DE330952C - Maschine zum Ruecken von fuenf- und mehrschienigen Gleisen von Baggern mit Foerderzuegen - Google Patents

Maschine zum Ruecken von fuenf- und mehrschienigen Gleisen von Baggern mit Foerderzuegen

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DE330952C
DE330952C DE1919330952D DE330952DD DE330952C DE 330952 C DE330952 C DE 330952C DE 1919330952 D DE1919330952 D DE 1919330952D DE 330952D D DE330952D D DE 330952DD DE 330952 C DE330952 C DE 330952C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B33/00Machines or devices for shifting tracks, with or without lifting, e.g. for aligning track, for shifting excavator track
    • E01B33/06Machines or devices for shifting tracks, with or without lifting, e.g. for aligning track, for shifting excavator track for slewing in a continuous operation, e.g. for tracks which carry excavators
    • E01B33/10Bridge track-slewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Maschine zum Rücken von fünf- und mehrschienigen Gleisen von Baggern mit Förderzügen. Es ist bekannt, Baggergleise mit Hilfe von Gleisrückmaschinen zu rücken, welche nach Art einer Brücke gebaut sind, d. h. solchen Maschinen, bei denen die Verschiebung des Gleises zwischen den Widerlagern erfolgt. Nur diese Maschinen bewähren sich, weil bei ihnen jeder der beiden Widerlagsdrucke nur die Hälfte der Verschiebungskraft beträgt, während bei der sogenannten Auslegermaschine der eine Widerlagsdruck den doppelten Betrag der Verschiebungskraft erreicht.
  • Bei der Verwendung dieser Brückenmaschine unterscheidet man zwei verschiedene Rückverfahren, von denen das eine für Bagger mit Kettenbahn, das andere für Bagger mit Förderzügen benutzt wird.
  • Bei Baggern mit Kettenbahn (s. Fig. 3, Aufriß und Fig. 4, Grundriß) wird das Fördergut in der Regel in kleine Wagen g von etwa i cbm Inhalt gefüllt, die in etwa 30 m Abstand voneinander durch eine Kette io gezogen werden. Das ganze Fördergleis ist durch diese in gleichmäßigen Abständen einander folgenden kleinen Wagen nur wenig und ziemlich gleichmäßig belastet, mit einem durchschnittlichen Gewicht von nur etwa ->ooo kg auf 3o m oder rund 7o kg auf i m. Diese Belastung ist gering gegenüber dem Eigengewicht des Baggergleises, das etwa 5oo kg auf i m beträgt.
  • Die nach Brückenart gebaute Rückmaschine =i fährt auf den Baggerschienen iz und ist unmittelbar an den Bagger 1.3 gehangen; sie wird also von diesem gezogen und bewegt sich gleichmäßig mit ihm fort. Da die Rückmaschine das Gleis der Kettenbahnwagen nicht benutzt, so stört sie den Kettenbahnbetrieb in keiner Weise. Baggern und Rücken werden gleichzeitig vorgenommen. Der Baggerbetrieb wird durch das Rücken nicht unterbrochen.
  • Anders und schwieriger liegen die Verhältnisse bei Baggern mit Förderzügen (s. Fig. 5, Aufriß und Fig. 6, Grundriß). - Das Fördergut wird in große Wagen 14 von :4 bis 5 cbm Inhalt gefüllt. Die Wagen i4 laufen auf dem Fördergleis 15. Etwa 40 solche Wagen bilden einen Lug, der durch eine (nicht gezeichnete) Maschine gezogen wird. Wegen der zu erklimmenden Rampen müssen die Maschinen eine beträchtliche Zugkraft besitzen und haben ein entsprechend großes Gewicht von etwa 5o ooo kg.
  • Die Rückmaschine kann in diesem Fall nicht an den Bagger 16 angehängt werden, denn sie müßte dann das Gleis rücken, während der schwere und lange Wagenzug unter dem Bagger steht und das Gleis belastet. Wenn auch die Rückmaschine selbst so stark gebaut werden könnte, _ daß sie den großen Rückwiderstand überwindet, so würden doch die Befestigungsschrauben der Schienen an den Schwellen bald zerstört werden.
