DE844830C - Geraet zum Anzeigen der Wirtschaftlichkeit der Fahrweise von ins-besondere mit Einspritzbrennkraftmaschinen betriebenen Fahrzeugen - Google Patents

Geraet zum Anzeigen der Wirtschaftlichkeit der Fahrweise von ins-besondere mit Einspritzbrennkraftmaschinen betriebenen Fahrzeugen

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DE844830C
DE844830C DED1424D DED0001424D DE844830C DE 844830 C DE844830 C DE 844830C DE D1424 D DED1424 D DE D1424D DE D0001424 D DED0001424 D DE D0001424D DE 844830 C DE844830 C DE 844830C
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DED1424D
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Werner Von Dipl-I Mallinckrodt
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F9/00Measuring volume flow relative to another variable, e.g. of liquid fuel for an engine
    • G01F9/02Measuring volume flow relative to another variable, e.g. of liquid fuel for an engine wherein the other variable is the speed of a vehicle
    • G01F9/023Measuring volume flow relative to another variable, e.g. of liquid fuel for an engine wherein the other variable is the speed of a vehicle with electric, electro-mechanic or electronic means

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Description

  • Gerät zum Anzeigen der Wirtschaftlichkeit der Fahrweise von insbesondere mit Einspritzbrennkraftmaschinen betriebenen Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anzeigen des spezifischen Brennstoffverbrauchs von Fahrzeugmotoren bzw. des Quotienten von Brennstoffverbrauch und Fahrgeschwindigkeit, insbesondere von Motoren, die mit Brennstoffeinspritzung arbeiten, und besteht darin, daß die Vorrichtung von einem von der Motordrezahl abhängigen Steuerglied beeinflußt wird, derart, daß diese den Quotienten von Brennstoffverbrauch-Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit anzeigt.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die Liefermenge einer normalen Brennstoffeinspritzpumpe im wesentlichen der Pumpendrehzahl und dem Vorschub der Regelstange der Pumpe im wesentlichen geradlinig proportional ist. Ist dieses Liefermengenverhältnis für eine gegebene t>umpenbauart einmal bekannt, und zwar kanii man dieses an einem einzelnen Baumuster durch Stoppen auf dem Motor- oder Pumpenprüfstand feststellen, so genügt eine einfache mechanische, hydraulische oder elektrische Verbindung zwischen der Regelstange der Einspritzpumpe und dem Anzeigegerät für die I(enntlichmachung des absoluten Brennstoffverbrauchs der Brennkraftmaschine. Da aber dieser Verbrauch über die Wirtschaftlichkeit der Fahrweise allein noch nichts aussagt, weil bei einem hohen Verbrauch im allgemeinen auch die Motorleistung und die Fahrgeschwindigkeit eine andere ist. muß noch eine Verkopplung der Anzeigevorrichtung für den Brennstoffverbrauch mit einem Geschwindigkeitsanzeiger erfolgen, wie dies z. B. auf die nachstehend beschriebene Weise geschehen ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigt Ahb. I eine mechanische Anzeigevorrichtung für die Wirtschaftlichkeit der Fahrweise an einer Einspritzpumpe für eine Fahrzeugbrennkraftmaschine, in Abhänngigkeit von der Regelstange der Einspritzpumpe; Abb. 2 die Anordnung nach Abb. 1 mit einer zusätzlichen Beeinflussung des von der Einspritzpunpenregelstange gegebenen Steuerimpulse durch die Motordrehzahl; Abb. 3 eine mechanische Steuervorrichtung mit einem Brennstoffdurchflußmesser als Geber für den voni Brennstoffverbrauch und von der Motordrehzahl abhängigen Steuerimpuls; Äl)l>. 4 eine mit Wechselstrom betriebene elektrische Einrichtung zur Steuerung des Geräts zum unmittelbaren Ablesen der Wirtschaftlichkeit der Fahrweise; Abb. 5 eine mit Gleichstrom betriebene elektrische Anzeigevorrichtung; Al)l). 6 eine mechanische Anzeigevorrichtung für Luft- und Wasserfahrzeuge und Abb. 7 eine Ablesescheibe des Anzeigegeräts mit die Wirkungsweise des Geräts erläuternden Hinweisen.
