DE590445C - Schubkastenfuehrung - Google Patents
SchubkastenfuehrungInfo
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- DE590445C DE590445C DEE41877D DEE0041877D DE590445C DE 590445 C DE590445 C DE 590445C DE E41877 D DEE41877 D DE E41877D DE E0041877 D DEE0041877 D DE E0041877D DE 590445 C DE590445 C DE 590445C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
- A47B88/49—Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts
Landscapes
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
3. JANUAR 1934
. REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34i GRUPPE 2Ooi
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1931 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Schubkastenführung mit an ortsfesten Stützen verschiebbaren
winkelförmigen Schienen, die ihrerseits den Schubkasten verschiebbar tragen und ihn in herausgezogener Lage unterstützen.
Bei den bekannten Schubkastenführungen dieser Art bestehen die ortsfesten Stützen aus
Führungsleisten, welche so lang sind wie der Schubkasten und welche an ihrer Oberseite
die verschiebbaren Schienen tragen, die ihrerseits den Schubkasten aufnehmen. Die Schienen
haben an einem Ende rohrförmige Klammern, die die ortsfesten Leisten verschiebbar
umfassen und die Verschiebung der Schienen begrenzen. Die Leisten können nur. an ihren
Enden an dem Schrankgestell befestigt werden, und zwar muß man vorher die verschiebbaren
Schienen an ihnen anbringen. Gegenüber dieser bekannten Bauart zeichnet sich der
Erfindungsgegenstand durch größere Einfachheit, geringeren Platzbedarf und leichtere Anbringbarkeit
aus, und zwar läßt sich die neue Schubkastenführung sehr leicht an bereits hergestellte Schränke anordnen.
Das Neue besteht im wesentlichen in der Bauart der ortsfesten Stütze, welche erfindungsgemäß
aus einer senkrechten Platte mit einem oberen seitlich und dann abwärts gerichteten
Flansch besteht, der den senkrechten Schenkel der Schiene gleitbar umfaßt und deren Auswärtsverschiebung begrenzt, während
der waagerechte Schenkel der Schiene auf einer waagerechten Abbiegung der Platte
ruht, welche mit einem aufwärts ragenden Flansch gegen die Außenkante des waagerechten
Schenkels der Schiene anliegt. Ferner ist an dem vorderen Ende des waagerechten
Schenkels der Schiene eine aufwärts ragende Zunge angeordnet, welche hinter eine Führungskante
am Boden des Schubkastens faßt, um die Seitenwand des Schubkastens in Gleiteingriff
mit dem senkrechten Schenkel der Schiene zu halten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist ein Querschnitt durch einen Schrank, welcher mit mehreren Schubkästen
versehen ist, die mit der neuen Schubkastenführung ausgerüstet sind.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i.
Abb. 3 und 4 zeigen schaubildlich die beiden Teile, aus denen die Schubkastenführung
besteht.
Die beiden Teile,,· aus denen die Schubkastenführung
besteht, können in verschiedener Weise aus irgendwelchem Baustoff hergestellt
werden. Vorzugsweise stellt man jedoch diese Teile aus geflanschten Blechstreifen
her, denn eine derartige Herstellung der Teile ist äußerst billig, während die Teile
selbst efn geringes Gewicht haben und trotzdem über eine genügende Festigkeit verfügen.
Die Schubkästen· können in irgendeinem be-
liebigen Gestell, wie z. B. einem Tisch, einem Schreibtisch, einem Schrank o. dgl. angeordnet
sein. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schubladenführung an einer
Kommode angeordnet, deren Seitenwände mit io bezeichnet sind. An der Innenseite
jeder Seitenwand ist eine senkrechte Leiste Ii befestigt und" die Schubkästen 12 sind
zwischen diesen Leisten verschiebbar angeordnet. Die neuartige Schubkastenführung
besteht aus einem ortsfesten Teil 13, welcher an der senkrechten Leiste 11 befestigt wird
und einem beweglichen Teil 13', welcher im
Querschnitt winkelförmig ist und lose an der unteren Kante des Schubkastens angeordnet
wird.
