DE743072C - Universalwalzwerk, insbesondere zum Auswalzen breiter Bleche und Baender - Google Patents

Universalwalzwerk, insbesondere zum Auswalzen breiter Bleche und Baender

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DE743072C
DE743072C DED80941D DED0080941D DE743072C DE 743072 C DE743072 C DE 743072C DE D80941 D DED80941 D DE D80941D DE D0080941 D DED0080941 D DE D0080941D DE 743072 C DE743072 C DE 743072C
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DE
Germany
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rollers
pressure
rolling
rolls
edging
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Expired
Application number
DED80941D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Arens
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/08Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process
    • B21B13/12Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process axes being arranged in different planes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Universalwalzwerk, insbesondere zum Auswalzen breiter Bleche und Bänder Die Erfindung betrifft ein Universalwalzwerk mit angetriebenen Horizontalwalzen und einem vor oder hinter diesen angeorde neten Paar senkrecht stehender, ebenfalls angetriebener Stauchwalzen. Es ist bekannt, die senkrecht stehenden Stauchwalzen in einem selbständigen Gerüst vor oder hinter den Horizontalwalzen in beliebigem Abstand anzuordnen. Bei den meisten Universalwalzwerken, die für das Auswalzen von flachen Querschnitten, sogenannten Universaleisen, gebraucht werden, sind die senkrecht stehenden Stauchwalzen jedoch mit den Horizontalwalzen in einem gemeinsamen Gerüst angeordnet, um die senkrechten Stehwalzen möglichst dicht an die Horizontalwalzen heranzubringen, damit dünnes und breites Walzgut unter dem Druck der Stauchwalzen nicht ausknicken kann. Der ausfahrbare kleinste Abstand der Achsebene des Horizontalwalenpaares von der Achsebene des Stauchwalzenpaares liegt durch den Durchmesser der horizontalen Arbeitswalzen bzw. der zugehörigen Stützwalzen fest und ist infolge des größten Durchmessers, der für große Walzdrücke bestimmten Horizontalwalzen, auch verhältnismäßig groß. Von diesem Abstand hängt es aber ab, wie weit man mit dem Verhältnis von Breite zu Dicke des Walzgutes gehen kann, ohne daß ein Einknicken des Walzgutes unter dem Druck der Stauchwalzen zu befürchten ist.
  • Außerdem wird durch den Einbau der senkrechten Stauchwalzen und der Horizontalwalzen in ein und dasselbe Gerüst gegenüber der Anordnung der Stauchwalzen in einem selbständigen Gerüst die Länge der Horizontalwalzen erheblich vergrößert, so daß diese unter dem gleichen Walzdruck größeren Biegungskräften ausgesetzt werden und daher mit größerem Durchmesser ausgeführt werden müssen. Hand in Hand damit geht eine beträchtliche Vergrößerung des Gewichtes nicht nur der Horizontalwalzen, sondern auch des Gerüstes, so daß das Gesamtgewicht beträchtlich größer ausfällt, als wenn die Stauchwalzen außerhalb des Gerüstes der Horizontalwalzen in einem selbständigen Gerüst untergebracht werden.
  • Durch die Erfindung soll ein Universalwalzwerk geschaffen werden, das insbesondere für das Auswalzen von breiten Bändern und Blechen geeignet ist. Derartiges sehr breites und sehr dünnes Walzgut ist unter dem Druck der senkrechten Stauchwalzen in besonders hohem Maße der Knickgefahr ausgesetzt. Die bisher angewendete größtmögliche Heranrückung der senkrechten Stauchwalzen an die Horizontalwalzen durch Anordnung in dem gleichen Gerüst reicht hier nicht aus, um das Ausknicken des Walzgutes unter dem Druck der Stauchwalzen sicher zu verhindern.
  • Die Erfindung geht nun von derjenigen .Anordnung aus, bei welcher die angetriebenen senkrecht stehenden Stauchwalzen in einem selbständigen Gerüst vor oder hinter den Horizontalwalzen in beliebigem Abstand angeordnet sind, und besteht darin, daß den Stauchwalzen ein oder mehrere über die ganze Walzgutbreite hinwegreichende Druckivalzenpaare vor und nachgeordnet werden. Die Druckwalzen sollen im Gegensatz zu den Horizontalwalzen keine nennenswerte Arbeit leisten, sondern lediglich mit gewisser Druckwirkung das Ausknicken des Walzgutes unter dem Druck der Stehwalzen verhindern. Deshalb können die Druckwalzen mit einem wesentlich kleineren Durchmesser ausgeführt werden als die horizontalen Arbeits- oder Stützwalzen, und dementsprechend kann bei möglichster :@neinanderrückung der Druckwalzen und der Stauchwalzen ein kleinerer Abstand der Achsebenen der beiden Walzenpaare und damit eine größere Sicherheit gegen Ausknicken des Walzgutes unter dem Druck der Stauchwalzen erzielt werden.
  • Es' ist ein @#@'alzwerlc zur Herstellung von Universaleisen bekannt, bei dem die Dickenverminderung des Walzgutes auf ein Vierwalzengerüst mit einem Paar Senkrechtwalzen und einem Paar in der gleichen Ebene liegenden Waagerechtwalzen und ein davor oder dahinter angeordnetes Duogerüst verteilt ist. Für das Auswalzen dünner Bleche und Bänder ist diese Anordnung ungeeignet, weil die nicht über die ganze Walzgutbreite hinwegreichenden Walzballen der Waagerechtwalzen des Vierwalzengerüstes in dem Walzgut unerwünschte Eindrücke hinterlassen würden, ganz abgesehen davon, daß die Durchbildung des Vierwalzengerüstes für solch breites und dünnes Walzgut schwierig wäre und beim Übergang auf eine andere Walzgutbreite die Waägerecht-,valzen ausgewechselt werden müßten. Durch die beim Erfindungsgegenstand vorgesehene Vor- und Nachordnung der waagerecht liegenden Hilfswalzen wird es erst einwandfrei möglich gemacht, Hilfswalzen mit über die ganze Walzgutbreite hinwegreichenden Walzballen zu verwenden, wodurch Eindrücke in dem Walzgut durch die Hilfswalzen vermieden werden und das Wechseln von Walzen beim Übergang auf eine andere Walzgutbreite entfällt.