  • In allen Ausführungsbeispielen nach den Abb. 1 bis 4 bezeichnet 1 eine Brennstoffeinspritzumpe mit z. B. sechs nach den Einspritzdüsen führenden Druckleitungen 2. Die Liefer- bzw. Einspritzmenge der einzelnen Pumpenstößel wird in an sich bekannter Weise durch eine verschiebbare Regelstange 3 eingestellt. Die Regelstange wird in ebenfalls hekannter Weise durch einen aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Beschleunigerhebel über das Gestänge 4 willkürlich durch den Fuß des Fahrers oder von Hand und/oder durch den üblichen Regler 5 automatisch verstellt. Außerdem zeigen alle Abb. 1 bis 4 ein Gerätegehäuse 6 mit einer geraden Schlitzführung 7 für den Zapfen 8 eines Zeiger 9. Der Zapfen 8 mit seinem Zeiger g wird von einem Stab 10 getragen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. I bis 3 ist das rechte Ende des Stabes 10 mit einem kleinen Lenker ii verbunden. Der Lenker 11 sitzt am Ende eines Schiebers 12, der in der Hohlwelle 13 eines Geschwindigkeitsmessers verschiebbar gelagert ist.
  • Es wird der Schieber I2 durch einen weiteren Lenker 14 gesteuert, der unter dem Einfluß eines unter der Wirkung einer Rückholfeder 15 stehenden Fliehkraftpendels 16 steht. Die Welle I3 wird z. B. durch einen Kegeltriel> I7 über eine hiegsame Welle von der Abtriebswelle des Fahrzeugwechselgetriebes oder von der angetriebenen Fahrzeugachse her angetrieben. Am linken Ende des Stabes 10 greift ebenfalls ein Lenker 18 an, der einen Winkelhebel 19 beeinflußt.
  • Heim Ausführungsbeispiel nach Abb. I ist nun dieser Winkelhebel 19 durch eine Stange 20 mit der Regelstange 3 der Einspritzpumpe verbunden, und es stellt diese Anordnung die einfachste Ausführungsform des Anmeldungsgegenstands dar.
  • Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach Abb. 1 ist fogende: Eine Verschiebung der Regelstange 3 nach links an der Einspritzpumpe I hat eine Verminderung und die Verschebung der Stange nach rechts eine Vermehrung der Einspritzmenge zur Folge. Entsprechend dem Mehrverhrauch an Brennstoff wandert also die Regelstange 3 nach rechts, und damit wird über die Stange 20, den Winkelhebel 19 und den Lenker IS das linke Ende des Stabes 10 angehol>en. Umgekehrt hat eine Verminderung der Einspritzmenge beim Verschieben der Regelstange 3 nach links zur Folge. daß sich das linke Ende des Stabes 10 senkt.
  • Eine Steigerung der Fahrgeschwindigkeit hat zur Folge, daß sich der Pendelring 16 unter Anspannung der Feder 15 immer mehr senkrecht zur Welle 13 des Geschwindigkeitsmesser einstellt.
  • Dabei wird der Schiwber 12 durch den Lenker 14 immer weiter aus der 1 lohlwelle 13 herausgeschoben und dadurch das rechte Ende des Stal>es io gesenkt.
  • Umgekehrt bewirkt eine Verminderung der Fahrzeuggeschwindigkeit. daß die l:e<ler 15 den Ring t6 wieder mehr oder weniger in seiiie Schräglage zur Welle 13 zurückbringt. wodurch der Schieber 12 wieder in die Hohlwelle 13 hineingezogen und das rechte Ende des Stal>es io angehol>en wird. Es ergibt sich also, daß sich das eine Stabende mit wachsendem Brennstoffverbrauch hel)t während das andere Stabende sich mit zunehmenderr Fahrgeschwindigkeit senkt unter umgekehrt. Eine loe stimmte Stelle zwischen dell l)eiden Stabenden. deren genaue Lage Voll der Kinematik des Gestänges zwischen der Regelstange der Einspritzpumpe und dem eiiien Stabende und der Kinematik des Gestänges zwischen dem Geschwindigkeitsmesser und dem anderen Stahende abhängt,, zeigt den Quotienten aus Brennstoffverbrauch und Fahrgeschwindigkeit, also eine Größe an, die über die Wirtschaftlichkeit der Fahrweise Auskunft gibt. An jener Stelle ist der Zeiger 9 angebracht.
