DE739725C - Schreibgeraet fuer Foerderbandwaagen - Google Patents
Schreibgeraet fuer FoerderbandwaagenInfo
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- DE739725C DE739725C DESCH124744D DESC124744D DE739725C DE 739725 C DE739725 C DE 739725C DE SCH124744 D DESCH124744 D DE SCH124744D DE SC124744 D DESC124744 D DE SC124744D DE 739725 C DE739725 C DE 739725C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
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- G01G23/18—Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
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Description
Um bei den bekannten Förderbandwaagen neben der Gewichtsermittlung auch die jeweilige
Bandbelastung überwachen zu kön^
nen, ist es bereits vorgeschlagen worden, an dem Waagebalken einen Schreibstift anzubringen,
der* den jeweiligen Ausschlag· des Wiegebalkens durch entsprechende Übersetzung
auf einen in Bewegung befindlichen Papierstreifen aufzeichnet. Eine solche Ausführung
hat aber den Nachteil, daß durch die Verbindung des Schreibstiftes unmittelbar
mit dem Waagebalken eine Hemmung entsteht, die das Wiegeergebnis merkbar beeinflußt.
Um diesem Übelstande zu begegnen, hat man für solche Förderbandwäagen, bei denen
die Gewichtsbelastung durch Hebelübersetzung auf einen Wiegeschrank übertragen wird, in den eine Neigungswaage eingebaut
ist, den Taster, der bei diesen Ausführungen das Additionswerk betätigt, mit dem Schreibstift
verbunden. Bei dieser Ausführung geht der Taster und somit auch der Schreibstift
nach jeder Wägung in seine Nullstellung zurück, die Aufzeichnung auf dem Papierstreifen
erfolgt also in Zickzacklinie, und da bekanntlich bei solchen Förderbandwaagen alle
4 bis S Sekunden eine Wägung erfolgt, der Papierstreifen aus praktischen Gründen aber
auf eine Bewegungsgeschwindigkeit von etwa 120 mm pro Stunde beschränkt ist, so liegen
die von dem Schreibstift auf das Papier aufgezeichneten Striche in Abständen von etwa
nur 0,2 mm voneinander, und bei kurz hintereinanderfolgenden, stark wechselnden Bandbeschickungen
überdecken sich dann die Striche, und dann sind die Belastungsunterschiede nicht mehr zu erkennen. Außerdem
wird der Schreibstift durch das dauernde Hinundhergleiten auf dem Papier sehr schnell
stumpf, und bei Verwendung von Schreibtinte erfolgt immer wieder ein Verklecksen der
Aufzeichnung.
Durch das neue Schreibgerät erfolgt die Aufzeichnung auf den Papierstreifen in einer
fortlaufenden, nur die Wiegeresultate darstellenden, also klar übersichtlichen Linie,
ohne daß die Gewichtsermittlung beeinflußt wird.
Das wesentliche, kennzeichnende Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß der
Halter des Schreibstiftes unabhängig von dem an dem Neigungshebel der Neigungswaage
befestigten Zeiger, der auf einer Skala das
Gewicht anzeigt, beweglich angeordnet ist und in seiner jeweiligen Stellung durch ein
seine Bewegung erschwerendes Bremsorgan gehalten wird, daß der Zeiger unmittelbar
nach seinem Einspielen-in die das jeweilige Wiegeergebnis anzeigende Stellung durch eine
stärker als die Bremse für den Schreibstifthalter wirkende Bremse festgestellt wird und
in dieser Stellung den Anschlag für den ίο Schreibstifthalter bildet, der während des
Stillstandes des abgebremsten Zeigers durch geeignete Steuerorgane an den Zeiger heranbewegt
wird. Hier nimmt der Schreibstifthalter und somit der Schreibstift zu dem Papierstreifen stets die Stellung ein, die dem
letzten Wriegeergebnis entspricht: er pendelt also nicht nach jedem Wägevorgang in seine
Nullstellung zurück, der Zeiger und sein Neigungshebel sind nach dem jeweiligen Nachstellen des Schreibstifthalters auf den
Ausschlag des Zeigers sofort wieder frei von dem Schreibgerät, und der Schreibstift zeichnet
nunmehr nicht mehr die Bewegung des Zeigers, sondern zeichnet nur noch den Unterschied
zwischen je zwei aufeinanderfolgende Wägungen auf den Papierstreifen auf, also in
einer gleichmäßig fortlaufenden übersichtlichen Linie.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulichen
Fig. ι die Stellung der Teile des Schreibgerätes
bei frei pendelndem Neigungshebel mit seinem Zeiger in einer Vorderansicht, Fig. 2 die Stellung der Teile nach Fig. 1
nach dem Nachstellen des Schreibstiftes auf die Stellung des festgestellten Zeigers und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der
Fig. 2.