Der ortsfeste Teil besteht aus einer flachen Platte, welche Löcher 14 zum Einsetzen von
Holzschrauben o. dgl. hat, damit man die Platte an der senkrechten Leiste 11 befestigen
kann. Ein seitlich abgebogener Flansch 15 dient als Versteifungsglied der Platte 13 und
kommt gegen eine Kante der senkrechten Leiste zu liegen. Aus der senkrecht angeordneten
Platte 13 ist ein waagerechter Stützflansch 16 herausgebogen. Das untere Ende
dieses Stützflansches 16 ist mit einem kleinen aufwärts ragenden Teil 17 versehen, dessen
: Oberkante rückwärts schräg nach abwärts verläuft und mit der Horizontalen ungefähr
einen Winkel von 150 bildet. Etwas hinter diesem Stützflansch 16 und oberhalb desselben
ist ein schmaler Druckflansch 18 aus der senkrechten
Platte herausgebogen. Durch diesen Druckflansch entsteht in dem oberen Teil der
Platte 13 ein Ausschnitt 19. Der äußere Rand
des Druckflansches ist mit einem abwärts ragenden Flansch 20 versehen, der ähnlich so
ausgebildet ist wie der Flansch 17. Der äußere Rand des Flansches 20 ragt schräg
nach hinten und abwärts und liegt' parallel zu der Kante des Flansches 17.
Der bewegliche Teil 13' wird von dem Stützflansch 16 des Teiles 13 getragen, und
zwar; ist er. zwischen den Flanschen 16 und 18
verschiebbar angeordnet. Dieser bewegliche Teil 13' besteht aus einem Blechstreifen, welcher
im Querschnitt winkelförmig ist und einen waagerechten Schenkel 25 sowie einen senkrechten Schenkel 26 hat. An dem vorderen
Ende des waagerechten Schenkels 25 sind zwei aufwärts ragende Ansätze 37, 38
angeordnet und ein Ansatz 38' ist an dem hinteren Ende des senkrechten Schenkels 26
vorgesehen. Die Höhe des Schenkels 26 ist genau so groß wie der senkrechte Abstand
zwischen den Flanschen 16 und 18 und die
Breite des Schenkels 25 ist ungefähr so groß wie der Abstand zwischen dem Flansch 17
und der Außenfläche der Platte 13. Ein Stützglied 41 ist an der senkrechten Leiste 11 unmittelbar
unter dem waagerechten Stützflansch 16 befestigt, um diesen Flansch zu
unterstützen und um auch das verschiebbare Glied 13' und die Schublade 12 zu stützen.
Um die neuartige Schubkastenführung anzubringen, werden die eben beschriebenen beiden
Teile an jeder Seite einer Schublade angeordnet; diese Teile müssen selbstverständlich
entsprechend ausgebildet sein, sind jedoch grundsätzlich einander gleich. Im folgenden
sei lediglich die Anbringung und Wirkungsweise einer an einer Seite eines Schubkastens
angeordneten Führung beschrieben. Die Führung an der anderen Seite des Schubkastens
ist genau dieselbe. Nachdem die Platte oder das Stützglied 13 an der senkrechten Leiste
11 befestigt worden ist, wird die Schiene 13'
rückwärts geneigt und zwischen den Flansch 16 und den Flansch 18 eingesetzt, derart, daß
der Flansch 20 den oberen Rand des senkrechten Schenkels 26 umgibt, während der
Flansch 17 mit der Außenkante des waagerechten Schenkels 25 in Eingriff gerät. Hierauf
wird dann durch Verschiebung der Schiene 13' diese mit dem Teil 13 verriegelt
und kann nur dann wieder entfernt werden, indem man die Schiene 13' rückwärts kippt,
damit sie außer Eingriff mit den Flanschen 17 und 20 gerät. Der Schubkasten wird lose mit
seiner unteren Längskante in die winkelförmige Schiene 13' eingesetzt. An der Unterseite des Bodens des Schubkastens wird eine
Leiste 29 befestigt, welche als Anschlag dient, um ein vollständiges Herausziehen des Schubkastens
aus der Schiene 13' zu verhüten. Diese Leiste 29 kommt beim Herausziehen des
Schubkastens mit ihrem vorderen Ende 35 gegen den aufwärts ragenden Ansatz 37 zu
liegen und damit ist eine weitere relative Verschiebung zwischen der Schiene 13' und
