DE73644C - Laufkrahn mit Seilbetrieb und zwischen den Laufwagen als Laufbahn für die Katze gespanntem Seil - Google Patents

Laufkrahn mit Seilbetrieb und zwischen den Laufwagen als Laufbahn für die Katze gespanntem Seil

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DE73644C
DE73644C DENDAT73644D DE73644DA DE73644C DE 73644 C DE73644 C DE 73644C DE NDAT73644 D DENDAT73644 D DE NDAT73644D DE 73644D A DE73644D A DE 73644DA DE 73644 C DE73644 C DE 73644C
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Germany
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rope
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roller
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Application number
DENDAT73644D
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English (en)
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W. D. SHERMAN in Brooklyn, County of Kings, State of New-York
Publication of DE73644C publication Critical patent/DE73644C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/011Cable cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3S: Hebezeuge.
gespanntem Seil.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1893 ab.
Sobald schwere Lasten, wie Cementblöcke, Werkstücke, Leitungsröhren, Gufswaaren, Theile schwerer Maschinen oder Kanonen und sonstige Artilleriestücke gehoben und auf kurze Entfernungen bewegt werden sollen, bedient man sich auch heute noch des Laufkrahns, welcher das Heben der Last und ihre Bewegung in zwei auf einander senkrechte Richtungen erlaubt, aber häufig schwerfällig zu handhaben ist. Der Ladekrahn nach vorliegender Erfindung hat den Zweck, mittelst einer Anzahl von auf Rollen laufenden Drahtseilen, auf Geleisen geführter Laufwagen und einer auf einem Querseil reitenden Laufkatze in einfacher Weise den früher üblichen schwerfälligen Laufkrahn zu ersetzen und damit den Vortheil zu erlangen, mit verhältnifsmäfsig geringen Kosten eine Vorrichtung aufstellen zu können, die selbst in ganz engen Räumen arbeitsfähig sofort in Betrieb zu. setzen ist und von einer einzigen Person bedient werden kann.
Auf den beiliegenden Zeichnungen stellen die Fig. 1 bis 6 wie folgt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht des verschiebbaren Drahtseiles mit seiner Laufkatze und zeigt zugleich im Durchschnitt die beiden Seitengeleise und deren Ständer,
Fig. 2 die Seitenansicht eines der beiden erhöhten Seitengeleise mit dem zugehörigen Laufwagen und den zu seinem Betriebe dienenden Rollen und Leinen.
Fig. 3 stellt den Grundrifs der beiden parallelen erhöhten Seitengeleise dar mit dem quer laufenden, verschiebbaren Drahtseil und den dazugehörigen Laufwagen, Laufkatze und Rollen.
Fig. 4 giebt eine Stirnansicht eines der erhöhten Seitengeleise mit seinen Rollen, mit dem Laufwagen und dem diesen bewegenden Getriebe bei gleichzeitiger Andeutung der Hebemaschine.
Fig. 5 zeigt eine perspectivische Ansicht dieser Hebemaschine mit ihren Trommeln, Wellen und Kurbeln.
Fig. 6 stellt schematisch und perspectivisch das ganze System der Rollen, Blockscheiben und des Seilwerkes des Apparates dar.
Der Ladekrahn besteht aus sechs Theilen, und zwar:
ι. einem gufseisernen Gerippe oder eisernem Gerüst mit gleich hohen parallelen Seitenständern, welche den beiden parallelen erhöhten Geleisen als Unterlage dienen;
2. einem System von Blockscheiben oder Rollen, die an jenem Gerüst festsitzen;
3; einem System von Seilen oder Leinen, welche über diese Rollen laufen;
4. einem System,von Laufwagen, die mittelst eines Seilwerkes und der Rollen in Bewegung gesetzt werden;
5. einem verschiebbaren Drahtseil, welches, für eine Laufkatze gespannt, die auf den beiden erhöhten, feststehenden Seitengeleisen laufenden Wagen unter einander verbindet;
6. einer Hebemaschine, welche eine Winde und zwei Trommeln von bekannter Construction in Thätigkeit setzt.
