DE738467C - Umlaufpumpe mit Fluessigkeitsring zur Foerderung von Fluessigkeiten oder Gasen - Google Patents
Umlaufpumpe mit Fluessigkeitsring zur Foerderung von Fluessigkeiten oder GasenInfo
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- DE738467C DE738467C DES132866D DES0132866D DE738467C DE 738467 C DE738467 C DE 738467C DE S132866 D DES132866 D DE S132866D DE S0132866 D DES0132866 D DE S0132866D DE 738467 C DE738467 C DE 738467C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C7/00—Rotary-piston machines or pumps with fluid ring or the like
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Description
- Umlaufpumpe mit Flüssigkeitsring zur Förderung von Flüssigkeiten oder Gasen Die Erfindung betrifft eine Umlaufpumpe, die in bekannter Weise unter Benutzung eines Flüssigkeitsringps zur Förderung von . Gasen oder auch als reine Förderflüssigkeitspumpe arbeiten kann. Bei derartigen Pumpen macht es bekanntlich Schwierigkeiten, die erforderliche Dichtung zwischen dem Laufrad und den Seitenwänden bzw. den radialen B:egrenzungswänden des Gehäuses in genügender Weise herzustellen. Dies ist auch der Grund; warum in bezug auf den Gesamtwirkungsgrad die Umlaufpumpen im allgemeinen den Kolbenpumpen noch unterlegen sind. Man ruß, um eine genügende Dichtung zu erzielen, den Abstand zwischen Laufrad und Gehäuse außerordentlich klein machen, was eine sehr große Genauigkeit in der Arbeit und infolgedessen eine Verteuerung der Herstellung bedingt und außerdem bei Förderung schwebekörperhaltiger Flüssigkeiten, insbesondere sgndhaltigem Wasser, den Nachteil hat, :daß durch Zwisrhentreten des Sandes zwischen Laufrad' und Seitenwänden ein starker Verschleiß eintritt, so daß die gute Dichtung sehr bald verlorengeht und der Wirkungsgrad der Pumpe ,erheblich sinkt.
- Gemäß, der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß zwecks Abdichtung eine Schicht von Leder oder lederähnlichen Stoffen benutzt wird. Beispielsweise können gemäß der Erfindung die Seiten der Flügel des. Laufrades mit Leder umkleidet werden, so daß die Lederumkleidung beim Umlauf des Laufrades an den seitlichen Gehäusewänden schleift und dadurch, ähnlich wie die Lederdichtung bei der Kolbenpumpe; die Dichtung bewirkt. Es können natürlich auch die Vorderflächen der einzelnen Flügel mit Leder belegt sein, das eine> größere Breite als. die Flügel des Laufrades hat, so daß nur die Lederfläcl, e als wirksame Schaufelfläche dient und ihre Seiten an den seitlichen. Gehäuse-,vänden schleifen. Auf die gleiche Weise kann auch die Dichtung in radialer Richtung zwischen Flügel und Mittelgehäuse vorgenommen 'werden. Die Anordnung gemäß der Erfindung kann auch so getroffen werden, daß die Seitenwände des Gehäuses oder sein Mittelteil mit Leder ausgelegt sind und in diesem Gehäuse das Laufrad umläuft, so' daß die Seiten des Laufrades am Leder schleifen oder, Wenn auch diese Lederüberzug haben, Leder auf Leder gleitet.
- In den Fig. i bis. 7 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, Fig. i zeigt das Laufrad von der Seite gesehen. i ist der Körper des Laufrades, z, 3 und 4 sind einzelne Flügel. In den Fig.2 und 3 sind Schnitte durch das Laufrad dargestellt.
- Fig.4, 5 und 6 zeigen verschiedene Ausführungsformen von Umkleidungen der Flügel mit Leder. In Fig. 4 ist ein Lederbelag 5 gewählt, der nicht nur die Vorderfläche des Flügels bedeckt, sondern auch nach beiden Seiten den Flügel umgreift. In Fig.5 ist ein Flügelquerschnitt mit Lederbelag von anderer Querschnittsform dargestellt. 5 ist wieder der Lederbelag. In Fig.6 ist ein Flügel gezeichnet, der nur an den beiden Seiten Lederbeläge 6 und 7 hat.
- In Fig. i ist der Flügel 2 mit einem Lederbelag versehen, der seitlich aus dem Fliigel heraustritt und der bei 8 bis in; diel Nabe hinein verlängert ist, die dementsprechend eine Nut hat, damit hier ebenfalls eine; gute Abdichtung bewirkt wird. Beim Flügel 3 ist nur die Vorderseite bis zum Beginn der Nabe mit Leder belegt. Beim Flügiel4 ist ebenfalls -nur die Vorderseite belegt, doch ist der Lederbelag auch hier bei 9 bis in diie, Nabe hinein fortgesetzt.