  • In manchen Fällen ist es erwünscht. die Motordrehzahl in den am Zeiger abzulesenden Meßwert mit einzubeziehen. Ein solches Ausführungsbeispiel zeigt die Abb. 2. In diesem Fall wird die Stange 20 tiicht unmittelbar mit der Regelstange 3 der Einspritzpumpe verbunden, sondern mit einem lenker 21 gekuppelt, der an eiiier Verlängerung der Regelstange 3 angeordnet ist und dessen freies Ende z. B. ül>er einen Winkelheliel 22 durch ein Fliehkraftpendel 23 beeinflußt wird. Das Flienhkraftpendel wird z. B. über einen Kegeltrieb 24 von der Kurbelwelle oder einer Nebenwelle des Motors oder auch von der Welle eines vom Motor angetrieben Zusatzgeräts her angetrieben. Wie die Abb. 2 zeigt, hat eine steigende Motordrehzahl zur Folge. daß sich das linke Ende des Stabes io hel)t oder bei sich vermindernder Drehzahl senkt (s. auch Abb. 7). Die gleiche Wirkung tritt zeigt Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 auf, bei welchem tlas linke Ende des Stabes 10 ausschließlich unter clem Einfluß der Motordrehzahl bzw. einer von diesem angetriebenen Vorrichtung steht. Es fließt der Brennstoff zunächst aus eiiiem Behälter 25 über die Leitung 26 einer vom Motor angetriebenen Förderpumpe 27 zu. In der llacil der Einspritzpumpe 1 führenden I)ruckleitung 28 der Förderpumpe 27 ist ein von der durch diese Leitung strömenden Brennstoffflüssigkeit angetriebener Ovalradzähler 29 angeordnet, der einen zweiten Geschwindigkeitsmesser 30 antreibt, wie in solcher liereits weiter ollen unter Anführung der Bezugszwichen 12 bis 17 beschrieben ist. Bei steigender 1 )relizahl des Motors oder der Pumpe bzw. des Ovalradzählers, also bei steigender Leistung der Förder- un Einspritzpumpe wird das linke lirnll des Stabes 10 angehoben, und umgekehrt seiikt sich tlas erwähnte Stabende mit fallender Drehzahl bzw. Förderleistung.
  • Eine elektrische Einrichtung zum Anzeigen der Wirtschaftlichkeit der Fahrweise zeigt die Abb.4.
  • In diesem lall ist am Ende der Regelstange 3 der Einspritzpumpe 1 ein Einsenkern 31 befestigt, der in eine 1 nduktionsspule 32 eintaucht. Ebenso ist am freieu lintle tles Schiebers 12 in der Hohlwelle 13 des Geschwindigkeitsmessers ein Eisenkern 33 befestigt, der iii eine Induktionsspule 34 eintaucht. Die Primärwicklungen der Spulen 32 und 34 sind an einen Wechselstromerzeuger 35, z. B. an eine spannungsregelnde Lichtmaschine des Fahrzeugs. angeschlossen. Die Sekundärwicklung der Spule 32 fiihrt zu eiiiein Solenoid 3( und die Sekundärwick-und <1er Spule 34 zu einem Solenoid 37. In das Solenoid 36 taucht v<)il ollen her ein Eisenkern 38 ein, der unter tlcm Einfluß einer Zugfeder 39 steht und an dem das linke Ende des Stabes 10 angelenkt ist. Die Zugfeder 39 ist bestrebt, den Eisenkern 38 aus dem Solenoid 36 herauszuziehen bzw. das linke Ende des Stabes 10 anzuheben. An rechten Ende des Stal>es 10 greift ebenfalls ein Eisenkern 40 an, der von unten her in daaas Solenoid 37 eintaucht und durch einen aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Anschlag an einem völligen herausfallen aus dem Solenoid 37 verhinnndert ist. Die Wirkungsweise nach der Anordnung von Abb. 4 ist folgende: 1 )ie beiden Spulen 32 und 34 werden durch den von der Maschine 35 erzeugten Wechselstrom erregt und erzeugen in de Solenoidspulen 36 und 37 einen Induktionsstrom, dessen Stärke von der Eintauchtiefe der Kerne 3 1. 33 in ihren zugehörigen Spulen 32, 34 abhängt. Es üben diese Kerne 31, 33 in bezung auf die auftretende Induktionswirkung eine Drosselwirkung aus, und so is der Induktionssrom in den Solenoiden 36 37 um so schwächer, je tiefer die Kerne 31. 33 in ihre zugerhörigen Spulen 32, 34 eintauchen. Daraus ergilit sich aus der Abb. 4 ohne weiteres. daß eiiie Steigerung der Einspritzmenge durch Verschieben der Regelstange 3 nach rechtts eiiie Vermiderung jeher Kraft am Solenoid 36 zur Folge hat. die bestrebt ist. den Einsekern 38 in das Solenoid 36 hineinzuzichen. Dadurch ist die Feder 39 iii der Lage. <leii Einsenkern 38 weiter aus dem Solenoid 36 herauszuzichen und das linke Ende des Stabes 10 anzuheben. Umgekehrt hat eine Verminderung der Einspritzmenge bzw. des Brennstoffverbrauchs ein Senken des linken Endes des Stabes 10 zur Folge.
