DE737698C - Steuerung fuer regelbare Fluessigkeitsgetriebe mit einem Pumpenteil und mehreren Motorteilen - Google Patents

Steuerung fuer regelbare Fluessigkeitsgetriebe mit einem Pumpenteil und mehreren Motorteilen

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DE737698C
DE737698C DEP82241D DEP0082241D DE737698C DE 737698 C DE737698 C DE 737698C DE P82241 D DEP82241 D DE P82241D DE P0082241 D DEP0082241 D DE P0082241D DE 737698 C DE737698 C DE 737698C
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Karl Schwencke
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/44Control of exclusively fluid gearing hydrostatic with more than one pump or motor in operation
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    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Steuerung für regelbare Flüssigkeitsgetriebe mit einem Pumpenteil und mehreren Motorteilen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die hand- oder fernbetätigte Steuerung von regelbaren Flüssigkeitsgetrieben, >ei denen eine zentrale Pumpe ohne Druckspeicher mit zwei oder mehreren Flüssigkeitsmotoren zusammenarbeitet, und bezweckt ein beliebiges gleichzeitiges oder getrenntes Anlassen, Umsteuern und Stillsetzen sowie eine feinfühlige Drehzahlregelung der einzelnen Flüssigkeitsmotoren durch Änderung der Durchflußmenge in den Motorzuleitungen, gegebenenfalls in Verbindung mit einer HubversteRung des Pumpenteiles.
  • Dies wird dadurcherreicht, daß durch Anordnung von zwei oder mehreren. band- oder fernbetätigten, in den Motorzuleitungen eingebauten Steuergliedern, mit denen sich die Motorzuleitungen mehr oder weniger öffnen bzw. schließen lassen, jeder Flüssigkeitsmotor einzeln nacheinander oder auch, alle Flüssigkeits-motoren zusammen in Gang gesetzt, in ihrer Abtriebsdrehzahl geregelt, -umgesteuert und stillgesetzt werden können, wobei in Abhängigkeit von den Steuergliederstellungen einzusätzlichesmit denSteuergliedern durch Rohrleitungen verbundenes, in der Pumpendruckleitung eingebautes Absperr- und Ablauforgan geöffnet oder geschlossen wird bzw. die Stetierglieder mit Kurvenstücken auf dasselbe HuUsteRglied der einzigen Pumpe wirken. Da erfindungsgemäß bei geschlossenen Steuergliedern, d.h. bei Stillstand der Motorteile, das von der Pumpe geförderte Betriebsdruckmittel drucklos abfließt bzw. die Pumpe auf Nullförderung eingestellt wird, so ist die gemeinsame Pumpe während dieser Zeit völlig entlastet.
  • Es sind bisher hydraulische Antriebe mit zwei oder mehreren Flüssigkeitsmotoren bekanntgeworden, bei denen das Betriebsdruckmittel auseinem von einer kleinen Pumpe gespeisten Kraftspeicher entnommen wird. Die Verwendung eines solchen Kraftspeichers hat den Nachteil, daß der Platzbedarf und das Gewicht der Einrichtung verhältnismäßig groß wird, was sich insbesondere bei ortsbeweglichen Anlagen sehr ungünstig auswirkt. Auch ergibt sich aus dem weit verzweigten, Rohrsystem eine verwickelte, umständliche Bauweise. Weit-er kommt hinzu, daß elie zur Auffüllung des Kraftspeichers dienende kleine Pumpe normalerweise dauernd in Betrieb ist. Solange der Betriebsdruck im Druckspeicher vorhält, wird das zur Auffüllung des Druckspeichers bestimmte ül leer in den ölbehälter zurückgefördert. Dies bedeutet natürlich eine sehr unwirtschaftliche Betriebsweise. Diese Nachteile können bei der neuen Einrichtung dadurch vermieden werden, daß der schwere und platzbeanspruchende. Kraftspel-, eher mit seinen verwickelten Rohrleitungen wegfällt und gegebenenfalls die Pumpe durch, -Verbindung der Steuerorgane mit der Pumpenhub#verstellung nur während des Arbeitens eines oder sämtlicher Flüssigkeitsmotoren 01 fördert.