Der von der Waage kommende Belastungszug wirkt von der Zugstange 1 auf den Neigungshebel
2, der mit seiner Schneide 3 um die Achse 4-4 (Fig. 3) schwingbar gelagert ist. Mit diesem Neigungshebel 2 ist der
Zeiger 5 und die Bremsscheibe 6 fest verbunden. Auf die Bremsscheibe 6 wirkt ein Bremshebel
7, der unter der Wirkung einer Feder 8 steht, die ihn gegen die Bremsscheibe 6 anzudrücken
bestrebt ist und der von einer 5« Kurvenscheibe 9 gesteuert wird. Gleichachsig
zu der Achse 4-4 ist der Halter 10 für den Schreibstift 11 in den Lagern 12 schwingbar
angeordnet, der mit einer Bremsscheibe 13 in fester Verbindung steht, auf die ein unter
der Wirkung einer Feder 14 stehender Bremshebel 15 einwirkt. Durch äußere Kräfte
unbeeinflußt hält die Bremse 13, 15 den Halter
10 mit seinem Schreibstift in der ihm jeweils erteilten Stellung.
Um die Bolzen 16,17 sind die Taster 18, 19
schwingbar gelagert, deren Arme 20, 21 unter dem Einfluß von Federn 22, 23 stehen, die bestrebt
sind, die Tasthebel 18, 19 gegeneinander zu bewegen. In der Stellung nach Fig. 1
werden sie dadurch hieran gehindert, daß sich die Arme 20, 21 mit den an ihren Enden angebrachten
Rollen gegen einen Anschlag 24 eines Hebels 25 anlegen, der um einen Bolzen 26 schwingbar ist und unter Vermittlung
eines mit einer Rolle zy versehenen Armes 28 durch eine Kurvenscheibe 29 gesteuert wird.
Die Kurvenscheiben 9 und 29 sind auf einer ihnen gemeinsamen Welle 30 befestigt, die
zwischen je zwei Wägungen eine Umdrehung' ausführt. "
An dem Zeiger 5 ist ein Anschlag 32 fest angebracht, und der Halter 10 weist einen
gleichen Anschlag 33 auf, die einander genau gegenüberstehen, wenn der Halter 10 parallel
zu dem Zeiger 5 steht. Die freien Enden der Tasthebel 18, 19 sind so verbreitert, daß beide
Anschläge 32, 33, mit denen die Verbreiterungen 34 zusammenarbeiten, im Wirkungsbereich
dieser Verbreiterungen liegen.
Das Schreibwerk 35 mit dem Papierstreifen 36 ist in beliebiger bekannter Weise ausgeführt.
Die Wirkungsweise des neuen Schreibgerätes ist folgende: Der Halter 10 mit
seinem Schreibstift 11 ist durch die Feder 14 und die Bremse 13, 15 in der Stellung abgebremst,
die der Zeiger 5 bei der letzten Wägung angezeigt hatte. Bei der nunmehr folgenden Wägung schlägt der Zeiger entsprechend
der Belastung des Förderbandes wieder aus, beispielsweise in die Stellung
nach Fig. 1. Dieser Ausschlag ist in keiner Weise behindert, weil zu dieser Zeit der
Bremshebel 7 von der Bremsscheibe 6 des Zeigers 5 abgehoben ist, und zwar durch die
Kurvenscheibe 9, Nach erfolgtem Ausschlag des Zeigers 5 gleitet nun aber bei der Drehung
der Welle 30 in Richtung des Pfeiles 31 der Hebel der Bremsbacke 7 von der Erhöhung
der Kurvenscheibe 9 ab, und nunmehr tritt die Feder 8 in Wirkung und bremst den Zeiger in der Ausschlagstellung nach Fig. 1
ab. Die Tasthebel 18, 19 befinden sich in diesem Augenblick noch in der Stellung nach
Fig. i, in der sie durch den xA.nschlag 24 ge- no
halten werden. Bei der Weiterdrehung der Welle 30 gleitet aber die Rolle 27 von der
Erhöhung der Kurvenscheibe 29 ab, wodurch der Hebel 25 mit seinem Anschlag 24 in die
Stellung nach Fig. 2 niederfällt, der Anschlag die Arme 20, 21 der Tasthebel 18, 19 freigibt
und die Federn 22, 23 in Wirkung treten läßt.
