DE739620C - Verfahren zur Erhoehung der Echtheitseigenschaften von Drucken mit basischen Farbstoffen und Beizenfarbstoffen auf Cellulosefasern - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Echtheitseigenschaften von Drucken mit basischen Farbstoffen und Beizenfarbstoffen auf Cellulosefasern

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DE739620C
DE739620C DEG98810D DEG0098810D DE739620C DE 739620 C DE739620 C DE 739620C DE G98810 D DEG98810 D DE G98810D DE G0098810 D DEG0098810 D DE G0098810D DE 739620 C DE739620 C DE 739620C
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Germany
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dyes
prints
increasing
cellulose fibers
fastness properties
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DEG98810D
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English (en)
Inventor
Rudolf Winkler
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BASF Schweiz AG
Original Assignee
Gesellschaft fuer Chemische Industrie in Basel CIBA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/655Compounds containing ammonium groups
    • D06P1/66Compounds containing ammonium groups containing quaternary ammonium groups

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Echtheitseigenschaften von Drucken@mit basischen Farbstoffen und Beizenfarbstoffen auf Cellulosefasern Beim Bedrucken von Cellixlosefasern (natürlichen oder regenerierten) werden oft Farbstoffe verwendet, die mit Hilfe von - Beizen fixiert werden.- Gehören diese Farbstoffe der Gruppe der sauren Farbstoffe an, so. bestehen die; Beizen .aus Salzen, Hydroxyden oder Oxyden von Metallen, die mit den Farbstoffen schwer lösliche Komplexverbindungen bilden. Gehören sie der Gruppe der basisch=en Farbstoffe an, so werden als Beizen Tannin oder synthetische Tanninersatzstoffe verwendet.
  • Es ist nun bekannt, daß trotz der Schwerlöslichkeit der auf der Fasererzeugten Lacke solche Drucke, besonders wenn sie in frischem, nassem Zustande vorliegen, die unangenehme Eigenschaft besitzen, abzuklatschen oder auf weiße oder gefärbte Gewebe auszubluten. Eis wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile weitgehend beheben kann, wenn die Drucke mit wäßrigen Lösungen, die Salze von hochmolekularen, durch das Kation oberflächenwirksamen basischen Verbindungen-enthalten, behandelt werden. Derartige hochmolekulare Verbindungen sind in großer Anzahl, z. B. aus den französischen Patentschriften 725 637, 6872-76, 7697o9, 777 558, 77/9 583, 786 39o# 793 437, 8o3 02 1, 8o5 742, 8 a 8 o 15, bekannt.
  • Es ist bekannt, Beiz-,nfarbstoffe unter Zusatz der kationwirks:amen Hilfsmittel zur Druckpaste auf Gellulos.efasern zu drucken. Das vorliegende Verfahren führt zu wesentlich wasserechteren Drucken als das bekannte Verfahren. Beispiel i -Eine. Drückpas,te, enthaltend 200 g Farbstoff, z. B. Alizaringelb GG (vgl. S c h u 1 t z, Farbstofftabellen, 7. Auflage, Nr. 55) oder Gallo.cyanin (vgl. S c h u 1 t z, Farbistofftabellen, a." a. O. Nr. 9.9#8), i oo g Wasser, 6oo g saure Stärketragantverdickung und i oo g essigsaures Chrom 2o° B6, wird im Filmdruckverfahren auf ein Gewebe, bestehend,aus regenerierter Cellulose oder natürlicher Cellulose oder einem Gemisch dieser Faserstoffe, aufgetragen. Das Gewebe wird getrocknet, i Stunde bei ?!4 Atü gedämpft und hierauf in Wasser gewaschen. Nun behandelt man die Stücke in :einem Bade, das o,25 g je Liter des 4-Stearoylaminob,enzol- i -=trim@ethylammoniummethyIsulfates enthält, 15 Minuten bei gewöhnlicher Temperatur (Flottenverhältnis 1 :70). Auch bei längerer Lagerung bluten die mit der katianwirksam:en Verbindung nachbehandelten Stüeke nicht aus, während dies ohne diese Nachbehandlung in starkem Maße der Fall ist.
  • Beispiel e Man bedruckt Viscosekunstseide mit einer Druckpaste, die je Kilogramm folgende Bestandteile enthält: i 5 g Rhodamin B extra (vgl. Schultz, Farbstofftabellen, a. a. O., Nr. 864.), 5o g Essigsäure q.o%ig, 325 g Wasser, 500 g Gummiverdickung, ioo g Tanninessigsäure i : i, io g Weinsäure i : i. Nach dem Drucken und Trocknen wird i Stunde bei 1 `4 Atü gedämpft und in Wasser gespült. Durch eine darauffolgende Nachbehandlung mit 0,2 g ,u-Heptadecyl-N, N-dim,ethylb:enzimidazolium@chlorvd je Liter (Flottenverhältnis 1 :70) während i/,1 Stunde bei gewöhnlicher Temperatur kann die Wasserechtheit des Druckes wesentlich verbessert werden. ähnliche Ergebnisse :erhält man mit anderen basischen Farbstoffen, wie Violett B (S c h u 1 t z , a. a. O., Nr. 783) und Methylenblau D (Schultz, a.a.0., Nr. 1038).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Echtheitseigenschaften von Drucken mit basischen Farbstoffen oder Beizenfarbstoffen auf Cellulose fasern, dadurch gekennzeichnet, daß die bedruckte Ware mit wäßrigen Lösungen von Salzen hochmolekularer, durch das Kation basischer Verbindungen behandelt wird.
DEG98810D 1938-07-08 1938-10-18 Verfahren zur Erhoehung der Echtheitseigenschaften von Drucken mit basischen Farbstoffen und Beizenfarbstoffen auf Cellulosefasern Expired DE739620C (de)

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