  • Schließlich ist insbesondere für das Inhetriebsetzen, Drehzahlregeln, Umsteuern und Stillsetzen von, Holzschlleifern, aber auch für allgemeine Verwendung vorgeschlagen worden, von einer gemeinsamen Pumpe aus eine entsprechende Anzahl von Flüssigkeitsmotoren in der Weise anzutreiben -, daß vor jedem Flüssigkeitsmotor ein mit Handrad und Schraubenspindel bedienba.rer Drosselschieber angeordnet ist. Gleichzeitig ist die Anordnung so getroffen, daß bei zunehmendem Arbeitswiderstand bei Errcieben eines bestimmten Druckes an jedem Flüssigkeitsmotor durch einen mit einer Feder abgestützten Verstellkolben der Drosselschieber selbsttätig in Schließstellung gebracht wird und daß bei Fortpflanzung des Druckanstieges nach der Regelpumpe, also auch bei Schließung der Steiierglieder aller Motoren, durch einen weiteren vom Arbeitsdruck beaufschlagten Federkolben die Hubverstelleinrichtung der Regelpumpe selbsttätig auf Nullförderung eingestellt wird. Infolge dieser für jeden Flüssigkeitsmotor vor- gesehenen Vereinigung von handbetätigtern Drosselschieber Lind vom Arbeitsdruck ge- steuerter Absperrvorriclitung und durch Anordnung einer zusätzlichen vom Arbeitsdruck abhängigen Pumpenhubvarstelleinrichtung ergibt sich eine umständliche und entsprechend teuere Bauart, die nur bei sehr umfangreichen Anlagen und bei solchen, wo beim Arbeiten betriebsmäßig mit einem Druckanstieg zu rechnen ist, zweckmäßig und erforderlich ist. Für viele Zwecke wird daher diese Ausführung, aus den genannten Gründen nicht in Frage kommen.
  • Diese Eigenart-en, die in der verwickelten Bauart und der sich daraus ergebenden schwierigen Arbeitsweise begründet sind, werden bei Verwendung der Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung vermieden, so daß diese auch für andere Verwendungszwürke brauchbar ist.
  • Die Erfindung ist in den Ansprüchen i bis 3 gekennzeichnet. Der Anspruch 4 ist ein reiner Unteranspruch ohne selbständige B.-deutung.
  • In den beiliegenden Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der neuen Einrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: ZD Abb. i die Anordnung eines regelbaren Flüssigkeitsgetriebes in schematischer Darg!:#llung mit einer gemeinsamen Pumpe mit gleichbleibender, auf einen festen Wert einkestellter Fördermenge und mit beispielsweise zwei damit über einen Absperr- und Ablaufschieber und je einen handbetätigten Steuerschieber verbundenen Flüssigkeitsmotoren, wobei der gemeinsame Absperr- und Ablaufsch#ieber mit jedem der beiden Steuerschieberbedienungsorgane in Eingriff steht.
  • Abb. -> die davon etwas abweichende Anordnung eines regelbaren Flüssigkeitsgetricbes in schematischer Darstellung mit einer gemeinsamen Pumpe mit veränderlicher Fördermenge und mit beispielsweise zwei damit über -eine Nachfolgesteuerung und je, einen bandbetätigten Steuerschieber verbundenen Flüssigkeitsmotoren, wobei die für die Hubverstellung der Pumpe dienende Nachfolgesteuerung über Stetierkurven mit jedem der beiden Steuerschieberbedienungsorgane in Verbindung steht.
  • Die neue Steuerung nach, Abb. i besteht erfindungsgemäß im wesentlichen aus einer regelbar,en, aber auf einen bestimmten Hul) fest eingestellten Pumpe i, aus dcii davon angetriebenen zwei oder mehreren Flüssigkeitsmotoren 2, 3, aus d,-n in die Verl)iiidungsleitungen zwischen Pumpe und Motoren eingeschalteten, mit entsprechenden geeigneten Bedienungsorganen (Handräder 4'(, 41,) einstellbaren Steuerschiebern 5", 5 b bekannter Bauart, aus einem zwischen Pumpe i und den Steuerschiebern 5a, 5 b angeordneten, in be- kannter Weise ausgebildeten Absperr- und Ablaufschieber6, der mit den beiden Bedi#enungsorganen 4'. 4b über Kurvenscheiben 7"3 7 b.'Führungsrollen 8a, 8b , Gestänge ga, gl, i mit Anpreßfedern ioa, Job und über einen Winkelhebelii mit Federi2 oder über andere geeignete übertragungseletnente in Verbindung stehet. Ferner ist zwischen der von der Pumpe kommenden Druckleitung 13 und i der nach, dem ölhehälter14 führenden Ablaufleitung15 ein Sicherheitsventil16 eingebaut.
  • Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ergibt sich, aus folgendem: Soll z. B. der Flüssigkeitsmotor 3 in Bewegung gesetzt und auf eine bestimmte Drelizahl eingestellt werden, so wird durch Betätigen des Bedienungsorganes 4b über geeignete Zwischengli,eder (W'ell#c 17 h Kegelradüb-ersetzung 1 18b) ein in seiner Ausführung 3 2' bekannter ZD Steu,erschieber 5b in seine Üffnungsstellung gebracht -, wobei- das Maß der Eröffnung von der Größe des Dreliwinkels des Bedienungsorgans 4b abhängt. Gleichzeitig wird durch 1 Verschwenken der Kurven- oder Nockenscheibe7b und durch Herauslaufen der Führungsrolle 8b aus der Aussparung i g" der Kurvenscheibie 7 b auf ihreh Umfang das; Ge-Stänge gb gegen die Spannung der Feder i ob in Pfeilrichtung b verschoben und damit durch Ausschwenken des Wink-elhebels i i gegen die Spannung der Feder 12 der Absperr- und Ab- laufschieber 6 so verstellt, daß dem von der Pumpe kommenden Betriebsdruckmittel der Weg über den Absperr- und Ablaufschieber in Richtung nach den Flüssigkeitsmotoren freigegeben wird* während die von dem Absperr- und Ablaufschieber 6 nach dem ölbehälter 14 führende Ablaufleitung 2o geschlossen wird. je nach der Größe der Eröffnung des Steuerschiehers 5b, die durch Drelien am Bedienungsorgan 4b in feinfühliger Weise eingestellt werden kann, wird dem Motor 3 mehr oder weniger öl zugeleitet und je nachdem eine niedrigere oder höhere Abtriebsdrehzahl erteilt. Dies gilt in gleicher Weise für den Fall, daß nur der Motor 2 oder beide Motoren 2 und 3 gleich-zeitig laufen. Das von der Pumpe i unter Umständen zuviel geförderte öl entweicht durch das Sicherheitsventil 16 tu-id fließt durch die Ablaufleitung 15 nach, dem ölbehälter 14. Die Drehrichtung jedes Flüssigkeitsmotors läßt sich nach Belieben auf Links- oder Rechtslauf einstellen, je nach--dem man das Bedlenungsorgan 4a b2#w. 4b links- oder rechtsherum betätigt.
  • Beim gleichzeitigen Laufen mehrerer Flüssigkeitsmotoren wird zum, Stillsetzen des einen das betreffende tedienungsorgan 4 b bzw. 4-in seine Mittelstellung0 zurückgedreht, wobei der betreffende Steuerschieber 5a bzw. 5b ge- schlossen und durch Einlaufen der Führungsrolle 8a bzw. 8b in die Aussparung ig- bzw. Igb der KLirvenscheibe 7a bzw. 7 b das Gestänge ga bzw. gb unter dem Einfluß der Feder ioa bzw. Job in Richtung des Pfeiles,a zurückgezogen wird. Dabei ändert sich, an der Stellung des Winkelhehels i i und des Absperr- und Ablaufschiebers 6 nichts, da der Winkelhehel i i durch die zu dem anderen weiterlaufenden Motor 2 bzw. 3 gehörige Kurvenscheibie 7a bzw. 7 b und das Gestänge ga bzw. gb in seiner Lage festgehalten wird.
  • Werden zum Stillsetzen sämtlicher Flüssigkeitsmotoren die-. Bedienungsorgane 4a und 4b auf Mittelstellung 0 zurückgedreht, so be- wegen sich die Führungsrollen ga und 8b mit den zugehörigen Gestängen ga 1,md gb unter dem Einfluß der 'Federn ioa und Job in die Aussparungen iga und igb der Kurvenscheiben 7a und 7 b zurück, so daß der Winkelhehel i i unter Wirkun g der Feder i -- in seine Nullstellung zurückgesdh.wenkt wird. Dieser verstellt den Absperr- und Ablaufschieber6 in der Weise, daß einerseits der Durchlauf des Betriebsdruckmittelg nagh den Hüssigkeitsmotoren gesperrt und anderseits sein Ablauf durch die Ablaufleitung 2o nach dem ölbehälter 14 geöffnet wird. Daraus ergibt sich" daß die gesamte von der Pumpe i geförderte Flüssigkeitsmenge -nach, dem Öl- behälter 14 zurückströmt und die Flüssigkeitsmotoren überhaupt kein öl erhalten.