  • Bei Baggern mit Förderzügen ist daher allgemein das Verfahren in Anwendung, daß der Antrieb der - nach der Brückenart gebauten -Gleisrückmaschine 17 durch eine Maschine iä erfolgt, die auf dem Fördergleis fährt. Es kann daher nur dann gerückt werden, wenn der Wagenzug nicht auf dem Fördergleis 15 fährt, wenn also der Baggerbetrieb eingestellt ist. Diese Betriebsunterbrechung, welche bei allen bestehenden Baggerbetrieben mit Förderzügen tatsächlich vorgenommen werden muß, verringert erheblich die tägliche Baggerleistung und die Wirtschaftlichkeit des Baggerbetriebes.
  • Die Erfindung gestattet, die Gleise von Baggern mit Förderzügen ohne Unterbrechung des Baggerbetriebes zu rücken, und besteht darin, daß eine auf den Baggerschienen fahrende Brückenmaschine mit eigenem Fahrantrieb ausgerüstet ist.. Dieser Fahrantrieb muß so ausgebildet werden, daß er eine ebenso große Zugkraft entwickeln kann, wie etwa eine schwere Maschine, und daß er trotzdem mit der geringen Spurweite der Baggerschienen - etwa z mauskommt.
  • Gemäß der Erfindung (s. Fig. 7, Aufriß und Fig.8. Grundriß) wird dies dadurch erreicht, daß beide Drehschemel tt, at der auf dem Baggergleis 12 fahrenden Rückmaschine mit - Fahrmotoren ausgerüstet werden, welche die beiden Achsen jedes Drehschemels antreiben, so daß sämtliche vier Achsen der Rückmaschine als Treibachsen dienen. Es wird also zunächst das ganze Gewicht der Rückmaschine als Adhäsionsgewicht ausgenutzt. Außerdem aber pressen die während des Rizckens auftretenden Vtriderlagskräfte die Drehschemelräder fest an die Schienen und verstärken dadurch in sehr erheblicher Weise die Adhäsion, so daß das Gewicht der Gleisrückmaschine bedeutend kleiner sein kann, als das einer Maschine mit gleicher Zugkraft. Durch die Verteilung der Antriebskraft auf die beiden Drehschemel lassen sich die Elektromotoren und die Übertragungszahnräder so klein ausführen, daß sie trotz der geringen Spurweite und trotz der erforderlichen großen Zugkraft untergebracht werden können.
  • Der Steuermann einer solchen Motorrückmaschine muß allerdings eine Vorsicht gebrauchen; er muß nämlich die Rückung auf Null stellen, sobald ein Wagenzug neben dem augenblicklichen Standplatz der Rückmaschine vorüber fährt, weil andernfalls der während der Vorbeifahrt des schweren Wagenzuges auftretende große Rückwiderstand Maschine und Gleis gefährden würde.
  • Nach der Erfindung ist nun eine Einrichtung vorgesehen, durch welche.die Zwängrollen selbsttätig auf Null gestellt werden, sobald der Rückwiderstand einen bestimmten Höchstwert übersteigt, was in der Regel der Fall ist, wenn über die zu rückende Stelle der Förderzug fährt.
  • In der Zeichnung ist eine nach der Erfindung gebaute Gleisrückmaschine in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Fig. r im Aufriß und in Fig.2 im Grundriß. Die Fig. 3 bis 8 dienen zur Erläuterung der Einleitung.
  • Die Maschine besteht aus einem brückenartigen Träger t, der auf zwei Drehschemel at, 7t gelagert ist und in seiner Mitte den Zwängrollenrahmen v trägt. Die auf den Drehschemeln eingebauten Motoren w, 7v treiben mittels Zahnräder die Achsen x, x und mittels (nicht gezeichneter) Kettentriebe die Achsen y, y an, so daß sämtliche vier Achsen der Rückmaschine angetrieben sind.
  • Es ist eine besondere Vorrichtung angebracht, durch welche die Zwängrollen selbsttätig auf Null gestellt werden, sobald der Rückwiderstand den üblichen Wert übersteigt, wie dies bei Vorüberfahrt eines Zuges in der Regel der Fall ist.
