DE742998C - Heftvorrichtung zum Eintreiben von Klammern verschiedener Drahtbreiten - Google Patents

Heftvorrichtung zum Eintreiben von Klammern verschiedener Drahtbreiten

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DE742998C
DE742998C DER108908D DER0108908D DE742998C DE 742998 C DE742998 C DE 742998C DE R108908 D DER108908 D DE R108908D DE R0108908 D DER0108908 D DE R0108908D DE 742998 C DE742998 C DE 742998C
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staples
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stapling device
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DER108908D
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METALLWARENFABRIK
Endl & Schlichtinger
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METALLWARENFABRIK
Endl & Schlichtinger
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Heftvorrichtung zum Eintreiben von Klammern verschiedener Drahtbreiten Bekanntlich werden je nach dem Material des zu verheftenden Gutes die Heftklammern in verschiedenen Drahtbreien und -stärken erzeugt. Die Drahtdimensionen betragen bei den gebräuchlichsten Sorten 0,50 X o,4omnn, 0,70 X 0,45 mm, 0,70 X 0,55 mm und 0,76 X OAoanrn, wobei jede dieser vier Sorten in drei verschiedenen Höhen der Klammernschenkel, nämlich 6 mm, 8 mm und i o m@m, erzeugt wird. Da es einerseits unbequem ist, für jede einzelne Sorte von Heftklammern einen .eigenen Heftapparat verwenden zu, müssen, andererseits trotz größter Aufmerksamkeit von Seiten der Benutzer Irrtümer und Verwechslungen beim Nachfüllen bzw. hinführen von Klammerstäbchen in die Apparate möglich sind, wodurch eine Verstopfumg oder sogar eine Unbrauchbarmachung dies Heftgerätes erfolgen kann, wurden bereits-Ilammernheftvori-ichtüngen vorgeschlagen, die zum Verheften von Klammern verschiedener Breite eingerichtet sind.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen enthält die Einrichtung gemäß der Erfindung- keinen Mechanismus und keine Federn oder federnde Teile, die, sei es dumch normalen Verschleißoder :Ermüdung, sei es durch unsachgemäße. Behandlung o. dgl., in ihrer Funktion aussetzen und so zu Störungen beim Verheften der Klammern, ganz gleich welcher Breite, führen. Vielmehr wird die Verheftuie vom, Heftklammern verschiedener Breite lediglich durch einen einzigen starren, dabei nicht zusätzlichen Bestandteil, nämlich ein. der Höhe nach gebogenes Stempelmes@ger von der Stärke gleich der geringsten Klammernbreite, ermöglicht.
  • Die zeidhnumrg veranschaulicht eine Auisführrungsform der Einrichtung gemäß der Erfindung in: Abb. i und z in einem Vertikal-und einem Horizontalschnitt und in Abb.3 fin einem Vertikalschnritt in größerem Maßstab. In: Abb-.4 säend die in. der Eianleitung erwähntem vier Querschnitte durch die Klammerndrähte und Zn Abb. 5-dce erwähnten drei Klammernhöhen im Schema gezeigt.
  • In Abb. i bis 3 ist mit i der Stempel (Treiber oder Stößel) bezeichnet, der mittels einer Schraube a oder einer Ausnebmung im Stößel da-s Stempelmesser 3 trägt und im Oberteil des Heftapparates, z. B. in einer Führung 4, niederdrückbar ist. Das Messer 3 selbst isst zwischen der Stirnfläche 5 des Oberteiles 8 und der an diesem befestigten Deckplatte 6, z. B. in einer Ausnebmu,ng 7 der letzteren, geführt. Erfindungsgemäß besitzt der so gebildete vertikale Führungskanal eit:e Tiefe gleich der größten üblichen Klammernbreite, z. B. o,76 mm, das Messer 3 dagegen eine Stärke gleich der geringsten Klammernbreite, z. B. o,5omm, wobei das Messerende der Deckplatte 6 unmittelbar benachbart ist, während das Messer mit seiner Rückenseite sich gegen die Stirnfläche 5 