  • Ebenso bewirkt eine wachsende Fahrzeuggeschwindigkeit, daß der Eisenkern 33 des Geschwindigkeitsmessers I2 bis I7 tiefer in die Spule 34 eintaucht und jene Kraft, die den Eisenkern 40 in die Solenoidspule 37 hineinziehen will, nachläßt, also der Eisenkern 40 unter dem Einfluß seines Eigengewichts sich nach unten bewegt und das rechte Ende des Stabes 10 sich senkt. Es führt also der Stab unter der Einwirkung des Regelgliedes für die Brennstoffzufuhr und unter der Einwirkung <ler Fahrzeuggeschwindigkeit die gleiche Bewegung aus, wie oben bereits beschrieben. Selbstverständlich kann auch bei dieser Anordnung die Motordrehzahl mit zur Erzielung des endgültigen MeSwertes herangezogen werden, wenn man nach dem Vorbild der Abb. 2 zwischen der Regelstange 3 und dem Eisenkern 3I der Solenoidspule 32 eine Lenkeranordnung 21 mit einem vom Motor angetriebenen Fliehkraftpendel 23 einschaltet oder wenn man den Eisenkern 3I an den beweglichen Teil des Geschwindigkeitsmessers 30 nach Abb. 3 anordnet.
  • Die Anordnung nach Abb. 5 zeigt eine gleichartige Anordnung für Gleichstrom. In diesem Fall sind die Solenoidspulen 36, 37 durch die Leitungen 4I, 42 an eine Gleichstromquelle, z. B. an eine Batterie 43, angeschlossen, die auch als Anlasserbatterie für die Stromversorgung der Fahrzeugbeleuchtung usw. dienen kann. An der Regelstange 3 der Einspritzpumpe ist ein im Stromkreis der Spule 36 liegender Widerstand 44 derart angeordnet, daß bei einem der Vermehrung der Brennstoffzufuhr dienenden Verschieben der Regelstange 3 nach rechts mehr Widerstandswindungen zugeschaltet werden und dementsprechend die magnetische Kraft, die bestrebt ist, den Kern 38 in die Spule 36 hineinzuschieben, schwindet, worauf die Feder 39 das linke Ende des Stabes 10 anhebt, und umgekehrt.
  • Ebenso ist am Schieber 12 des Geschwindigkeitsmessers 13 bis I7 ein im Stromkreis der Spule 37 liegender Widerstand 45 derart angeordnet, daß mit wachsender Fahrzeuggeschwindigkeit der aus der Hohlwelle 13 sich mehr und mehr herausschiebende Schieber 12 Widerstandswindungen zuschaltet, worauf der in die Spule 37 eintauchende Eisenkern mit dem an diesen angreifenden rechten Ende des Stabes 10 entsprechend sinkt.
  • I)as mechanische Gestänge kann auch durch ein hydraulisches Gestänge ersetzt werden, indem z. B. das Ende der Regelstange 3 mit einem Kolben versehen wird, der ein Druckmittel beeinflußt und das Druckmittel wiederum auf einen durch eine Rückdruckfeder beeinflußten Kolben einwirkt, der am linken Ende der Stange 10 angreift. Eine gleiche Einrichtung kann auch zwischen dem Geschwindigkeitsmesser 11 bis 17 und dem rechten Ende der Stange 10 getroffen werden. Außerdem kann mit dem Stab 10 auch ein Schreibgerät verbunden sein, <las auf einem von einem Uhrwerk angetriebenen Registrierband oder auf einer mit einer entsprechenden Einteilung versehenen und sich drehenden Registrierscheibe den Quotienten aus Brennstoffverbrauch und Fahrgeschwindigkeit laufend aufzeichnet. Zweckmäßig ist die Einteilung der Skala auf der Ablesescheibe 6 so getroffen, daß die verbrauchte Brennstoffmenge in Litern pro 100 km unmittelbar abgelesen werden kann.