In den Zeichnungen bezeichnen A A die beiden Parallelträger der erhöhten Geleise B und C, welche sich auf jeder Seite des Raumes,. in welchem der Krahn eingebaut ist, befinden. Die Träger A A werden von abgesteiften Ständern D getragen und erstrecken sich in entsprechender Höhe über dem Boden des Raumes über die ganze Länge desselben. Auf jeder Seite: sind Geleise angebracht, von welchen die oberen mit -B und die parallel mit diesen laufenden unteren mit C bezeichnet sind. Diese Geleise bestehen aus in starkem Bandeisen E verbolzten Flachschienen (Fig. 2 und 3). Die Bandeisen E werden an der inneren Seite der Parallelträger A mittelst sehr starker, quer durch die Träger gehenden Bolzen festgehalten. Die Schiene, welche jene Bandeisen E trägt, steht um Weniges über die Träger A A, Fig. 1, hinaus, so dafs zwischen der inwendig vorstehenden Flachschiene und dem oberen bezw. unteren Theil des von ihr überlappten Trägers A ein kleiner Spielraum entsteht.
Auf den oberen und unteren Geleisen B und C an jeder Seite fahren zwei Laufwagen, zwischen welchen das verschiebbare Drahtseil F an den starken, bügeiförmigen Bändern G G1 gespannt ist. Diese letzteren sind mit den zur Befestigung des Drahtseiles F nöthigen Vorrichtungen versehen. Aufser diesen Bändern G G1 besteht jeder der Laufwagen aus dem mit H und H1 bezeichneten oberen Stuhl und den seitlichen, auf dem unteren Geleise laufenden Rollen J und J1. In der Fig. 1 ist einer dieser Laufwagen in der Seitenansicht gezeigt; in Fig. 2 und 4 stellt er sich in der Vorderansicht und in Fig. 3 im Grundrifs dar. Das obere Rollengestell hat den Zweck, den Laufwagen auf den oberen Schienen B zu tragen, während die untere, seitliche Vorrichtung noch als Lager für die Rollen dient, über welche das die Laufkatze in Thätigkeit setzende Seil läuft. Die Bänder G G1 dienen nicht nur als Lager- und Verbindungsglieder zwischen den oberen und den seitlichen Hunden, sondern sie tragen auch ein ganzes System von horizontalen Rollen, wie nachstehend beschrieben wird.
Der obere Hund H bezw. H1 jedes Laufwagens besitzt zwei geflantschte Räder h h, welche auf den oberen Flachschienen B so laufen, dafs die Flantschen des Rades nach aufsen zu stehen kommen.
Der seitliche Hund / bezw. 71, welcher langer als der obere ist, so dafs seine Enden beiderseits über jene von HH1 hinausragen, besitzt zwei Rollen, von denen das zu / gehörige Paar mit i und z1, jenes zu /' gehörige mit Pi3 bezeichnet ist. Das Band G1, welches zum rechtsseitigen Geleise gehört, trägt vier horizontale Rollen abc und d eine über der anderen, während das Band G an dem linken Geleise nur zwei horizontale" Rollen e und / aufweist.
Aufser diesen Rollen sind die Bänder G und G1 noch mit oberen und unteren, horizontal angeordneten Nuthrollen j und k versehen, deren Platz und Wirkungsweise am besten aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen sind. Dieselben lagern in den gabelförmigen Aufsentheilen der Bänder G und G1 und drehen sich in horizontalen Ebenen unter den inneren Rändern der oberen und der unteren Schienen B und C, so dafs die über sie laufenden Leinen oder Seile den Wagen auf den Schienen gegen seitlichen Zug und Stofs ähnlich so schützen, wie die Räder h h des oberen Hundes H gegen Druck oder abwärts gerichteten Zug Widerstand leisten.
Mit dem Laufwagen bewegt sich gleichzeitig das Drahtseil F, auf welchem die zweirädrige Laufkatze Platz findet. Der Rahmen J der Laufkatze trägt an seinen unteren Ecken die Heberollen KK, während er selbst auf dem Drahtseil F durch die Nuthenräder LL geschleppt wird. Unterhalb der Laufkatze hängt an einer Leine oder einem Seil die bekannte, mit Lasthaken ausgestattete Lastrolle M.
