DE2513541C2 - Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume - Google Patents

Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume

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DE2513541C2
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Mieczyslaw Dr.-Ing. Stettin Hann
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Politechnika Szczecinska
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Politechnika Szczecinska
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    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
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    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
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Description

Die Erfindung betrifft einen ί eleskoplagerkran für Schiffsladeräume, enthaltend eine verfahrbare Kranbrücke und eine Laufkatze mit ein»./ Drehplattform, an der eine Teleskopsäule angeordnet ist, die ein Hauptglied und ein oder mehrere gleichzeitig über ein Seilsystem angetriebene, gegenüber dem Hauptglied bewegliche Glieder aufweist, deren letztes mit einem Gabelgreifer verbunden ist.
Ein derartiger Kran ist aus der FR-PS 10 72041 bekannt. Bei diesem Kran verbleibt beim Beladen eines Schiffsladeraumes unterhalb der Ladeluke ein relativ großer und ungefüllter Raum über die gesamte Laderaumlänge. Weiterhin ist zum Hervorziehen der Gabel von unter der Ladung hervor eine Fortbewegung der Laufkatze und damit ein dafür notwendiger freier Raum in Form eines »Korridors« auf der ganzen Länge und Höhe des Laderaums erforderlich. Dies verringert weiter den Füllungsgrad des Laderaums und birgt auch die Gefahr des Kippens von Ladung in diesen Korridor bei Schlingerbewegungen des Schiffes in sich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs anzugeben, der ein besseres und höheres Stapeln von Ladegut in Schiffsladeräumen ermöglicht und auch Verladearbeiten über und unter der Kranbahn gestattet.
Diese Aufgabe wird durch einen Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume, enthaltend eine verfahrbare Kranbrücke und eine Laufkatze mit einer Drehplattform, an der eine Teleskopsäule angeordnet ist, die ein Hauptglied und ein oder mehrere gleichzeitig über ein Seilsystem angetriebene, gegenüber dem Hauptglied bewegliche Glieder aufweist, deren letztes mit einem Gabelgreifer verbunden ist, dadurch gelöst, daß das Hauptglied seitlich der Laufkatze an der Seite des Kastenträgers an der Drehplattform derart verschiebbar angeordnet ist, daß das Hauptglied zusammen mit den beweglichen Gliedern auf eine Höhe absenkbar ist, die ein freies Drehen der Drehplattform ermöglicht und daß der Gabelgreifer durch eine eigene Seilwinde angetrieben wird, wobei die Seilwinde bei gerader Anzahl der Glieder während des Antriebs der beweglichen Glieder mit deren Antriebselement derart gekoppelt ist, daß die Geschwindigkeit des Seils zum Heben und des Seils zum Senken des Gabelgreifers
ίο gleich der Relativgeschwindigkeit der benachbarten Glieder, jedoch im entgegengesetzten Sinne ist, während sie bei ungerader Anzahl der Glieder entkoppelt ist und beliebige Seilgeschwindigkeiten zuläßt
Der erfindungsgemäße Teleskoplagerkran ermöglicht eine Nutzung des Laderaums mit einem Füllungsgrad bis zu 96%, da nur ein geringer Freiraum unter der Laderaumdecke und ein kleiner zur Durchfahrt der Brücke und Umdrehung der Säule notwendiger Raum in der Endlage unter der Ladeluke erforderlich sind.
Nachstehend wird der Gegenstand der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung ein Gesamtschema eines Teleskoplagerkrans in Seitenansicht, wobei mittels gestrichelter Linien die obere und untere Lage der einzelnen Gliecer und des Gabelgreifers sowie die untere Lage des Hauptgliedes, bei der die Drehung der Drehplattform möglich ist, dargestellt sind,
F i g. 2 ein Schema der Seilanordnung zur Verschiebung der Glieder der Teleskopsäule, die in ihrer unteren Stellung in Seitenansicht dargestellt sind,
F i g. 3 ein Schema des Systems zur Bewegung des Gabelgreifers bei abgesenkten Gliedern der Teleskopsäule in Seitenansicht,
F i g. 4 in schematischer Darstellung den Gabelgreifer in Vorderansicht,
Fig.5 einen Querschnitt durch den Träger der Kranbrücke.