  • In der davon etwas, abweichenden Ausführung nach, Abb. 2 unterscheidet sich die neue Steu,ereinrichtung von der Ausführung nach Abb. i im wesentlichen dadurch, daß außer der Drosselung des Betriebsdruckmittels durch. Steuerschieber 5a, 5 b noch eine Beeinflussung des Hubstellgliedes 21 der Regelpumpe i vorgesehen ist, wozu beispielsweise eine Nachfolgesteuerung 22 eingebaut werden kann,. Diese steht über Winkelhebel 23a bzw. 23 b und Verstellkurven 24a bzw. 24b, die an den nach außen herausgAführten Enden der Schieberkö.'rper angeordnet sind, mit den Steuierschiebern 5a bzw. 5 b in Verbindung. Diese Ausführung mit Nachfolgesteuerung kommt insbesondere für größere Leistungen in Frage, bei denen die zur Pumpenhubverstellung erforderlichen Kräfte für eine reine Handbetätigung zu groß werden.
  • -Die Nachfolgesteuerung 22 besteht im wesentlichen aus einem an dem Pumpengchäuse i befestigten Zylinder 2 5, einem darin verschiebbaren, mit dem Hubstellglied 2 1 der Pumpe verbundenen Nachfolgekolben 26 und einem in diesem Kolben beweglich, geführten Steuerschieber27, der über zwei Winkelhebel 23a,- 23 b mit den Verste#llkurVCII 24-", 24b der Motorensteuerschieher 5a, 5b in Eingriff steht und durch, eine Schraubenfeder 28 abgestützt ist. Die Bohrung des Zylinders, besitzt zwei Ringkanäle 29, 3o, von denen der eine aneine zusätzliche kleine. Pumpe 3 1 und der anderc überein Rückschlagventil 3 2 an das nach dem ölbehälter 14 führende Ablaufrohr 33 angeschlossen ist.
  • Die beiden Seiten des NachfolgekolbenS 26 stehen mit der Bohrung und der Mantelfläche dieses Kolbens durch Kanäle 34, 35, 36, 37 und 38 in Verbindung. Dabei wird der dauernde Eingriff zwischen den Winkelheheln 23 a bzw. 23 b und den Verstellkurven 24" bzw. 24 b durch, die Spannung der-Feder28 gewährleistet, die gleichzeitig, wenn beide Bedienungsorgane 4a, 4b in Mittelstellung0 stehen, den Steuerschieber 27 der Nachfolgesteuerung zwangsläufig auf Nullhub einstellt.
  • Die Wirkungsweise der Ausführung nach Abh. 2 ergibt sich aus folgendem: Soll z. B. der Flüssigkeitsmotor 2 in Richturig des Pfeiles I, d. h. im Sinne des Uhrzeigers, in Gang gesetzt werden, so wird das Bedienungsorgan4a in Richtung nach StellungI geschwenkt, wodurch über Ritzel39a und Zahnstange40a oder andere geeignete Übertragun-smittel der Steuerschieber 5(1 in Richtung des Pfeiles.a verschoben wird. Damit wird die von der Pumpe, i kommende Druckleitung 13 durch den Steuerschieber 5a Z> o#eöff-net, so daßdasBetriebsdruckmitteldurch die Leitung41 nach. dem Flüssigkeitsmotor2 #trÖmt und diesem je nach, Größe des Aussch,lages des Bedienungsorganes4a eine kleinere oder größere Abtriebsdrehzahl erteilt. Das vom Motor drucklos zurückströmende öl fließt durch die Leitung 42, durch, das Ge- häuse der Steuerschieber 5a und 5b und die Ablaufleitung 43 -nach dem ölbehälter 14. Gleichzeitig wird die am linken Ende des Steuerschiebers 5a befestigte VerstellkurVe 24a in Pfeilrichtung a verschoben, so daß der Winkelhebel 23a durch Auflaufen seines freien Endes auf den durch den Winkelhebel verdeckten Teil der Verstellku.rve nach außen geschwenkt und der im Innern des NachfolgekolbenS 26 geführte Steuerschieber 27 durch das andere Ende des WinkelhAels in Pfeilrichtunga verschoben wird, und zwar in dem Maße, wie das Bedienungsorg a n 4a zwischen Mittelstellung 0 und Endlage I ausgeschwenkt wird.