An irgend einem geeigneten Ort des Packraumes, in welchem der Ladekrahn wirken soll, befindet sich die eingangs unter 6. erwähnte Hebemaschine bekannter Construction. Die in derselben angeordnete Winde und die zwei Seiltrommeln treiben den Ladekrahn durch Seile an, nachdem sie ihrerseits mittelst Handhebel in Thätigkeit gebracht sind, und zwar infolge des eigenartig zusammengesetzten und in Fig. 6 schematisch dargestellten Rollensystems. Zweckmäfsig ist diese unter 6 bezeichnete Maschine in gleicher Höhe wie die beiden Seitengeleise (Fig. 1). in einem abgesonderten Theil (unter Flugdach oder hinter einem Gitter) des Packraumes so angeordnet, dafs die den Antrieb leitende Person über den ganzen Raum, frei von jeder Behinderung, Uebersicht gewinnt und den Apparat während der Arbeit desselben vollständig zu überwachen im Stande ist.
Fig. 5 zeigt als Beispiel eine Hebemaschine, wie sie als Theil der vorliegenden Erfindung Verwendung findet. Da dieser Theil jedoch für sich genommen nicht Gegenstand des Erfindungsgegenstandes ist, so kann er auch von jedem anderen ähnlichen oder nicht ähnlichen, wenn nur zu demselben ■ Zweck dienenden Apparat ersetzt werden.
Die hier gewählte Maschine (Fig. 5) besteht zunächst aus einer Winde Λ7, welche mittelst eines Stellhebels R1 und der Kuppeleinrichtung -R ein- und ausgerückt werden kann. Die Winde N ist mit einer durch den Handhebel oder Tritt T zu beherrschenden Hemmvorrichtung S versehen. Die Hauptwelle N1
dieser Winde erhält ihren Antrieb durch die von einer im Kellergeschofs befindlichen Maschine ausgehende Transmission. Q auf der Rolle P. Durch den Ein- bezw. Ausrückhebel R1 kann die Welle JV in oder aufser Betrieb gesetzt werden; gleichzeitig ist man in der Lage, durch die Hemmvorrichtung S, also mittelst Handhebels oder Trittes T, die Umdrehungsgeschwindigkeit zu regeln.
Auf einer entsprechend gelagerten Welle JV2 sind zwei Trommeln O und O1 angeordnet, welche, jede mit Zahnrädern versehen, durch Zwischenübertragungen ihre drehende Bewegung von der Hauptwelle JV1 . erhalten. Die beiden Trommeln O und O1 können mittelst der Hebel P1 und P2 ein- oder ausgerückt werden. Wenn auch, wie bereits erwähnt, kein Gewicht darauf gelegt wird, dafs gerade die hier gewählte Hebemaschine Verwendung findet, so mufs doch Bedingung bleiben, dafs der gebrauchte. Hebeapparat drei verschiedene Winden hat, von welchen jede durch einen eigenen Ausrücker regulirt wird, und zwar eine (N), welcher die eigentliche Hebethätigkeit zukommt, ferner eine (O) behufs Antriebes der auf den festen Geleisen sich bewegenden Laufwagen und die dritte (O1J für die Lenkung der Laufkatze auf dem DrahtseilF. Mit anderen Worten: die an dem Haken der Laufkatze hängende Last wird mittelst der Winde JV gehoben, mittelst der Trommel O in der Richtung der Seitengeleise und mittelst der Trommel O1 in der Querrichtung des Drahtseiles F. bewegt.
Durch bekannte Maschinentheile ist die Einrichtung getroffen, dafs jede der drei Winden oder Trommeln JVO und O' unabhängig eine von der anderen oder auch zwei oder alle drei zusammen mittelst der Hebel R[ P1 und P2 von der daselbst stehenden Person in Thätigkeit gesetzt werden kann.
