DE740671C - Verfahren zum Wasserabstossendmachen von fertigen Textilerzeugnissen - Google Patents

Verfahren zum Wasserabstossendmachen von fertigen Textilerzeugnissen

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DE740671C
DE740671C DEH165592D DEH0165592D DE740671C DE 740671 C DE740671 C DE 740671C DE H165592 D DEH165592 D DE H165592D DE H0165592 D DEH0165592 D DE H0165592D DE 740671 C DE740671 C DE 740671C
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DE
Germany
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textile products
finished textile
water repellent
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products water
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DEH165592D
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English (en)
Inventor
Dr Hugo Gaertner
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Axalta Coating Systems Germany GmbH and Co KG
Original Assignee
Dr Kurt Herberts and Co GmbH
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/32Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/36Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond with oxides, hydroxides or mixed oxides; with salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
    • D06M11/38Oxides or hydroxides of elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/02Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with hydrocarbons
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/184Carboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof
    • D06M13/188Monocarboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)

Description

  • Verfahren zum Wasserabstoßendmachen von fertigen Textilerzeugnissen Man hat Textilwaren wasserabweisend imprägniert, indem man sie mit- Seifenlösungen oder Emulsionen aus natürlichen Fetten oder Ölen getränkt und mit Aluminiumsalzlösungen nachbehandelt hat. Die Emulsionen werden hergestellt, indem man Fette oder Öle, wie Kokosnußfett, Erdnußfett oder Talg, mit Seifen emulgiert oder mit wässerigem Alkali anverseift. Unter Fetten werden sowohl chemisch als auch im Sprachgebrauch die Ester von` dreiwertigen Alkoholen, insbesondere aus Glycerin und Fettsäuren mit ro bis 2o Ko'hlenstoffatomen im Molekül, verstanden. Die Ester von ein- oder zweiwertigen Alkoholen sieht man nicht als Fette an; sie zeigen auch gewisse typische Eigenschaften der Fette,. beispielsweise die Fasern zu benetzen oder Fettflecken hervorzurufen, nicht. Höhcrmolekulare Fettsäuren, d. h. Fettsäuren mit mehr als 2o Kohlenstoffatomen im Molekül, oder deren Ester sind bisher für Imprägnierzwecke nicht verwendet worden. Man hat ferner vorgeschlagen, Papiergarn mit Montanwachsemulsionen zu imprägnieren und mit Aluminiurnformiatlösungen nachzubehandeln oder auch Gemische aus Seife, Leim und Aluminiumformiat zum Imprägnieren von Textilstoffen zu verwenden. Zur Herstellung von Montanwachsemulsionen ist jedoch zunächst ein Aufschluß des Wachses mit Alkali erforderlich; auch wird das zu imprägnierende Gewebe durch das- Montanwachs versteift. Die mit Montanwachsernulsionen behandelten Stoffe zeigen eine Ausscheidung oder Aus'blühung des Montanwachses, die auf weißen Stoffen schmutzig grau und auf gefärbten Stoffen weißlich aussieht und den Farbton ändert, so daß die Stoffe unansehnlich werden. Die nach dem Einbadverfahren mit Hilfe von .Seife, Leim und Aluminiumformiat erhältliche Imprägnierung ist aber nicht .genügend wasserfest. Es wurde nun Befunden, daß diese Nachteile vermieden werben und daß man fertige Textilerzeugnissewie Gewebe, wasserabstoßend machen kann, wenn man die Ware mit Lösungen von Alkali- oder Ammoniumverbindungen von hochmolekularen Oxydationsprodukten von Paraffinkohlenwasserstoffen mit mehr als 2o Kohlenstoffatomen im Molekül imprägniert und mit wässerigen LösungenvonAlumniumsalzen nachbehandelt.
  • Die erfindungsgemäß zur Anwendung gelangenden Imprägniermittel werden gewonnen, indem man aus den hochmolekularen Oxydationsprodukten von Paraffinkohlenwasserstoffen mit mehr als 2o Kohlenstoffatomen im Molekül die sauren Bestandteile abtrennt und aus diesen alsdann in bekannter Weise die Alkali- oder Arnmoni.umverbindungen herstellt.
  • Die Möglichkeit, diese hochmolekularen synthetischen Oxydationsprodukte für das Imprägnieren von Textilstoffen zu verwenden, ist von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, da sie uns unabhängig von- ausländischen Bezugsquellen macht.
  • Man arbeitet nach der Erfindung so, daß man die Textilwaren zunächst in einem Bade mit verdünnten Lösungen der Alkali- oder Ammoniümverbindungen der Paraffinkohlenwasserstoffoxydationsprodukte behandelt, alsdann abquetscht und in einem anderen Bade mit Lösungen von wasserlöslichen Aluminiumverbindungen nachbehandelt Die Ware wird, nachdem sie wiederum abgequetscht und mit Wasser gewaschen worden ist, zweckmäßig in der Wärme getrocknet. Die so imprägnierten Textilerzeugnisse sind außerordentlich wasserabweisend; ihr Griff ist durch die Behandlung in keiner Weise verändert worden. Die Konzentration der Imprägnierlösungen ist durch den Grad der gewünschten Wasserfestigkeit bedingt.
  • Es lassen sich alle möglichen Textilerzeugnisse, wie Zeltbahnstoffe, Wagenplanen, Loden, Leinen, Wolle, Baumwolle, Filz oder Zellwolle, nach diesem Zierfahren wasserabweisend imgrägnieren.
  • Alle wasserlöslichen Aluminiumsalze sind in! vorliegenden Fall brauchbar. Am zweckmäßigsten ist es jedoch, die Aluminiumsalze der niedrigstmolekularen Fettsäuren, z. B_ die Aluminiumsalze der Ameisensäure oder der Essigsäure, züt verwenden, da bei Anwendung von Aluminiumsalzen änorganischer Säuren leicht Faserstoffschädigungen auftreten können. Beispiel Ein Baumwollgewebe wird in einem heizbaren Apparat mit Abquetschvorrichtung mit einer roprozentigen Lösung der Natriumsaize eines Gemisches aus sauren. Bestandteilen der hochmolekularen Oxydationsprodukte der Kohlenoxydhydrierungsprodukte mit mehr als 2o Kohlenstoffatomen 3m Molekül bei einer Temperatur von 8o° C getränkt. Dann quetscht man die Ware ab und zieht sie anschließend durch eine roprozentige Aluminiumformiatlösung. Alsdann wird wiederum abgequetscht, mit Wasser gewaschen und bei 5o° C getrocknet.

Claims (1)

  1. PATRTITAASPRUCH: Verfahren zum Wasserabstoßendmachen von fertigen Textilerzeugnissen, wie Geweben, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ware mit Lösungen von Alkali- oder Ammoniumverbindungen von hochmolekularen Oxydationsprodukten von Paraffinkohlenwasserstpffen mit mehr als 2o Kohlenstoffatomen im Molekül imprägniert und mit wässerigen Lösungen von Aluminiumsalzen nachbehandelt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stande der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 332 473; britische 386700.
DEH165592D 1940-04-02 1940-04-02 Verfahren zum Wasserabstossendmachen von fertigen Textilerzeugnissen Expired DE740671C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008000100U1 (de) 2008-07-25 2008-10-30 Ludwig, Martin Textiles Flächengebilde aus Papiergarn

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE332473C (de) * 1917-04-12 1921-02-01 Chem Fab Verfahren zur Herstellung wasserfester Impraegnierungen auf Papiergarn und -gewebe
GB386700A (en) * 1930-08-07 1933-01-26 Chemische Und Seifenfabrik R B A process of impregnating fabrics with soaps

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