  • Während dieser Verstellbewegun- wird der zweite Winkelhebel 23b, der über den Steuerschieber 27 mit dem ersten *Winkelhebel 23a gelenkig verbunden ist, ebenfalls nach außen geschiv enkt, wodurch er von der stillstehenden Kurve 24b abgehoben wird. Da also an dieser Verstellkurve keine rückwirkende Kraft auftritt, so bleibt der Steuerschleber 5 b und das zugehöri-e Bedienungsorgan 4b in seiner Mittelstellung unverändert stehen.
  • Durch die Verschiebun- des Steuerschiebers 27 in Pfeilrichtunga werden im Nachfolgekolben die Kanäle 34, 35 und 36, 37 miteinander verbunden, so daß das von der Pumpe31 geförderte öl auf die linke Seite des Nachfolgekolbens --6 tritt und diesen in Pfeilrichtunga verschiebt, wobei das auf der rechten Nachfolgekolbenseite befindliche öl durch die Kanäle 36, 37, durch den Ringkana130 über das Rückschlagventi13-- und durch die Ablaufleitun933 nach dem ölbehälter 14 ;entweicht. Sobald der Nachfolgekolben dem Steuerschiebier 27 so weit nachgefolgt ist, daß er gegenüber dem Steuerschieber wieder seine ursprüngliche Stellung einnimmt, ist auch die Verbindung zwischen den Kanälen 34, 35 und 36, 37 unterbrochen, womit der Nachfol-ekolben augenblicklich zum Stillstand kommt. je nach dem Verschiebeweg des Steuerschiebürs ist auch die von dem Nachfolgekolben zurückgelegte Strecke kleiner Öder größer, so daß damit eine sehr genaue, sich selbststeuernde Verstellun- des Pumpenhubstellgliedes 21 erreicht wird, ohne daß dabei eine Rückführung in die Anfängsstellung nötig ist. Solange keine Nachfolgebewegung stattfindet, fördert die Za.hnradpumpe3i über das Überströmventil 44 in den ölbehälter 14.
  • Da das Hubstellglied 2 1 der Pumpe i mit dem Nachfolgekolben26 fest verbunden ist, wird bei jeder Nachfolgebewegung die Pumpe i iwangsläufig auf den entsprechenden Hub eingestellt und dem betreffenden Flüssigkeitsmotor bzw. den Flüssigkeitsmotoren eine entsprechende kleinere oder größere Fördermenge zugeleitet. Die Drehzahl dieses Flüssigkeitsmotors bzw. dieser Flüssigkeitsmotoren kann auch während des Betriebes in einem weiten Bereich, stufenlos ge- regelt werden, indem das Bedienungsorgan 4#, bzw. die Bedienungsorgane 4a und 4b in dem Bereich. zwischen Mittelstellung 0 und Stellung I verstellt werden.
  • Soll der Flüssigkeitsmotor 2 auf Linksgang (Pfeilrichtung II) umgesteuert bzw. auf eine beliebige Linksdrehzahl eingestellt werden, so wird das Bedienungsorgan 4g in eine entsprechende Lage zwischen Mittelstellung 0 und Endstellung II gebracht. Dies bewirkt, daß der Motorsteuerschieber 5a über Ritzel 39a und Zahnstange 40a in Pfeilrichtung b verschoben und damit die von der Pumpe i kommende Druckleitung 13 nunmehr mit der zum Flüssigkeitsmotor 2 führenden Leitung 42 verbunden wird, während die andere Motorleitung 41 über den Ka nal 45 an die nach dem ülbehälter 14 führende Ablaufleitung 43 angeschlossen wird. Dies bedeutet gegenüber 5 der früheren Bedienungsorganeinstellung zwischen 0 und 1 f ür den Flüssigkeitsmotor eine Vertauschung der Druckleitung und der drucklosen Ablaufleitung, so daß der Motor 2 nunmehr im entgegengesetzten Sinne, also in PfeiUrichtung 11 umläuft. Die Höhe der Drehzahl selbst richtet sich dabei wieder nach dem Ausschlag des Bedienungsorgans 4a und der jeweiligen Größe der Hubverstellung der Pumpe i. Dabei arbeitet die Nachfolgesteuerung in gleicher Weise, wie bereits für den Rechtslauf des Flüssigkeitsmotors 2 beschrieben -, nur mit dem Unterschied, daß der Nachfolgekolben dem Steuerschieber in Pfeilrichtung b, nachfolgt.
  • In völlig gleicher Weise kann auch der Flüssigkeitsmotor 3 durch, Verstellen des Bedienungsorganes 411 zwischen Mittelst-ellung 0 und Endlage 1 bzw. zwischen Mittelstellung 0 2, und Endlage II in einem weiten Bereich auf beliebige Drehzahlen im Links- oder Rechts-[auf eingestellt werden.