Wie in Fig. 6 schematisch dargestellt, sind es vier verschiedene Seile oder Leinen, welche in dem Rollensystem mitwirken, und zwar zunächst die mit / bezeichnete Leine, welche auf der Hebetrommel JV verankert ist. Von dieser ausgehend, wird Leine I über die in der Hebemaschine befestigten Führungsscheiben I mn und ο (s. auch Fig. 5) geführt, geht dann längs eines der beiden erhöhten Geleise (etwa des rechten) bis zur Horizontalscheibe d (der niedrigsten von den vier um eine gemeinschaftliche Verticalachse sich drehenden, über einander im Band G1 gelagerten Scheiben). Um die Scheibe d horizontal herumgeführt, legt sich Leine / auf die rechte Rolle K der Laufkatze und schlingt sich sodann um die untere Scheibe f innerhalb des Bandes G des linksseitigen Laufwagens. Von hier kehrt Leine I quer über den Packraum zur zweituntersten Horizontalscheibe c im Band G1 des rechtsseitigen Laufwagens (beide Male unterhalb des Drahtseiles F bleibend) zurück und ist sodann längs des erhöhten rechtsseitigen Geleises zu dem Schliefshaken χ geführt, der das zweite Ende der Leine / aufnimmt und selbst in gesicherter Weise am Ende des Geleises. an der Scheibe ρ befestigt ist.
So geht also die Leine / von der Hebetrommel JV aus über die Rollen I mn 0 d zur Laufkatze und von dieser über die Rollen f und c bis zum Schliefshaken x. Sobald die Winde JV gedreht wird, hebt die Leine / vermöge ihrer Führung mittelst der Lastrolle M die an dem Haken daselbst hängende Last.
Ist nun die Last mittelst der Winde JV und der dazugehörigen Leine / genügend vom Erdboden gehoben, so kann mittelst der Trommel O und der zugehörigen Leinen 2 und 3 die Last im Sinne der Laufwagenrichtung (der Längsgeleise) verfahren werden. Diese beiden Leinen arbeiten nämlich mit den Laufwagen und ihren Rollen im Zusammenhang mit den wie folgt angeordneten festen Rollen. Am äufseren Ende der rechten Fahrbahn sind drei Rollen ρ qr befestigt, die alle drei um dieselbe Horizontalachse drehen. Auf der linken Seite des Packraumes, diesen drei Rollen gegenüber, befinden sich zwei ähnlich so angeordnete Rollen s und t, beide ebenfalls auf derselben Achse drehend. Am anderen Ende des linken Geleises sind zunächst die Rolle u, welche wie 5 und t auf horizontaler Welle umläuft, und die auf verticaler Achse drehenden Rollen ν und w eine über der anderen angeordnet, während gerade diesen gegenüber an dem rechtsseitigen Geleise die Horizontalrollen χ und y über einander angebracht sind (Fig. 6); schliefslich befindet sich noch an demselben Geleisende die Rolle %, welche auf horizontaler Achse läuft.
Die Leinen 2 und 3 zeigen sich in ihrem Lauf (Fig. 6) von dem inneren Ende des rechten Laufwagens P an wie folgt:
Leine 2 läuft von P aus längs des Geleises bis zu dessen Ende, wo sie über die Rolle \ geführt ist, und zurück (Fig. 2) zum Laufwagenrad z, unter demselben durch und darüber hinweg zur Horizontalrolle χ und quer durch den Packraum zu w bis zur festen Rolle s, über welche die Leine 2 zurück zum Rad i des linksseitigen Laufwagens geführt ist; von hier geht sie auf die Rolle t, kehrt zum dritten Mal auf sich selbst zurück, um mit ihrem Ende an der entsprechenden Seite des linksseitigen Laufwagens / befestigt zu werden.
So ist also die Leine 2 mit einem Ende an dem inneren Theil des rechten Laufwagens P, mit dem anderen an dem äufseren Theil des linken Laufwagens / befestigt, und es werden von dieser Leine 2 der Reihe nach die Rollen \ixwsi und t durchlaufen.