  • Gegebenenfalls ist die Erfindung auch für Vergasermotoren verwendbar. In diesem Fall wird das linke Ende des Stabes 10 z. B. durch das Stellwerk der Vergaserdrosselklappe beeinflußt.
  • Bei der Verwendung an Luft- und Wasserfahrzeugen wird der von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängige Geschwindigkeitsmesser I2 bis I7 durch eine Staudüse 46 ersetzt, wie die Abb. 6 an einem Ausführungsbeispiel zeigt, das in seinem übrigen Aufbau dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 entspricht. Die Staudüse mündet in einen Zylinder 47 ein, in welchem ein unter der Wirkung einer Rückführfeder 48 stehender Kolben 49 gleitet. An der Führungsstange 50 dieses Kolbens ist der Lenker I I befestigt, dessen freies Ende am rechten Ende des Zeigertragstabes 10 angreift.
  • Je nach dem Druck des gegen die Staudüse 46 anströmenden Fahrwindes oder Fahrwassers wird der Kolben 49 unter Anspannung der Feder 46 mehr oder weniger nach unten verschoben und damit das rechte Ende des Stabes 10 in der bereits wiederholt beschriebenen Weise gesenkt, umgekehrt wird es beim Nachlassen des Staudrucks durch die sich entspannende Feder 48 wieder angehoben. Der Kolhen 49 kann auch durch eine Biegehaut ersetzt werden.
  • Die gleiche Staudruckdüsenanordnung läß6 sich bei allen übrigen Ausführungsbeispielen anwenden, wie überhaupt die einzelnen Bauelemente der beschriebenen Vorrichtungen in sinngemäßer Anwendung und entsprechend ihrer Eignung für die ihnen übertragene Funktion beliebig gegeneinander ausgetauscht werden können.
  • Die Ausführungsbeispiele nach Abb. 2 und 3, bei denen neben dem Regelglied für die Brennstoffzufuhr auch die Motordrehzahl das Anzeigeergebnis mit beeinflußt, sind für Luft- und Wasserfahrzeuge mit Verstelluft oder Wasserschrauben besonders geeignet, weil bei diesem je nach der Einstellung der Schraubenflügelblätter eine beste Motorleistung sowohl bei hoher Drehzahl und entsprechend kleinem Drehmoment, also kleiner Füllung oder niedriger Drehzahl und entsprechend großem Drehmoment, also entsprechend großer Füllung erzielt werden kann.

Claims (12)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Vorrichtung zum Anzeigen des spezifischen Brennstoffverbrauchs von Fahrzeugmotoren bzw. des Quotienten von Brennstoffverbrauch und Fahrgeschwindigkeit, insbesondere von Motoren, die mit Brennstoffeinspritzung arbeiten.
  2. 2. Anzeigegerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein vor einer Skala spielender Zeiger (g) von einem Stab (10) getragen wird, dessen eines Ende unter dem Einfluß der Regeleinrichtung für die Brennstoffzufuhr und dessen anderes Ende unter dem Einfluß eines Geschwindigkeitsmessers steht, wobei der Stab mit den erwähnten Vorrichtungen derart mechanisch. hydraulisch oder elektrisch verbunden ist, daß bei steigendem Brennstoffverbrauch und zunehmender Fahrgeschwindigkeit die beiden Stabenden eine gegenläutige bewegung ausführen.
  3. 3. Anzeigegerät nach den .Ansl)rüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet daß der den Zeiger (9) tragende Stal) (lo) all jener Stelle, an welcher der Zeiger (9) sitzt, geradegeführt ist (7,8).
  4. 4. Anzeigegerät mach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnete, daß an dem einen Ende des Zeigertragstal>es (10) die Regelstange (3) einer Einspritzpumpe und am anderen Ende des Stabes (IO) ein unter dem Einfluß des Geschwindigkeitsmessers (13 bis 17) sich verstellender Schieber (I2) angreift.