Bei einem Teleskoplagerkran besteht die Teleskopsäule aus beweglichen Gliedern, eiwem Endglied 1, zwei Mittelgliedern 2, 3 sowie einem Hauptglied 4 an der Rahmenkonstruktion, die gegeneinander verschiebbar auf Laufrollen geführt werden. Das Hauptglied 4 ist an einer Drehplattform 6 verschiebbar angeordnet und an ihr durch zwei parallele Galische Ketten 7 aufgehängt, die durch eine wickelnde Kettenwinde 8 angetrieben werden. Die Drehplattform 6 ist mit einer Laufkatze 9 mittels eines Kranzlagers 10 verbunden, das mit einem
so auf der Drehplattform 6 angeordneten Drehwerk 11 in Wirkverbindung steht.
Die Drehbewegung der Drehplattform 6 erfolgt nach vorherigem Senken des Hauptgliedes 4 zusammen mit den beweglichen Gliedern 1, 2, 3 mittels der Kettenwinde 8 bis auf ein solches Niveau, daß die oberste Kante des Hauptgliedes 4 unterhalb der untersten Kante der Laufkatze 9 gelangt. Dadurch wird eine Drehung der Glieder 1, 2, 3, 4 der Teleskopsäule und auch des Gabelgreifers 5 unter der Laufkatze 9 hindurch möglich. Nach erfolgtem Drehen werden die Glieder nach oben oder nach unten auseinandergeschoben, so daß eine sehr große Höhenspanne überdeckt wird, in der Güter gelagert werden können.
Dir Gabelgreifer 5 wird auf dem Endglied 1 der Säule geführt und durch eine Seilwinde 12 betätigt, die auf einem mit dem Hauptglied 4 verbundenen Rahmen 15 angeordnet ist. Zur Übertragung des Antriebs von der Trommel der Seilwinde 12 auf den Gabelgreifer 5
dienen Stahlseile; ein Seil 13 zum Heben im Doppelsystem und ein Seil 14 zum Senken im Einfachsystem. Der Antrieb zur Bewegung der Glieder der Teleskopsäule weist Zugsysteme auf und besteht aus Führungsketten 16, 17 für die beweglichen Glieder 1 und 2 der Säule sowie aus Stahlseilen 18 und 19 zur mittelbaren Führung des beweglichen Gliedes 3. Diese Zugmittel werden durch das Antriebselement 20 in Form einer Trommel angetrieben, die während der Bewegung der Glieder 1, 2,3 mittels einer elektromagnetischen Kupplung mit der Seilwinde 12 gekoppelt ist Die Kopplung erfolgt nur dann, wenn eine gerade Anzahl Säulenglieder vorgesehen ist
Das Antriebssystem der Glieder 1, 2, 3 der Teleskopsäule ist doppelt ausgeführt, d.h. es bestehen zwei parallele Anordnungen von Zugsystemen (Führungsketten 16,17, Stahlseile 18,19).
Der Gabelgreifer 5 besitzt ein Flaschenzugwerk 21, das selbsttätig eine Ladung 22 unter dem Einfluß ihrer Masse mittels Gegenhalter 23 einklemmt.
Die Druckkraft der Ladung 22, die auf die Gabeln des Gabelgreifers 5 ausgeübt wird, hängt von -Jer Masse »Q« der Ladung 22, der Übersetzung »i« des Flaschenzuges 21 sowie des Wirkungsgrades »η« ab.
Das Einklemmen der Ladung 22 erfolgt durch die Bewegung der Seile 13 und 14 in Richtung des Hebens, wodurch eine Streckung der Seile des Flaschenzugwerkes 21 und dadurch das Senken der Gegenhalter 23, die verschiebbar in Führungselementen 48 angeordnet sind, bewirkt wird.
Nach dem Abstützen der Gegenhalter 23 auf der Ladung 22 erfolgt das Heben des gesamten Gabelgreifers 5 zusammen mit der Ladung 22. Die maximale Anpreßkraft wird durch eine Klinke 24, die durch eine Feder 49 beaufschlagt wird, gehalten. Dieses Einklemmen der Ladung ist bei Rollbewegungen des Schiffes besonders wichtig und die Anlenkdaumen 25 und 26 der Seile 13 und 14 sind miteinander mittels eines starren Verbindungsstückes 27 verbunden, was einer Lockerung eines der S MIe 13 und 14 während der Operation des Einklemmens oder Lösens der Ladung 22 vorbeugt.