  • Die Erfindung bietet auch die 'Möglichkeit, normale Walzgutwerke nachträglich zu Universalwalzwerken für breites und dünnes Walzgut zu erweitern.
  • In die Anstellvorrichtung für die Druckwalzen wird vorzugsweise ein elastisches Glied zwischengeschaltet, das hei Überschreitung des zulässigen Höchstdruckes durch das Walzgut nachgibt. Dadurch wird verhindert, daß die Druckwalzen und ihre Anstellmittel, die nur für eine Druckwirkung bemessen sein sollen, die ausreicht, um das Ausknicken des Walzgutes zu verhindern, unzulässig beansprucht werden. Auf diese Gestaltung der _Anstellvorrichtung wird selbständiger Schutz nicht begehrt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt.
  • Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch die Anstellvorrichtung der Druckrollen.
  • Die waagerecht liegenden Arbeitswalzen i und 2 sowie die im vorliegenden Beispiel vorgesehenen Stützwalzen 3 und .4 sind in dem Walzgerüst 5 drehbar und anstellbar gelagert. Dieses Gerüst ist in allgemein bekannter Weise ausgeführt. Die mit 6 bezeichneten senkrecht stehenden Stauchwalzen sind in einem dem Gerüst 5 vor- oder nachgeordneten getrennten Gerüstkörper 7 gelagert. Die Stauchwalzen 6 werden, wie aus der Zeichnung ersichtlich, von oben her in bekannter Weise angetrieben. Ferner sind in dein Gerüstträger 7 entweder vor oder hinter oder vor und hinter dem Stauchwalzenpaar Druckwalzen 8 und 9 gelagert, die über die ganze Walzgutbreite hinwegreichen. Die oberen Druckwalzen 8 sind durch in der Abbildung 2 gezeigte Anstellvorrichtungen io entsprechend der Walzgutdicke anstellbar. Die Anstellung der Druckwalzen 8 erfolgt in Abhängigkeit von der Anstellung der Horizontalwalzen i durch eine elektrisch automatische Anstellvorrichtung. Im Gegensatz zu den Walzen i und 2 leisten die Druckwalzen 8 und 9 fast keine Verformungsarbeit. Sie können daher im Durchmesser wesentlich kleiner bemessen und daher besonders dicht an die Stehwalzen lieratigedrückt werden.
  • Um eine unbeabsichtigt starke Verforinungsarbeit durch die Druckwalzen 8 und 9 zu vermeiden, wird erfindungsgemäß eine Anstellvorrichtung benutzt, die bei Überschreiten des zulässigen Höchstdruckes nachgibt. Diese Anstellvorrichtung besteht aus einem Kolben i i, der mit seinem unteren Teil an die Walzenlagerung 12 der Druckwalzen 8 angeschlossen ist. Durch eine Gewindespindel 13 wird eine Mutter 14., die durch Nut und Längskeil in dem Kolben gegen Verdrehen gesichert ist, verstellt. Unter der Wirkung des bei b zugeführten Druckwassers senkt sich der Kolben i i, bis sein Teil i ja auf die Mutter 14 aufsetzt, wodurch die Arbeitsstellung der Druckwalze 8 bestimmt werden kann. Wird der Druck, den die Druckwalzen auf das Walzgut ausüben, zu groß, dann geben die Druckwalzen 8 nach, dadurch, daß der auf den Kolben i i wirkende Flüssigkeitsdruck überwunden und Druckwasser zurückgedrückt wird. Das Druckwasser kann wechselweise vpn zwei Seiten auf den Kolben wirken. Durch Zuführung von Druckwasser bei c -wird der Kolben i i mit der Walzenlagerung und den Druckwalzen 8 angehoben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Universalwalzwerk mit angetriebenen Horizontalwalzen und einem vor oder hinter diesen angeordneten Paar senkrecht stehender, ebenfalls angetriebener Stauchwalzen, die in einem selbständigen Gerüst vor oder hinter den Horizontalwalzen in beliebigem Abstande angeordnet sind, insbesondere zum Auswalzen breiter Bleche und Bänder, dadurch gekennzeichnet, daß den Stauchwalzen (6) ein oder mehrere über die ganze' Walzgutbreite hinwegreichende Druckwalzenpaare (8, 9) vor-und nachgeordnet sind.
  2. 2. Universalwalzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Anstellv orrichtung der Druckwalzen (8, 9) ein elastisches Glied zwischengeschaltet ist, das bei Überschreitung des zulässigen Höchstdruckes durch das Walzgut nachgibt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 286 488, 255 25i; USA.-Patentschriften ..... Nr. 1 156 986, i oo2 9o6; österreichische Patentschrift , , Nr. 77 893.
DED80941D 1939-08-01 1939-08-01 Universalwalzwerk, insbesondere zum Auswalzen breiter Bleche und Baender Expired DE743072C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE286488C (de) *
DE255251C (de) *
US1002906A (en) * 1910-04-19 1911-09-12 Athol Morton Miller Roller-mill.
US1156986A (en) * 1914-08-14 1915-10-19 William A Dunn Rolling-mill.
AT77893B (de) * 1916-01-19 1919-08-25 Johann Dr Ing Puppe Verfahren zur Herstellung von Universaleisen.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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