- Wie aus den Abbildungen ersichtlich, ist die Lederscbicht breiter als die Flügel, so daß sie an den Gehäusewänden seitlich dichtend schleift. Ebenso kann in radialer Richtung das Leder über die Flügel hinausgehen, um eine ebensolche Dichtung gegenüber dem Mittelteil des Gehäuses zu bewirken. Eine. solche Ausführung ist in Fig. 7 dargestellt. Auf der rechten Seite sind die Flügel, die von einem Mantel io umgeben sein können, mit Hilfe der Lederdichtungen i i gegen den mittleren Gehäuseteil 12 abgedichtet. Auf der linken Seite der Fig. 7 ist dargestellt, wie man Lederstücke 13 und 14 in die Gehäusewand selbst einsetzen und sie auf dem Mantelring io schleifen lassen kann.
- Die Lederschichten können auf den Flügeln durch Anschrauben, durch Vernieten, durch Befestigen mit geeigneter Klebemasse o. dgl. befestigt werden. Sie können auch schwalbenschwanzförmig eingesetzt sein (i4 in Fig.7).
- Da bei der Ausführung gemäß der Erfindung lediglich dem Leder die Dichtung zukommt, kann das Laufrad aus einem Stoff hergestellt werden, der billiger und leichter zu verarbeiten ist als die Stoffe, aus denen bisher die Laufräder hergestellt wurden. Man kann auch Leichtmetalle für die Laufräder verwenden. Die Ausbildung des Laufrades gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß der Lederbelag leicht zu @erneuern ist, so daß eine mit der Zeit undicht gewordene Pumpe sehr leicht wieder instand gesetzt werden kann.
- Es hat sich gezeigt, daß z. B. bei Förderung sandhaltigem Wasser ein Verschleiß der Wände kaum zu bemerken ist. Ebenso wie bei den Pumpen mit Stulpdichtung gehen die Sandteilchen zwischen Leder und Seitenwänden hindurch, ohne nennenswerte Schleifwirkung auszuüben.
- An Stelle von Leder können auch lederartige Stoffe genommen werden, insbesondere, wenn es sich um die Förderung chemisch angreifender Stoffe handelt, unter Umständen auch Gummi oder gummiähnliche Stoffe.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Umlaufpumpe mit Flüssigkeitsring zur Förderung von Flüssigkeiten oder Gasen, bei der innerhalb eines Gehäuses ein mit Flügeln versehenes Laufrad umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des metallischen Teiles des Laufrades von der Gehäusewandung ein Vielfaches des bisher üblich gewesenen Abstandes beträgt und die Flügel des Laufrades oder die Gehäusewand oder beide einen Belag aus Leder oder lederähnlichem Stoff tragen, der an den Gehäusewänden oder an den Flügeln schleift.
- 2. Umlaufpumpe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Lederbelag, der in radialer Richtung die Abdichtung gegen den Mittelteil des Gehäuses b@ewirkt.
- 3. Umlaufpumpe nach Anspruch i mit einem mit Mantel versehenem Laufrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung gegenüber dem Mittelteil des Gehäuses in radialer Richtung durch einzelne auf dem Mantel oder am Gehäuse befestigte Lederstücke erfolgt.
- 4. Umlaufpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lederbelag bis in die Nabe des Laufrades hinein verlängert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES132866D DE738467C (de) | 1938-07-06 | 1938-07-06 | Umlaufpumpe mit Fluessigkeitsring zur Foerderung von Fluessigkeiten oder Gasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES132866D DE738467C (de) | 1938-07-06 | 1938-07-06 | Umlaufpumpe mit Fluessigkeitsring zur Foerderung von Fluessigkeiten oder Gasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE738467C true DE738467C (de) | 1943-08-16 |
Family
ID=7539214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES132866D Expired DE738467C (de) | 1938-07-06 | 1938-07-06 | Umlaufpumpe mit Fluessigkeitsring zur Foerderung von Fluessigkeiten oder Gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE738467C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105949B (de) * | 1958-08-22 | 1961-05-04 | Liebknecht Transformat | Hochspannungsdruckgasschalter |
| DE1115585B (de) * | 1958-10-04 | 1961-10-19 | Siemens Ag | Schaufelrad fuer selbstansaugende Kreisel-pumpen, insbesondere Seitenkanalpumpen |
-
1938
- 1938-07-06 DE DES132866D patent/DE738467C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105949B (de) * | 1958-08-22 | 1961-05-04 | Liebknecht Transformat | Hochspannungsdruckgasschalter |
| DE1115585B (de) * | 1958-10-04 | 1961-10-19 | Siemens Ag | Schaufelrad fuer selbstansaugende Kreisel-pumpen, insbesondere Seitenkanalpumpen |
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