DE693202C - Einrichtung zur UEberwachung des Betriebes von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung des Betriebes von Kraftfahrzeugen

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DE693202C
DE693202C DE1937K0147589 DEK0147589D DE693202C DE 693202 C DE693202 C DE 693202C DE 1937K0147589 DE1937K0147589 DE 1937K0147589 DE K0147589 D DEK0147589 D DE K0147589D DE 693202 C DE693202 C DE 693202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
speed
spring
electromagnet
monitoring
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937K0147589
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Riegger
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Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überwachung des Betriebes von Kraftfahrzeugen
    Düse starke Inanspruchnahme von F..ahr-zetng-
    motomen iiim Dauerbetrieb, z. B. :beine Befahren
    von Autoib:ahnen, führt leicht zu einver Über-
    beanspruchung des Motors und damit zu vor-
    zeitiger Abnutzung. Es liegt daher -im Inter-
    esse der Wahrung gier Beltri@ebsisicherheit als
    auch einer möglichst langen Erhaltung eines
    einwandfreien Betriebszustandes, wenn die
    Drehzahl des Fah rzeugmotors und damit auch
    die Fahrweise des Wagenführers genau über-
    wacht wird.
    Umlaufzähler zum Anzeiigen der Mo@to@rdreih
    zahl sind bekannt; sie haben aber den Nach-
    teil, daß isde nur dien j,ewie@ls herrschenden
    Drehzahlziustand anzeigen, aber nicht aufzeichnen. Anderseits würde die Aufzeichnung ,der Motordrehzahlen neben Bier Aufzeichnnmg der Fahrzeuggeschwindigkeit das Registriergerät erihebli@ch komplizieren und verteuern.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Einrichtung geschaffen, die unzulässige Drehzahlzustände hinsichtlich ,des Zeitpunktes ihres Auftretens und. ihrer Dauer aufzeichnet. Es handelt sich bei der Erfindung uni die Vervolllkommnung einer bekannten Einrichtungf zur Überwachung des Betriebes von Kraftfahrzeugen, bei welcher auf einem von einem Uhrwerk bewegten Diagrammblatt ,die jeweilige Fahrzeuggeschwindigkeit aufgezeichnet wird; erfindungsgemäß wird außerdem ein ständig auf das Diagrammblatt einwirkendes Schreibwerkzeug vorgesehen, das mittelis einer von der Drehzahl des Fahrzeug" moto,rs abhängigen Stenervorriohtung eine von der Blewegungs.richttuvg dieses Di,agramm-.bla;ttes abweichende Verstellung erfährt, ;sobald dJe zulässige Motordrehzahl überschritten wird. Auf diese Weise wird die Bauart des Gerätes wesentlich vereinfacht.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der neuen Einridhtunig gehen .aus der nachstehenden, Beschreibung ein-es in der Zeichnung schematisch veranschaulichten Ausführungsbei,spiels der Erfindiung hervor.
  • Ein kveisfärmiges Diagrammblatt t weist eine Zeiteinteilung 2 auf und wird von der Welle 3 eines ,in der Zeichnung nicht veranschaulichten Uhrwerks zeitrichtig im Sinne des eingezeichneten Pfeiles x gedreht.
  • Ein mit dem mittleren Aufzeichnungsbereich dies Diagrammblattes zusammenwirkender Schreibstift 4 dient dazu, die j eweilige GescwsIndigkeit dies mit Ader Einrichtung ausgestatteten Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Zeit in die Diagrammscheibe einzuzeichnen. Ein Teil dieser Aufzeichnung ist bei 5 angedeutet. Derartige Einrichtungen sind bekannt.
  • Mit der Diagrammscheibe z, und zwar .mit deren äußerem Streifen 17, wirkt ein zweiter Schrei#bistift r8 zusammen, der von einem um eine Achse r9 schwenkbaren Doppelhebel 2o, 2z getragen wird. Der Arm 2o des Doppelhebeils steht unter der Wirkung einer Feder 22, die ihn für gewöhnlich gegen einen Hubbegrenzungsansdhlag 23 drückt. Der andere Arm 21 des Schreibstifühebels trägt den Anker 24 eines Elektromagnets 25, dessen Spulenenden über die Leitungen 26 und 27 einerseits über eine Stromquelle 28 mit einem Kontakt 29 und anderseits mit einem doppel:-ar.miigen, um eine Achse 30 schwenkbaren Kontakthebel 34 32 in Verbindung stehen. Der Kontakthebel 34 32 wird für gewöhnlich durch eine am Arm 32 angreifende Feder 33 in seiner durch. den Anschlag 34 begrenzten, in der Zeichnung veranschaulichten Offenstellung gehalten. Die Feder 33 greift an dem freien Ende eines Hebels 35 an, der um eine Achse 36 schwenkbar ist und mittels einer Feder 37 gegen einen Steuerstift 38 gedrückt wird. Dieser Steuerstift 38 liegt in einer entsprechenden Längsbohrung einer Welle 39, die mit einem umlaufernden Teildes Fahrzeugmotors, z. B. dessen Kurbel- oder Nockenwelle, verbunden ist.