Die Bremsung des Zeigers 5 ist stärker als die Wirkung der Federn 22, 23, die Wirkung
der Federn 22, 23 ist aber stärker als die Bremsung des Schreibstifthalters 10, und
. wenn nun die Federn 22, 23 auf die Tasthebel 18, 19 zur Wirkung kommen, so bewegt sich
der Hebel 18 aus der Stellung nach Fig. 1 nach rechts, bis seine Verbreiterung 34 an
dem Anschlag 32 des Zeigers 5 Anschlag findet, während sich der Hebel 19 nach links
bewegt, an den Anschlag 33 des ScHreibstifthalfers
10 anschlägt und ^diesen Halter 10 unter Überwindung der Wirkung seiner
•o Bremse 13, 14, 15 mitnimmt, bis auch er an
dem Anschlag 32 des Zeigers 5 Anschlag findet. Dadurch ist aber auch der Schreibstift
11 auf seinem Papierstreifen 36 in die Stellung geführt worden, die dem Ausschlag
des Zeigers entspricht. Bei der Weiterdrehung der Welle 30 wird dann der Hebel 25
durch die Kurvenscheibe 29 wieder in die Stellung nach Fig. 1 gebracht, wodurch dessen
Anschlag 24 auch die Tasthebel 18, 19 von den Anschlägen 32, 33 abhebt und die Kupplung
zwischen· dem Zeiger 5 und dem Halter 10 wieder aufhebt. Während nun aber der
Zeiger 5 sich auf die Belastung der folgenden Wägung einstellt, bleibt der Schreibstifthalter
10, durch seine Bremse 13, 14, 15 abgebremst,
in der letzten Ausschlagstellung des Zeigers stehen, er zeichnet also immer nur die Belastungsunterschiede
auf, die auf das Papier aufgetragen eine deutlich abzulesende Linie ergeben.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Schreibgerät für Förderbandwaagen, bei denen der Zeiger einer Neigungswaage auf einer Skala das Gewicht anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstifthalter (10) unabhängig von dem an dem Neigungshebel befestigten Zeiger (5) beweglich angeordnet ist und in seiner jeweiligen Stellung durch ein seine Bewegung erschwerendes Bremsorgan (13, 14, 15) gehalten wird, daß der Zeiger (S) unter dem Einfluß einer Bremse (6, 7) steht, die stärker ist als die Bremse des Schreibstifthalters und den Zeiger (5) unmittelbar nach dem Einspielen in die das jeweilige Wiegeergebnis anzeigende Stellung feststellt, und daß der Zeiger (5) in dieser abgebremsten Stellung den Anschlag für den Schreibstifthalter (10) bildet, der während, des Stillstandes des abgebremsten Zeigers (5) durch geeignete Steuerorgane (18, 19, 22, 23) an den Zeiger heranbewegt wird.
- 2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstifthalter (10) eine Bremsscheibe (13) aufweist, auf die ein unter der Wirkung einer Feder (14) stehender Bremshebel (15) einwirkt.
- 3. Schreibgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (5) einen Anschlag (32) und der Hebel (10) einen Anschlag (33) aufweist, die in der Stellung, in der die Längsachsen des Zeigers und des Hebels parallel zueinander liegen, einander genau gegenüberstehen, und daß als Steuerorgan für den Hebel (10) zwei unter der Wirkung von Federn (22, 23) stehende Tasthebel (18, 19) verwendet werden, die bestrebt sind, den Schreibstifthebel (10) in die Stellung' des in seiner Ausschlagstellung abgebremsten Zeigers (5) zu bewegen.4· Schreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Kurvenscheibe (29) gesteuerter Hebel (25) mit einem Anschlag (24) für die Tasthebel (18, 19) letztere so lange außer Eingriff mit den Anschlägen (32, 33) des Zeigers (5) und des Schreibstifthalters (10) hält, bis nach der Einstellung des Schreibstifthalters (10) auf die Ausschlagstellung des Zeigers (5) letzterer in seine nächste Ausschlagstellung gelangt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH124744D DE739725C (de) | 1942-04-23 | 1942-04-23 | Schreibgeraet fuer Foerderbandwaagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH124744D DE739725C (de) | 1942-04-23 | 1942-04-23 | Schreibgeraet fuer Foerderbandwaagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE739725C true DE739725C (de) | 1943-10-02 |
Family
ID=7451828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH124744D Expired DE739725C (de) | 1942-04-23 | 1942-04-23 | Schreibgeraet fuer Foerderbandwaagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE739725C (de) |
-
1942
- 1942-04-23 DE DESCH124744D patent/DE739725C/de not_active Expired
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