DE872393C - Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann, um eine versenkt liegende Aufstellungs-moeglichkeit fuer eine Schreibmaschinefreizulegen - Google Patents
Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann, um eine versenkt liegende Aufstellungs-moeglichkeit fuer eine SchreibmaschinefreizulegenInfo
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- DE872393C DE872393C DES24832A DES0024832A DE872393C DE 872393 C DE872393 C DE 872393C DE S24832 A DES24832 A DE S24832A DE S0024832 A DES0024832 A DE S0024832A DE 872393 C DE872393 C DE 872393C
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Description
- Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann., um eine versenkt liegende Aufstellungsmöglichkeit für eine Schreibmaschine freizulegen Die Erfindung bezieht sich auf einen Schreibtisch mit versenkbarer Schreibmaschinenstützplatte und einer Füllplatte, welche den durch die Arbeitslage der Schreibmaschine bedingten Ausschnitt der Tischfläche ausfüllt, wenn die Schreibmaschine sich in der versenkten Nichtgebrauchslage bzw. Nichtarbeitslage befindet.
- Für die bekannten Schreibtische dieser Art ist einmal kennzeichnend, daß die Füllplatte in ihrer @Tichtgebrauchsstellung über die Arbeitsfläche des Schreibtisches hinausragt. Zum anderen muß bei der Bemessung der Größe des Ausschnittes der Raum berücksichtigt werden, der durch die Verschwenkeinrichtung während des Verschwenkens in Anspruch genommen wird. Die Folge ist, daß die Fläche des Tisches, die sich .hinter dem Ausschnitt befindet, verhältnismäßig schmal ist und sich zur Ablage von Akten usw. nicht eignet. Darüber hinaus besteht bei allen Einrichtungen, bei denen bei Betätigung der Heb- und Senkeinrichtung der Maschinenstützplatte automatisch auch die Füllplatte gesteuert wird, die Gefahr, daß sich infolge des häufigen Gebrauchs und des ziemlich erheblichen Gewichts der Schreibmaschine Klemmerscheinungen einstellen, die die Mechanik vorzeitig unbrauchbar werden lassen.
- Aus dieser Überlegung heraus ist der Erfindungsgedanke entstanden, der im wesentlichen darin besteht, daß die Füllplatte für den Ausschnitt der Tischfläche unabhängig von der Heb- und Senkeinrichtung für die Sehreibmaschinenstützplatte derart angeordnet und ausgebildet ist, daß sie sich bei Nichtgebrauch außerhalb des Bereichs der Resttischflächenebene befindet.
- Die Unabhängigkeit der Füllplatte von der Heb-und Senkeinrichtung der -Maschinenstützplatte stellt nicht nur eine wesentliche Vereinfachung und damit Verbilligung dar, sondern es ergibt sich nunmehr unschwer die Möglichkeit, den Ausschnitt erheblich zu verkleinern, so daß die hinter :dem Ausschnitt verbleibende Fläche des Tisches bequem zur Ablage von Akten u. dgl. ausgenutzt werden kann.
- Ein weiterer Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß die Sicht in keinerWeise behindert wird. Das ist insbesondere dann als zweckmäßig anzusehen, wenn mehrere Schreibtische dieser Art in einem Raum aufgestellt sind.
- Die Anordnung und Führung der Füllplatte läßt sich in verschiedener Weise durchführen. Als besonders zweckmäßig hat sich eine Anordnung erfindungsgemäß erwiesen, bei welcher der Raum unter der Schreibtischfiäche, und zwar hinter dem Ausschnitt, zur Unterbringung der Füllplatte ausgenutzt wird. Bei :dieser erfindungsgemäßen Anordnung fäßt sich die Durchbildung so wählen, daß zweckmäßig mit Weichen ausgestattete nutenartige Führungen od. dgl. vorgesehen sind, welche die Überführung der Füllplatte aus der Arbeitslage in die Nichtgebrauchslage und umgekehrt ermöglichen.
- Es liegt aber auch durchaus im Rahmen der Erfindung, daß man die Füllplatte ohne besondere Führungseinrichtung ähnlich wie einen Schubkasten in den Unterbringungsraum innerhalb des Schreibtisches einführt oder die Füllplatte seitlich am Schreibtisch aufhängt usw.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispieles. Es zeigt Fig. i einen Schreibtisch, dessen .Mittelteil als Schreibmaschinentisch dient, in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 in größerem iMaßstab die Führungsnuten für die Füllplatte, Fig. 3 einen Schnitt durch die Weichenanordnung, Fig. 4 einen Teil der Füllplatte in Ansicht von oben, Fig. ? eine Führungsweiche aus Federstahl in Ansicht, Fig. 6 eine andersartige Ausbildung der Führungsweiche.