abstützt. Diese Abstützung kann auf verschiedene Weise, z. B. durch Ansätze (Ve#räprünge) zier Rückenseite des Messers, erfolgen. Besonders günstig ist gemäß Abb. i bis 3 das Messer von einem Messerblatt gleichmäßiger Stärke gleich der Mindestklammernbreite, z. B. o,5o mm, gebildet und von oben nach unten vorc,#-ärtsgebogen, zweckmäßig konkav gekrümmt, so daß es mit der Rückenseite oben an der Stirnseite 5 anliegt, mit der Schneide aper vorn im Kanal bzw. längs der Deckplatte niedergeht. Hinten ist die Messierkante in der bekannten Welse abgeschrägt, um beim Abtrennen der jeweils vordersten Klammer des durch die Klammerfeder gemäß Pfeil i i vorwärts gedrückten Klammernstäbchens 9 gegenüber der nächsten (zweiten) Klammer leicht abzugleiten.
  • Beim Niederdrücken dies Stempels i trifft das herabgehende Messer 3 mit seiner im Führungskanal vorn gelegenen unteren Endfläche au---- chließl:ich auf die vorderste Klammer auf, selbst wenn diese schmal bzw. von der geringsten Breite, z. B. o,5omm, ist, ohne, wegen der diese nicht überschreitenden Stärke (o,5omm), die nächste Klammer mitnehmen zu können; das weitergesenkte Messer schiebt die abgetrennte Klammer unter Zurückdrängen des federbelasteten Klammernstäbchens 9 abwärts. Bei breiteren Klammern, z. B. 0,70 mm usw., wird naturgemäß um so Weniger die nächste Klammer vom schmaleren Messerende getroffen werden können. Auf diese Weise lassen sich mit einem einzigen Heftapparat die eingangs genannten vier Klammernsorten, jede in drei verschiedenen Schenkelhöhen, sowohl bei dünnem Heftgut als auch bei starkem Heftgut einwandfrei verheften.
  • Selbstverständlich können auf Grund dieser Erfindung außer der eingangs angeführ6en Gruppe von Heftklammern mit dem gemeinsamen Innenkaliber von i r,8 mm auch andere Klamm.ernsoirten von unterschiedlicher Breite mit einem beliebigen gemeinsamen Innenkalibermaß in einem einzigen Heftapparat, auf den. das betreffenc1e Klammerninnenkaliber paßt, verheftet werden.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch größte Einfachheit und Unempfindlichkeit aus, da Federn Und federnde Teile nicht vorhanden sind. Das Stempelmesser kann von jedm Laien mit Leichtigkeit aus- und wieder eingebaut werden,-wenn überhaupt ein Eingriff an dein Apparat vorgenommen werden mu'ß. Ohne Mehrkosten bei der Erzeugung wird gegenüber den Apparaten, die nur das Verheften von Klammern einer einzigen Drahtbreite gestatten, ein Universalapparat geschaffen, der das Verheften beliebig breiter Klammern ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heftvorrichtung zum Eintreiben von Klammern verschiedener Drahtbreiten; b -kennzeichnet durch ein der Hähe nach gebogenes Stempelmesser (3) von der Stärke gleich der geringsten Klamm@ernbreite, das am oberen Ende mit der Rückseite an der Stirnfläche (5) der Stempelführung (8) anliegt, mit dem unteren Ende aber sich an der Deckplatte (6) abstützt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden deutsche Patentschriften ..... Nr. 654 748, 154 96o der Zweigstelle Österreich; U SA: Patent.schrif ten ........ N r. 96 i 213, 1945377.
DER108908D 1940-12-07 1940-12-07 Heftvorrichtung zum Eintreiben von Klammern verschiedener Drahtbreiten Expired DE742998C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE154960C (de) *
US961213A (en) * 1908-01-07 1910-06-14 Fredrick Herbert Crabtree Machine for fastening paper and the like.
US1945377A (en) * 1933-10-25 1934-01-30 Charles B Goodstein Stapling machine
DE654748C (de) * 1935-04-25 1937-12-30 Fridolin Polzer Heftmaschine

Patent Citations (4)

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