  • Da jedem der zwei oder mehr Flüssigkeits-.notoren ein Steuerschieber und eine Verstellzurve zugeordnet sind, ferner die Steuerschie- i )er nach Bedarf - räumlich nahe beieinander angeordnet und als ein geschlossenes Ganzes :Z ausgebildet werden können, so lassen sich mit Leichtigkeit von einem Standort aus gleichzeitig zwei oder mehrere Flüssigkeitsmotoren in gleicher oder entgegengesetzter Drehrichtung in Bewegung setzen, auf gleiche oder verschieden große Drehzahlen einstellen sowie in bteliebiger Reihenfolge und unabhängig voneinander stillsetzen.
  • , inden sich beide Steuerschiebier 5a 5b ,Bef in MittelsteJ1u.ng0, so steht di& Pumpia auf Nullförderung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für regelbare, Flüssigkeitsgetriebie ohne Kraftspeicher mit teinem. Pumpenteill und mehreren MotorteileA zum wahlweisen, beliebigen Inbetriebsetzen, Drehzablreg-eln, Umsteuern undStillsetzen jainzelner oder sämtlicher Flüssigkeitsmotoren, dadurch. gekennzeichnet, daß für jeden Motor,ein entsprechendes hand-oder fernhetätigtes Steuerglied (5-. 5b) vorgesehen ist, daskraftschlüssig mit,einer für,alle Motoren gemeinsamen Schalt-oder Regeleinrichtung (6 bzw. 22) zur Vorsteuerung bzw. Regelung der den Steuergliedern von der gemeansamen Pumpe (i) zugeführten Flüssigkeitginenge verbunden ist und diese derart betätigt, daß bei Offenstellu%g eines oder sämtlicher Steuerglieder (5ä, 5b) der Zufluß, des von der Pumpe (i) gelieferten Betriebsdruckmittels nach. den Steuergliedern von der Schalteinrichtung (6) freigegeben bzw. von der Regeleinrichtung (22) StU-fenlos eingestellt wird und umgekehrt bei S chließung sämtlicher Steuerglieder, d. h. bei Stills#etzen aller MotortW,,e, das Betriebsdruckmittel aus der den Steuergliedern vorgeschalteten Schalteinrichtung (6) drucklos abströmt -bzw. die Pumpenförderung durch die Regeleinrichtung (22) auf Null eingestellt wird, wodurch eine Entlastung der Pumpe !eintritt.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die in die Pumpendruckleitung (13) eingebaute Schalteinrichtung als vereinigtes Absperr- und Ab,-lauforgan (6) ausgebildet ist, derart, daß bei Offenstellung eines oder sämtlicher Steuerglieder (5a,- 5b) der Zufluß des von der Tumpe (i) dauernd geförderten Betriebsdruckmittels nach den Steuergjiedern freigegeben und der Ab,-Ruß nach dem ölbehälter (14) geschlossen ist und umgekehrt bei Schließung sämtlicher Steuer-#organe, d. h. bei Stillstand aller Motorteile, der Durchgang des Betriebsdruckinittels nach den Steuergliedern, gesperrt und der Abfluß nach dem ölbehälter geöffnet ist, so daß die Pumpe bei voller Förderung drucklos arbeitet. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die gemeinsame, mit den Steuergliedern kraftsch#lüssig verbundene Regeleinrichtung als hydraulische Nachfolgesteuerung (22) ausgebildet ist, die von den hand- oder fernbetätigten Steuergliedern (5a, 5 b) über Verstellkur-VeU (2 4a2 24b) undWinkelhebel(23'.,23b) oder andere übertragungsmittel betätigt wird, derart, daß die Fördermenge der gemeinsamen Pumpe (i) den jeweils eingestellt-en Steuergliederöffnungen zwangsläufig und stufenlos angepaßt *ird und daß bei Mittelstellung aller Steuerglieder (5a) 5b), d.h. bei Stillstand aller Motorteile, die Fördeirnenge der Pumpe durch die Nachfolgesteuerung auf Null,eingestellt wird, wodurch die Pumpe völlig entlastet ist. 4. Steuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke einer leichten und schnellen Bedienung von einem Standort aus sämtliche, Steuerglieder (5a ' 5 b) in einem gemeinsamen Gehäuse mit weitgehender Vereifligung der Steuer- und Verbindungskanäle untergebracht sind.
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