DE94388C - - Google Patents
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- DE94388C DE94388C DENDAT94388D DE94388DA DE94388C DE 94388 C DE94388 C DE 94388C DE NDAT94388 D DENDAT94388 D DE NDAT94388D DE 94388D A DE94388D A DE 94388DA DE 94388 C DE94388 C DE 94388C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/027—Germinating
- C12C1/0275—Germinating on single or multi-stage floors
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/15—Grain or malt turning, charging or discharging apparatus
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- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Vorliegende Erfindung bezweckt, behufs Erzielung einer zweckmäfsigen und das Keimgut nicht schädigenden Widerung die Wirkungen
des Widerkrahns von jenem Widerstände abhängig zu machen, den das zu
wendende Keimgut in den verschiedenen Keimungsstadien dem ersteren bietet, d. h. es
mufs. die drehende Bewegung des Widerkrahns von der fortschreitenden Bewegung desselben
abhängig sein, so zwar, dafs, wenn dem Widerkrahn kein Widerstand geboten wird, dessen Fortschrittsbewegung die gröfste, dessen
Rotationsbewegung gleich Null ist und umgekehrt, wenn der Widerstand wächst, die
Fortschrittsbewegung abnimmt und bei absolutem Widerstände am Widerkrahn gleich Null wird.
Dieser Zweck wird durch die Friction eines von einer Transmission aus angetriebenen Seiles
oder Bandes ohne Ende erreicht, welches um eine oder um ein System von Seil- oder Bandscheiben
geschlungen ist, welche mit einer bezw. mit mehreren Achsen der Trommeln des anzutreibenden
Widerkrahns in Verbindung stehen, derart, dafs die Trommel-Drehbewegung durch
die Seil- bezw. Bandscheibendrehung bedingt ist.
Da die rollende Reibung .der Laufräder der betreffenden Widervorrichtung auf den Schienen
geringer ist als die Zapfenreibung der Seilscheiben , welche vom endlosen angetriebenen
Seil umschlungen werden, so wird letzteres, wenn der Widervorrichtung kein Widerstand
entgegensteht, diese ohne Rotation in der Richtung des Seilzuges bewegen.
Sobald aber der Wende- oder Widervorrichtung, sei es durch Bremsung ihrer Laufräder
oder dadurch, dafs ihre Hebebecher an den Malzhaufen anstofsen, ein Widerstand geboten
wird, so wird sich das Seil oder Band auf den Seil- oder Bandscheiben, kurz Frictionsscheiben
genannt, abwickeln bezw. deren Drehung und damit eine Drehung des Widerkrahns bezw. der Hebebecher desselben bewirken.
Hierdurch wird, wenn die Umschlingung des Seiles oder Bandes im ensprechenden Sinne
gemacht wurde, das Malz der ganzen Breite des Widerkrahns nach im Verhältnifs des
Fassungsvermögens seiner Hebebecher weggeräumt und der Widerkrahn stets entsprechend
fortgezogen. Es wird aber eine nicht ruckweise, sondern continuirliche Fortschritts- und
Drehbewegung sich einstellen, deren Geschwindigkeiten stets zu einander in einem sich
gegenseitig ergänzenden Verhältnifs stehen.
Eine Beschädigung des Malzes kann demnach nicht stattfinden, und hierin liegt der
wesentliche Vortheil der vorliegenden Erfindung.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Antrieb veranschaulicht. Der Wende- oder
Widerkrahn W läuft mit seinen vier Rollen auf den Schienen q1 einer Schiebebrücke h und
diese mit ihren vier Rollen r1 r2 auf Schienen q2,
die an den beiden Längswänden der Malztenne angeordnet sind.
Der Widerkrahn ist beiderseits mit den Seilscheiben SsS, die Schiebebrücke mit den Seilscheiben
X1X2X3 versehen, von denen die
mittleren x2 mit je einem Kegelrad k1 verbunden
sind, das in ein correspondirendes Kegelrad A2
auf der Welle wx greift. Die beiden Wellen n>1
sind parallel zu den Breitseilen der Schiebebrücke h in derselben drehbar gelagert und
haben an beiden Enden aufgekeilte Seilscheiben S1S2; über diese und über die Scheiben SsS
des Widerkrahns ist je ein endloses Seil q und über die Scheiben x1 x2 xs der Schiebebrücke
und die Seilscheiben DD1, welche an der Malztennenwand vorgesehen sind, je ein endloses
Seil Q. in der gezeichneten Weise geschlungen; eine der Seilscheiben D D\ z.B. D,
wird vom Motor M aus angetrieben..
Der Apparat arbeitet in folgender Weise: Von den Seilscheiben D D1 werden beide an
den Längswänden der Malztenne laufenden Seile Q angetrieben und von diesen wird die
Schiebebrücke h so lange fortgezogen, bis sie mit ihren Laufrollen r1 r2 an zwei correspondirende
Schubriegel anstöfst, die wie der Riegel eines Schlosses von einem heberartigen Schlüssel
über das Schienenniveau gehoben oder darunter versenkt werden können, so dafs die Schiebebrücke
in ihrer Bewegung angehalten wird.
Der Seilzug setzt nun die Frictionsscheiben x1 x2 x3 an der Schiebebrücke und hiermit die
Kegelräder kl &2, sowie die Seilscheiben s1 s'2 in
Drehung, wodurch die beiden Seile q zu laufen beginnen. Diese ziehen an den Seilscheiben
Ss des Widerkrahns, wodurch dieser auf den Schienen q1 der Schiebebrücke h sich fortbewegt,
bis seine Becher bezw. Schaufeln am Malzhaufen anstofsen, so dafs die Seile q an
den Scheiben Ss sich abwickeln müssen und das über Trommeln des Widerkrahns laufende
und mit den Hebebechern versehene Tuch ohne Ende des Widerkrahns zur Rotation
zwingen.
In dem Mafse, als der Haufen von den Bechern gehoben bezw. gewidert wird, schreitet
der Widerkrahn selbst vor, bis er keinen Malzwiderstand mehr findet und aufserhalb der
Scheidewände der Tenne am Schiebebrückenrahmen bezw. an den Seilscheiben S1S^ mit
seinen Frictionsscheiben zum Anstofse gelangt und so lange stehend leer rotirt, bis die Transmission
abgestellt ist, wenn nicht der Widerkrahn die Abstellung selbsttätig vornimmt,
indem er die mit der Riemgabel in Verbindung stehende Leitstange entsprechend weiterdrückt.
Sowohl die Rollenpaare am Widerkrahn als auch an der Schiebebrücke sind durch geeignete
Bremsvorrichtungen in der Geschwindigkeit zu regeln.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Antrieb für Malz-Wende- oder Widervorrichtungen bezw. für die dieselben tragenden Schiebebrücken, dadurch gekennzeichnet, dafs diese mit Rollen fr1 r^J auf Schienen (ql q2) laufen und Seilscheiben (S s S, x1 x2 x3) tragen, welche mit den Bewegungsachsen der Wendevorrichtung bezw. der Schiebebrücke verbunden und von endlosen angetriebenen Seilen (q Q) derart umschlungen sind, dafs je nach der Gröfse des dem Wendekrahn oder der Schiebebrücke gebotenen Widerstandes, deren Seilscheiben entweder fortgezogen oder gedreht oder fortgezogen und gedreht werden, zum Zweck, die fortschreitende und drehende Bewegung vom gebotenen Widerstand abhängig zu machen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94388C true DE94388C (de) |
Family
ID=365718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94388D Active DE94388C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94388C (de) |
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0
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