Die Leine 3 ist ähnlich wie die Leine 2 geführt. Befestigt an dem inneren Theil des linken Laufwagens /, läuft sie in der Richtung nach hinten zur festen Rolle u am Ende des Geleises, und von da wieder nach vorwärts zum Laufwagenrad i1, unter demselben hindurch und darüber hinweg zur Horizontalrolle ν und dann, sich mit Leine 2 kreuzend, quer über, den Packraum zur Rolle y auf der anderen Seite, ferner einmal um die Trommel O zu der festen, auf horizontaler Achse drehenden Führungsrolle α1 längs des rechten Geleises zu der festen Rolle p, wo sie über das Rad i3 am rechten Laufwagen I1, zurück über die Rolle q, über dieselbe herum zu dem äufseren .Theil des Laufwagens P geführt, ist; hier ist ihr Ende befestigt. Wie man sieht, ist Leine 3 ganz ähnlich wie Leine 2 geführt, doch läuft dieselbe auch über die Trommel O, von welcher die Lenkung der beiden Laufwagen ausgeht. Mit anderen Worten: Leine 3 ist mit einem Ende an dem äufseren Theil, des rechten Laufwagens P und mit dem anderen Ende an dem inneren Theil des linken Laufwagens / befestigt und läuft allein über die Trommel O, welche durch die Leine 3 mittelbar auch die Leine 2 beeinflufst.
Die Leine 4 dient dazu, die Laufkatze entsprechend zwischen den beiden Längsgeleisen in transversaler Richtung zu lenken. Mit einem Ende 'ist die Leine 4 an dem Rahmen J der Laufkatze befestigt, welche mittelst ihrer Nuthenräder L L auf dem Drahtseil läuft. Indem Leine 4, Fig. 1, über die im Band G des linken Laufwagens gelagerte Horizontalrolle e geführt ist, kehrt sie über den Packraum zurück zu der gegenüber von e symmetrisch mit dieser gelagerten Rolle a, geht um diese herum längs des rechten ■ Seitengeleises zur festen Rolle r und über diese hinweg zur Führungsrolle a2, die auf derselben horizontalen Welle dreht wie die Rolle a1 (über welche, wie früher gezeigt, Leine 3 läuft). Von der Rolle d2 läuft die Leine 4 direct auf die Trommel O1, um sie herum zur Führungsrolle as, Fig. 6, die sich auf derselben Welle wie Rolle ο dreht (über diese ist Leine 1 geführt). Nun geht es von Rolle a3 längs des rechten Seitengeleises zur horizontal drehenden Rolle b der zweitobersten von den vier über einander angeordneten Rollen abcd, die auf der gemeinschaftlichen Verticalachse im Band G1 drehen; von b läuft Leine 4 fast rechtwinklig zur Laufkatze, wo sie an der, entsprechenden Seite des Rahmens / befestigt ist. Auf diese Weise ist es demnach möglich, mittelst der eingerückten Trommel O1 und der Leine 4 die Laufkatze auf dem Drahtseil F hin- und herzubewegen. Die Leine 4 passirt also, von der linken Seite der Laufkatze angefangen, nach einander die Rollen eara2, sodann Trommel O1, ferner die Rollen α3 und b und endet auf der rechten Seite der Laufkatze.
Nach diesen Ausführungen ergiebt sich die Wirkungsweise des neuen Ladekrahns:
An den drei Hebeln R1 P1 und P2 braucht bei der Hebemaschine in Fig. 5 nur eine Person das Ein- oder Ausrücken der Trommeln N10 und O1 zu besorgen, und es kann somit nach einander oder zugleich jede Last von einem beliebigen Ort des Packraumes gehoben und mit Leichtigkeit dorthin gefahren werden, wohin man dieselbe zu bringen wünscht. Mittelst der Hemmvorrichtung 5 und des Trittes oder Handhebels T läfst sich zugleich die Geschwindigkeit der Drehung der Winde N1 vermindern bezw. wieder beschleunigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Laufkrahn mit Seil betrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs der früher übliche starre Krahnträger als Laufbahn für die Katze durch ein zwischen den Laufwagen gespanntes Seil ersetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73644D Laufkrahn mit Seilbetrieb und zwischen den Laufwagen als Laufbahn für die Katze gespanntem Seil Expired - Lifetime DE73644C (de)

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