosen waesserigen Dispersionen bituminoeser Stoffe

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DE674899C
DE674899C DEC53250D DEC0053250D DE674899C DE 674899 C DE674899 C DE 674899C DE C53250 D DEC53250 D DE C53250D DE C0053250 D DEC0053250 D DE C0053250D DE 674899 C DE674899 C DE 674899C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/05Alcohols; Metal alcoholates
    • C08K5/053Polyhydroxylic alcohols

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  • Polymers & Plastics (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von hochviscosen wässerigen Dispersionen bituminöser Stoffe Gegenstand des Patents 653 929 ist ein Verfahren zur Herstellung von hochviscosen wässerigen Dispersionen nach dem gebräuchlichen Dispergierverfahren, gemäß welchem den zu dispergier enden bituminösen Stoffen zwecks Erhöhung der Viscosität der aus ihnen herzustellenden Dispersionen vor der Dispergierung wasserlösliche Stoffe, wie Elektrolyte und Kohlehydrate, in geringer Menge und in so feiner Verteilung einverleibt oder in ihnen gebildet werden, daß die Teilchen der wasserlöslichen Stoffe kleiner sind als die Teilchen der bituminösen Stoffe in der fertigen Dispersion. Die in den Teilchen des dispergierten Stoffes enthaltenen Zusatzstoffe erzeugen einen osmotischen Druck, der größer ist als der osmotische Druck der kontinuierlichen Phase der mit ihnen erzeugten Dispersionen unmittelbar nach ihrer Herstellung, wodurch eine Absorption von Wasser aus der kontinuierlichen Phase seitens der dispersen Phase der mit den behandelten Stoffen erzeugten Dispersion hervorgerufen wird.
  • Die erforderliche feine Verteilung der wasserlöslichen Stoffe in den bituminösen Stoffen wird z. B. durch Anwendung von Kolloidmühlen erzielt. Als einzuverleibende wasserlösliche Zusätze kommen gemäß Hauptpatent beispielsweise Salze, wie Alkalichloride, -sulfate, -nitrate, -acetate u. dgl., Säuren, Hydroxyde und Rohrzucker in Betracht. Es hat sich nun gezeigt, daß auch andere als die im Hauptpatent besonders erwähnten wasserlöslichen Stoffe den zu dispergierenden bituminösen Stoffen zwecks Erhöhung der Viscosität der Dispersionen einverleibt werden können. Es handelt sich hierbei um mehrwertige Alkohole, wie Glycerin oder Glykol. Diese Stoffe können erwünschtenfalls auch zusammen mit den im Hauptpatent erwähnten Elektrolyten oder sonstigen wasserlöslichen Stoffen verwendet werden.
  • Weiter wurde gefunden, daß man an Stelle der molekular wasserlöslichen' Stoffe auch lyophile Kolloide, wie Gelatine oder Agar-Agar, verwenden kann, welche kolloidal wasserlöslich sind oder, ohne eigentlich wasserlöslich zu sein, doch eine -wesentliche Wasserabsorption aus der kontinuierlichen Phase durch die disperse Phase hervorrufen können, da sie in Wasser aufquellen oder gelatinieren. Bei Anwendung der letztgenannten Substanzen ist das erzielte osmotische Gleichgewicht mit dem als Donnan-Gleichgewicht bekannten Gleichgewicht vergleichbar.
  • Wie bereits im Hauptpatent erwähnt, kann es zwecks Erzeugung einer sehr beständigen Viscosität zweckmäßig sein, neben dem wasserlöslichen Stoff noch einen Stoff zuzusetzen, der speziell als Viscositätsstabilisator dient. Beispiele solcher Stabilisatoren sind Alkalisulfonate, Dammarharz und ähnlich wirkende Stoffe. Beispiel i Ein Erdöldestillationsbitumen venezolanischen Ursprungs, das bis zu einer Penetration von joc bei flüssigung 0,3 bis 25' 0,5 abdestilliert durch % Glycerin, Erhitzen worden z. B. auf ist, Rohglycerin, go wird bis nach i2o ° innig Vgr21 vermischt, worauf dieses Bitumen in einer ungefähr gleichen Menge i °/o Kaliumoleat und 0,05 °% Kaliumhydroxyd enthaltender wässeriger Lösung dispergiert wird.
  • Beispiel 2 Im Beispiel i wird ein Teil des Glycerins durch ein Alkalisalz ersetzt, z. B. o,2 °/o Glycerin und o,o2 °/o Natriumchlorid, bezogen auf das Gewicht des zu behandelnden Bitumens. Diese Stoffe werden vor ihrer Einverleibung in das zu behandelnde Material innig miteinander vermischt.
  • Beispiel 3 Im Beispiel i oder 2 wird das Glycerin, mit zugesetztem Salz oder ohne solches, mit öllöslichem Natriumsulfonat in einer Menge von o,oi % des zu dispergierenden Materials gemischt.
  • l> ` Beispiel q.
  • i % einer 2o°/oigen Gelatinelösung in Wasser wird verflüssigtem bituminösem Material der im Beispiel x erwähnten Art durch Mischen in einer Kolloidmühle einverleibt; die erhaltene Masse wird darauf in bekannter Weise dispergiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von hochviscosen wässerigen Dispersionen bituminöser Stoffe gemäß Patent 653 929, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusätze wasserlösliche, mehrwertige Alkohole, wie Glycerin oder Glykol, gegebenenfalls zusammen mit anderen wasserlöslichen Stoffen, oder in Wasser kolloidal lösliche oder mit Wasser quellbare oder gelatinierende Kolloide verwendet werden.
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