- Bei dem Schreibtisch -iio ist die Tischplatte ri mit einem Mittelausschnitt 1I2 versehen. Dabei ist ein beweglicher Plattenteil 113 vorhanden. Dieser kann wahlweise in die Ebene der Tischplatte i i eingeschwenkt werden, um den Ausschnitt i2 zu verschließen. Er kann aber andererseits auch, wie in Fig. i und 2 der Zeichnung erkennbar ist, in eine Lage parallel zu der Tischplatte m und unterhalb des hinteren feststehenden Teils iia derselben gebracht werden. In dieser letztgenannten Lage des Plattenteils 13 kann die Schreibmaschinenplatte 14 in ihre Betriebslage gebracht und zum Aufstellen einer Schreibmaschine 1r-5 benutzt werden. Wird die Schreibmaschine nicht mehr benutzt, so kann sie gegebenenfalls mit der Platte 14 zurückgeschwenkt oder abgesenkt werden, um dann in der eingangs geschilderten Weise durch den Plattenteil 113 den Ausschnitt 12 wieder zu verschließen. An dem beweglichen Plattenteil 13 sind auf der rechten und linken Seite Führungsleisten r6 angebracht, die die Führungszapfen 17 und 18 tragen. Diese Zapfen 17 und 18 sind, wie in Fig. 4 der Zeichnung erkennbar ist, verschieden lang; die vorderen Zapfen 17 sind kürzer als die hinteren Zapfen .18. Befindet sich die bewegliche Platte >13 in dem Ausschnitt- 12 der festen Tischplatte i i, so liegen die Führungszapfen 1,7, 18, die selbstverständlich auch als Rollen oder in irgendeiner sonstigen Weise ausgebildet sein können, in den oberen waagerechten Führungsnuten ig, die zur Verdeutlichung ebenso wie die übrigen Nuten in Fig. 2 der Zeichnung durch senkrechte Schraffierung hervorgehoben sind. Parallel zu den Nuten ig, jedoch etwas niedriger, und zwar etwas unterhalb der festen Tischplatte i i, sind die ebenfalls waagerecht verlaufenden Führungsnuten 2o angebracht, die bis zur Rückwand des Schreibtisches durchgeführt sind.
- Die Führungsnuten ig und t2o sind durch schräg liegende Nutenteile 21 und z2 miteinander verbunden. In jedem dieser Nutenteile ist eine Weiche 23 bzw. 24 angeordnet, die entsprechend Fig. 2 und 5 der Zeichnung aus einer einfachen Blattfeder bestehen kann, welche mit einem Winkelstück 2:5 zur Befestigung in der Seitenwand der Führungsnute versehen ist. Durch die Weichen 23 und 24 werden die schräg liegenden Verbindungsnuten a:i und n23 in zwei parallel zueinander liegende Führungskanäle Zia, 2iib und 22a, 22b unterteilt. Die Weichen 2.3, 24 sind dabei so ausgebildet, daß sie oben und unten in den Führungsnuten :rg und 2o: anliegen. Die WeichenL4 rechts und links des Ausschnittes 12 liegen, wie Fig. 3 zeigt, weiter auseinander als die Weichen 23, so daB die kurzen Führungszapfen 17 beim Verschieben der Füllplatte an den hinteren Weichen 24 ungehindert vorbeigleiten können. Die Weichen 123 und 24 können aber gleich weit voneinander entfernt sein, wenn die Weichen 2@4, wie in Fig. 5 ersichtlich ist, mit Ausschnitten 24a versehen sind. Diese Ausschnitte 24a sind ebenfalls so tief, daß die kurzen Führungszapfen 17 die verbleibenden Weichenzungen a,qP nicht mehr berühren.
- Bei der vorbeschriebenen Anordnung und Ausbildung der Weichen kann die Füllplatte @ii3 aus ihrer in Fig. 2 dargestellten Lage vorgezogen werden, wobei zunächst die Zapfen 17, wie schon erwähnt wurde, an den Weichen 24 ungehindert vorbeigleiten. Dagegen werden durch die kurzen Zapfen ii7 die Weichen t23 an ihrem unteren Ende angehoben. Gleichzeitig werden durch dieZapfen i8 die hinteren Weichere 24 in gleicher Weise verschwenkt. Nach hinreichend weitem Vorziehen der Platte -13 schwingen schließlich die W@eiChen 23 und 24 wieder in ihre Ausgangslage zurück. Wird darauf die Füllplatte 1_3 zurückgeschoben, so hindern die unteren Zungen der Weichen i2,3 und 24 eine Zurückbewegung in der Ebene der Nuten 20. Die Zapfen 17 und 18 gleiten vielmehr an den Weichen 23 und 24 aufwärts. Bei der Weiterbewegung bilden diese zwangsläufig eine Brücke über die schräg liegenden Verbindungsnuten 2.ib und 2121'. Auf diese Weise gelangt also die Füllplatte 113 in die Ebene der Schreibtischplatte .i.i. Der Ausschnitt,i2 wird also, solange die Schreibmaschine 15 nicht benutzt werden soll, durch die Füllplatte verschlossen, so. daß der Schreibtisch eine im wesentlichen glatt durchgehende Arbeitsfläche aufweist.