  5. 5. Anzeigegerät nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß das Verbinclungsgestänge (I8, 19 und 20) für die Ubertragung der Regelstangenbewegung auf den Zeigertragstab (IO) mit einem am Eilde der Regelstange (3) angeordneten Lenker (21) verhunden ist, an dessen freiem Ende ein vom Motor, von einer Nebenwelle des Motors oder voll der Welle einer vom Motor angetriebenen Zusatzeiirichtung angetriebenes Fliehkraftpendel (23) angreift.
  6. 6. Anzeigegerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeigertragstab (IO) unter dem Einfluß von zwei Geschwindigkeitsmessern (I2 bis I7) steht, von denen der eine (I2 bis 17) von der angetriebenen Achse des Fahrzeugs bzw. von der Austrittswelle des Fahrzeugwechselgetriebes her und der andere (30) durch einen Ovalradzähler (29) angetrieben wird, der in der zur Einspritzpumpe (I) führenden Druckleitung (28) einer Förderpumpe (27) eingeschaltet ist.
  7. 7. Anzeigegerät nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Regelglied (3) der Einspritzpumpe (I) oder von der Drehzahl des Motors oder der Drehzahl einer vom Motor angetriebenen Einrichtung gegebene Impuls sowie der Impuls des Geschwindigkeitsmessers (I2 bis 17) auf elektrischem Wege auf den Zeigertragstab (10) übertragen wird.
  8. 8. Anzeigegerät nach den Ansprüchen I bis A und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile (3, I2, 2I, 30) der Impulsgeber (I, I6,23,29) mit Eisenkernen (3I,33) versehen sind, die in \NTechselstrominduktionsspulen (32, 34) eintauchen, an deren Sekundärwicklungen Solenoidspulen (36, 37) angeschlossen sind, in die wieder ullter der Wirkung von Rückholfedern (39) oder ausschließlich unter dem Einfluß ihres Eigengewichts stehende Eisenkerne (38, 40) eintauchen, an denen die Enden des Zeigertragstabes ( IO) angelenkt sind.
  9. 9. Anzeigegerät nach den Ansprüchen I bis 4 und 7, dadurch gekentizeichnet, daß an den Enden des Zeigertragstabes (IO) in Solenoid- spulell (36, 37) eintauchende, unter der Wirkung von Rückholfedern (39) oder ausschließlich unter der Wirkung ihres Eigengewichts stehende Eisenkerne (38, 40) angreifen und die beweglichen Teile (3, I2) der Impulsgeber (1, I6, 30) auf im Stromkreis der Solenoidspulen (36, 37) liegende elektrische Widerstände (4, 45) einwirken.
  10. 10. Anzeigegerät nach den Ansprüchen I bis 4 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktions- bzw. Solenoidspulen (32, 34 bzw.
    36, 37) an eine bereits am Fahrzeug befindliche Stromquelle, z. B. an eine Lichtmaschine (35) oder an eine Batterie angeschlossen sind.
  11. 11. Anzeigegerät nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (g) in einer solchen Entfernung zwischen den beiden Enden des Stabes (10) angeordnet und die Skala der Ablesescheibe (6) derart unterteilt ist, daß die verbrauchte Brennstoffmenge für eine bestimmte Fahrstreckeneinheit, insbesondere der Literverbrauch pro Iookm (= spezifischer Brennstoffverbrauch), unmittelbar ahgelesen werden kann.
  12. 12. Anzeigegerät nach den Ansprüchen 1 1)iS 1 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeigertragstab (10) mit einem Schreibgerät verbunden ist, das auf einem z. B. durch ein Uhrwerk angetriebenes und mit einer entsprechenden Einteilung versehenes Registrierband oder auf einer sich drehenden Registrierscheibe den jeweils angezeigten Quotienten laufend aufzeichnet.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2414299A1 (de) * 1974-03-25 1975-10-16 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zur kontinuierlichen messung und anzeige des kraftstoffverbrauches
DE2728195A1 (de) * 1977-06-23 1979-01-04 Volkswagenwerk Ag Verfahren und einrichtung zur anzeige des momentanen kraftstoffverbrauchs
DE102009057149A1 (de) * 2009-12-05 2011-06-09 Volkswagen Ag Verfahren zum Darstellen einer geschwindigkeitsabhängigen Kenngröße in einem Fahrzeug und Anzeigevorrichtung dazu

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