  • Die Zwängrollen werden durch einen Hebel a verstellt, der mit einem Seilrollenpaar b, c ausgerüstet ist. Ein Drahtseil z ist an einem Hebel d befestigt, und über die an der Brücke t gelagerten Leitrollen e, f und über eine Leitrolle g am Zwängrollenrahmen v nach der genannten Hebelrolle b geleitet, von dort ist das Drahtseil z über eine Leitrolle 1a am Zwängrollenrahmen nach einer am Brückenende gelagerten Leitrolle i geführt; von hier ist das Drahtseil zurück über eine Leitrolle k am Mittelrahmen nach der Hebelrolle c geleitet und von dort über die Leitrolle l am Zwängrollenrahmen v nach den Leitrollen in und it an der Brücke und von hier schließlich nach dem Hebel d. Auf der Achse des Hebels d sind zwei wagerechte Arme o, o befestigt, die durch ein Spanngewicht belastet sind. Durch dieses Gewicht -wird also der ganze Drahtseilzug stets gespannt gehalten; infolgedessen wird der Zwätigrollenhebel a durch das Gewicht stets in seiner Arbeitsstellung gehalten. Der Hub des Hebels a wird begrenzt durch einen Anschlags, der durch eine Schraubenspindel q mittels der Handkurbel i# auf ein beliebiges Maß eingestellt werden kann, entsprechend der gewünschten Verrückung des Gleises. Fährt ein Förderzug neben der Rückmaschine vorbei, dann wird der Rückwiderstand wegen der starken Belastung des Gleises durch den Förderzug in der Regel so groß, daß das Spanngewicht p gehoben wird, bis der Zwängrollenhebel a in seine Nullstellung gedrückt worden ist. Ist der Förderzug vorbeigefahren, dann zieht das Spanngewicht den Zwängrollenhebel wieder selbsttätig in seine Arbeitstellung zurück, und zwar so weit, bis sich dieser Hebel an den Anschlag s anlegt.
  • Der Seilzug ist so angeordnet, daß er kein Drehmoment auf den Zwängrollenrahmen ausübt. Dies ist dadurch erreicht, daß die Seilstränge von den Leitrollen g und l nicht nur nach rechts zu dem Hebel d, sondern auch von den Leitrollen h und k aus nach links zu der festen Rolle i. an der Brücke geleitet sind. Da also gleich große Seilzüge sowohl nach rechts wie nach links auf den Zwängrollenrahmen v wirken, so gleichen sich die Seilzüge in bezug auf den Zwängrollenrahmen aus, üben also kein Drehmoment auf diesen aus.
  • An Stelle des Drahtseilzuges kann natürlich auch ein Gestänge treten. Das Spanngewicht könnte durch Spannfedern ersetzt werden.
  • Bei Maschinen mit Hubwerk kann das Triebwerk so ausgebildet werden, daß das Spanngewicht nicht nur das Schubwerk, sondern auch das Hubwerk in der Arbeitsstellung hält und auf Null stellt, wenn ein Förderzug vorbeifährt.
  • Bei sehr ebenem Boden, welcher der Gleisverschiebung sehr wenig Widerstand entgegensetzt, können die Drehgestelle durch einfache feste Achsen ersetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.. Maschine zum Rücken von fünf- und mehrschienigen Gleisen von Baggern mit Förderzügen, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine als auf den den Bagger an der Seite der Eimerleiter stützenden Schienen (i2) spurende selbstfahrende Brückenmaschine mit zwei Drehgestellen (2a, 2c) ausgebildet ist, deren jedes mit einem beide Drehgestellachsen antreibenden Motor versehen ist, und daß die Zwängrollen der Maschirre eine Einrichtung zum Ausrücken bei der Vorbeifahrt eines Förderzuges besitzen.
  2. 2. Rückmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwängrollen durch Seilzug und Spanngewicht in der Arbeitslage gehalten werden, und bei Vorbeifahrt .eines Förderzuges infolge des einen bestimmten Höchstwert überschreitenden Rückwiderstandes selbsttätig in die Nullage gebracht werden.
  3. 3. Rückmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spanngewicht (P) den die Zwängrollen tragenden Rahmen (v) bis in die durch einen einstellbaren Anschlag (s) geregelte Endstellung (Arbeitslage) vorschiebt und in dieser Stellung zu halten sucht. q. Rückmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Spanngewicht (p) angezogene Zugseil (--) so über am Zwängrollenrahmen (v) gelagerte Leitrollen (g, lt, k) geführt ist, daß dieb Drehmomente der einzelnen Seilzüge auf den Rahmen sich gegenseitig aufheben.
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