- Soll die Schreibmaschine wieder in die (Gebrauchslage gebracht werden, so wird die Füllplatte zunächst etwas nach vorn gezogen. Die Führungsrollen öder Zapfen 17 und 18 stoßen bei dieser Bewegung bald vor die oberen Zungen der Weichen 23 und 24.. Sie gleiten dann durch die schräg liegenden Verbindungsnuten gilb und 22b abwärts, bis sie in die Ebene der unteren Führungsnuten 12o kommen. Bei Erreichung dieser Höhe kann dann die Füllplatte 13 ungehindert nach (hinten geschoben werden in die in Fig. 2 ider Zeichnung dargestellte Lage.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann. um eine versenkt liegende Aufstellungsmöglichkeit für eine Schreibmaschine freizulegen, dadurch gekennzeichnet, :daß der starre Plattenteil (13) unabhängig von der Schreibmaschinenstützplatte (r4) derart angeordnet und ausgebildet ist, daß er sich bei Nichtgebrauch außerhalb des Bereichs der Resttischflächenebene (ri) befindet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Plattenteil (13) wahlweise in der. Ebene der Tischplatte (i i) und einer etwas tiefer liegenden parallelen Ebene in entsprechend angeordneten Nuten (19, 2o) geführt ist, wobei die in den verschiedenen Ebenen liegenden Führungsnuten (ig und 2o) durch geeignete Führungsbahnen (21, 22) miteinander verbunden sind, derart, daß der bewegliche Plattenteil (r3) beliebig aus einer Ebene in die andere parallele Ebene gehoben oder abgesenkt werden kann.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die waagerechten oberen und unteren Führungsnuten (r,9, 2o) verbindenden Nutenteile (21, 122) schräg verlaufen und mit eingebauten Weichen (23,24) versehen sind. q..
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigt verlaufenden Nutenteile (zi, 22) durch die Weichen (23, 24.) in eine absteigende (211b, '212b) und eine aufsteigende Führungsbahn (eia, 22a) unterteilt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichen (23, 24.) so ausgebildet sind, daß sie bei der Aufwärtsbewegung, des beweglichen Plattenteils (13) den absteigenden Nutenteil (gib, 22b) überbrücken und bei derAbwIrtsbewegung den aufsteigenden Nutenteil (21a und 1212a) begrenzen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Weichen (23, 2.4) so ausgebildet sind, daß sie selbsttätig wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen ti bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Stützzapfen (18) des beweglichen Plattenteils (13) länger ausgebildet sind als die vorderen (17) und daß andererseits die hinteren Weichen (24) um so viel weiter auseinanderstehen als die vorderen (23), so daß sie den freien Durchgang der vorderen Stützzapfen (17) nicht behindern. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichen (23, 2q.) aus Blattfedern bestehen, deren frei federnde Enden in der Strecklage an der oberen Begrenzung der oberen Nuten (i9) bzw. der unteren Begrenzung der unteren Nuten (2o) anliegen. g. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Weichen (23, 24.) aus starren Leisten (26r) bestehen, die um waagerechte Zapfen (27) schwenkbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24832A DE872393C (de) | 1951-09-18 | 1951-09-18 | Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann, um eine versenkt liegende Aufstellungs-moeglichkeit fuer eine Schreibmaschinefreizulegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE872393C true DE872393C (de) | 1953-03-30 |
Family
ID=7478057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24832A Expired DE872393C (de) | 1951-09-18 | 1951-09-18 | Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann, um eine versenkt liegende Aufstellungs-moeglichkeit fuer eine Schreibmaschinefreizulegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE872393C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140321B (de) * | 1958-01-18 | 1962-11-29 | Soennecken Fa F | Schreibtisch mit Plattenausschnitt |
| US4828342A (en) * | 1988-10-03 | 1989-05-09 | Alexander Stefan | Convertible computer desk |
| US6846052B2 (en) * | 2001-04-05 | 2005-01-25 | Sligh Furniture Company | Desk with concealed keyboard well |
-
1951
- 1951-09-18 DE DES24832A patent/DE872393C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140321B (de) * | 1958-01-18 | 1962-11-29 | Soennecken Fa F | Schreibtisch mit Plattenausschnitt |
| US4828342A (en) * | 1988-10-03 | 1989-05-09 | Alexander Stefan | Convertible computer desk |
| US6846052B2 (en) * | 2001-04-05 | 2005-01-25 | Sligh Furniture Company | Desk with concealed keyboard well |
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