Eine Verminderung der Anpreßkraft erfolgt durch die Bewegung des Senkens der Seile 13 und 14 nach vorherigem Lösen der Klinke 24 mittels eines Elektromagneten 50. Diese Lockerung erfolgt im Moment des Abstützens der Ladung 22 auf einer Unterlage, wenn die Rückholfedern 51 die Gegenhalter 23 hochheben.
Die Anpassung der Höhe der Gegenhalter 23 an die Höhe der Ladung 22 erfolgt mittels einstellbarer Ständer 53, die bezüglich des Rahmens 52 des Gabelgreifers 5 mittels Sperrelementen 54 blockiert werden.
Die Laufkatze 9 wird auf einer Zweiträgerkranbrücke 28 mittels nicht angetriebener Laufräder 29 und 30 sowie Seitenrollen 31 geführt, welche die Aufnahme aller mit Krängungen des Schiffes und Bewegungen des Kranes verbundenen Belastungen gewährleisten. Der Fahrbetrieb der Laufkatze 9 erfolgt über Zahnräder, die mittels eines Antriebs 32 angetrieben werden und auf zwei Zahnstangen 33 abrollen.
Die Kranbrücke 28 besteht aus 7'-vei Trägern, einem Kastenträger 34 und einem Hilfsträger 35. der in Einstegbauweise ausgeführt ist. Beide Ί rager 34 und 35, die durch Zwisciienwände 36 verbunden sind, sind mit Öffnungen versehen, durch welche die langsamlaufende Welle 37 des Fahrwerks der Kranbrücke hindurchgeht, welche Zahnräder 38 antreibt, die in entlang der Kranbahnen 40 verlaufenden Zahnstangen 39 eingreifen.
Die gesamte Kranbrücke 28 wild auf den Kranbahnen 40 mittels Laufrädern 41 mit Gegenrollen 42 geführt. Jeder der Träger 34, 35 der Kranbrücke 28 besitzt einen Unterbahnbalken, welcher die Unterbringung der oberen Laufräder 29 der Laufkatze 9 innerhalb der Außenabmessungen der Träger 34 und 35 gestattet. Der Unterbahnbalken besteht aus einem Untergurt 43, der als Ganzes mit dem Untergurt des entsprechenden Trägers 34 bzw. 35 ausgebildet ist, sowie aus einem Obergurt 44 und einem Stegblech 45. Der Obergurt 44 des Unterbahnbalkens ist kehlartig an das Stegbiech 46 des Trägers 34,35 auf der ganzen Länge angeschweißt, ebenso das Stegblech 45 an den beiden Gurten 43 und 44, dagegen an den Rippen 47 offer..
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume, enthaltend eine verfahrbare Kranbrücke und eine Laufkatze mit einer Drehplattform, an der eine Teleskopsäule angeordnet ist, die ein Hauptglied und ein oder mehrere gleichzeitig über ein Seilsystem angetriebene, gegenüber dem Hauptglied bewegliche Glieder aufweist, deren letztes mit einem Gabelgreifer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptglied (4) seitlich der Laufkatze (9) an der Seite des Kastenträgers (34) an der Drehplattform (6) derart verschiebbar angeordnet ist, daß das Hauptglied (4) zusammen mit den beweglichen Gliedern (1,2,3) auf eine Höhe absenkbar ist, die ein freies Drehen der Drehplattform (6) ermöglicht und daß der Gabelgreifer (5) durch eine eigene Seilwinde (12) angetrieben wird, wobei die Seilwinde (12) bei gerader Anzahl der Glieder (1, 2, 3, 4) während des Antriebs άί~ beweglichen Glieder (1,2,3) mit deren Antriebselement (20) derart gekoppelt ist. daß die Geschwindigkeit des Seils (13) zum Heben und des Seils (14) zum Senken des Gabelgreifers (5) gleich der Relativgeschwindigkeit der benachbarten Glieder (1,2,3,4), jedoch im entgegengesetzten Sinne ist, während sie bei ungerader Anzahl der Glieder entkoppelt ist und beliebige Seilgeschwindigkeiten zuläßt
DE2513541A 1974-04-03 1975-03-26 Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume Expired DE2513541C2 (de)

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