DE738C - Doppelsteppstich-Handschuh-Nähmaschine - Google Patents

Doppelsteppstich-Handschuh-Nähmaschine

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DE738C
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DE
Germany
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needle
cylinder
lockstitch
sewing machine
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DE738DA
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Necker & Co
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Necker & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Maschine dient dazu, um auf derselben Stepp-Handschuhe, auch Stepper genannt, nähen zu können. Es werden bei diesen Arten von Handschuhen die Ledertheile übereinandergelegt so zusammengenäht, dass auch die Naht der Finger inwendig, ebenso wie außen einen Steppstich zeigt. Dazu dient der Cylinder FG, der zugleich die Nadel in Schutz nimmt.
Construction. Das Fundament A schließt in der Mitte seines oberen, kastenförmigen Theiles die Welle O ein, welche wagerecht liegend, durch ein Schnurrad mit dem Gestell in Verbindung steht und auf dem Bock C ruht. Diese Welle O ist durch zwei konische Zahnräder mit einer zweiten, senkrecht stehenden Welle N verbunden.
Auf Welle N, unmittelbar am Fundament A, befindet sich der Excenter für den Transporteur. Als solcher fungiert der Trichter E, welcher zugleich die runde, rotierende Schiffchenbahn bildet.
Ferner befindet sich am unteren Ende der Welle N ein zweiter Excenter, der vermittelst eines Hebels mit Zahnstange den Schützentreiber P kreisförmig hin- und herbewegt. Letzterer nimmt in seinem oberen Theil das Schiffchen auf.
Als Verschluß der rotirenden Schiffchenbahn und zugleich als Stichloch dient die Deckplatte S und die an dem Schutz D befindlichen Schieber. Die Schraube T bewirkt nach vorn gerückt einen kleinen, nach hinten gerückt einen größeren Stich.
Am oberen Theile der Welle N befindet sich eine Scheibe mit Rolle, welche vermittelst einer herzförmigen Curve die Nadelstange M in Bewegung setzt.
Diese Nadelstange M bewegt sich im vorderen Theil, innerhalb des Cylinders FG, welcher an der Spitze mit einer kleinen, konischen Transporteurrolle Q versehen und am hinteren Ende auf der Scheibe H befestigt ist. Diese Scheibe wieder ruht auf den Schiebern II. Um den Cylinder zurück ziehen zu können, sind die Schieber II durch den Gelenkhebel KL und durch eine Zugstange mit dem Pedal verbunden, welches sich am Fußtritt befindet. Man kann also den Cylinder FG mit dem Fuß ausrücken.
Das Nähen. 1. Die Nadel. Um die Nadel einzusetzen, muß der obere Theil G des Cylinders abgenommen werden. Die Nadel wird am vordersten Ende des Nadelschiebers M durch eine kleine Schraube festgehalten. Das Oehr der Nadel muß senkrecht und die kurze Rinne der Nadel nach unten stehen.
2. Das Einfädeln. Der Nadelfaden geht zuerst von der Garnrolle, auf der eine Spannung angebracht ist, durch den Fadenzieher, dann durch die kleine Fadenöse, von da durch die Scheibe H innerhalb des Cylinders auf der Nadelstange entlang bis zum Nadelöhr und muß dann aus der Cylinderspitze heraushängen.
3. Das Schiffchen R. Der Faden desselben geht von der kleinen Schiffchenspule zuerst über den an der Seite befindlichen Steg, dann durch ein, zwei oder mehr Löcher - je nachdem die Spannung nothwendig ist. Zuletzt muß der Faden immer aus dem, der Spitze zunächst gelegenen Loch herauskommen. Nachdem man das Schiffchen passend in den Schützentreiber P hineingelegt hat, muß der Faden noch durch das Stichloch herausgezogen werden.
Bevor man mit dem Nähen beginnt, muß der Cylinder FG und ebenso die Schützenbahn fest verschlossen sein. Der Stoff wird, nachdem man den Cylinder ausgerückt hat, zwischen die Transporteure E und Q geklemmt und die Maschine rechts herum in Bewegung gesetzt. Der heraushängende Schiffchen - ebenso der Nadelfaden werden beim Anfangen leicht festgehalten.
Das Zusammensetzen der Handschuhe. Die beiden Leder legt man nur 1 mm übereinander. Zuerst näht man den sogenannten Carapain in das Daumloch und dann den Daumen selbst ein. Letzteren beginnt man in der Rundung auf dem durch einen Bruch markierten Punkt und näht bis zur Hälfte des Carapains. Dann fängt man an der Spitze an und näht die noch offene Hälfte zu. Hierauf steppt man je zwei der sogenannten Schichteln an den breiten Enden zusammen und näht dieselben, jedes an seiner Stelle, nacheinander (ohne abzusetzen) in die obere Hand ein.
Ist dies geschehen, so legt man die Finger mit den farbigen Seiten aufeinander und befestigt immer je zwei zusammengehörende an der Spitze durch einige Heftstiche.
Jetzt steppt man den Handschuh zusammen. Man beginnt bei dem rechten Handschuh am Zeige- und dem linken am kleinen Finger. Beim Einnähen der Schichteln ist dies gerade umgekehrt; dabei beginnt man den rechten Handschuh am kleinen und den linken am Zeigefinger. Die langen Nähte bleiben stets bis zuletzt.

Claims (4)

1. Der Cylinder FG mit der kleinen Rolle Q über dem die Handschuhfinger von innen nach außen genäht werden.
2. Die rotirende Schiffchenbahn E.
3. Der Nadelschieber M, welcher sich innerhalb des Cylinders FG bewegt.
4. Die Stichplatte S.
DE738DA 1877-08-01 1877-08-01 Doppelsteppstich-Handschuh-Nähmaschine Expired DE738C (de)

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