  • Auf der Welle 39 ist in bei Geschwindigkeitsmessern bekannter Weise ein Fliehgewicht 4o . vorgesehen, das um eine quer zur Welle 39 gerichtete Achse 41 schwenkbar ist. Das Gewicht 40 steht durch einen Stab 42 mit dem in der Bohrung der Welle 39 verschiebbar gelagerten Stenuenstift 38 in Verbindung und wird mittels einer Feder 43 in die .in der Zeichnung dargestellte Endlage geschwenkt, solange die auf das Gewicht 40 zur Einwirkung kommenden Fliehkräfte die Spannung dieser Feder 43 nicht überwinden. Das andere Ende der Feder 43 ist an einem Stellring 44 befestigt, der einstellbar auf der WcIle 39 angeordnet ist, so daß die Federspannung .geregelt werden kann.
  • Überschreibet die Drehzahl der Welle 39 einen bestimmten, der höchstzulässigen Umlaufzahl des Motors entsprechenden Wert, so überwinden .die auf das Gewicht 40 einwirkenden Fliehkräfte die Spannung der Feder 43 und schwenken das Gewicht 4o im Sinne des Pfeiles z -um -die Achse 4r. Dies hat zur Folge, daß durch den Venbindungsstab, 42 der Steuerstift 38 und. damitauch der Hebel 35 angehoben werden. Dabei wird die Kraftrichtung der Feder 33 über den Drehpunlct 3o des Doppelhebels 34 32 gelegt, so daß dieser schnappend in seine andere Endstellung umgelegt wird, in der er mit dem Kontakt 29 -in Berührung tritt. Damit ist aber der Stromkreis des Elektromagnets :25 geschlossen, so .daß der Anker 24 angezogen und somit der Schreibstift 18 um ein entsprechendes Stück auf :dem Diagrammb:latt nach oben bewegt wird. D ie bisher durch den Schreibstift 18 auf dem sich drohenden Diagramm-Uattgezogene Linie wird also. unterbrochen, und @es entstehen in der Aufzeichnungslinie Ausbuchtungen, wie :sie bei 45, 46 und 47 beispielsweise veranschaulicht sind. Die in der Drehrichtung x .des Diagram:mbliattes gemessene Länbge dieser Ausbuchtungen und ihre Lage zu :der auf der Diagrammscheiibe vorgesehenen geben genauen Aufschluß darüber, wann die zulässige Ha rhs.tdmehz@ahl überschritten wurde und wie lange der unzul,äs@sige Dreh zahlzustand dauerte. Außerdem läßt sich der Aufzeichnung entnehmen, bei welcher Geschwindigkeit des Fahrzeugs der Motor die unzulässige Drehzahl entwickelt :hatte.
  • Unterschreitet die Motordrehzahl wieder den höchstzulässigen Wert, so gelangt das Fliehgewicht 40 unter dem Einfluß der Feder 43 'in die .gezeichnete Ausgangsstellung zurück, was zur Folge hat, daß auch der Konttakbh ebel 34 32 wieder den S tromkreiis 26, 27 dies Elektromagnets 25 öffnet. Der Schreibstift 18 wird dann zusammen mit seinem Hebel 2o durch die Feder 22 gleichfalls wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • An Stelle des Fliehgewichtes 40 kann auch ein anderes auf Drehzahlschwankungen ansprechendes Gerät beliebiger Bauart verwendet werden, um den hn Stromkreis des Elektromagnets liegenden Kontakthebe13i,32 zu steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Überwachung des Betriebes von Kraftfahrzeugen, bei welcher auf einem von einem Uhrwerk bewegten Diagrammblatt die jeweilige Fahrzeuggeschwindigkeit aufgezeiohnet wird, dadurch gekennzeichnet, daB ein weiteres ständig auf das D.iagraminblatt (i) ,einwirkendes Schreibwerkzeug(i8) vorgesehen ist, :das durch ein, -in Ab- hängigkeit von der Drehzahl des Fahr- zeugmotors betätigtes Steuerglied (4o, 25) eine von der Bewe'a-ungsridht#ung des Blattes abweichen.deVerschiebung erfährt,
    sobald die höchs-tzu@läsisilge Motordrehzahl überschritten wird. 2. E1nrichtung nach Anspruch i, da- ,durch gekennzeichnet, daB zur Verschie- bung des Schreilhwerkzentges (i8) ein Elektromagnet (25) vorgesehen .ist, dessen Erregung mittels eines 2n Abhängigkef von der Stellung eines vom Fahrczeug- ,motor angetriebenen Fliehgewichtes (4o) od. dgl.betätigten Kontaktgliedes (3 i, 32) erfolgt. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB das die Erregung des Elektromagnets (25) steulernde Kontaktglied (31, 32) mittels einer Feder (33) bewegbar sst, dfie Zn Ab- hängigkeit von dien Stellungen des Flieh- gewichtes (q.0) od. dgl. das Kontaktglied schnappend :in die eine oder die- andere Endstellung überführt.
DE1937K0147589 1937-08-12 1937-08-12 Einrichtung zur UEberwachung des Betriebes von Kraftfahrzeugen Expired DE693202C (de)

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