dem Schubkasten beendigt. Der Ansatz 38' verhütet nun die vollständige Herausziehung
der Schiene 13' aus dem Stützglied, denn der Anschlag 38' kommt beim Herausziehen der
Schiene 13' gegen den Flansch 20 zu liegen. In der Seitenwand des Schubkastens ist eine
Nut 36 angeordnet, in welche der Flansch 20 hineinragt, um eine Reibung zwischen diesem
Flansch und der Seite des Schubkastens zu verhüten. Die aufwärts ragende Zunge 38
dient als zusätzliche Führung des Schubkastens und kommt hinter eine Führungskante 40 an der unteren Seite des Schubkastens
zu liegen, so daß durch die Zunge 38 die Seitenwand des Schubkastens gegen den senkrechten Schenkel 26 der Schiene 13' gehalten
wird. Beim Herausziehen des Schubkastens gleitet dieser zunächst in der Schiene 13' und dann beginnt die Schiene sich in dem
ortsfesten Stützglied 13 zu verschieben. Dieses tritt ein, wenn das vordere Ende35
der Leiste 29 gegen den Anschlag 37 stößt, dann verschiebt sich nämlich die Schiene 13'
zusammen mit dem Schubkasten, bis der Ansatz 38' gegen den Flansch 20 anstößt. Beim
Schließen des Schubkastens verschiebt sich dieser zuerst in der Schiene 13', bis die Vorderwand
des Schubkastens mit dem Ansatz 38 in Eingriff gerät, dann verschiebt sich der Schubkasten zusammen mit der Schiene 13',
so daß die letztere sich relativ zum ortsfesten Stützglied 13 in den Schrank hinein verschiebt.
Wenn der Schubkasten vollständig herausgezogen ist, dann kann man die Schiene 13' leicht von dem Stützglied 13 entfernen,
indem man die Schiene 13' rückwärts kippt und sie dann seitlich zwischen den Flanschen
20 und 17 herausnimmt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schubkastenführung mit an ortsfesten Stützen verschiebbaren winkelförmigen Schienen, die ihrerseits den Schubkasten verschiebbar, tragen und ihn in herausgezogener Lage unterstützen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze aus einer senkrechten Platte (13) mit einem oberen ' seitlich und dann abwärts gerichteten Flansch (18, 20) besteht, der den senkrechten Schenkel (26) der Schiene (13') gleitbar umfaßt und deren Auswärtsverschiebung begrenzt, während der waagerechte Schenkel (25) der Schiene (13') auf einer waagerechten Abbiegung (16) der Platte (13) ruht, welche mit einem aufwärts ragenden Flansch. (17) gegen die Außenkante des waagerechten Schenkels (25) der Schiene (13') anliegt.
- 2. Schubkastenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Ende des waagerechten Schenkeis (25) der Schiene (13') eine aufwärts ragende Zunge (38) sitzt, welche hinter eine Führungskante am Boden des Schubkastens faßt und die· Seitenwand des Schubkastens in Gleiteingriff mit dem senkrechten Schenkel (26) der Schiene (13') hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE41877D DE590445C (de) | 1931-10-06 | 1931-10-06 | Schubkastenfuehrung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE41877D DE590445C (de) | 1931-10-06 | 1931-10-06 | Schubkastenfuehrung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590445C true DE590445C (de) | 1934-01-03 |
Family
ID=7079192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE41877D Expired DE590445C (de) | 1931-10-06 | 1931-10-06 | Schubkastenfuehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590445C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505939A1 (de) * | 1985-02-21 | 1986-08-21 | Häfele KG, 7270 Nagold | Fuehrung, insbesondere fuer ein ausziehteil |
-
1931
- 1931-10-06 DE DEE41877D patent/DE590445C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505939A1 (de) * | 1985-02-21 | 1986-08-21 | Häfele KG, 7270 Nagold | Fuehrung, insbesondere fuer ein ausziehteil |
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